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Web 2.0 in Lehr- und Lernprozessen

Eine kurze Darstellung von Wiki, Web 2.0 und CMS

Title: Web 2.0 in Lehr- und Lernprozessen

Presentation (Elaboration) , 2009 , 12 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Philip Rehorst (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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An den technologischen Entwicklungen der letzten 20 Jahre, von den Anfängen des Internets über die Verbreitung des World-Wide-Webs (WWW) bis zum Web 2.0, kommt vermutlich niemand dauerhaft vorbei. Auch für Lehr- und Lernsituationen sind einige der entstandenen Technologien sinnvoll nutzbar.

Das Internet selbst stellt zunächst nur eine Infrastruktur zur Datenübertragung bereit, die durch verschiedene Dienste genutzt wird. Die bekanntesten sind sicherlich E-Mail und das WWW, durch deren Verbreitung das Internet mehr und mehr zu einem Massenmedium wurde. Das WWW war von Anfang an auf Interaktivität ausgelegt. Tim Berners-Lee hat in einem Interview gesagt: "`Web 1.0 was all about connecting people. It was an interactive space ..."' Jedoch hat sich, gerade im Zuge der zunehmenden Verbreitung, die Relation von Autoren zu Rezipienten hin zu einem deutlichen Überhang von Lesern entwickelt.

Seit einigen Jahren zeigt sich eine veränderte Entwicklung. Immer häufiger werden Inhalte nicht zentral von wenigen Personen bereit gestellt, sondern durch viele Benutzer zusammengetragen. Ein beliebtes Beispiel ist die Wikipedia, die vom Umfang und teilweise auch im Bereich der Qualität anderen Enzyklopädien überlegen ist.

Ausschlaggebend für den Web 2.0-Charakter einer Web-Anwendung ist, dass Inhalte mit sehr geringen technischen Vorkenntnissen präsentiert werden können. Spezielle Software ist im Allgemeinen nicht erforderlich.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung - Web 2.0

2 Was sind Wikis?

3 Bekannte Wikis

4 Wikis in Lehr- und Lernprozessen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einsatz von Wikis im Kontext von Web 2.0-Anwendungen für moderne Lehr- und Lernprozesse, um deren Potenzial sowie Grenzen bei der Zusammenarbeit zu beleuchten.

  • Grundlagen und Definition von Wiki-Systemen
  • Technischer Vergleich zwischen statischen Webseiten und Wikis
  • Übersicht über bekannte Wiki-Projekte und die Rolle der Wikipedia
  • Vorteile und Herausforderungen bei der Nutzung von Wikis im Unterricht
  • Didaktische Perspektiven auf kollaborative Online-Zusammenarbeit

Auszug aus dem Buch

2 Was sind Wikis?

Der Begriff Wiki kommt aus dem hawaianischen und bedeutet schnell. Ein Wiki ist demnach eine Software mit der schnell und unkompliziert Webseiten verändert werden können.

Für eine Webpräsenz waren im „Web 1.0“ eine ganze Reihe von Voraussetzungen zu erfüllen. Neben den technisch notwendigen Dingen, wie dem Vorhalten eines Servers im Netz mit der entsprechenden Software, musste auch derjenige, der die Inhalte bereitstellt, FTP-Programmen bedienen können und die Beschreibungssprache HTML beherrschen. Um Inhalte zu verändern war immer ein gewisser Aufwand nötig und je nach gewünschtem Komfort mussten spezielle Programme verwendet werden.

Bei der Benutzung von Wikis ist dies anders. Grundsätzlich gibt es natürlich immer noch einen Server, auf welchem die notwendige Software läuft (die sogenannte Wiki-Engine) und die Installation sowie die Wartung dieses Systems erfordert nach wie vor technische Know-How. Allerdings ist das Einstellen von Inhalten davon losgelöst. Hier benötigt der Autor nur noch einen Browser um seine Seiten zu verändern. Die Wiki-Idee geht sogar noch einen Schritt weiter und erlaubt jedem Leser auch Veränderungen vorzunehmen. Bei einem Wiki handelt es sich also um ein einfaches Content-Management-System.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung - Web 2.0: Dieses Kapitel führt in die technologische Entwicklung vom Web 1.0 zum Web 2.0 ein und thematisiert den Wandel der Nutzerrolle vom reinen Konsumenten zum aktiven Mitgestalter.

