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E-Procurement

Titre: E-Procurement

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2002 , 32 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Dirk Oder (Auteur)

Informatique - Informatique Appliquée à la Gestion
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Résumé Extrait Résumé des informations

Heute ist es mehr als je notwendig, den veränderten Anforderungen der Märkte offen und innovativ zu begegnen. Die Globalisierung der Märkte, die drastische Verkürzung der Produktlebenszyklen und die zunehmende Dezentralisierung der Unternehmensfunktionen haben die Rolle der Materialwirtschaft tiefgreifend gewandelt. Die weltweite technische Entwicklung von E-Business hat neue Märkte geöffnet und neue Anforderungen an das Management gestellt, die Unternehmen erfolgreich in ein neues „E“ bestimmendes Zeitalter zu führen. Um diesen Forderungen gerecht zu werden, hat die Beschaffung EProcurement
entwickelt.
Definition: [„E-Procurement“ bezeichnet die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien zur elektronischen Unterstützung und Integration von Beschaffungsprozessen.]
In der Vergangenheit haben sich einige mehr und weniger gute Lösungen auf dem Markt präsentiert. Nicht alle sind für jedes Unternehmen geeignet. In dieser Arbeit werden klassische und elektronische Beschaffungsprozesse verglichen, die Vorteile des E-Procurement herausgearbeitet und Anwendungsgebiete aufgezeigt. Des Weiteren werden verschiedene Lösungen für den Einsatz von E-Procurement vorgestellt und die Anwendungsgebiete kritisch betrachtet. Sicherheitsaspekte und Probleme werden analysiert und mit den Systemen in Verbindung gebracht. Abschließend wird die Frage nach der weiteren Entwicklung von E-Procurement gestellt.

verglichen, die Vorteile des E-Procurement herausgearbeitet und
Anwendungsgebiete aufgezeigt.
Des weiteren werden verschiedene Lösungen für den Einsatz von EProcurement
vorgestellt und die Anwendungsgebiete kritisch betrachtet.
Sicherheitsaspekte und Probleme werden analysiert und mit den Systemen in
Verbindung gebracht. Abschließend wird die Frage nach der weiteren
Entwicklung von E-Procurement gestellt.
1 Vgl. KPMG

Extrait


Inhaltsübersicht

1.0 Einleitung

2.0 Gründe für E-Procurement

2.1 Kosteneinsparungen

2.2 Strategische Beschaffung

2.3 Allgemeine Probleme der Beschaffung

2.4 Wandel der Unternehmensorganisation

2.5 Vergleich von klassischem Beschaffungsprozess und E-Procurement

3.0 Grundsätze der elektronischen Beschaffung

3.1 Ziele

3.2 Voraussetzungen

3.3 Materialkategorien

3.4 Geschäftsbeziehungen

4.0 Unternehmensorganisation

5.0 Modelle für die elektronische Beschaffung

5.1 Sell-Side-Lösung

5.2 Buy-Side-Lösung

5.3 Elektronische Marktplätze

5.4 Anwendungsbereiche

6.0 E-Procurement-Syteme

6.1 Shop Systeme

6.2 Brokermodell

6.3 DPS (Desktop Purchasing Systems)

7.0 Sicherheitsaspekte und Probleme

8.0 Zukunftsaussichten

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Grundlagen von E-Procurement-Systemen und deren Bedeutung für die moderne Beschaffung. Das primäre Ziel ist es, den Vergleich zwischen klassischen und elektronischen Beschaffungsprozessen aufzuzeigen, Vorteile zu identifizieren sowie die organisatorischen Voraussetzungen und technischen Lösungsmodelle für eine effiziente Implementierung zu analysieren.

  • Analyse der Kosteneinsparungspotenziale durch E-Procurement
  • Untersuchung der organisatorischen Anforderungen und des Wandels im Einkauf
  • Kritische Betrachtung verschiedener E-Procurement-Modelle (Sell-Side, Buy-Side, Marktplätze)
  • Bewertung von Sicherheitsaspekten und Implementierungshürden in der Praxis
  • Diskussion zukünftiger Entwicklungen im elektronischen Beschaffungsmanagement

Auszug aus dem Buch

3.3 Materialkategorien

Bei der Beschaffung ist essentiell zu unterscheiden, was beschafft werden soll. Dazu kann alles im Unternehmen benötigte Material in zwei Grundkategorien eingeteilt werden. Auf der einen Seite steht das direkte Material, d.h. Material, welches direkt in das Endprodukt eingeht. Dies wird wiederum in A,B, und C Material unterteilt, damit erkennbar ist, welchen Wertanteil ein bestimmtes Material am Produkt hat. Beispiel: A-Materialien sind sehr teure Teile am Produkt, die nur wenig benötigt werden. C-Materialien sind Massenartikel wie Schrauben oder Standardtransistoren bei Computern. Diese Teile werden meist nach Gewicht oder kartonweise beschafft, weil der Aufwand, jedes Teil genau zu prüfen und zu zählen, nicht mit dem Preis vereinbar ist.

