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KI-gestützte EKG-Analyse zur Erkennung von Vorhofflimmern. Evaluierung tragbarer Geräte

Título: KI-gestützte EKG-Analyse zur Erkennung von Vorhofflimmern. Evaluierung tragbarer Geräte

Tesis (Bachelor) , 2024 , 53 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Viktoria Mitreva (Autor)

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Diese Bachelorarbeit untersucht den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) zur Analyse von Elektrokardiogrammen (EKG) mit dem Ziel, Vorhofflimmern (AF) frühzeitig und präzise zu erkennen. AF ist eine häufige Herzrhythmusstörung, die zu schwerwiegenden Komplikationen wie Schlaganfällen führen kann. Traditionelle Diagnosetechniken sind zeitaufwändig und anfällig für Fehldiagnosen, weshalb KI-basierte Lösungen eine vielversprechende Alternative darstellen.

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Evaluierung tragbarer Geräte wie implantierbarer Herzmonitore (ICMs) und Smartwatches. ICMs bieten eine hohe Präzision, sind jedoch invasiv und kostenintensiv. Smartwatches hingegen sind leicht zugänglich und erlauben eine kontinuierliche Überwachung, weisen jedoch eine geringere Genauigkeit und eine höhere Anzahl falsch-positiver Ergebnisse auf.

Durch eine systematische Literaturrecherche werden verschiedene KI-Ansätze, insbesondere maschinelles Lernen (ML) und Deep Learning (DL), untersucht. Konvolutionale neuronale Netze (CNNs) zeigen sich als besonders geeignet zur Analyse von EKG-Signalen, da sie Muster effizient erkennen und klassifizieren können.

Die Ergebnisse zeigen, dass KI-gestützte Systeme das Potenzial haben, die Diagnosegenauigkeit zu erhöhen und die Arbeitsbelastung von Kardiologen zu reduzieren. Dennoch bestehen Herausforderungen wie Datenschutz, ethische Fragen und die Integration in bestehende medizinische Infrastrukturen.

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass tragbare KI-gestützte Geräte eine wertvolle Ergänzung zur herkömmlichen kardiologischen Diagnostik darstellen und einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung und Prävention leisten können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Grundlagen der Elektrokardiographie

2.2 Vorhofflimmern

2.3 Künstliche Intelligenz

2.4 Maschinelles Lernen und Deep Learning

3. Methodik

3.1 Ein- und Ausschlusskriterien

3.2 Auswahl der Literatur

4. Ergebnisse

4.1 Fortschritte der Techniken

4.2 Architekturen Deep Learning

4.2.1 Neuronale Netze

4.2.2 Künstliche neuronale Netze

4.2.3 Tiefe neuronale Netze

4.2.4 Konvolutionale neuronale Netze

4.2.5 Rekurrente neuronale Netze

4.3 KI-gestützte EKG-Analyse

4.3.1 Maschinelles Lernen zur EKG-Analyse

4.3.2 Deep Learning zur EKG-Analyse

4.4 Photoplethysmographie

4.5 Ein-Kanal-EKG Mechanismus

4.6 Analyse von Vorhofflimmern

4.7 Geräte

4.7.1 Implantierbare Herzmonitore

4.7.2 Smartwatch

4.8 Hindernisse und Herausforderungen

5. Diskussion

5.1 Nutzung der KI-Algorithmen

5.2 Evaluierung der Geräte

5.2.1 Evaluierung tragbare Herzmonitore

5.2.2 Evaluierung Smartwatches

5.3 Vergleich der Technologien

5.4 Evaluierung limitierender Faktoren

5.5 Schwächen und offene Forschungsfelder

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, den aktuellen wissenschaftlichen Stand und die Wirksamkeit von Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) bei der EKG-basierten Erkennung von Vorhofflimmern zu evaluieren und die Eignung tragbarer Geräte (Wearables) hierfür zu beurteilen.

  • Grundlagen der Elektrokardiographie und Diagnostik von Vorhofflimmern.
  • Funktionsweise und Anwendung neuronaler Netze und Deep-Learning-Verfahren.
  • Leistungsfähigkeit und Einsatzmöglichkeiten von implantierbaren Herzmonitoren (ICMs).
  • Validität und Nutzung von Smartwatches zur rhythmologischen Selbstüberwachung.
  • Chancen und Herausforderungen beim Einsatz KI-gestützter Analysetools.

Auszug aus dem Buch

4.2.4 Konvolutionale neuronale Netze

Ein typisches CNN ist, genau wie die ANNs, in drei Schichten aufgeteilt und besteht aus einem Eingabeblock, einem oder mehreren Berechnungsblöcken mit Aktivierungsfunktionen und einem Ausgabeblock für die Klassifizierungen (Di Costanzo et al., 2024). Zusätzlich enthalten CNNs Verarbeitungseinheiten innerhalb jeder Schicht. Diese werden ebenso als Knoten bezeichnet. In jeder Schicht werden Daten analysiert, welche in die nächste Ebene weitergeleitet werden, sodass ein Knoten in einer tieferen Schicht die Eingaben von einem oder mehreren Knoten in der vorherigen Schicht erhält (Tseng & Noseworthy, 2021, zitiert nach Stankovic & Mandic, 2021). Diese Struktur bietet einen großen Vorteil bei der Verarbeitung von komplexen nichtlinearen Signalen, welche sich in EKG-Signalen finden. Jede Sicht der CNNs kann abstrakte und höherstufige Merkmale aus den Eingabedaten extrahieren, was zu einer verbesserten Klassifizierungsgenauigkeit führt (Liu, Wang, Li & Qin, 2021).

