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Kulturwandel in wachsenden Unternehmen

Möglichkeiten für das Management

Title: Kulturwandel in wachsenden Unternehmen

Seminar Paper , 2009 , 13 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Manuel Däbritz (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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In einer Zeit, in der Rentabilität und schnelles Wachstum mehr
Bedeutung haben als ein nachhaltiges und dynamisches
Unternehmensklima, sind Lösungsvorschläge, die die
Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen langfristig sichern, sehr gefragt.
So soll diese Hausarbeit die in der Theorie vorgestellten Möglichkeiten
des Kulturwandels in Unternehmen zusammenstellen und Ansätze für
einen vernünftigen Kulturwandel in der Wachstumsphase aufzeigen.
Dabei soll zusammen mit den Modellen und Vorstellungen von Edgar
Schein und anderen die Frage geklärt werden, wie das Management die
Unternehmenskultur sinnvoll beeinflussen kann.
Die Schwierigkeit dabei liegt allein schon im Themengebiet, denn eine
Klärung des Kulturbegriffs fällt bereits schwer. In neueren Abhandlungen
findet man dazu, dass Kultur den Unterschied zwischen Tier und Mensch
ausmacht und dass mit Kultur die gestalterische Leistung des Menschen
an der Natur bezeichnet wird (Merkens, 1992, S. 9). Die Kultur von
Unternehmen ist in diesem Zusammenhang eine künstliche Manifestation,
die jede für sich eine individuelle Variante darstellt (Merkens, 1992 S.10).
Ein Bild, welches die Unternehmenskultur lediglich als Instrument der
Gewinnmaximierung oder zur besseren Führung der Mitarbeiter sieht, ist
falsch. Heinen beschränkt indessen den Unternehmenskulturbegriff
„inhaltlich auf die unternehmensbezogenen Werte und Normen im Sinne
eines gemeinsamen Ideensystems der Organisationsmitglieder“ (Heinen,
1987, S. 22). Damit ist ein Ausgangspunkt für diese Arbeit trotz der
Schwierigkeit der Klärung des Kulturbegriffs geschaffen. Im weiteren
Verlauf dieser Arbeit soll nun die Rolle der Führungspersönlichkeiten
innerhalb einer umfassenden und vernetzten Unternehmenskultur
aufgezeigt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Besonderheit des Wachstums

3. Kulturwandel

3.1 Ablauf des Kulturwandels

3.2 Planvolle Änderungsmöglichkeiten

3.2.1 Selbstgeleitete Evolution durch Organisationstherapie

3.2.2 Evolutionsmanagement durch Mischformen

3.2.3 Wandel durch Organisationsentwicklung

3.2.4 Wandel durch technologische Attraktivität

4. Fazit

5. Quellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie das Management in wachsenden Unternehmen gezielt auf die Unternehmenskultur einwirken kann, um diese langfristig zu beeinflussen und den Unternehmenserfolg zu sichern. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich dabei mit den Möglichkeiten einer planvollen Gestaltung des Kulturwandels unter Berücksichtigung theoretischer Modelle.

  • Grundlagen und Definitionen des Kulturbegriffs in Unternehmen
  • Die Spezifik der Wachstumsphase für die kulturelle Entwicklung
  • Methoden und Ansätze des planvollen Kulturwandels nach Edgar Schein
  • Rolle und Typologie von Führungspersönlichkeiten im Veränderungsprozess
  • Einfluss von Technologie und Organisationsentwicklung auf die Kultur

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Selbstgeleitete Evolution durch Organisationstherapie

Die erste Möglichkeit für das Management, die Unternehmenskultur zu verändern, ist die selbstgeleitete Evolution durch Organisationstherapie. Zur Durchführung der Organisationstherapie ist eine Entschlüsselung der Unternehmenskultur notwenig. Diese wird durch die Führung eingeleitet und von einer speziellen Gruppe durchgeführt (Schein, 1992). Die übergeordnete Aufgabe dieses Prozesses ist eine Reflexion der Stärken und Schwächen der eigenen Unternehmenskultur. Diese kulturellen Erkenntnisse haben einen therapeutischen Effekt und führen zum Wandel oder zur Aufgabe einer Prämisse, da hier Kultur als Verteidigungsmechanismus zur Abwehr von Unsicherheit und Ängsten angesehen wird (Schein, 1992). Ist eine Prämisse definiert, so steht das Management vor der Wahl, ob es einen Abwehrmechanismus aufgeben, Gegenmaßnahmen einleiten, Kompensationsmechanismen einleiten oder die Prämisse(n) in einigen Abteilungen im aktuellen Zustand belassen möchte (Schein, 1992). Bei den beiden letzteren Optionen ist eine Bewahrung der Kultur am ehesten möglich. Sollte sich das Management für die vollständige Aufhebung eines Mechanismus entscheiden, so bedarf dies einer starken Führungspersönlichkeit, die diesen Prozess ohne Einschränkungen durchführen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Unternehmenskultur für die Wettbewerbsfähigkeit ein und beschreibt das Ziel, Ansätze für einen vernünftigen Kulturwandel in Wachstumsphasen aufzuzeigen.

