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Stand der Informationstechnologie in Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Deutschland

IT-Alignment and IT-Staffing in Sheltered Worshops in Germany

Title: Stand der Informationstechnologie in Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Deutschland

Master's Thesis , 2010 , 67 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl.Ing(FH) Alfons Regler (Author)

Sociology - Knowledge and Information
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Summary Excerpt Details

Kern und Motivation dieser empirischen Untersuchung liegt in der Schaffung von Grundlagendaten zur Frage der Ausstattungs- und Anwendungstiefe von IT und zur Einbindung von IT-Bereichen in die Organisationsstrukturen einer WfbM. Die Untersuchung ist angelehnt an die Erhebungen von Helmut Kreidenweis (IT-REPORT 2007/8 und 2008/9) und Chris Bernard (N-TEN), die beide in Ausschnitten den IT-Status von nationalen (Kreidenweis) und internationalen (Bernard) Unternehmen der Sozialwirtschaft betrachten. Soweit möglich, werden die erhobenen Daten mit den Studien in Beziehung gesetzt und interpretiert.
Um das Spektrum des Möglichen zu verdeutlichen, werden in den verschiedenen Kapiteln der Auswertung die theoretisch möglichen Einsatzgebiete beleuchtet.

Abstract
Core and motivation of this empiric investigation lies in the creation of basis data on the equip-ment and use depth of IT of Sheltered Workshops. The investigation is oriented at the surveys of Helmut Kreidenweis (IT Report 2007/8 and 2008/9) and Chris Bernard (N-TEN / 2008 IT Staff-ing & Spending Report) who both look at the IT status of national (Kreidenweis) and interna-tional (Bernard) enterprises of social economy. As far as possible, the findings of this research paper are related to these studies.
To point out the range of possibilities, the theoretically possible operational areas are examined in the different chapters of the evaluation.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 NPO und IT - nicht immer eine Liebesbeziehung

1.2 Entwicklung der Informationstechnologie

1.3 WfbMs – Außenseiter in der NPO Gemeinde

1.4 Auf dem Weg zur Partnerschaft

2 Untersuchungsschwerpunkte und Design der Arbeit

2.1 Fokus und Themeneingrenzung

2.1.1 Untersuchungsumfeld

2.1.2 Untersuchungsschwerpunkte

2.1.2.1 IT-Alignment in WfbM

2.1.2.2 IT-Staffing in WfbM

2.2 Datenerhebung

2.2.1 Datenquellen

2.2.2 Erhebungsmethode

2.2.3 Teilnehmerauswahl

2.2.4 Erhebungszeitraum

2.2.5 Gestaltung des Fragebogens

2.2.6 Rücklauf

2.2.6.1 Repräsentativität der Befragung

3 Auswertung

3.1 Struktur der untersuchten Einrichtungen

3.1.1 Alter und Standorte der Einrichtungen

3.1.2 Rechtsform und Träger

3.1.3 Unternehmensgröße

3.1.3.1 Zahl der Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung

3.1.3.2 Umsatz

3.1.4 Infrastruktur

3.2 IT-Alignment

3.2.1 IT-Infrastruktur

3.2.1.1 Arbeitsplatzarchitektur

3.2.1.2 Betriebssysteme

3.2.2 IT-Nutzung

3.2.2.1 Betriebswirtschaft und Buchhaltung

3.2.2.2 Planung und Steuerung

3.2.2.3 Interne und externe Kommunikation

3.2.2.4 Unternehmensdarstellung im Web

3.2.3 IT-Services und Outsourcing

3.2.4 IT-Kosten und Finanzierung

3.2.4.1 IT-Wartung und Modernisierung

3.2.4.2 IT-Refinanzierung

3.3 IT-Staffing

3.3.1 Einbindung der IT in die Organisationsstruktur

3.3.2 Stellenanteile und Personalkosten

3.3.3 Personalqualifikation

4 Zusammenfassung

4.1 Status quo

4.2 Ausblick auf die weitere Entwicklungen

4.2.1 Neue Kommunikationswege und Darstellung im Web

4.2.2 Refinanzierung der IT-Kosten

4.2.3 Personalstruktur und Qualifizierung

4.3 Weiterführende Fragestellungen

5 Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Diese Masterarbeit untersucht den aktuellen Stand der Informationstechnologie (IT), deren Einsatztiefe sowie die IT-Ausstattung in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) in Deutschland. Ziel ist es, durch die Erhebung empirischer Grundlagendaten die Bedeutung der IT für die Wertschöpfung in diesen Einrichtungen aufzuzeigen und Strategien zur IT-Integration und Finanzierung im Kontext der sozialen Arbeit zu analysieren.

  • Strukturelle Analyse der IT-Infrastruktur und Anwendungsbereiche in WfbMs.
  • Untersuchung von IT-Alignment und der Einbindung von IT-Personal (IT-Staffing).
  • Evaluierung der Outsourcing-Praxis und IT-Kostenfinanzierung.
  • Identifikation zukünftiger Entwicklungsfelder wie Web 2.0-Anwendungen und E-Learning.

Auszug aus dem Buch

1.2 Entwicklung der Informationstechnologie

In einer sehr gerafften Chronologie lässt sich die Entwicklung der IT wie folgt skizzieren:

1950-1960 Mechanisierung der IT: Lochkarten und Tabelliermaschinen zu deren Auswertung

1960-1970 Zentralisierung der IT: Erste elektronische Computer, die meist den zentralen Buchhaltungen vorbehalten waren und nur in großen Konzernen zum Einsatz kamen.

