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Familienrechtliches Psychologisches Gutachten "Fall Laura"

Unter dem Gesichtspunkt der Kindeswohlgefährdung

Title: Familienrechtliches Psychologisches Gutachten "Fall Laura"

Elaboration , 2024 , 87 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Psychology - Miscellaneous
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Fallarbeit im Modul Psychologisches Gutachten: Familienrechtliches Gutachten im Fall "Laura". Gesamtes Gutachten von der Aktenanalyse bis zum Befund und zur Stellungnahme. Erstellt für ein Modul im Fach M.Sc. Klinische Psychologie.

Ein familienpsychologisches Gutachten soll klären, ob das Wohl des Kindes im aktuellen Haushalt gefährdet ist. Dabei werden die gefühlsmäßigen Bindungen des Kindes, die Erziehungsfähigkeit der Mutter und die angestrebten Perspektiven für das Leben des Kindes und der Mutter berücksichtigt. Zudem soll das Gutachten ermitteln, welche Erziehungshilfen und Maßnahmen notwendig sind, um eine Herausnahme aus dem Haushalt zu vermeiden. Alternativ wird geprüft, welche Unterstützung eine Rückführung in den Haushalt der Mutter ermöglichen kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Bisheriger Sachverhalt

2 Psychologische Fragen und psychologische Variablen

3 Untersuchungsplanung

4 Ergebnisse

4.1 Exploration

4.1.1 Exploration der Mutter

4.1.2 Exploration des Kindes

4.1.3 Exploration von Drittpersonen

4.2 Verhaltens- und Interaktionsbeobachtung

4.3 Testdiagnostik: Emotionsregulation bei Erwachsenen (FEEL-E)

5 Befund

5.1 Bindung und Beziehung zwischen Kind und ihrer Mutter

5.2 Emotionale Kompetenz der Mutter

5.3 Erziehungsfähigkeit und Fähigkeit der Mutter zur Befriedigung der Grundbedürfnisse des Kindes

6 Stellungnahme

7 Empfehlung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der familienpsychologischen Bewertung der Kindeswohlgefährdung gemäß §1666 BGB im Fall der minderjährigen Laura, um zu klären, ob ein Verbleib im Haushalt der Mutter das Kind gefährdet und welche Maßnahmen zur Sicherung des Kindeswohls erforderlich sind.

  • Analyse der Bindungsqualität und Beziehungsdynamik zwischen Kind und Mutter
  • Bewertung der emotionalen Kompetenzen und Erziehungsfähigkeit der Mutter
  • Untersuchung der psychischen Entwicklung und sozialen Situation des Kindes
  • Erarbeitung von Empfehlungen für notwendige Hilfsmaßnahmen und therapeutische Interventionen

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Exploration der Mutter

Die erste Exploration der Mutter fand am 28.11.2017 von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr im IGF Berlin und die zweite am 15.02.2017 von 13.30 bis 15.30 Uhr im Zuge des Hausbesuchs statt.

4.1.1.1 Angaben zur Biografie

Die Mutter gab an, am xx.xx.xx in Chili, Kasachstan, geboren und aufgewachsen zu sein. Zu ihrer Herkunftsfamilie gab die Mutter an, dass sie bei beiden Eltern aufgewachsen sei. Ihre Eltern hätten in der Landwirtschaft gearbeitet. Sie habe eine gute Kindheit gehabt und habe viele Freunde gehabt. Sie habe viel mit Freunden gespielt.

Die Mutter habe vier Schwestern und fünf Brüder. Sie sei die jüngste Schwester. Aufgewachsen sei sie nur mit einer Schwester, die anderen Geschwister seien alle bereits vor ihrer Geburt ausgezogen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Bisheriger Sachverhalt: Darstellung der Vorgeschichte aus Gerichtsakten und Jugendamt-Berichten bezüglich der Kindeswohlgefährdung und bisheriger Versuche der Zusammenarbeit.