CNNs verwenden das Konzept der „Faltung“ (Tseng & Noseworthy, 2021, zitiert nach Stankovic & Mandic, 2021). Dieser Prozess wird als Konvolution bezeichnet. Hier werden Muster, auch „Kernel“ genannt, über die Eingabedaten geschoben, um zu identifizieren, wo dieses Muster vorhanden ist. Dies ähnelt einem Schiebefenster, welches über ein Bild gleitet (Somani et al., 2021b). Die Konvolution ist ein wesentlicher Bestandteil der Faltungsoperation und basiert auf bewährten Signalverarbeitungstechniken (Antonio Aceves-Fernandez, 2020).

Die CNNs sind der am häufigsten genutzte Algorithmus zur Objekterkennung und Bildklassifizierung (Petmezas et al., 2022). Sie werden bevorzugt, da sie den räumlichen Kontext von Bildern bewahren. Um Patches eines Bildes durchzuschleusen und Merkmalkarten zu erstellen, wird ein Faltungsfilter benötigt. Dieser Mechanismus ermöglicht es CNNs, subtile Details aus Bildern zu analysieren (Sehrawat et al., 2022).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Bedeutung der präzisen EKG-Interpretation und skizziert das Potenzial KI-gestützter Systeme zur Vermeidung von Fehldiagnosen bei Herzrhythmusstörungen.

2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise von EKGs, die klinischen Merkmale von Vorhofflimmern sowie die grundlegenden Konzepte von KI, maschinellem Lernen und Deep Learning.

3. Methodik: Hier wird der systematische Literaturrechercheprozess inklusive der gewählten PICO-Suchkriterien und der Bewertungsmethoden wie der PEDro-Skala detailliert dargelegt.

4. Ergebnisse: Dieser Abschnitt präsentiert die technologischen Fortschritte im Deep Learning, analysiert verschiedene neuronale Netzarchitekturen und evaluiert die Leistungsfähigkeit von Herzmonitoren und Smartwatches.

5. Diskussion: Dieses Kapitel interpretiert die Ergebnisse kritisch, hinterfragt die ethischen Aspekte der KI-Anwendung und vergleicht die klinische Nutzbarkeit der untersuchten Technologien.

6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht, dass KI-gestützte Verfahren die Diagnosesicherheit signifikant verbessern können.

Schlüsselwörter

Kardiologie, Vorhofflimmern, EKG, Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen, Deep Learning, Wearables, Herzmonitor, Smartwatch, Signalverarbeitung, Rhythmologie, Elektrokardiographie, Konvolutionale neuronale Netze, Diagnosetools, Fernüberwachung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Künstliche Intelligenz genutzt werden kann, um Herzrhythmusstörungen, insbesondere Vorhofflimmern, durch eine präzisere Analyse von Elektrokardiogrammen besser zu identifizieren.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Die zentralen Themenfelder sind die medizinische EKG-Diagnostik, die Funktionsweise von Deep-Learning-Algorithmen sowie die Leistungsfähigkeit moderner Wearables wie Smartwatches und implantierbarer Herzmonitore.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu beurteilen, inwieweit KI-gestützte Technologien zur Senkung von Fehlinterpretationen beitragen und ob tragbare Geräte eine verlässliche kontinuierliche Überwachung gewährleisten können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Es wurde eine systematische Literaturrecherche in wissenschaftlichen Datenbanken durchgeführt, wobei die Qualität der Quellen mittels standardisierter Bewertungsschemata wie der PEDro-Skala geprüft wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die technischen Grundlagen der KI-Modelle (wie CNNs), die konkrete Anwendung bei der EKG-Analyse sowie einen detaillierten Vergleich von implantierbaren Geräten und Consumer-Wearables.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Wichtige Begriffe sind KI-gestützte EKG-Analyse, Deep Learning, Vorhofflimmern, tragbare Herzmonitore (ICMs) und die Effektivität von PPG-basierten Messungen.

Worin bestehen die Hauptprobleme beim Einsatz von Smartwatches zur AF-Erkennung?

Smartwatches leiden häufig unter geringerer EKG-Qualität im Vergleich zu medizinischen Geräten und erzeugen durch Bewegungsartefakte oder andere Rhythmusstörungen eine höhere Rate an falsch-positiven Alarmen.

Wie unterscheidet sich der implantierbare Herzmonitor von einer Smartwatch?

Während ein implantierbarer Herzmonitor primär nach ärztlicher Indikation invasiv eingesetzt wird und eine sehr hohe diagnostische Qualität für kontinuierliche Daten bietet, ist die Smartwatch ein für den Konsumenten frei zugängliches Gadget zur Selbstüberwachung.

Was bedeutet der „Blackbox-Charakter“ von KI in diesem Kontext?

Damit ist die Schwierigkeit gemeint, die durch neuronale Netze getroffenen Entscheidungen für medizinische Fachkräfte interpretierbar und nachvollziehbar zu machen, was eine ethische Herausforderung darstellt.

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Detalles

Título
KI-gestützte EKG-Analyse zur Erkennung von Vorhofflimmern. Evaluierung tragbarer Geräte
Universidad
Fresenius University of Applied Sciences Munich  (Carl Remigius Medical School)
Calificación
1,3
Autor
Viktoria Mitreva (Autor)
Año de publicación
2024
Páginas
53
No. de catálogo
V1556081
ISBN (PDF)
9783389105757
ISBN (Libro)
9783389105764
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kardiologie, Künstliche Intelligenz, Elektrokardiographie, Vorhofflimmern, tragbare EKG-Geräte.
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Viktoria Mitreva (Autor), 2024, KI-gestützte EKG-Analyse zur Erkennung von Vorhofflimmern. Evaluierung tragbarer Geräte, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1556081
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