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Theorien und Modelle zur Animation und Animationsdidaktik im Vergleich

Title: Theorien und Modelle zur Animation und Animationsdidaktik im Vergleich

Seminar Paper , 2000 , 21 Pages , Grade: 1

Autor:in: Hella Ludwig (Author)

Pedagogy - Adult Education
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Das Thema dieser Arbeit bezieht sich auf Animation und Animationsdidaktik. Animation hat im Alltagsverständnis eine andere Bedeutung als in der Wissenschaft. Im Alltag wird sie häufig nur der Urlaubsanimation zugeordnet, die eine eher negative Konnotation besitzt. Animation hat aber einen viel größeren Hintergrund. Sie wird in vielen Bereichen verwendet, z.B. Freizeitpädagogik, Soziale Arbeit, Tourismus, Erwachsenenbildung. Zur Eingrenzung des Themas beziehe ich mich auf den pädagogischen Bereich, konkret auf das Gebiet der Erwachsenenbildung und auf den Bereich allgemeinpädagogischer Handlungsformen. Hierbei greife ich zwei verschiedene Theorien bzw. Modelle auf, welche ich im ersten Kapitel vorstellen werde. Ich habe gerade diese beiden Theorien zusammengestellt, um Animation in einem speziellen pädagogischen Gebiet und aus einem eher allgemeinen Blickwinkel betrachten zu können. Die erste Theorie stammt von Horst Siebert, welche hauptsächlich dem Gebiet der Erwachsenen- und Weiterbildung zuzuordnen ist. An dieser Stelle rekurriere ich auf die Aufgabenstellung der Klausur, indem ich das von Siebert schematisierte Profil der Animationsdidaktik erläutere und eine von ihm aufgestellte These darauf beziehe. Um das Thema auszuweiten beziehe ich mich weiterhin auf ein zweites Modell, welches von Hermann Giesecke entwickelt wurde. Hierbei wird Animation als eine von fünf pädagogischen Handlungsformen betrachtet („Animieren“).Weiterhin wird sie hier zu den allgemeinpädagogischen Kompetenzen gezählt. Zur genaueren Umschreibung der Handlungsform „Animieren“ verbinde ich sie mit einer weiteren der fünf Formen, nämlich „Arrangieren“. Diese beiden Formen sind meiner Meinung nach eng miteinander verknüpft.

Im zweiten Kapitel werde ich untersuchen, ob sich die beiden Theorien vergleichen lassen. Anschließend fasse ich im Schlußteil den Argumentationsstrang noch einmal kurz zusammen. Außerdem füge ich eine eigene Stellungnahme bei.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Animation in verschiedenen Theorien

1.1 Das Profil der Animationsdidaktik nach Horst Siebert

Animation definiert in Zusammenhang mit konstruktivistischer Didaktik

1.2 Animation als eine Form pädagogischen Handelns nach Hermann Giesecke

2 Vergleich der Theorien von Siebert und Giesecke

Schlußteil

Literatur

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht theoretische Modelle zur Animation und Animationsdidaktik, wobei ein besonderer Fokus auf die Ansätze von Horst Siebert und Hermann Giesecke gelegt wird. Ziel ist es, Animation als pädagogisches Handlungsfeld innerhalb der Erwachsenenbildung und darüber hinaus zu kontextualisieren.

  • Vergleich der didaktischen Profile nach Horst Siebert und der pädagogischen Handlungsformen nach Hermann Giesecke.
  • Analyse der Rolle des Konstruktivismus in der Animationsdidaktik.
  • Untersuchung der Wechselwirkung zwischen den Konzepten "Arrangieren" und "Animieren".
  • Reflexion der Rolle des Pädagogen als Animateur im Kontext der Erwachsenenbildung.

Auszug aus dem Buch

1.1 Das Profil der Animationsdidaktik nach Horst Siebert:

Animation ist eins von vier didaktischen Profilen, die Horst Siebert als didaktische Theorien vorstellt. Animation soll hierbei nicht als Profil verstanden werden, das andere Theorien und Formen ausschließt. Sie stellt lediglich eine Möglichkeit didaktischen Handelns dar, wobei ein bestimmter Aspekt von Bildungsarbeit herausgegriffen und betont wird. Horst Siebert formuliert diesen Zusammenhang in folgender These: „Streng genommen kann man nicht von Wissensvermittlung, sondern nur von aktiver Wissensaneignung sprechen. Mitgeteilt werden Informationen, die erst dadurch zu brauchbarem Wissen werden, daß das Subjekt ihnen eine Bedeutung verleiht und sie in vorhandene kognitive und emotionale Schemata integriert.“ Diese These möchte ich nun auf das Profil der Animationsdidaktik beziehen, welches ich in Tabellenform aufgelistet habe.

