Zu Beginn der Stunde werde ich Transparenz schaffen, indem ich den Schülern das heutige
Stundenthema „Flutlichtanlage“ - Simualtion einer Realsituation“ vorstelle. Zudem zeige ich den
Stundenverlauf auf einem Flipchartbogen, um die Schüler für die heutige Stunde zu sensibilisieren.
Ich teile die Klasse in vier heterogene Leistungsgruppen ein (s. Anlage VII). Ich hätte auch eine
Partnerarbeit wählen können, doch aus Zeitgründen ist eine Gruppenarbeit mit einer Gruppengröße von
3 – 4 Schülern effektiver.
Nachdem ich die Schüler in Gruppen eingeteilt habe, lege ich den Kundenauftrag auf einen OHP
(Overheadprojektor) auf. Damit ist die ganze Aufmerksamkeit der Klasse bei der Aufgabe. Ich hätte
auch die Aufträge austeilen können, doch dann schweifen viele Schüler ab. Ich zeige den Schülern das
Modell der Flutlichtanlage (s. Anlage XIII), um ihre Motivation zu steigern.
Den schriftlichen Arbeitsauftrag werde ich von Karsten vorlesen lassen, damit er motiviert ist und eine
positive Einstellung zur Aufgabe entwickelt. Danach lasse ich noch einmal Les mit eigenen Worten
wiedergeben, was als Arbeitsauftrag zu machen ist (s. 1.1). Durch gezieltes Ansprechen der beiden
Schüler wird noch einmal das Interesse zur Aufgabe geweckt. Alle Schüler kennen bereits dieses
Verfahren, da ich es bei jeder Stunde, je nach Situation, einstreue.
Bevor die Schüler mit dem Arbeitsauftrag beginnen, frage ich ins Plenum, welcher Arbeitsschritt als
erstes ausgeführt werden muss, um das Problem zu lösen. Ich möchte die Schüler kognitiv dazu
bringen, gewisse Schritte am Anfang zu bearbeiten. Die Schüler sollen durch Fragen meinerseits
aufgefordert werden Entscheidungen zu treffen. Diese lasse ich von einem Schüler (X) am Flipchart
festhalten. Dadurch können die Schüler sich noch einmal bei der Reihenfolge der Arbeitschritte
vergewissern.
Inhaltsverzeichnis
1 Analyse des Bedingungsfeldes
1.1 Angaben zur Lerngruppe
1.2 Kompetenzen der Lerngruppe
1.3 Der Referendar
1.4 Organisatorische Rahmenbedingungen
2 Didaktisch-methodische Konzeption
2.1 Didaktische Überlegungen
2.1.1 Analyse der curricularen Vorgaben
2.1.2 Analyse der Thematik
2.1.3 Auswahl- und Reduktionsentscheidungen
2.2 Methodische Konzeption
2.2.1 Makrostruktur
2.2.2 Mikrostruktur
3 Lern- und Handlungsziele/Kompetenzen
4 Lernerfolgskontrolle
5 Anlagen
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit fokussiert sich auf die didaktische Planung und methodische Umsetzung einer Unterrichtseinheit im Fachbereich Mechatronik, in der Schüler den Umgang mit speicherprogrammierbaren Steuerungen (LOGO!) anhand einer praxisnahen Simulation einer Flutlichtanlage erlernen. Das primäre Ziel ist es, den Schülern durch die methodische Erweiterung von Grundschaltungen um Sonderfunktionen – speziell die Einschaltverzögerung – ein tieferes Verständnis für industrielle Automatisierungsprozesse zu vermitteln.
- Grundlagen der speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS)
- Einsatz der Simulationssoftware LOGO!Soft Comfort V2.0
- Methodik der handlungsorientierten Lernphasen
- Anwendung logischer Funktionen und Zeitbausteine
- Integration praxisrelevanter Kundenaufträge in den Unterricht
Auszug aus dem Buch
Methodische Konzeption
Zu Beginn der Stunde werde ich Transparenz schaffen, indem ich den Schülern das heutige Stundenthema „Flutlichtanlage“ - Simualtion einer Realsituation“ vorstelle. Zudem zeige ich den Stundenverlauf auf einem Flipchartbogen, um die Schüler für die heutige Stunde zu sensibilisieren.
Ich teile die Klasse in vier heterogene Leistungsgruppen ein (s. Anlage VII). Ich hätte auch eine Partnerarbeit wählen können, doch aus Zeitgründen ist eine Gruppenarbeit mit einer Gruppengröße von 3 – 4 Schülern effektiver.
