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Lerntagebuch: Theorie und Geschichte

Titel: Lerntagebuch: Theorie und Geschichte

Hausarbeit , 2017 , 32 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Geschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die wissenschaftliche Hausarbeit „Theorie und Geschichte“ bietet einen fundierten und praxisorientierten Einblick in die Didaktik des Geschichtsunterrichts. Sie richtet sich besonders an Lehramtsstudierende und angehende Fachkräfte der Geschichtspädagogik, die sich mit der Vermittlung von Geschichte im schulischen Kontext auseinandersetzen wollen. Diese Hausarbeit ist nicht nur eine theoretische Auseinandersetzung mit der Geschichtsdidaktik, sondern auch eine praxisorientierte Reflexion über die wichtigsten didaktischen Konzepte und deren Anwendung im Unterricht. Der Einführungsteil setzt sich mit zentralen Begriffen wie „Geschichtskultur“ und „Geschichtsbewusstsein“ auseinander, um ein grundlegendes Verständnis dafür zu entwickeln, wie Geschichte gesellschaftlich erinnert, vermittelt und in der Schule unterrichtet wird. Es wird ein Überblick gegeben, wie sich das Bewusstsein von Geschichte über Zeit und Gesellschaften hinweg verändert hat und wie dieses Bewusstsein in den Unterricht integriert werden kann. Ein zentrales Thema ist die Frage: „Was ist guter Geschichtsunterricht?“. Hier wird erörtert, welche didaktischen Prinzipien und Methoden entscheidend sind, um Geschichte anschaulich, verständlich und relevant zu vermitteln. Es wird gezeigt, wie ein reflektierter Umgang mit historischen Inhalten und ein methodisch vielfältiger Unterricht die Lernenden zu einem tieferen Verständnis der Geschichte führen können. Die Hausarbeit befasst sich mit der Vergleichsanalyse von Lehrplänen aus verschiedenen Ländern und Bildungssystemen: Hessen, Australien und Österreich. Diese internationale Perspektive bietet wertvolle Einsichten in unterschiedliche didaktische Ausrichtungen und Anforderungen, die im Geschichtsunterricht bestehen. Der Vergleich dieser Lehrpläne hilft, die Globalität und Diversität von Geschichtsunterricht zu verstehen und zu schätzen. Daraufhin wird eine umfassende Übersicht zu didaktischen Konzepten gegeben, darunter auch die moderne Kompetenzorientierung im Geschichtsunterricht. Was bedeutet es, kompetenzorientiert zu unterrichten, und wie können Kompetenzen wie historische Urteilsfähigkeit, Quellenkritik und das Verständnis von historischen Prozessen gezielt gefördert werden?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Geschichtskultur - Geschichtsbewusstsein

2. Geschichte in der Schule

3. Was ist guter Geschichtsunterricht?

4. Lehrpläne: Hessen, Australien, Österreich

5. Didaktische Konzepte - eine Übersicht

6. Quellenarbeit

7. Didaktische Konzepte - Kompetenzorientierung

8. Kaiserzeit; Weimarer Republik

9. NS-Zeit

10. BRD-DDR bis 1990

11. Außerschulische Lernorte

12. Unterrichtsplanung

13. Bilingualer Unterricht

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Lerntagebuch reflektiert die Inhalte eines Seminars zur Einführung in die Fachdidaktik. Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit geschichtsdidaktischen Theorien und deren Anwendungsmöglichkeiten sowie Problematiken im schulischen Unterrichtskontext.

  • Grundlagen der Geschichtskultur und des Geschichtsbewusstseins.
  • Vergleich internationaler und nationaler Lehrpläne und Curricula.
  • Analyse didaktischer Konzepte und Prinzipien, einschließlich Kompetenzorientierung.
  • Methodische Aspekte der Quellenarbeit und Unterrichtsplanung.
  • Historisches Lernen in spezifischen Epochen (Kaiserzeit, NS-Zeit, DDR/BRD).

Auszug aus dem Buch

1. Geschichtskultur - Geschichtsbewusstsein

Die Geschichtsdidaktik ist die Wissenschaft der Formen und Inhalte des zielgerichteten Umgangs mit der Geschichte und der Vermittlung historischen Wissens - nicht weniger, aber auch nicht mehr.“1

Im Rahmen dieser Seminarsitzung wurden insgesamt fünf Bilder mittels Beamer an die Wand projiziert, die allesamt den Umgang mit Geschichte in verschiedenster Form zeigen. So behandelte das erste Bild einen Farbbeutelanschlag auf das Marburger Zollamt mit der Aufschrift „Kolonialismus tötet noch heute“. Kolonialismus stellt in Deutschland weiterhin ein Randthema da. Das zweite Bild zeigte ein Vertriebenenwappen der Stadt Danzig auf einem sozialen Wohnbau. Hier stellt sich die Frage, ob dies verhaltenswert bei einer Renovierung oder Dämmung sei. Bild Nummer drei zeigte ein Straßenschild mit der Aufschrift „Hindenburgstraße“. Im Mittelpunkt stand hierbei die (Um)Benennung von Straßennahmen als Ehrung/ Würdigung bestimmter Persönlichkeiten, die durchaus kritisch und kontrovers empfunden werden kann. Das vierte Bild veranschaulichte eine Ehrenurkunde für 40-jährige Treue im Dienstverhältnis, welches in einer lippischen Ferienwohnung hing. Das fünfte und letzte Bild zeigte ein Event mit verkleideten Legionären und Wehrmachtssoldaten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Geschichtskultur - Geschichtsbewusstsein: Einführung in die Definitionen von Geschichtskultur und Geschichtsbewusstsein anhand von Bildbeispielen und theoretischen Modellen.