2 Psychologische Fragen und psychologische Variablen: Definition der zentralen Fragestellungen und der psychologischen Variablen, die im Gutachten untersucht werden.

3 Untersuchungsplanung: Erläuterung des methodischen Vorgehens, einschließlich Aktenanalyse, Explorationen und Testdiagnostik.

4 Ergebnisse: Präsentation der erhobenen Daten aus Explorationen, Verhaltensbeobachtungen und testpsychologischen Untersuchungen.

5 Befund: Zusammenfassende psychologische Schlussfolgerungen zu Bindung, emotionaler Kompetenz und Erziehungsfähigkeit.

6 Stellungnahme: Gutachtliche Einschätzung hinsichtlich einer möglichen Rückführung in den Haushalt der Mutter.

7 Empfehlung: Konkrete Empfehlungen für therapeutische Behandlungen und weiterführende pädagogische Hilfen.

Schlüsselwörter

Kindeswohlgefährdung, Erziehungsfähigkeit, Bindungsstörung, Familienpsychologisches Gutachten, Emotionsregulation, Eltern-Kind-Beziehung, §1666 BGB, FE-EL, Münchhausen-by-proxy-Syndrom, Parentifizierung, Erziehungsmethoden, Psychische Gesundheit, Sozialverhalten, Kindesrechte, Jugendamt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit ist ein familienpsychologisches Gutachten, das die Situation des minderjährigen Kindes Laura unter dem Gesichtspunkt einer möglichen Kindeswohlgefährdung untersucht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Bindung zwischen der Mutter und dem Kind, die elterliche Erziehungsfähigkeit, die emotionale Kompetenz der Mutter sowie die Auswirkungen des Erziehungsverhaltens auf die Entwicklung des Kindes.

Was ist das Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll geklärt werden, ob ein Verbleib im Haushalt der Mutter das Kindeswohl gefährdet und welche erzieherischen Hilfen im Falle einer Herausnahme oder Rückführung notwendig sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Das Gutachten stützt sich auf eine Kombination aus Aktenanalyse, strukturierten Explorationen, Verhaltens- und Interaktionsbeobachtungen sowie der psychologischen Testdiagnostik (FEEL-E).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des bisherigen Sachverhalts, die detaillierte Untersuchungsplanung sowie die Ergebnisse der Explorationen der Mutter, des Kindes und beteiligter Drittpersonen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Kindeswohlgefährdung, Erziehungsfähigkeit, Bindungsqualität sowie verschiedene Strategien der Emotionsregulation.

Welche Rolle spielt das "Münchhausen-by-proxy-Syndrom" in diesem Gutachten?

Das Syndrom wird als eine in den Befunden diskutierte Möglichkeit angeführt, da die Mutter wiederholt Symptome und Erkrankungen beim Kind schildert, die objektiv medizinisch nicht bestätigt werden konnten.

Wie bewerten die Gutachter die Erziehungsfähigkeit der Mutter?

Die Erziehungsfähigkeit wird aufgrund fehlender Problemeinsicht, mangelnder Empathie, bevormundendem Verhalten und einer ausgeprägten Isolation der Familie als eingeschränkt bewertet.

Wie nimmt das Kind seine derzeitige Situation wahr?

Das Kind zeigt sich in der Einrichtung reflektiert, äußert jedoch einen Loyalitätskonflikt und den Wunsch, nach Hause zurückzukehren, obwohl es lernt, Konflikte zunehmend eigenständig zu lösen.

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Details

Title
Familienrechtliches Psychologisches Gutachten "Fall Laura"
Subtitle
Unter dem Gesichtspunkt der Kindeswohlgefährdung
Course
Psychologische Gutachten
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2024
Pages
87
Catalog Number
V1552968
ISBN (PDF)
9783389100479
ISBN (Book)
9783389100486
Language
German
Tags
Psychologische Gutachten Psychologisches Familienrechtliches familienpsychologisches Gutachten Fallarbeit Fall
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2024, Familienrechtliches Psychologisches Gutachten "Fall Laura", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1552968
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