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Wertorientierte Berichterstattung aus Investorensicht

Título: Wertorientierte Berichterstattung aus Investorensicht

Tesis , 2010 , 100 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Josef Gilgen (Autor)

Economía de las empresas - Inversiones y finanzas
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Nahezu sämtliche kapitalmarktorientierte Unternehmen steuern ihr Unternehmen nach dem Prinzip der Wertorientierung, d.h. stellen die Zielvorstellungen der Aktionäre über denen anderer am Unternehmen beteiligten Anspruchsgruppen. Bei konsequenter Ausrichtung und Implementierung dieses Steuerungskonzepts kann es zu einer Erhöhung des fundamentalen Unternehmenswertes kommen. Damit sich die innere Wertsteigerung jedoch auch in Kurssteigerungen auf dem Kapitalmarkt und damit unmittelbar zu einem Nutzen der Aktionäre beitragen kann, muss die wertorientierte Ausrichtung glaubhaft und aktiv an Kapitalmarkteilnehmer kommuniziert werden. Dies ist Gegenstand der wertorientierten Berichterstattung bzw. des Value Reporting, dessen Ziel es ist, Kapitalmarktteilnehmern mit sämtlichen Informationen zu vorsorgen, damit diese den Wert des Unternehmens abschätzen und somit ein Handeln in Ihrem Sinne erkennen.

Die Abschlussarbeit hat das Ziel verfolgt, diese idealtypischen Informationsbedürfnisse und -anforderungen der Aktionäre herauszustellen und in einem praxisorientierten Schlussteil herauszustellen, inwieweit derartige Informationen in der aktuellen Berichtspraxis publiziert werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Hinführung zum Thema

