Diese Ausarbeitung befasst sich mit dem Thema der Auswirkungen einer Veränderung der Fremdkapitalquote auf den Unternehmenswert unter Berücksichtigung des WACC-Ansatzes. Bevor die Konsequenzen einer Veränderung des Fremdkapitalanteils diskutiert werden können, muss zuerst die Unternehmensbewertung an sich, ihre Bestandteile und Methoden erörtert werden. Dann werden unter Berücksichtigung nur einer Methode – hier des WACC – die Auswirkungen einer Erhöhung der Fremdkapitalquote und die damit verbundenen positiven sowie negativen Ergebnisse für den Unternehmenswert betrachtet.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Unternehmensbewertung: Aufgabe und Methoden
- 2.1. Vergleichsverfahren
- 2.2. Substanzwertverfahren
- 2.3. DCF-Verfahren - Weighted Average Cost of Capital
- 3. Auswirkung einer Veränderung der Fremdkapitalquote
- 3.1. Kapitalstruktur spielt keine Rolle
- 3.2. Kapitalstruktur beeinflusst den Unternehmenswert
- 4. Risiken und Probleme einer Veränderung der FK-Quote in der Praxis
- 5. Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Ausarbeitung untersucht die Auswirkungen einer Veränderung der Fremdkapitalquote auf den Unternehmenswert unter Berücksichtigung des WACC-Ansatzes. Sie analysiert zunächst die Unternehmensbewertung, ihre Bestandteile und Methoden, bevor sie die Folgen einer Erhöhung der Fremdkapitalquote unter Verwendung des WACC-Modells betrachtet.
- Unternehmensbewertung und ihre Methoden
- Der WACC-Ansatz und seine Bedeutung für die Unternehmensbewertung
- Auswirkungen der Fremdkapitalquote auf den Unternehmenswert
- Risiken und Herausforderungen bei der Veränderung der Fremdkapitalquote
- Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 stellt die Thematik der Ausarbeitung vor und erläutert den Fokus auf die Auswirkungen einer Veränderung der Fremdkapitalquote auf den Unternehmenswert. Kapitel 2 behandelt die Unternehmensbewertung, ihre Aufgabe und verschiedene Methoden wie Vergleichsverfahren, Substanzwertverfahren und DCF-Verfahren. Kapitel 3 widmet sich der Auswirkung einer Veränderung der Fremdkapitalquote auf den Unternehmenswert unter besonderer Berücksichtigung des WACC-Ansatzes.
Schlüsselwörter
Unternehmensbewertung, WACC, Fremdkapitalquote, Kapitalstruktur, Unternehmenswert, DCF-Verfahren, Vergleichsverfahren, Substanzwertverfahren, Risiken, Probleme, Praxis.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der WACC-Ansatz?
WACC steht für Weighted Average Cost of Capital und bezeichnet die durchschnittlichen gewichteten Kapitalkosten eines Unternehmens.
Wie beeinflusst die Fremdkapitalquote den Unternehmenswert?
Eine höhere Quote kann durch den Tax Shield (steuerliche Absetzbarkeit von Zinsen) den Wert steigern, erhöht aber auch das finanzielle Risiko.
Was ist das DCF-Verfahren?
Das Discounted Cashflow-Verfahren berechnet den Unternehmenswert durch Abzinsung zukünftiger Cashflows mit den Kapitalkosten.
Was besagt die These, dass die Kapitalstruktur keine Rolle spielt?
Dies bezieht sich auf das Modigliani-Miller-Theorem, das unter idealen Marktbedingungen besagt, dass der Unternehmenswert unabhängig von der Finanzierung ist.
Welche Risiken birgt eine zu hohe Fremdkapitalquote?
Steigende Insolvenzgefahr, höhere Zinskosten durch schlechteres Rating und geringere finanzielle Flexibilität in Krisenzeiten.
- Quote paper
- Monika Sadowska (Author), 2009, Zur Veränderung der Fremdkapitalquote und seiner Auswirkung auf den Unternehmenswert , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/155695