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Software-Aufwandschätzungen

Title: Software-Aufwandschätzungen

Presentation (Elaboration) , 2003 , 9 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Diplom Kaufmann (FH) Christian Quickert (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Notwendigkeit für Schätzungen
• Bereits in frühen Phasen eines Projekts (noch vor der
Genehmigung) muss eine Aussage über die Machbarkeit
und die Kosten (Geld und Zeit) getroffen werden.
• Schätzungen sind Basis für Entscheidungen
• Genauigkeit der Schätzung muss über die Projektlaufzeit
zunehmen
• Schätzungen sind Basis für die gesamte Projektplanung
(Ressourcen, Mitarbeiter) und auch für Folgeaktionen
(Markteintritt, Werbekampagnen etc.)
Probleme bei Schätzungen
• Unvollständiges Wissen über
– Tatsächlichen Projektumfang
– Voraussichtliche Projektmitarbeiter
– Technisches und organisatorisches Umfeld
• Vergleichbarkeit der Projekte bei neuen Technologien,
Mitarbeitern und ggf. Vorgehensweisen
• Zeitproblem
Grundprinzipien einer Schätzung
• Dokumentation der Annahmen
– Gewählte Schätzmethode
– Annahmen über Umfang, Mitarbeiter etc.
• Definition der Schätzgenauigkeit (passend zur
Projektphase) – Angabe eines Ergebniskorridors
• Einbeziehung erfahrener Kollegen (Reviews)
Komponenten einer Projektschätzung
• Kosten
– Personal (in Personentagen bzw. in Kosten bewertet)
– Materialkosten (Rechner, Rechenzeit, Tools etc.)
– Projektnebenkosten (Reisekosten, Mieten, etc.) [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeines

2 Methoden

2.1 Empirische Schätzverfahren

2.1.1 Expertenbeurteilungen

2.1.2 Delphi-Methode

2.2 Algorithmische Schätzverfahren

2.2.1 COCOMO-Modell

2.2.2 Das Function Point Verfahren

3 Abschluss

4 Glossarium

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit befasst sich mit den Herausforderungen und Methoden der Aufwandsschätzung in Softwareprojekten, um bereits in frühen Phasen fundierte Aussagen über Machbarkeit und Ressourcenbedarf treffen zu können. Das primäre Ziel ist die Darstellung verschiedener Schätzansätze, von Expertenbeurteilungen bis hin zu komplexen algorithmischen Modellen.

  • Notwendigkeit und Problematik der Aufwandsschätzung
  • Empirische Methoden wie Expertenbeurteilung und Delphi-Methode
  • Algorithmische Schätzverfahren, insbesondere COCOMO-Modell
  • Einsatzmöglichkeiten des Function-Point-Verfahrens
  • Faustregeln zur Kosten- und Pflegeaufwandsschätzung

Auszug aus dem Buch

2.2.1 COCOMO-Modell

Das COCOMO-Modell (Constructive Cost Model) ist ein einfaches Verfahren zur Schätzung des Aufwands und der Zeitdauer von Softwareprojekten. Entwickelt wurde das COCOMO-Modell von Barry B. Boehm.

Als wichtigste Ausgangsgröße des COCOMO-Verfahrens ist zunächst vom Bearbeiter die Anzahl der "Kilo Delivered Source Instructions" (KDSI) zu schätzen.

Hierbei handelt es sich um die Anzahl der im Programm selbst enthaltenen Befehle in 1000. Im Gegensatz zu den "Source Lines of Code" (SLOC) werden bei den KDSI Kommentar- und Dokumentationszeilen sowie Hilfsroutinen für Programmtests nicht mitgezählt.

Außerdem ist der Schwierigkeitsgrad des Projekts anzugeben: Einfache Projekte ("Organic Mode"), Mittelschwere Projekte ("Semidetached Mode") und Komplexe Projekte ("Embedded Mode").

Damit der Projektaufwand in der richtigen Größenordnung liegt, sind außerdem 14 Kosteneinflussfaktoren ("Kostentreiber") auf einer qualitativen Skala von sehr gering bis extrem hoch einzustufen. Aus diesen Kostentreibern ermittelt das Programm durch multiplikative Verknüpfung einen Anpassungsfaktor für den Gesamtprojektaufwand.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Allgemeines: Dieses Kapitel erläutert die grundsätzliche Notwendigkeit von Schätzungen in frühen Projektphasen sowie die damit verbundenen Herausforderungen und Komponenten.