2. Die Besonderheit des Wachstums: Das Kapitel definiert den Begriff des wirtschaftlichen Wachstums und beleuchtet dessen Bedeutung im Kontext unternehmerischer Entwicklung sowie den Einfluss der Wertekultur auf den betriebswirtschaftlichen Erfolg.

3. Kulturwandel: Hier werden grundlegende Veränderungsprozesse nach Edgar Schein und Mastenbroeck erläutert, wobei insbesondere die Phasen des Auftauens, der Umstrukturierung und des Wieder-Einfrierens thematisiert werden.

3.1 Ablauf des Kulturwandels: Dieses Kapitel beschreibt die Dynamik von allgemeinen und spezifischen Veränderungsprozessen im Unternehmen, die durch evolutionäre Entwicklungen oder externe Faktoren beeinflusst werden.

3.2 Planvolle Änderungsmöglichkeiten: Es werden spezifische managementbasierte Strategien vorgestellt, um kulturelle Paradigmen in der Wachstumsphase gezielt zu steuern.

3.2.1 Selbstgeleitete Evolution durch Organisationstherapie: Dieses Kapitel erläutert den therapeutischen Ansatz der Kulturentschlüsselung und Reflexion als Mittel zur Anpassung kultureller Prämissen.

3.2.2 Evolutionsmanagement durch Mischformen: Die Rolle von Experten und Insidern als Vermittler zwischen dem kulturellen Kern und notwendigen neuen Prämissen wird hier detailliert analysiert.

3.2.3 Wandel durch Organisationsentwicklung: Dieses Kapitel betrachtet den langfristigen Prozess der Organisationsentwicklung, der durch Prozessoptimierung und eine bewusste Führung die Kultur transformiert.

3.2.4 Wandel durch technologische Attraktivität: Hier wird der gezielte Einsatz von neuen Technologien diskutiert, um durch veränderte Handlungsabläufe neue kulturelle Denkmuster zu initiieren.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Strategien zusammen und betont, dass Kulturwandel ein komplexer, langfristiger Prozess ist, der eine bewusste Entscheidung des Managements erfordert.

5. Quellen: Dieses Kapitel listet die verwendeten Literaturquellen und Beiträge in Sammelbänden auf, die der theoretischen Fundierung der Arbeit dienen.

Schlüsselwörter

Unternehmenskultur, Kulturwandel, Wachstum, Management, Organisationsentwicklung, Führungspersönlichkeit, Edgar Schein, Werte, Prämissen, Organisationstherapie, Veränderungsprozess, Wettbewerbsfähigkeit, Wachstumsphase, Strategie, Unternehmensführung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert Möglichkeiten des Managements, die Unternehmenskultur in wachsenden Unternehmen gezielt zu steuern und einen nachhaltigen Kulturwandel herbeizuführen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Unternehmenskultur, den Besonderheiten der Wachstumsphase sowie spezifischen Strategien wie Organisationstherapie, Organisationsentwicklung und der Nutzung technologischer Anreize.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, theoretische Modelle und praktische Ansätze zusammenzustellen, wie Führungskräfte die Unternehmenskultur sinnvoll beeinflussen können, anstatt sie dem Zufall zu überlassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, insbesondere unter Heranziehung der Modelle von Edgar Schein und ergänzenden wirtschaftswissenschaftlichen Fachquellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der Ablauf von Kulturwandelprozessen sowie konkrete Gestaltungsmöglichkeiten für das Management, wie die Organisationstherapie oder der Einsatz von Experten („Mischformen“), detailliert erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist gekennzeichnet durch Begriffe wie Unternehmenskultur, Kulturwandel, Wachstumsphase, Managemententscheidungen, Organisationstherapie und die Rolle der Führungspersönlichkeit.

Welche Rolle spielen „Erfolgskiller“ und „Erfolgstreiber“?

Dies sind zwei von Gregor Schönborn beschriebene Managertypen: Während Erfolgskiller sich nur auf numerische Ziele konzentrieren, setzen Erfolgstreiber auf Visionen und eine langfristige, auf Mitarbeiterzufriedenheit ausgerichtete Strategie.

Warum ist laut Autor die Wachstumsphase besonders geeignet für Kulturwandel?

In dieser Phase bieten sich laut Schein die besten Chancen zur langfristigen Beeinflussung der Kultur, da das Management durch unternehmerische Entscheidungen die Grundeinstellungen der Menschen maßgeblich mitprägen kann.

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Details

Title
Kulturwandel in wachsenden Unternehmen
Subtitle
Möglichkeiten für das Management
College
University of the Arts Berlin
Course
Seminar Unternehmenskultur
Grade
2,0
Author
Manuel Däbritz (Author)
Publication Year
2009
Pages
13
Catalog Number
V155199
ISBN (eBook)
9783640676781
ISBN (Book)
9783640676835
Language
German
Tags
Kulturwandel Unternehmen Möglichkeiten Management Wandel Prämissen Unternehmenskultur Marketing Strategie Führung Subkultur führen Gründer Familenunternehmen Neudefinition Schein verändern Veränderung Therapie Evolution Kultur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Manuel Däbritz (Author), 2009, Kulturwandel in wachsenden Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/155199
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