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Der DWS-Greenwashing-Skandal. Hätte die EU-Regulatorik dies verhindern können?

Title: Der DWS-Greenwashing-Skandal. Hätte die EU-Regulatorik dies verhindern können?

Term Paper , 2024 , 46 Pages

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Business Ethics, Corporate Ethics
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Der Marktanteil grüner Kapitalanlagen wächst aufgrund steigender Nachfrage von Kunden nach nachhaltigen Geldanlagen – vor allem an Green Bonds. Finanzinstitute sind zentrale Transformationsbegleiter auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Dieser Tatbestand wird durch eine deutliche Positionierung und durch diverse Angebote von ESG-Produkten und Services erreicht.

Green Marketing gilt als effizientes Konzept, um auf verschiedene Phasen im Markt zu reagieren, und kann jedoch bei unvollständiger oder täuschender Kommunikation irreführend sein. Ausschlaggebend für die große Relevanz von Greenwashing im Finanzsektor ist, dass Greenwashing für Verwässerung der Glaubwürdigkeit und Effektivität von grünen Investments sorgt. Des Weiteren führt Greenwashing zu Investitionsrisiken, da potenzielle Stakeholder hierdurch an Vertrauen und Loyalität verlieren. Problematisch wird es auch, wenn Banken durch politische Richtlinien grünere Investments tätigen und Produkte anwerben sollen, aber diese zur selben Zeit dazu geneigt sind, Kredite an braune Industrien zu verlängern. Ein generelles Problem der Banken ist die Inkonsistenz zwischen positiven Nachhaltigkeitsaussagen und Investitionen in braune Industrien, wie der Greenwashing-Skandal der DWS gezeigt hat.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Relevanz des Themas

1.2 Zielsetzung und Forschungsfragen

1.3 Methodik und Aufbau der Arbeit

2. Hintergrund und Grundlagen

2.1 Definition und Konzepte von Greenwashing

2.2 Bedeutung und Entwicklung nachhaltiger Investments

2.3 Überblick über DWS als Finanzinstitut

3. Fallstudie DWS

3.1 Beschreibung des Greenwashing-Skandals bei der DWS

3.2 Reaktionen und Maßnahmen von DWS

3.3 Kurzfristige und langfristige Auswirkungen auf DWS

4. Regulatorische Analyse

4.1 Bestehende Regulatorik für nachhaltige Investments

4.2 Bewertung der Wirksamkeit der bestehenden Regulatorik

4.3 Identifikation von regulatorischen Lücken und Verbesserungsvorschlägen

5. Beantwortung der Forschungsfrage

6. Fazit und Ausblick

6.1 Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse

6.2 Empfehlungen für Unternehmen und Regulierungsbehörden

6.3 Zukunftsperspektiven und mögliche Entwicklungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert den Greenwashing-Skandal der Deutschen Gesellschaft für Wertpapiersparen (DWS) im Jahr 2022. Das primäre Ziel ist es, unter Einbeziehung der regulatorischen Rahmenbedingungen zu bewerten, inwiefern bestehende EU-Vorschriften diesen Vorfall hätten verhindern können oder wo in der praktischen Umsetzung und Kontrolle noch erhebliche Defizite bestehen.

  • Grundlagen von Greenwashing und nachhaltigen Investments
  • Detaillierte Fallstudie zum Greenwashing-Skandal bei der DWS
  • Analyse und Bewertung der Wirksamkeit der EU-Regulatorik (SFDR, CSRD, Taxonomie)
  • Diskussion über regulatorische Lücken und Verbesserungspotenziale
  • Zukunftsausblick zur Transparenz nachhaltiger Finanzprodukte

Auszug aus dem Buch

Die Treiber von Greenwashing

Nach Delmas/Burbano existieren einige Faktoren in einem Unternehmen, die zu Greenwashing führen. Nicht-marktbezogene externe Treiber, wie ein träges und unklares regulatorisches Umfeld, setzen die Basis für die restlichen Einflussfaktoren: Marktbezogene externe Treiber, wie Wettbewerbsdruck, organische Treiber, wie die Charakteristika des Unternehmens und individuelle psychologische Treiber, wie eine optimistische Voreingenommenheit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die aktuelle Problematik wachsender grüner Kapitalanlagen und der damit einhergehenden Gefahr von Greenwashing im Finanzsektor ein, benennt die Forschungsfrage und erläutert das methodische Vorgehen.