Das aufgeführte Profil der Animationsdidaktik läßt im Zusammenhang mit der These Sieberts folgendes erkennen: Wie die drei anderen von Siebert vorgestellten didaktischen Profile (Bildungstheorie, Curriculumstheorie, Identitätstheorie), so hat auch die Animation ein bestimmtes Menschenbild. Dieses orientiert sich am Konstruktivismus und wird in der Tabelle mit dem Begriff der Selbsttätigkeit in Verbindung gebracht. Animation wird hier im Zusammenhang mit konstruktivistischer Didaktik definiert. Ausgehend von einer Grundannahme des Konstruktivismus hat jeder Mensch seine eigene Wahrnehmung und Vorstellung von der Wirklichkeit, d.h. jede Person konstruiert sich ihre eigene Wirklichkeitswelt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung definiert den Gegenstand der Animation im pädagogischen Kontext und grenzt diesen gegenüber dem alltagssprachlichen Verständnis ab, wobei das Ziel der Untersuchung der Modelle von Siebert und Giesecke dargelegt wird.

1 Animation in verschiedenen Theorien: Dieses Kapitel stellt die theoretischen Modelle vor, wobei zunächst Horst Sieberts Profil der Animationsdidaktik auf Basis der konstruktivistischen Didaktik erläutert wird, gefolgt von Hermann Gieseckes Systematisierung der pädagogischen Handlungsformen.

1.1 Das Profil der Animationsdidaktik nach Horst Siebert: Dieser Abschnitt expliziert Sieberts Verständnis von Animation als eines von vier didaktischen Profilen, bei dem Wissensaneignung als aktiver Prozess verstanden wird.

Animation definiert in Zusammenhang mit konstruktivistischer Didaktik: Hier wird der Zusammenhang zwischen der Animationsdidaktik und dem Konstruktivismus verdeutlicht, insbesondere in Bezug auf das Menschenbild der Selbsttätigkeit.

1.2 Animation als eine Form pädagogischen Handelns nach Hermann Giesecke: In diesem Teil werden Gieseckes fünf Formen pädagogischen Handelns vorgestellt, mit Fokus auf die Verknüpfung der Begriffe "Arrangieren" und "Animieren".

2 Vergleich der Theorien von Siebert und Giesecke: Das Kapitel vergleicht die Ansätze beider Autoren hinsichtlich ihrer Gemeinsamkeiten, wie etwa dem Bezug zum Konstruktivismus und dem Stellenwert von "Arrangieren" als Voraussetzung für Animation.

Schlußteil: Der Schlußteil resümiert die wesentlichen Erkenntnisse des Vergleichs und ordnet die Bedeutung der Animation als Handlungsform für die pädagogische Praxis ein.

Literatur: Listet die für die Arbeit herangezogene Fachliteratur auf.

Schlüsselwörter

Animation, Animationsdidaktik, Erwachsenenbildung, Horst Siebert, Hermann Giesecke, Konstruktivismus, Didaktische Profile, Pädagogische Handlungsformen, Wissensaneignung, Arrangieren, Animieren, Selbsttätigkeit, Freizeitpädagogik, Lerntheorie, Didaktik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung und einem Vergleich der Animationsbegriffe in den pädagogischen Theorien von Horst Siebert und Hermann Giesecke.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Zentrum stehen die didaktischen Profile der Erwachsenenbildung, die Rolle der Animation als pädagogische Handlungsform sowie die Bedeutung von arrangierten Lernsituationen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, wie Animation theoretisch definiert wird und ob sich die Ansätze von Siebert und Giesecke vergleichen und für die praktische pädagogische Arbeit nutzbar machen lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die bestehende Modelle und Theorien zusammenstellt, vergleicht und kritisch hinterfragt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Theorien von Siebert und Giesecke sowie einen direkten Vergleich dieser Ansätze, unter anderem hinsichtlich ihrer konstruktivistischen Fundierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Animation, Erwachsenenbildung, Konstruktivismus, Arrangieren, Animieren und didaktische Handlungsformen.

Warum spielt der Konstruktivismus eine so wichtige Rolle für das Verständnis von Animation?

Weil beide Autoren Animation als einen Prozess begreifen, der den Lernenden als aktives, selbsttätiges Subjekt voraussetzt, das Informationen individuell in seine eigenen kognitiven Schemata einbettet.

Worin besteht der wesentliche Unterschied zwischen "Arrangieren" und "Animieren" nach Giesecke?

Das Arrangieren bezieht sich auf die Herstellung und Gestaltung von lernförderlichen Rahmenbedingungen, während das Animieren der Versuch ist, Lernende dazu zu bewegen, diese arrangierten Chancen tatsächlich zu nutzen.

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Details

Title
Theorien und Modelle zur Animation und Animationsdidaktik im Vergleich
College
Bielefeld University  (Erziehungswissenschaft)
Course
Seminar: Didaktik/Methodik der Erwachsenen- und Weiterbildung
Grade
1
Author
Hella Ludwig (Author)
Publication Year
2000
Pages
21
Catalog Number
V15556
ISBN (eBook)
9783638206297
ISBN (Book)
9783640385225
Language
German
Tags
Theorien Modelle Animation Animationsdidaktik Vergleich Seminar Didaktik/Methodik Erwachsenen- Weiterbildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hella Ludwig (Author), 2000, Theorien und Modelle zur Animation und Animationsdidaktik im Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15556
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