Weiter gibt es indirektes Material, welches auch als MRO-Material bezeichnet wird. Dies sind Materialien, die nicht in das Produkt direkt eingehen. Darunter fallen Hilfs- und Betriebsstoffe (z.B. Schmieröl) und Büromaterialien (z.B. Papier, Stifte, Toner, Stempel). Diese zu beschaffen ist mit hohem Aufwand verbunden, da in klassischen Prozessen keine Bündelung und Organisation stattfindet.

Wenn E-Procurement eingesetzt wird, wird typischerweise erst beim MRO-Material begonnen, weil das MRO-Material die größten Potentiale in sich birgt. Weiter können sehr schnell Erfolge vorgewiesen werden. Dies motiviert die Anwender, das System konsequent und langfristig zu nutzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Beschreibt den technologischen Wandel und die Notwendigkeit, elektronische Beschaffungsprozesse zur Effizienzsteigerung in Unternehmen zu implementieren.

2.0 Gründe für E-Procurement: Analysiert Kosteneinsparungen, strategische Vorteile und den Wandel der Unternehmensorganisation durch die Automatisierung der Beschaffung.

3.0 Grundsätze der elektronischen Beschaffung: Definiert Ziele, Voraussetzungen, Kategorisierung von Materialien und die Bedeutung der Geschäftsbeziehungen.

4.0 Unternehmensorganisation: Erläutert den Übergang von einer funktionalen zu einer prozessorientierten Organisationsstruktur als Voraussetzung für E-Procurement.

5.0 Modelle für die elektronische Beschaffung: Stellt Sell-Side, Buy-Side und Marktplatz-Lösungen als zentrale Geschäftsmodelle vor.

6.0 E-Procurement-Syteme: Vergleicht Shop-Systeme, das Brokermodell und Desktop Purchasing Systems (DPS) hinsichtlich ihrer funktionalen Unterstützung.

7.0 Sicherheitsaspekte und Probleme: Diskutiert interne Bedienfehler sowie externe Herausforderungen wie Datenformate und Sicherheitsstandards.

8.0 Zukunftsaussichten: Skizziert die Entwicklung hin zu webbasierten Lösungen und die zunehmende Bedeutung von SSC und Standardisierung.

Schlüsselwörter

E-Procurement, Beschaffung, Materialwirtschaft, MRO, Prozessorientierung, Kosteneinsparung, Automatisierung, Marktplätze, DPS, Supply Chain Management, EDI, B2B, Unternehmensorganisation, Materialkategorien, Transaktionskosten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den grundlegenden Konzepten, Modellen und Herausforderungen von E-Procurement-Systemen innerhalb moderner Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Kosteneinsparung, Prozessoptimierung, Unternehmensorganisation, technische Implementierung sowie die Analyse von Sicherheitsaspekten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist der Vergleich zwischen klassischen und elektronischen Beschaffungsprozessen, um die Effizienzvorteile und notwendigen Rahmenbedingungen für die Einführung elektronischer Beschaffungslösungen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Fundierung, die durch den Vergleich von Beschaffungsprozessen, Portfolioanalysen und die Auswertung von Fallbeispielen und Studienergebnissen gestützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begründung für E-Procurement, die methodischen Grundsätze der elektronischen Beschaffung, die notwendige organisatorische Anpassung, verschiedene Marktplatzmodelle und spezifische E-Procurement-Systeme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören E-Procurement, Prozessorientierung, MRO-Materialien, Kostensenkung, Automatisierung und Desktop Purchasing Systems (DPS).

Warum ist die Unterscheidung von Materialkategorien für E-Procurement entscheidend?

Die Unterscheidung in direktes und indirektes (MRO) Material ist entscheidend, da E-Procurement-Projekte typischerweise beim MRO-Bereich starten, da hier die größten Prozessoptimierungspotenziale liegen.

Welche Rolle spielt der Faktor Mensch bei der Einführung von E-Procurement?

Der Faktor Mensch wird oft unterschätzt; Ängste vor Arbeitsplatzverlust oder Skepsis gegenüber komplexer Technik können zu Blockverhalten führen, weshalb Schulungen und die Umverteilung von Aufgaben zentral für den Erfolg sind.

Fin de l'extrait de 32 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
E-Procurement
Université
Pforzheim University  (06 Betriebswirtschaft)
Cours
Managementseminar
Note
1,3
Auteur
Dirk Oder (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
32
N° de catalogue
V15544
ISBN (ebook)
9783638206204
ISBN (Livre)
9783656905004
Langue
allemand
mots-clé
E-Procurement Managementseminar
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dirk Oder (Auteur), 2002, E-Procurement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15544
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Extrait de  32  pages
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