2 Methoden: Hier werden verschiedene Ansätze zur Aufwandsschätzung vorgestellt, unterteilt in empirische Verfahren wie Expertenbeurteilungen und algorithmische Modelle.

2.1 Empirische Schätzverfahren: Dieses Kapitel behandelt subjektive Schätzmethoden, die auf menschlicher Erfahrung und Analogien zu vergangenen Projekten basieren.

2.1.1 Expertenbeurteilungen: Erläutert die einfache, erfahrungsbasierte Schätzung durch Experten ("Daumen-Methode").

2.1.2 Delphi-Methode: Beschreibt ein strukturiertes Verfahren, das durch den Austausch von Einzelschätzungen in mehreren Runden objektivere Ergebnisse erzielen soll.

2.2 Algorithmische Schätzverfahren: Einführung in mathematische Modelle, die durch Algorithmen und Eingangsgrößen präzisere Prognosen für Kosten und Zeit liefern.

2.2.1 COCOMO-Modell: Detaillierte Betrachtung des Constructive Cost Models zur Aufwandsermittlung auf Basis von Software-Instruktionen und Komplexitätsfaktoren.

2.2.2 Das Function Point Verfahren: Erläutert die Bewertung von Softwaresystemen anhand von fachlichen Funktionen anstelle des reinen Programmiercodes.

3 Abschluss: Bietet einen Überblick über weitere Faustregeln und gängige Schätzfallen im Software Engineering.

4 Glossarium: Definiert zentrale Begriffe und Redewendungen wie "Garbage In Garbage Out" zur Unterstützung des Verständnisses.

Schlüsselwörter

Software Aufwandschätzung, COCOMO, Function-Point, Software Engineering, Projektplanung, Delphi-Methode, Expertenbeurteilung, Projektmanagement, Kostentreiber, Aufwandsfaktor, Softwaremetriken, Entwicklungskosten, Pflegeaufwand, Parkinson-Gesetz, KDSI.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen und praktischen Methoden zur Schätzung von Aufwand und Zeitdauer bei der Entwicklung von Softwaresystemen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf empirischen Schätzmethoden, mathematischen Algorithmen wie COCOMO und der funktionalen Größenmessung durch Function-Points.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser einen Überblick über verschiedene Schätzverfahren zu geben, um Softwareprojekte planbar und deren Kosten kalkulierbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, die verschiedene bekannte Modelle und Verfahren aus dem Bereich des Software Engineerings systematisch gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in empirische Verfahren (Expertenbeurteilungen) und algorithmische Ansätze (COCOMO, Function Point), ergänzt durch praktische Faustregeln für das Projektmanagement.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Software-Aufwandschätzung, COCOMO, Function-Point, Projektplanung und Kostentreiber.

Was unterscheidet das COCOMO-Modell von anderen Methoden?

COCOMO nutzt explizit den Quelltextumfang (KDSI) und 14 definierte Kosteneinflussfaktoren, um den Projektaufwand über mathematische Anpassungsfaktoren präziser zu kalkulieren.

Warum ist das "Parkinsonsche Gesetz" für Softwareprojekte relevant?

Es verdeutlicht, dass der Aufwand oft künstlich mit der verfügbaren Zeit wächst, was dazu führen kann, dass wichtige Qualitätsmerkmale wie Dokumentation unter Druck vernachlässigt werden.

Wozu dienen Function-Points in Service Level Agreements (SLAs)?

Sie dienen als objektive, standardisierte Messgröße, um erbrachte Leistungen und Wartungskosten zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer vergleichbar zu machen.

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Details

Title
Software-Aufwandschätzungen
College
Technical University of Berlin  (Staatlich geprüfter Betriebswirt)
Grade
1,0
Author
Diplom Kaufmann (FH) Christian Quickert (Author)
Publication Year
2003
Pages
9
Catalog Number
V15585
ISBN (eBook)
9783638206525
ISBN (Book)
9783668211056
Language
German
Tags
Software-Aufwandschätzungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom Kaufmann (FH) Christian Quickert (Author), 2003, Software-Aufwandschätzungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15585
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