1970-1980 Rechenzentren: Auch andere Unternehmensbereiche erkennen die Einsatzmöglichkeiten, es entstehen Multiusersysteme und Rechenzentren. Während bisher Software auf den Bereich Buchhaltung und Controlling beschränkt war, entstehen jetzt erste Systeme im planerischen Bereich.

1975-1985 Minicomputer: Die Abhängigkeit von Rechenzentren sinkt. Die Systeme werden innerhalb kurzer Entwicklungszyklen mobiler, effektiver und preiswerter. Die Einsatzmöglichkeiten vervielfachen sich.

1985-1995 PC: Verbreitung von PC-Systemen. Eine Vielzahl von Hardwarelieferanten überflutet den Markt. Das betriebsinterne Informationsmanagement ist zum Teil chaotisch, weil Vernetzungs- und Koordinationsressourcen in Form von Netzwerken und IT-Abteilungen fehlen.

1995-2000 Client-Server: Einführung von zentralen Datenbanken und Client-Server Systemen um die Daten- und Informationsströme zu bändigen.

1995-2000 Internet: Neue Kommunikations- und Vernetzungsmöglichkeiten entstehen. Standardisierungen erleichtern den Einstieg. Neue Märkte entstehen.

seit 2002 Verteilte Systeme: Die Verfügbarkeit von Serviceleistungen und Netzkapazitäten ändern die Strukturen erneut.

Heute, 2010, beherrschen virtuelle Netzwerkarchitekturen und ein schier unüberschaubarer Markt an Hard- und Softwarelösungen das Geschehen. Die Zyklen für IT Produkte werden immer kürzer. "Wir haben Kunden, die alle zwei Jahre ihre Desktop-PCs austauschen. Das sind die innovativen Unternehmen. Das andere Ende der Fahnenstange ist bei 7 Jahren erreicht – die Mehrheit liegt dazwischen, also bei etwa 3 bis 4 Jahren.", sagt Klaus Tschanerl ein Technologieberater bei Microsoft. (Geiger 2008, S.1)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung der IT, ihre zunehmende Bedeutung für NPOs und definiert die Rolle der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) in diesem Sektor.

2 Untersuchungsschwerpunkte und Design der Arbeit: Hier werden das methodische Vorgehen der empirischen Erhebung sowie die Kernfragen zu IT-Alignment und IT-Staffing in WfbMs dargelegt.

3 Auswertung: Dieses Kapitel analysiert detailliert die Struktur der Einrichtungen, den Stand der IT-Infrastruktur, die IT-Nutzung, Outsourcing-Praktiken sowie Aspekte der IT-Kosten und Personalausstattung.

4 Zusammenfassung: Die Ergebnisse der Datenerhebung werden zusammengefasst und mit einem Ausblick auf zukünftige Anforderungen an WfbM-Organisationen und Personal ergänzt.

5 Schlussbemerkung: Der Autor reflektiert das Forschungsvorhaben und spricht den Unterstützern seiner Arbeit seinen Dank aus.

Schlüsselwörter

Werkstätten für behinderte Menschen, WfbM, Informationstechnologie, IT-Alignment, IT-Staffing, Sozialmanagement, NPO, Nonprofit Organisationen, IT-Infrastruktur, Outsourcing, Leistungsentgelte, IT-Finanzierung, E-Learning, Web 2.0, Sozialwirtschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Masterarbeit befasst sich mit der Rolle und dem Stand der Informationstechnologie in deutschen Werkstätten für behinderte Menschen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Untersuchung konzentriert sich primär auf die beiden Bereiche IT-Alignment (die Ausrichtung von IT und Organisation) sowie IT-Staffing (die personelle Ausstattung und Organisation des IT-Bereichs).

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Hauptziel ist die Erhebung von bisher fehlenden Grundlagendaten zur IT-Ausstattung und Anwendungstiefe in WfbMs, um eine Basis für strategische Entscheidungen in diesen Einrichtungen zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer schriftlichen Vollerhebung unter allen Hauptwerkstätten in Deutschland mittels Fragebögen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Einrichtungsstrukturen, eine Bestandsaufnahme der IT-Infrastruktur und -Nutzung sowie eine Untersuchung von IT-Outsourcing, Kostenstrukturen und Personalqualifikationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

WfbM, IT-Alignment, IT-Staffing, Sozialmanagement, IT-Infrastruktur und Leistungsentgelte sind die wesentlichen Begriffe.

Wie ist die IT-Finanzierung in WfbMs derzeit geregelt?

Ein wesentliches Ergebnis ist, dass die IT-Kosten bei über der Hälfte der Einrichtungen nicht fest in den Leistungsvereinbarungen mit Trägern verankert sind, was häufig zu einer Querfinanzierung aus anderen Bereichen führt.

Welche Bedeutung hat das Web 2.0 für die untersuchten Werkstätten?

Obwohl WfbMs fast flächendeckend Homepages betreiben, wird das Potenzial von Web 2.0-Interaktionsformen bisher nur von einem kleinen Teil der Einrichtungen aktiv genutzt.

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Details

Title
Stand der Informationstechnologie in Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Deutschland
Subtitle
IT-Alignment and IT-Staffing in Sheltered Worshops in Germany
College
Munich University of Applied Sciences
Course
Masterstudiengang Sozialmanagement
Grade
1,3
Author
Dipl.Ing(FH) Alfons Regler (Author)
Publication Year
2010
Pages
67
Catalog Number
V155237
ISBN (eBook)
9783640679959
ISBN (Book)
9783640697540
Language
German
Tags
Stand Informationstechnologie Werkstätten Menschen Behinderung Deutschland IT-Alignment IT-Staffing Sheltered Worshops Germany
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.Ing(FH) Alfons Regler (Author), 2010, Stand der Informationstechnologie in Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/155237
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