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Weltwirtschaftskrisen im Vergleich

Weltwirtschaftskrise 1929-1933, Immobilien-, Finanz-, Wirtschafts- und Eurokrise 2007-2010

Titel: Weltwirtschaftskrisen im Vergleich

Hausarbeit , 2018 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - VWL
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende wissenschaftliche Hausarbeit befasst sich mit zwei der größten Wirtschaftskrisen der modernen Geschichte und untersucht sie sowohl aus einer ökonomischen als auch aus einer didaktischen Perspektive: der Weltwirtschaftskrise 1929-1933 und der Krise 2007-2010, die eine Vielzahl von miteinander verknüpften Krisen umfasst, darunter die Immobilienkrise, die Finanzkrise, die Wirtschaftskrise und schließlich die Eurokrise. Ziel der Arbeit ist es, die ökonomischen Ursachen, Auswirkungen und Reaktionen auf diese Krisen miteinander zu vergleichen und aufzuzeigen, wie sie für die politische Bildung und den Unterricht aufbereitet werden können. Im ersten Abschnitt der Hausarbeit – der Sachanalyse – werden die beiden Krisen im Detail beschrieben. Zunächst wird die Weltwirtschaftskrise 1929-1933 untersucht. Hier wird die Entstehung der Krise analysiert, von den spekulativen Praktiken an den Börsen über den Zusammenbruch von Banken und Industrien bis hin zu den globalen Auswirkungen und den politischen und gesellschaftlichen Folgen. Besonderes Augenmerk wird auf die Reaktion der Staaten gelegt, sowohl in den USA unter Präsident Franklin D. Roosevelt mit dem „New Deal“ als auch in Europa, wo die Krise das Fundament für den Aufstieg autoritärer Regime ebnete. Der zweite Teil der Sachanalyse widmet sich der Krise von 2007 bis 2010, die eine Vielzahl von miteinander verknüpften Krisen darstellt. Die Immobilienkrise, die durch riskante Hypothekenvergaben ausgelöst wurde, mündete in eine weltweite Finanzkrise, die das Bankensystem erschütterte. Dies führte zu einer Wirtschaftskrise, die in vielen Ländern zu einer Rezession und Massenarbeitslosigkeit führte. Schließlich betrachtete die Arbeit auch die Eurokrise, die durch die hohe Staatsverschuldung in einigen Euro-Ländern, insbesondere Griechenland, zu einer Vertrauenskrise in die europäische Währungsunion führte. Dieser Abschnitt analysiert die Ursachen, den Verlauf und die politischen Maßnahmen, die ergriffen wurden, um die Krise zu bewältigen, und vergleicht sie mit den Lösungsansätzen der Weltwirtschaftskrise. Der zweite Hauptteil der Arbeit beschäftigt sich mit den ökonomischen Theorien von John Maynard Keynes und Milton Friedman, zwei der bekanntesten Ökonomen des 20. Jahrhunderts, deren Theorien während der beiden Krisen unterschiedliche politische Reaktionen beeinflussten. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Sachanalyse

1.1 Weltwirtschaftskrise 1929-1933

1.2 Immobilien-, Finanz-, Wirtschafts- und Eurokrise 2007-2010

2. Ökonomische Theorien

3. Didaktische Analyse

4. Stundenverlaufsplan

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert und vergleicht die Weltwirtschaftskrise von 1929 sowie die globale Immobilien-, Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007, um Ursachen, Verläufe und gesellschaftliche Folgen gegenüberzustellen. Ziel ist es, historische Erkenntnisse sowie verschiedene ökonomische Theorien (u. a. Keynesianismus vs. Monetarismus) für die ökonomische Bildung im Unterricht nutzbar zu machen.

  • Historischer Vergleich der Weltwirtschaftskrise 1929 mit der Krise ab 2007
  • Analyse der Rolle von Finanzmärkten, Spekulation und Bankensystemen
  • Kontrastierung neoklassischer und keynesianischer Wirtschaftstheorien
  • Reaktionen der Politik und Staaten auf ökonomische Krisensituationen
  • Didaktische Aufbereitung ökonomischer Zusammenhänge für den Schulunterricht