2 Was sind Wikis?: Es wird erläutert, wie sich Wikis technisch von klassischen statischen Webseiten unterscheiden und welche Rolle sie als niederschwelliges Content-Management-System einnehmen.

3 Bekannte Wikis: Dieses Kapitel stellt verschiedene Wiki-Projekte vor, wobei der Fokus insbesondere auf der Wikipedia und deren Funktionsweise sowie den Herausforderungen der Qualitätssicherung liegt.

4 Wikis in Lehr- und Lernprozessen: Hier werden die didaktischen Vorteile von Wikis für Gruppenarbeiten sowie die Risiken bei der Koordination und Bewertung von Lernleistungen diskutiert.

5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Wikis zwar kein universelles Wundermittel für den Unterricht darstellen, bei reflektiertem Einsatz jedoch wertvolle Synergien für Lehr- und Lernprozesse bieten.

Schlüsselwörter

Web 2.0, Wiki, Wikipedia, Content-Management-System, E-Learning, Kollaboration, Gruppenarbeit, Online-Zusammenarbeit, Wiki-Engine, Wissensmanagement, Lehr- und Lernprozesse, Qualitätssicherung, Internet, Medienkompetenz, Digitales Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle und dem Nutzen von Wiki-Technologien im Kontext des Web 2.0 für Bildungszwecke.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die technische Funktionsweise von Wikis, die Abgrenzung zum Web 1.0, die Analyse der Wikipedia sowie die didaktischen Potenziale im Bildungsbereich.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Wikis als kollaborative Werkzeuge in Lernumgebungen eingesetzt werden können, um die Kooperation zu fördern und Lernprozesse zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit der Fachliteratur sowie der Analyse von Anwendungsbeispielen aus dem Bildungskontext.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die technischen Anforderungen, stellt prominente Wiki-Beispiele vor und diskutiert kritisch den Mehrwert und die Schwierigkeiten beim Einsatz im Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Web 2.0, Wiki, Kollaboration, E-Learning, Wikipedia und Lehr-Lern-Prozesse.

Wie unterscheidet sich ein Wiki technisch von einer herkömmlichen Webseite?

Während bei statischen Webseiten tiefere HTML-Kenntnisse und spezielle Software für Änderungen nötig sind, ermöglichen Wikis das Bearbeiten von Inhalten direkt im Browser durch jeden Nutzer.

Welche Rolle spielt die Versionierung in einem Wiki?

Die Versionierung (History-of-Changes) dient als „Gedächtnis“ des Wikis, das es ermöglicht, ältere Zustände wiederherzustellen und Änderungen nachzuvollziehen.

Warum ist der Einsatz von Wikis im Unterricht nicht immer unproblematisch?

Die Arbeit weist darauf hin, dass Wikis kein Wundermittel sind und bei mangelnder Motivation der Teilnehmer oder restriktiven Zugangsbedingungen der angestrebte Lerneffekt ausbleiben kann.

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Details

Title
Web 2.0 in Lehr- und Lernprozessen
Subtitle
Eine kurze Darstellung von Wiki, Web 2.0 und CMS
College
University of Münster  (Institut für Erziehungswissenschaft - Arbeitsstelle Medienpädagogik)
Course
Seminar: Web 2.0 in Lehr- und Lernprozessen
Grade
1,7
Author
Philip Rehorst (Author)
Publication Year
2009
Pages
12
Catalog Number
V155864
ISBN (eBook)
9783640698608
ISBN (Book)
9783640698813
Language
German
Tags
Wiki Medienpädagogik Web 2.0 Wikipedia
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philip Rehorst (Author), 2009, Web 2.0 in Lehr- und Lernprozessen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/155864
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