2. Geschichte in der Schule: Darstellung der Rolle von Geschichte als „Meta-Fach“ und Erläuterung der Unterrichtsziehle und -prinzipien für verschiedene Schulstufen.

3. Was ist guter Geschichtsunterricht?: Auseinandersetzung mit Qualitätskriterien für Unterricht nach Meyer und Gautschi sowie der Frage nach der Legitimation des Fachs.

4. Lehrpläne: Hessen, Australien, Österreich: Vergleichende Analyse der Lehrpläne hinsichtlich Aufbau, Inhalt und didaktischen Schwerpunkten.

5. Didaktische Konzepte - eine Übersicht: Übersicht über verschiedene Konzepte, inklusive Gegenwartsbezug, Ursachen- und Sinnzusammenhang.

6. Quellenarbeit: Definition und Einordnung von Quellen, sowie methodische Hinweise zur Arbeit mit Quellen im Unterricht.

7. Didaktische Konzepte - Kompetenzorientierung: Erörterung des Kompetenzbegriffs, der narrativen Kompetenz und des Vergleichs mit einem Schachspiel zur Veranschaulichung.

8. Kaiserzeit; Weimarer Republik: Reflexion über die Rolle der Geschichtsdidaktik während dieser Epochen und deren Rezeption im Unterricht.

9. NS-Zeit: Analyse der Indoktrination im Geschichtsbewusstsein während der NS-Zeit und der Rolle von Schulbüchern und Lehrern.

10. BRD-DDR bis 1990: Gegenüberstellung der Geschichtsvermittlung in DDR und BRD sowie deren jeweilige politische Zielsetzungen.

11. Außerschulische Lernorte: Bewertung der Bedeutung von Authentizität bei Besuchen außerschulischer Lernorte und deren organisatorische Herausforderungen.

12. Unterrichtsplanung: Behandlung der Anforderungen an eine fundierte Unterrichtsplanung inklusive Sach-, didaktischer und methodischer Analyse.

13. Bilingualer Unterricht: Untersuchung des bilingualen Geschichtsunterrichts und dessen Potenziale für interkulturelle und bikulturelle Kompetenz.

Schlüsselwörter

Geschichtsdidaktik, Geschichtsbewusstsein, Geschichtskultur, Geschichtsunterricht, Kompetenzorientierung, Quellenarbeit, Unterrichtsplanung, Lehrplanvergleich, Alteritätserfahrung, Multiperspektivität, Historisches Lernen, Sekundarstufe, Bildungsstandards, Sinnzusammenhang, Gegenwartsbezug.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Lerntagebuch grundsätzlich?

Es dokumentiert die inhaltliche und kritische Reflexion eines Universitätsseminars zum Thema Fachdidaktik Geschichte.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit behandelt unter anderem didaktische Konzepte, methodische Grundlagen wie Quellenarbeit und Unterrichtsplanung sowie geschichtspolitische Kontexte durch die Epochen hinweg.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist die Verknüpfung fachdidaktischer Theorie mit der Vorbereitung auf das zukünftige Berufsfeld als Geschichtslehrer.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor nutzt eine reflektierende Zusammenfassung (Lerntagebuch), untermauert durch die Einbeziehung und kritische Würdigung der im Seminar verwendeten Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Seminarsitzungen, die von theoretischen Definitionen über Lehrplanvergleiche bis hin zu spezifischen Unterrichtsmethoden reichen.

Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?

Kompetenzorientierung, Geschichtsdidaktik, Historisches Denken und Unterrichtsqualität.

Wie unterscheidet sich die Geschichtsvermittlung zwischen DDR und BRD laut dem Text?

Die DDR legte einen starken Fokus auf eine sozialistische Erziehung und ideologische Einbettung, während die BRD nach 1945 mit einer notwendigen Revision des Geschichtsbildes und Herausforderungen der kritischen Auseinandersetzung kämpfte.

Welche Rolle spielen außerschulische Lernorte?

Sie ermöglichen eine hohe historische Authentizität, erfordern aber eine sehr gute didaktische Vor- und Nachbereitung, um ihren vollen Lernwert zu entfalten.

Was ist die „Perspektivübernahme“ im Geschichtsunterricht?

Es ist eine zentrale Kompetenz, bei der Schüler lernen, historische Ereignisse aus verschiedenen Standpunkten zu betrachten, um so das Fremdverstehen zu fördern.

Wie wird der „Kompetenzbegriff“ konkretisiert?

Kompetenz wird als domänenspezifische Problemlösefähigkeit definiert, die weit über das bloße Abrufen von Faktenwissen hinausgeht.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lerntagebuch: Theorie und Geschichte
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Geschichte und Kulturwissenschaft)
Veranstaltung
Einführung in die Fachdidaktik: Theorie und Geschichte
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
32
Katalognummer
V1553407
ISBN (PDF)
9783389104729
ISBN (Buch)
9783389104736
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Theorie Geschichte Fachdidaktik Geschichtsdidaktik Geschichtskultur Geschichtsbewusstsein Geschichtsunterricht Didaktische Konzepte Außerschulische Lernorte Bilingualer Geschichtsunterricht Geschichtsunterricht früher
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Lerntagebuch: Theorie und Geschichte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1553407
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Leseprobe aus  32  Seiten
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