Auszug aus dem Buch

1.1 Weltwirtschaftskrise 1929-1933

Noch bevor im Oktober 1929 am Aktienmarkt die Blase platzte, gab es schon vorher einige Ereignisse, die sich stark auf die Krise ab 1929 auswirkten. Weltweit wurden in einigen Branchen überproduziert, vor allem in der Landwirtschaft. Während des Krieges haben die „kriegführenden Länder ihre landwirtschaftliche Produktion“ eingeschränkt, in anderen Ländern hingegen wurde diese erhöht, was dazu führte, dass große Agrarexportländer wie die USA, Kanada, Argentinien usw. Gewinne machten. Nach dem Krieg versuchte man die nationale Landwirtschaftsproduktion wieder zu erhöhen, wodurch eine Überproduktion entstand, die zu einem konjunkturellen Preisverfall führte und die Landwirtschaft aller Länder in eine Art Dauerkrise brachte (vgl. HESSE/KLÖSTER/PLUMPE, 2014, 27). Ein weiteres Problem gerade für die junge Weimarer Republik waren die Reparationsforderungen des Versailler Vertrages. Da das Deutsche Reich in seinem Außenhandel beschränkt war und da viel Patente und Markenrechte, die sich im Ausland befanden, enteignet und beschlagnahmt worden waren, konnte das Deutsche Reich die Reparationszahlungen nur erbringen, indem es Kredite im Ausland aufnehmen, die es nur deshalb bekam, weil Kreditgeber in jenem Land mögliches industrielles Potential vermuteten. Auch Frankreich und Großbritannien mussten ihre Schulden bei den USA abzahlen, da sie während des Ersten Weltkriegs Kredite aufgenommen haben, um aufrüsten zu können. Dies alles führte dazu, dass die Spekulation auf dem Finanzmarkt florierte (vgl. HESSE/KLÖSTER/PLUMPE, 2014, 29).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Sachanalyse: Dieses Kapitel detailliert die Ursachen und den Verlauf der Weltwirtschaftskrise 1929-1933 sowie der komplexen Finanz- und Immobilienkrise, die 2007 in den USA begann und global zu einer Systemkrise führte.

2. Ökonomische Theorien: Es werden zentrale volkswirtschaftliche Lehrmeinungen, insbesondere das Say’sche Theorem, der Ordoliberalismus, Keynesianismus und Monetarismus gegenübergestellt, um unterschiedliche Ansätze zur Krisenbewältigung zu erklären.

3. Didaktische Analyse: Der Abschnitt erläutert die unterrichtliche Relevanz des Themas Wirtschaftskrisen und formuliert Lernziele, um Schülern ein Verständnis für ökonomische Zusammenhänge und historische Vergleichsmöglichkeiten zu vermitteln.

4. Stundenverlaufsplan: Dieser Hinweis verweist auf die detaillierte Planung der Unterrichtsstunde, die sich aufgrund des Querformats im Anhang befindet.

5. Literaturverzeichnis: Hier werden sämtliche für die Sachanalyse und Theoriebildung herangezogenen wissenschaftlichen Quellen und Werke aufgelistet.

Schlüsselwörter

Weltwirtschaftskrise, 1929, Finanzkrise, Immobilienkrise, Keynesianismus, Neoklassik, Monetarismus, Bankenkrise, Spekulation, Aktienmarkt, Deflation, Protektionismus, New Deal, Ökonomische Bildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Publikation untersucht und vergleicht die zwei zentralen Weltwirtschaftskrisen des 20. und 21. Jahrhunderts (1929 und 2007) hinsichtlich ihrer Ursachen und Auswirkungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Finanzmarktstrukturen, der Rolle von Banken, staatlichen Regulierungsmaßnahmen sowie der theoretischen Einbettung in ökonomische Lehrmeinungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die historische und theoretische Untersuchung von Wirtschaftskrisen, um diese didaktisch für den Politik- und Wirtschaftsunterricht aufzuarbeiten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es erfolgt eine deskriptive Sachanalyse auf Basis historischer Aufarbeitung sowie eine theoretische Gegenüberstellung ökonomischer Modelle (Keynes vs. Friedman).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte historische Analyse der 1929er Krise und der Finanzkrise ab 2007 sowie eine theoretische Reflexion über marktwirtschaftliche Stabilität.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Systembedrohung, Vertrauensverlust, staatliche Intervention, Spekulationsblase und die Verzahnung von globalen Finanzmärkten.

Warum wird die Krise von 1929 mit der von 2007 verglichen?

Der Vergleich dient dazu, wiederkehrende Muster in der Entstehung von Finanzmarktkrisen aufzuzeigen und die Relevanz ökonomischer Grundbildung für Schüler zu unterstreichen.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Staates in der Krise?

Die Arbeit beleuchtet die Ambivalenz staatlicher Eingriffe, von der Notwendigkeit antizyklischer Fiskalpolitik bis hin zur Problematik des „Moral Hazard“ bei Rettungspaketen.

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Details

Titel
Weltwirtschaftskrisen im Vergleich
Untertitel
Weltwirtschaftskrise 1929-1933, Immobilien-, Finanz-, Wirtschafts- und Eurokrise 2007-2010
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Gesellschaftswissenschaften und Philosophie)
Veranstaltung
Wirtschaftskrisen als Unterrichtsthema
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
17
Katalognummer
V1553394
ISBN (PDF)
9783389101698
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Weltwirtschaftskrisen Vergleich Weltwirtschaftskrise 1929 Immobilienkrise 2007 Finanzkrise 2008 Wirtschaftskrise 2009 Bankenkrise Schuldenkrise 2010 Eurokrise 2011 Eurokrise Finanzkrise Wirtschaftskrise Schuldenkrise Immobilienkrise Ökonomische Theorien Saysche Theorem John Maynard Keynes Keynes antizyklisch Fiskalpolitik deficit spending Milton Friedman Friedman Keynesianismus Monetarismus Neoklassik
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Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Weltwirtschaftskrisen im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1553394
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Leseprobe aus  17  Seiten
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