1.2 Gang der Untersuchung

2 Wertorientierte Unternehmensführung als Ausgangspunkt zur Begründung des Value Reporting

2.1 Wesentliche Ursachen zur Begründung des Konzepts der wertorientierten Unternehmensführung

2.2 Unternehmenswertsteigerung als zentrale Zielsetzung im Wertmanagement

2.3 Überblick über Methoden der Wertmessung

2.4 Einordnung des Value Reporting in das Gesamtkonzept des wertorientierten Managements

3 Begriff und Einordnung des Value Reporting

3.1 Erklärung des Begriffs Value Reporting unter Bezugnahme seiner Ziele und inhaltlichen Ausgestaltungsmöglichkeiten

3.1.1 Zielsetzung des Value Reporting

3.1.2 Inhaltliche Ausgestaltungsmöglichkeiten

3.2 Einordnung des Value Reporting in die externe Unternehmenskommunikation

3.2.1 Abgrenzung zum Bereich der Investor Relations

3.2.2 Abgrenzung zum verpflichtenden Financial Reporting

3.3 Einordnung des Value Reporting in den Kontext seiner möglichen Interessensgruppen

4 Investoren als primäre Zielgruppe des Value Reporting – Ihr Entscheidungsproblem und mögliche Lösungswege

4.1 Die Investoren und ihr grundsätzliches Entscheidungsproblem

4.2 Überblick über mögliche Verfahren zur Lösung des Entscheidungsproblems

4.3 Die fundamentale Aktienanalyse als geeignetes Verfahren zur Einbindung wertorientierter Informationen

4.3.1 Als Substanzwertverfahren

4.3.2 Als Zukunftserfolgswertverfahren

5 Informationsbedürfnisse der Investoren als inhaltlicher Bezugsrahmen des Value Reporting

5.1 Begründung und Systematisierung der Informationsbedürfnisse

5.2 Angaben zur Ermittlung des Zukunftserfolgswertes

5.2.1 Angaben zur nachhaltigen Erfolgsgröße

5.2.2 Angaben zum Kalkulationszinssatz

5.2.3 Angaben zur Prognoseunterstützung

5.3 Angaben zur Ermittlung des Substanzwertes

5.3.1 Angaben über stille Reserven

5.3.2 Angaben über nichtbilanzierte Vermögenswerte

5.3.3 Angaben zum originären Firmenwert

6 Informationsanforderungen der Investoren als qualitativer Bezugsrahmen des Value Reporting

6.1 Grundsatz der Vollständigkeit

6.2 Grundsatz der Glaubwürdigkeit

6.3 Grundsatz der Vergleichbarkeit

7 Gegenüberstellung der Informationsbedürfnisse und -anforderungen in der aktuellen Berichterstattungspraxis

7.1 Vorbemerkung der Untersuchung

7.2 Ermittlung des Zukunftserfolgswertes

7.3 Ermittlung des Substanzwertes

8 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die wertorientierte Berichterstattung (Value Reporting) aus der Perspektive der Bedürfnisse von Investoren. Ziel ist es, zu analysieren, welche Informationsangaben und -anforderungen aktuelle und potenzielle Investoren für ihre Anlageentscheidungen benötigen und inwiefern diese im Value Reporting adressiert werden können, um Informationsasymmetrien zwischen Unternehmen und Kapitalmarkt zu reduzieren.

  • Grundlagen der wertorientierten Unternehmensführung und des Value Reporting.
  • Analyse des Entscheidungsproblems von Investoren und der Rolle der fundamentalen Aktienanalyse.
  • Ableitung der Informationsbedürfnisse hinsichtlich Zukunftserfolgswert und Substanzwert.
  • Qualitative Anforderungen an die Berichterstattung (Vollständigkeit, Glaubwürdigkeit, Vergleichbarkeit).
  • Empirische Überprüfung der Berichterstattungspraxis am Beispiel der METRO GROUP.

Auszug aus dem Buch

4.1 Die Investoren und ihr grundsätzliches Entscheidungsproblem

Im vorherigen Verlauf dieser Arbeit wurde allgemein von den Kapitalmarktteilnehmern bzw. den Investoren als Zielgruppe der wertorientierten Berichterstattung gesprochen. Als Investoren sind grundsätzlich Anleger gemeint, die einer Unternehmung durch Kauf von Wertpapieren langfristig Kapital zur Verfügung stellen.129 Als Wertpapierart ist vor dem Hintergrund der Wertorientierung die Investition in Aktien zu sehen.130 Demzufolge kann der typische Investor im Rahmen des Value Reporting als Eigenkapitalgeber gesehen werden, welcher sich mittels Aktieninvestment an einer Unternehmung beteiligen. Doch auch Investoren können als äußerst heterogene Gruppe von Personen bzw. Institutionen gesehen werden, wie aus Abb. 12 zu entnehmen ist.

Neben den Privatpersonen, der öffentlichen Hand und Finanzdienstleistern, wie Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften, prägen vor allem ausländische Investoren sowie andere Unternehmen die Aktienstruktur an börsennotierten Gesellschaften. Vor dem Hintergrund der Arbeit ist die Kenntnis der Aktionärszusammensetzung von fundamentaler Bedeutung, da sich die verschiedenen Teilgruppierungen sowohl im Zugang zu Informationen als auch in dessen Verarbeitung unterscheiden können.131 So können Banken im Hinblick auf ihre Möglichkeiten der Informationsbeschaffung im Rahmen der Kreditwürdigkeitsprüfung zusätzliche, über die externe Publikation hinausgehende Informationen einfordern.132 Die Gruppe der sonstigen Unternehmen kann im Fall von Mehrheitsbeteiligungen (§ 16 Abs. 1 AktG) und einer damit einhergehenden Aufsichtsratbesetzung an zusätzliche Informationen gelangen.133 Jedoch nicht nur in der Möglichkeit der Informationsbeschaffung, sondern auch bei ihrer Auswertung können innerhalb der einzelnen Teilgruppierungen zum Teil größere Unterschiede festgestellt werden. So können Finanzdienstleister, aber auch die Gruppe der Unternehmen auf Expertenwissen und fortgeschrittene Technologien zur Auswertung ihrer Anlageentscheidung zurückgreifen.134 Privatpersonen können sich indes an spezielle Dienstleister, wie Anlageberatern oder Portfoliomanagern wenden, um deren Analysefähigkeiten zu nutzen.135

Um diese Heterogenität der Investorengruppen zu standardisieren, soll im Folgenden die schwächste Ausprägungsform hinsichtlich Informationsbesorgung und -auswertung zugrunde gelegt werden.136 Der typische Investor hat somit lediglich Zugang zu den im Geschäftsbericht publizierten Informationen und greift nicht auf Expertenwissen und dessen Technologien zurück. Er sollte jedoch über fundierte und fortgeschrittene Kenntnisse auf dem Gebiet des Finanz- und Rechnungswesens verfügen, um die im Anschluss vorgestellten Methoden zur Entscheidungsfindung durchführen und verstehen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zur Bedeutung der wertorientierten Unternehmensführung in Krisenzeiten und Definition der Forschungsziele.

