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Leittextmethode

Title: Leittextmethode

Seminar Paper , 2010 , 11 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Simone Bär (Author)

Didactics - Business economics, Economic Pedagogy
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Summary Excerpt Details

I. Einleitung
1. Begriff
Das Konzept des leittextgestützten Lehrens und Lernens, kurz die Leittextmethode, kennzeichnet ein Ausbildungsverfahren, bei dem Auszubildende durch schriftliche Unterlagen (Leittexte) angeleitet werden, praktische Aufgaben selbstständig zu bewältigen
(vgl. Wikipedia 2009, Leittextmethode).
Dies geschieht durch die selbstständige Informationssuche sowie der Arbeit mit Materialien, Quellen und Medien (vgl. f-bb 2009, Leittextmethode).
Die Leittextmethode integriert Elemente aus anderen Unterrichtsmethoden, wie z.B. der Projektmethode. Besonderheit dieses Konzepts ist die Handlungsorientierung sowie die stärkere Einbindung der Auszubildenden in die Planungs-, Durchführungs- und Auswertungsprozesse. Die Motivation der Auszubildenden soll erhöht, Lernprozesse gefördert und Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit entwickelt werden (vgl. Müller 2005, S. 19). Mit Hilfe von Leittexten können Lerninhalte im Überblick dargestellt sowie theoretische und praktische Teilbereiche der Ausbildung oder des Schulunterrichts miteinander verknüpft werden. Dadurch können sich Schüler und Auszubildende selbstständig mit neuen Themen beschäftigen, dabei unterschiedliche Medien nutzen und somit einen umfassenden Wissenserwerb erlangen (vgl. Müller 2005, S. 22).

2. Entstehung & Entwicklung
Die Leittextmethode ist in der betrieblichen Praxis entwickelt worden. Die ersten Formen von Leittexten entstanden bei Daimler-Benz, Mitte der 70er Jahre.
Damals wurde in der betrieblichen Ausbildung angestrebt, das vierstufige Ausbildungsmodell „Erklären – Vormachen – Nachahmen – Üben“ durch effizientere Methoden zu ersetzen. Den Anfang machte die Daimler-Benz-AG, die ihre Ausbildung auf Projekt –und Gruppenarbeit umorganisierte. Die üblichen Unterweisungen der Ausbilder wurden auf Tonbildträgern aufgenommen, womit den Auszubildenden Selbstlernunterlagen zur selbstständigen Bearbeitung zur Verfügung standen. Somit war den Auszubildenden die Möglichkeit gegeben, Aufträge und Projekte je nach ihren Vorkenntnissen und Lerntempo zu bearbeiten (vgl. Müller 2005, S. 20). Die Selbstlernunterlagen, gestützt auf einen Leittext, schlossen mit einem Test ab, der dem Ausbilder aufzeigte, was die Auszubildenden selbst gelernt hatten und wo noch Lücken zu schließen waren (vgl. Wikipedia 2009, Leittextmethode). (....)

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Inhaltsverzeichnis

I. EINLEITUNG

1. BEGRIFF

2. ENTSTEHUNG & ENTWICKLUNG

II. THEORETISCHER HINTERGRUND

1. ZIELE

2. ORGANISATION

3. ELEMENTE DER LEITTEXTMETHODE

III. ANWENDUNG IN DER PRAXIS

1. METHODISCHER ABLAUF

2. ARTEN VON LEITTEXTEN

3. DIE ROLLE DES LEHRENDEN

IV. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel der Arbeit besteht darin, das Konzept der Leittextmethode umfassend zu erläutern und ihre Bedeutung für die Förderung selbstgesteuerter Lernprozesse in der beruflichen Ausbildung sowie im schulischen Unterricht zu verdeutlichen.

  • Grundlagen und Entstehungsgeschichte der Leittextmethode
  • Theoretische Ziele und organisatorischer Rahmen der Methode
  • Die sechs Phasen des methodischen Ablaufs
  • Rolle der Lehrkraft als Lernberater und Moderator
  • Förderung von Schlüsselqualifikationen und Handlungsorientierung

Auszug aus dem Buch

1. Begriff

Das Konzept des leittextgestützten Lehrens und Lernens, kurz die Leittextmethode, kennzeichnet ein Ausbildungsverfahren, bei dem Auszubildende durch schriftliche Unterlagen (Leittexte) angeleitet werden, praktische Aufgaben selbstständig zu bewältigen (vgl. Wikipedia 2009, Leittextmethode).

