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Entwicklung eines standardisierten und assetklassenübergreifenden ESG-Scoring Verfahrens

ESG-Managerrisiko

Titel: Entwicklung eines standardisierten und assetklassenübergreifenden ESG-Scoring Verfahrens

Hausarbeit , 2024 , 23 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Alexander Lang (Autor:in)

BWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Zielsetzung und der Aufbau dieser Hausarbeit bestehen im ersten Schritt darin, die einschlägigen Begrifflichkeiten zu erläutern und gegeneinander abzugrenzen. Der zweite Schritt besteht in der Darstellung der Entwicklung eines standardisierten und assetklassenübergreifenden ESG-Scoring für Managerrisiken. Dabei steht die Standardisierung und Simplizität im Vordergrund, welche an konkreten Managerfragestellungen und deren Beurteilung mit Hilfe eines ESG-Scoring Verfahrens dargestellt wird. Abgeschlossen wird diese Hausarbeit durch eine Zusammenfassung sowie ein Fazit und Ausblick.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Zielsetzung

Begriffsdefinitionen

Assetklasse – Alternative Investments

ESG – Abgrenzung zu E, S und G

Scoring – Ursprung, Verfahren und Methoden

Manager – Abgrenzung LP zu GP

ESG - Managervalidierungsprozess

Input – Anlehnung an ESG-Marktstandards

Aufbauorganisation

ESG-Integration vor Investment

ESG-Integration nach Investment

Berichtswesen und Anhänge

Nachhaltiges Führungsmanagement

Output – Beurteilung auf der Risikoskala (Methodik)

Scoring – Klassifizierung des ESG-Managerrisikos

Engagement – Diskussionen und Ausblick

Zusammenfassung – Nutzung des Scorings

Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein standardisiertes und assetklassenübergreifendes ESG-Scoring-Verfahren für Managerrisiken zu entwickeln, das durch Simplizität und Anwendbarkeit bei der Beurteilung von Investitionsentscheidungen überzeugt.

  • Grundlagen und Abgrenzung von Begriffen wie ESG, Scoring und Akteuren wie LP und GP.
  • Entwicklung eines strukturierten ESG-Managervalidierungsprozesses mittels standardisierter Fragebögen.
  • Analyse der ESG-Integration in den Phasen vor, während und nach einer Investition.
  • Thematisierung der Risikotransparenz durch eine einheitliche Risikoskala und Ampelsystematik.
  • Diskussion über die Rolle aktiven Engagements und Stewardship bei der Risikominimierung.

Auszug aus dem Buch

Scoring – Ursprung, Verfahren und Methoden

Der Begriff des Scorings hat seinen Ursprung in der modernen Kreditvergabe. Dabei soll das Scoring eine möglichst objektive und zutreffende Vorhersage über die Bonität des Kreditkunden ermöglichen. Beim Scoring wird anhand gesammelter Erfahrungen eine zuverlässige Prognose für die Zukunft erstellt. Das anzuwendende Scoring Verfahren wird auch als Nutzwertanalyse bezeichnet und kommt dann insbesondere zur Anwendung, wenn monetär quantifizierbare Bewertungskriterien fehlen oder schwer formulierbar sind. Zur Durchführung eines Scoring Verfahrens gehören u.a.:

— die Festlegung der Bewertungskriterien,

— die Festlegung der Gewichtungsfaktoren,

— und die Ermittlung der Rangfolge bzw. Auswahl.

Zur Bewertung von ESG-Risken können Scoring Methoden von etablierten Marktteilnehmern, wie z.B. GRESB Real Estate oder UN PRI, herangezogen werden, die sich zum Marktstandard entwickelt haben. Beiden ist gemein, dass sie für das Assessment Fragen und in Teilen feste Antworten vorgeben und zusätzliche Hintergrundinformationen anfordern, um zum Gesamtergebnis zu gelangen. Dabei liegen die Unterschiede beider Marktstandards in der absoluten Punktevergabe and den relativen Gewichtungsfaktoren.

Das Scoring-Verfahren im Rahmen der Hausarbeit unterstellt einen vollständig ausgefüllten Fragebogen und die entsprechenden Hintergrundinformationen. Dabei unterliegen die Antworten einem eigenen (LP-)Bewertungsmaßstab, aus dem sich ein Gesamt-Score zur Beurteilung von ESG Managerrisiken ermitteln lässt.

Zusammenfassung der Kapitel

Zielsetzung: Festlegung des Vorhabens, einschlägige Begriffe zu definieren und ein standardisiertes ESG-Scoring für Managerrisiken zu entwickeln.

Begriffsdefinitionen: Erläuterung der für die Arbeit zentralen Termini wie Assetklassen, ESG-Kriterien und die Rollenverteilung zwischen Limited Partner (LP) und General Partner (GP).