2 Wertorientierte Unternehmensführung als Ausgangspunkt zur Begründung des Value Reporting: Erläuterung der theoretischen Grundlagen, Ursachen und Methoden zur Steigerung des Unternehmenswertes.

3 Begriff und Einordnung des Value Reporting: Definition von Value Reporting und Abgrenzung gegenüber Financial Reporting sowie Investor Relations.

4 Investoren als primäre Zielgruppe des Value Reporting – Ihr Entscheidungsproblem und mögliche Lösungswege: Analyse der Investorenstruktur und Identifikation der fundamentalen Aktienanalyse als relevantes Entscheidungsmodell.

5 Informationsbedürfnisse der Investoren als inhaltlicher Bezugsrahmen des Value Reporting: Ableitung notwendiger Informationen zur Bestimmung von Zukunftserfolgswert und Substanzwert.

6 Informationsanforderungen der Investoren als qualitativer Bezugsrahmen des Value Reporting: Erörterung der Grundsätze für eine hochwertige Berichterstattung (Vollständigkeit, Glaubwürdigkeit, Vergleichbarkeit).

7 Gegenüberstellung der Informationsbedürfnisse und -anforderungen in der aktuellen Berichterstattungspraxis: Synoptische Prüfung und Bewertung der METRO GROUP Geschäftsberichte anhand der abgeleiteten Kriterien.

8 Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Value Reporting als Disziplin.

Schlüsselwörter

Value Reporting, wertorientierte Unternehmensführung, Shareholder Value, Unternehmensbewertung, Kapitalmarktkommunikation, Investoren, fundamentale Aktienanalyse, Zukunftserfolgswert, Substanzwert, IFRS, Geschäftsbericht, Informationsasymmetrien, Finanzberichterstattung, Unternehmenswertsteigerung, Kapitalmärkte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen ihre wertorientierte Berichterstattung gestalten können, um die Informationsasymmetrien zwischen dem Management und Investoren abzubauen und als Entscheidungsgrundlage zu dienen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die wertorientierte Unternehmensführung, die Methoden der Unternehmensbewertung (insbesondere DCF-Verfahren), die Informationsbedürfnisse der Investoren und die qualitative Ausgestaltung von Geschäftsberichten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die wertorientierte Berichterstattung aus der Sicht der Aktionäre zu würdigen und zu untersuchen, welche Informationen für Anlageentscheidungen zwingend erforderlich sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen deduktiven Ansatz, um aus theoretischen Bewertungsmodellen Informationsanforderungen abzuleiten, und führt eine synoptische Gegenüberstellung am Beispiel der METRO GROUP durch.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Herleitung von Informationsbedürfnissen für Substanz- und Zukunftserfolgswerte sowie die qualitative Überprüfung der Berichtspraxis anhand von Grundsätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Value Reporting, Shareholder Value, Unternehmensbewertung, Kapitalmarktkommunikation und Investorenorientierung.

Wie steht das Value Reporting zum verpflichtenden Financial Reporting?

Value Reporting ist als ergänzender, freiwilliger Berichtsteil zu verstehen, der über die gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtangaben des Financial Reporting hinausgeht, um wertrelevante Informationen für Investoren zugänglich zu machen.

Welche Defizite wurden bei der Analyse der METRO GROUP festgestellt?

Es wurde eine Lücke zwischen der theoretisch geforderten Transparenz und der Praxis festgestellt, insbesondere bei der Quantifizierung immaterieller Werte und einer mangelnden Erläuterung der Berechnungsparameter (z.B. Zinssatzkomponenten).

Final del extracto de 100 páginas  - subir

Detalles

Título
Wertorientierte Berichterstattung aus Investorensicht
Universidad
University of Applied Sciences Bonn-Rhein-Sieg
Calificación
1,7
Autor
Josef Gilgen (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
100
No. de catálogo
V155702
ISBN (Ebook)
9783640686827
ISBN (Libro)
9783640686988
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wertorientierung Shareholder Value
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Josef Gilgen (Autor), 2010, Wertorientierte Berichterstattung aus Investorensicht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/155702
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