Dies geschieht durch die selbstständige Informationssuche sowie der Arbeit mit Materialien, Quellen und Medien (vgl. f-bb 2009, Leittextmethode).

Die Leittextmethode integriert Elemente aus anderen Unterrichtsmethoden, wie z.B. der Projektmethode. Besonderheit dieses Konzepts ist die Handlungsorientierung sowie die stärkere Einbindung der Auszubildenden in die Planungs-, Durchführungs- und Auswertungsprozesse. Die Motivation der Auszubildenden soll erhöht, Lernprozesse gefördert und Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit entwickelt werden (vgl. Müller 2005, S. 19). Mit Hilfe von Leittexten können Lerninhalte im Überblick dargestellt sowie theoretische und praktische Teilbereiche der Ausbildung oder des Schulunterrichts miteinander verknüpft werden. Dadurch können sich Schüler und Auszubildende selbstständig mit neuen Themen beschäftigen, dabei unterschiedliche Medien nutzen und somit einen umfassenden Wissenserwerb erlangen (vgl. Müller 2005, S. 22).

Zusammenfassung der Kapitel

I. EINLEITUNG: Definiert den Begriff der Leittextmethode und beleuchtet deren Ursprung in den 1970er Jahren bei der Daimler-Benz AG.

II. THEORETISCHER HINTERGRUND: Analysiert die Lernziele, die organisatorische Struktur und die vier zentralen Elemente der Methode wie Leitfragen und Arbeitspläne.

III. ANWENDUNG IN DER PRAXIS: Beschreibt den sechsstufigen Lernprozess, verschiedene Leittexttypen und die Funktion des Lehrenden als Berater.

IV. ZUSAMMENFASSUNG: Bewertet den Einsatz der Methode im Unterricht und betont die Notwendigkeit einer bewussten Auswahl hinsichtlich der Lernanforderungen.

Schlüsselwörter

Leittextmethode, Handlungsorientierung, Selbstgesteuertes Lernen, Berufsausbildung, Lernberatung, Schlüsselqualifikationen, Projektarbeit, Methodenkompetenz, Leitfragen, Arbeitsplan, Didaktik, Wissenserwerb, Lernprozess, Fachgespräch, Unterrichtsgestaltung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Konzept des leittextgestützten Lehrens und Lernens, welches Auszubildende und Schüler durch schriftliche Materialien dazu befähigt, Aufgaben selbstständig zu planen und auszuführen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Fokus stehen die theoretischen Grundlagen der Methode, ihre praktische Anwendung in sechs Phasen, die verschiedenen Arten von Leittexte sowie die veränderte Rolle des Lehrenden.

Welches primäre Ziel verfolgt die Leittextmethode?

Das Ziel ist die Vermittlung von Fach-, Sach- und Methodenkompetenz sowie die Förderung von Schlüsselqualifikationen wie Selbstständigkeit, Problemlösungsfähigkeit und Kooperation.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erläuterung verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Konzepte (z.B. nach Müller 2005) mit praktischen Aspekten der handlungsorientierten Didaktik verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Aspekte wie Lernziele und Organisation sowie eine detaillierte Aufarbeitung der Anwendung in der Praxis, inklusive einer phasenorientierten Prozessbeschreibung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlagworte sind Leittextmethode, Handlungsorientierung, Lernberater, Selbststeuerung und Berufsausbildung.

Wie unterscheidet sich die Rolle des Lehrenden in der Leittextmethode von klassischem Unterricht?

Die Lehrkraft tritt in den Hintergrund und agiert primär als Lernberater, Moderator und Organisator, der den Lernprozess beobachtet und bei Bedarf unterstützt, statt Frontalunterricht zu leisten.

Welche Bedeutung haben die sogenannten Leitfragen innerhalb der Methode?

Leitfragen dienen als "roter Faden", der den Lernenden hilft, Informationen selbstständig zu beschaffen und den Arbeitsprozess strukturiert zu durchlaufen.

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Details

Title
Leittextmethode
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Grade
1,0
Author
Simone Bär (Author)
Publication Year
2010
Pages
11
Catalog Number
V155865
ISBN (eBook)
9783640696321
ISBN (Book)
9783640696703
Language
German
Tags
Leittext Leittextmethode
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simone Bär (Author), 2010, Leittextmethode, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/155865
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