Nachdem ich die Schüler in Gruppen eingeteilt habe, lege ich den Kundenauftrag auf einen OHP (Overheadprojektor) auf. Damit ist die ganze Aufmerksamkeit der Klasse bei der Aufgabe. Ich hätte auch die Aufträge austeilen können, doch dann schweifen viele Schüler ab. Ich zeige den Schülern das Modell der Flutlichtanlage (s. Anlage XIII), um ihre Motivation zu steigern.
Den schriftlichen Arbeitsauftrag werde ich von Karsten vorlesen lassen, damit er motiviert ist und eine positive Einstellung zur Aufgabe entwickelt. Danach lasse ich noch einmal Les mit eigenen Worten wiedergeben, was als Arbeitsauftrag zu machen ist (s. 1.1). Durch gezieltes Ansprechen der beiden Schüler wird noch einmal das Interesse zur Aufgabe geweckt. Alle Schüler kennen bereits dieses Verfahren, da ich es bei jeder Stunde, je nach Situation, einstreue.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Analyse des Bedingungsfeldes: Beschreibt die Zusammensetzung, Leistungsfähigkeit und das methodische Vorwissen der Lerngruppe sowie die Rahmenbedingungen für den Unterricht.
2 Didaktisch-methodische Konzeption: Erläutert die curricularen Grundlagen, die thematische Relevanz der Automatisierungstechnik sowie die methodische Strukturierung der Unterrichtseinheit.
3 Lern- und Handlungsziele/Kompetenzen: Definiert die angestrebten fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen, die durch die Arbeit mit der Flutlichtanlage erreicht werden sollen.
4 Lernerfolgskontrolle: Beschreibt die Verfahren zur Überprüfung des Lernfortschritts durch Präsentationsphasen, Beobachtung und weiterführende Kundenaufträge.
5 Anlagen: Umfasst ergänzende Materialien wie Quellen, Verlaufspläne, Klassendaten, Kundenaufträge und Aufgabenblätter.
Schlüsselwörter
Mechatronik, LOGO!Soft, Steuerungstechnik, Automatisierung, Einschaltverzögerung, SPS, Kundenauftrag, Funktions-Block-Diagramm, handlungsorientierter Unterricht, Flutlichtanlage, Simulation, Berufsfachschule, Lernfeld 4, Steuerungsbausteine, Digitale Steuerung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit präsentiert einen detaillierten Unterrichtsentwurf für den Bereich Elektrotechnik/Mechatronik, bei dem Schüler an einem realitätsnahen Modell lernen, wie eine Flutlichtanlage mittels moderner SPS-Technik automatisiert wird.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentrale Themen sind die speicherprogrammierbare Steuerung (LOGO!), die Vermittlung logischer Grundfunktionen und deren Erweiterung durch Sonderfunktionen wie Zeitbausteine.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?
Die Schüler sollen befähigt werden, komplexe Steuerungsaufgaben zu analysieren, Programme mit der LOGO!-Software zu erstellen und diese erfolgreich an einem Hardware-Modell zu testen.
Welche wissenschaftliche bzw. didaktische Methode wird verwendet?
Es wird eine handlungsorientierte Unterrichtsmethode eingesetzt, die auf Kundenaufträgen basiert und durch Gruppenarbeitsphasen sowie Präsentationen unterstützt wird.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Bedingungsanalyse der Lerngruppe, die didaktisch-methodische Begründung des Vorgehens sowie eine detaillierte Planung der einzelnen Lernschritte.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Mechatronik, Automatisierungstechnik, SPS-Programmierung, Simulationssoftware und der Einsatz von Sonderfunktionen in der Steuerungstechnik.
Warum wird die Software LOGO!Soft Comfort im Unterricht bevorzugt?
Die Software bietet eine bessere Übersicht als die direkte Programmierung am Gerät und ermöglicht eine integrierte Simulation, wodurch Fehler frühzeitig erkannt und die Hardware geschont werden kann.
Welche Bedeutung hat das Modell der Flutlichtanlage für den Lernerfolg?
Das Modell dient der Ergebnissicherung, indem es die abstrakten Programmierergebnisse aus der Software in eine physisch erfahrbare Realsituation übersetzt, was insbesondere leistungsschwächeren Schülern das Verständnis erleichtert.
- Quote paper
- Trinus Bußmann (Author), 2010, "Einschalten einer Flutlichtanlage - Simulation mit LOGO!Soft unter Einbringung von Sonderfunktionen" als Unterrichtsthema in der Berufsfachschule Mechatronik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/155153