2. Hintergrund und Grundlagen: Dieses Kapitel definiert Greenwashing als bewusste Täuschung durch irreführende Umweltaussagen und beleuchtet die Bedeutung nachhaltiger Investments sowie das Profil der DWS als Finanzinstitut.

3. Fallstudie DWS: Hier wird der Greenwashing-Skandal der DWS detailliert aufgearbeitet, inklusive der Auslöser durch Whistleblower, der behördlichen Razzien, der resultierenden Reaktionen des Unternehmens sowie der kurz- und langfristigen Auswirkungen auf die DWS.

4. Regulatorische Analyse: Dieses Kapitel gibt einen umfassenden Überblick über die EU-Regulatorik für nachhaltige Investments, von der ISO 26000 bis zur CSRD, und bewertet deren Wirksamkeit sowie identifizierte Lücken bei der Klassifizierung.

5. Beantwortung der Forschungsfrage: Das Kapitel reflektiert, ob die bestehende Regulatorik den DWS-Skandal hätte verhindern können, und kommt zu dem Schluss, dass trotz theoretisch ausreichender Regelungen die praktische Umsetzung und Kontrolle noch erheblichen Verbesserungsbedarf aufweist.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen, gibt Empfehlungen für Unternehmen und Behörden und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und Standardisierung von Nachhaltigkeitsberichten.

Schlüsselwörter

Greenwashing, DWS, Nachhaltige Investments, EU-Regulatorik, SFDR, CSRD, Finanzsektor, ESG-Kriterien, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Transparenz, Kapitalanlagebetrug, Finanzmarkt, Sustainable Finance, EU-Taxonomie, Unternehmensführung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Projektarbeit untersucht das Phänomen Greenwashing am konkreten Beispiel der DWS und analysiert, welche Rolle regulatorische Rahmenbedingungen dabei spielen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Greenwashing, der Wirksamkeit EU-weiter Finanzmarktregulierungen und der kritischen Reflexion der Unternehmensführung im Kontext nachhaltiger Investments.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu beurteilen, ob die zum Zeitpunkt des Skandals bestehende Regulierung in der Lage gewesen wäre, den Greenwashing-Vorfall bei der DWS zu verhindern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Auswertung diverser Quellen, darunter aktuelle Presseberichte, offizielle Unternehmensdokumente, Podcasts sowie Expertenberichte, um eine vielseitige Perspektive auf das Thema zu ermöglichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einleitung, eine detaillierte Fallstudie des DWS-Skandals, eine Analyse der EU-Regulatorik und eine fundierte Beantwortung der Forschungsfrage.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Greenwashing, DWS-Skandal, EU-Regulierung (SFDR/CSRD), nachhaltige Investments und Transparenz im Finanzsektor charakterisieren.

Welche Rolle spielt die DWS in diesem Skandal?

Die DWS gilt als extremes Beispiel, da ihre ESG-investierten Portfolios laut Vorwürfen nicht den Werbeversprechen entsprachen, was zu behördlichen Razzien und erheblichen Strafzahlungen führte.

Welcher Interessenkonflikt wird in der Arbeit hinsichtlich der Regulierung deutlich?

Es besteht ein Dilemma zwischen der Notwendigkeit klarer Regeln zur Vermeidung von Greenwashing und dem Wunsch der Wirtschaft nach weniger Regulierung, um internationale Bankgeschäfte nicht unnötig zu verlangsamen.

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Details

Title
Der DWS-Greenwashing-Skandal. Hätte die EU-Regulatorik dies verhindern können?
College
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2024
Pages
46
Catalog Number
V1552273
ISBN (PDF)
9783389101483
ISBN (Book)
9783389101490
Language
German
Tags
EU Greenwashing DWS Greenwashing-Skandal Kapitalanlagen BWL Marktanteil Aktien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2024, Der DWS-Greenwashing-Skandal. Hätte die EU-Regulatorik dies verhindern können?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1552273
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