ESG - Managervalidierungsprozess: Darstellung der Investitionsprozessschritte und die Bedeutung der ESG-Integration in den verschiedenen Phasen eines Investments.

Input – Anlehnung an ESG-Marktstandards: Nutzung von Due-Diligence-Fragebögen und Rahmenstandards zur gezielten Abfrage und Dokumentation von ESG-Informationen.

Aufbauorganisation: Untersuchung, wie ESG in die Unternehmenspolitik und Führung hierarchisch eingebettet ist.

ESG-Integration vor Investment: Identifikation und Analyse wesentlicher ESG-Risiken und -Chancen während der Selektionsphase.

ESG-Integration nach Investment: Fokus auf das Bestandsmanagement, laufendes Monitoring und Stewardship zur aktiven Risikominderung.

Berichtswesen und Anhänge: Anforderungen an die ESG-Berichterstattung und das Handling regulatorischer Anforderungen sowie Nebenabreden.

Nachhaltiges Führungsmanagement: Beurteilung der Rolle des General Partners in Bezug auf ESG außerhalb des direkten Investmentprozesses.

Output – Beurteilung auf der Risikoskala (Methodik): Beschreibung der Gewichtung, Aggregation und Anwendung des LP-Bewertungsmaßstabs zur Einstufung der Risiken.

Scoring – Klassifizierung des ESG-Managerrisikos: Anwendung der Ampelsystematik (Grün/Gelb/Rot) zur Risikoklassifizierung der Manager.

Engagement – Diskussionen und Ausblick: Erläuterung, wie die Ergebnisse des Scorings genutzt werden können, um aktive Diskussionen mit Managern über ESG-Verbesserungen zu führen.

Zusammenfassung – Nutzung des Scorings: Anwendung des Modells auf beispielhafte GPs und Validierung der Ergebnisse sowie des Risikoprofils.

Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Relevanz von ESG-Scoring zur Vermeidung finanzieller Risiken und zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

ESG, Scoring, Alternative Investments, Risikomanagement, Due Diligence, Limited Partner, General Partner, Nachhaltigkeit, Investitionsprozess, Stewardship, Marktstandards, ESG-Risiken, Monitoring, Transparenz, Performance.

Hufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines standardisierten Scoring-Verfahrens, mit dem institutionelle Investoren die ESG-Risiken ihrer verwalteten oder ausgewählten Investmentmanager (GPs) einheitlich bewerten können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von ESG-Standards, der strukturierten ESG-Due-Diligence, dem laufenden Monitoring der ESG-Performance nach Investition sowie der organisatorischen Verankerung von ESG-Zielen bei den General Partnern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, durch Simplizität und klare Gewichtungskriterien ein objektives Instrument zu schaffen, das Investoren hilft, ESG-Risiken besser vergleichbar zu machen und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Analyse bestehender Markstandards (z.B. UN PRI, GRESB), die in ein eigenes Gewichtungsmodell (LP-Bewertungsmaßstab) überführt wird, um eine nutzwertanalytische Einstufung der Managerleistungen vorzunehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Rubriken (Aufbauorganisation, Integration vor/nach Investment etc.), innerhalb derer jeweils gezielte Fragestellungen an den General Partner gestellt werden, die dann anhand der Antworten bewertet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Begriffe sind ESG-Scoring, Alternative Investments, Risikoklassifizierung, Due Diligence, Stewardship und Investoreninteressen.

Inwiefern hilft das Scoring-Modell bei realen Investitionen?

Es dient dazu, interne Rankings zu erstellen und Diskussionen mit Managern zu initiieren, um Schwachstellen aufzuzeigen und kontinuierlich auf eine Verbesserung der ESG-Performance (z.B. durch Side-Letters) hinzuwirken.

Welche Schwächen des Modells nennt die Autorin selbst?

Die Beurteilungsqualität ist stark von der Bereitstellung korrekter Daten und Hintergrundinformationen durch den jeweiligen Manager abhängig, was eine vollständige Vergleichbarkeit bei mangelnder Transparenz erschwert.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entwicklung eines standardisierten und assetklassenübergreifenden ESG-Scoring Verfahrens
Untertitel
ESG-Managerrisiko
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Veranstaltung
Risiko und Sustainability Alternativer Investments
Note
1,3
Autor
Alexander Lang (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
23
Katalognummer
V1557517
ISBN (eBook)
9783389106648
ISBN (Buch)
9783389106655
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ESG Scoring Managerrisiken
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Lang (Autor:in), 2024, Entwicklung eines standardisierten und assetklassenübergreifenden ESG-Scoring Verfahrens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1557517
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Leseprobe aus  23  Seiten
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