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Die Bedeutung von Tagesreisen und Reisen für die Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gesellschaft

Inklusion und Teilhabe

Titel: Die Bedeutung von Tagesreisen und Reisen für die Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gesellschaft

Bachelorarbeit , 2024 , 68 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Martin Metzkow (Autor:in)

Pädagogik - Inklusion
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Tagesreisen und Reisen von Menschen mit Behinderung. Der theoretische Rahmen beinhaltet diverse Begriffsbestimmungen. Die Entwicklung zur Teilhabeleistung ab der 1970er Jahre bis zum dritten Teilhabebericht der Bundesregierung finden Berücksichtigung und bilden die Grundlage für die Leistungen zur sozialen Teilhabe. Ausgangspunkt der Forschung ist die bisher rar zugrundeliegende Literatur zum Thema Reisen und Teilhabe. Diverse namhafte Organisationen und Bestimmungen bestärken den Anspruch auf Teilhabe innerhalb von Tagesreisen und Reisen. Die Wahrnehmung der behinderten Menschen von Tagesreisen und Reisen als Teilhabeleistung wird hinterfragt und es werden Rückschlüsse zu Reisebedingungen gezogen. Die Wünsche und Bedürfnisse der behinderten Menschen bilden hierbei einen wesentlichen Bestandteil. Die Selbstvertretung der Interessen der behinderten Reiseteilnehmer ist Grundlage des Auftrages der Reisebegleitungen. Deutlich wird, welche Bedürfnisse die behinderten Menschen an die Reisebegleitungen äußern und welche Schwierigkeiten Ihnen begegnen. Schlussfolgernd werden Ergebnisse und neue Untersuchungen angeregt, um die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft weiter zu stärken.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Rahmen

2.1 Begriffsbestimmungen / Definitionen

2.1.1 Menschen mit Behinderung

2.1.2 Teilhabe

2.1.3 Barrieren

2.1.4 Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF)

2.1.5 Inklusion

2.1.6 Besondere Wohnform (ehemals Wohnstätten)

2.1.7 Ambulant betreutes Wohnen

2.1.8 gerichtlich bestellte Betreuer, rechtlicher Betreuer

2.1.9 Heilerziehungspfleger als Betreuer

2.2 Entwicklung zur Teilhabe behinderter Menschen

2.3 Leistung zur sozialen Teilhabe

2.4 Ausgangspunkt der Forschung

2.4.1 Amt für Veröffentlichung der europäischen Kommission

2.4.2 Paritätischer Gesamtverband

2.4.3 Sozialverband VdK

2.4.4 Reisen für Alle

2.4.5 Dritter Teilhabebericht der Bundesregierung

2.4.6 Lebenshilfe Tübingen

3 Empirische Untersuchung

3.1 Zielsetzung der Forschung

3.1.1 Reisebegleiter

3.1.2 Lösungsstrategien zur Überwindung von Barrieren

3.1.3 Qualitätsstandards

3.1.4 Teilhabemöglichkeit

3.1.5 Selbstvertretung

3.2 Zielgruppe der Forschung

3.3 Wirkungsfaktoren

3.3.1 Sprache

3.3.2 Fremde

3.3.3 Kompetenzen der Reisebegleiter

3.3.4 Bedürfnisse der Reiseteilnehmer

3.4 Forschungsaufbau

3.5 Verbreitung

3.6 Befragungsrücklauf

4 Ergebnisse

4.1 Kontakt zu Fremden Menschen allgemein

4.1.1 Umgang mit Fremden auf Reisen

4.1.2 Umgang mit Fremden auf Reisen bei Angabe oft im allgemeinen Fremdkontakt

4.1.3 Umgang mit Fremden auf Reisen bei Angabe selten im allgemeinen Fremdkontakt

4.1.4 Umgang mit Fremden auf Reisen bei Angabe nie im allgemeinen Fremdkontakt

4.2 Gegenüberstellung Hilfe durch Mitreisende und Hilfe durch Fremde

4.3 Verständigung auf Reisen

4.4 Andere verstehen meine Sprache allgemein

4.4.1 Andere verstehen meine Sprache bei Angabe ja in verstehen Sprache allgemein

4.4.2 Andere verstehen meine Sprache bei Angabe teilweise in verstehen Sprache allgemein

4.4.3 Andere verstehen meine Sprache bei Angabe nein in verstehen Sprache allgemein

4.5 Schwierigkeiten auf Reisen

4.6 Bedürfnisberücksichtigung am Reiseziel

4.7 Stimmung in der Gruppe

4.8 Eigenschaften der Reisebegleitung

4.9 Sicherheitsgefühl und Wohlbefinden durch Reisebegleitung

4.10 schöner Urlaub durch Reisebegleitung

4.11 Reiseteilnehmer teilen mit

5 Schlussfolgerungen

5.1 Kontakt mit Fremden

5.2 Vergleich Hilfen erhalten Mitreisende und Fremde

5.3 Verständigung auf Reisen

5.4 Verstehen von Sprache und Kommunikation

5.5 Schwierigkeiten auf Reisen

5.6 Bedürfnisse auf Reisen

5.7 Stimmung in der Reisegruppe

5.8 Eigenschaften / Kompetenzen von Reisebegleitern

5.9 Selbstvertretung

5.10 Rückmeldung Unterstützer

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Bedeutung von Tagesreisen und Urlaubsreisen für die gesellschaftliche Teilhabe behinderter Menschen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie sich Reiseangebote so gestalten lassen, dass sie die Selbstbestimmung, das Sicherheitsgefühl und die soziale Interaktion der Reiseteilnehmenden mit ihrem Umfeld sowie mit Fremden fördern, wobei Barrieren abgebaut und individuelle Bedürfnisse besser berücksichtigt werden sollen.

  • Analyse des theoretischen Rahmens zur sozialen Teilhabe und Inklusion.
  • Untersuchung der spezifischen Bedürfnisse behinderter Menschen während des Reisens.
  • Evaluation der Rolle von Reisebegleitern und deren notwendiger Kompetenzen.
  • Empirische Erhebung mittels Fragebogen zur Erfassung der Erfahrungen behinderter Menschen auf Reisen.
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Stärkung der Teilhabe durch Reiseangebote.

Auszug aus dem Buch

Die Bedeutung von Tagesreisen und Reisen für die Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gesellschaft

Mit dem Bundesteilhabegesetz wird die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gesellschaft gesetzlich verankert. Die Teilhabe behinderter Menschen erstreckt sich über mehrere Teilhabebereiche. Die soziale Teilhabe steht in der vorliegenden Arbeit im Mittelpunkt. Tagesreisen und Reisen sind Bestandteil der Teilhabe an Freizeit und bilden einen bisher wenig erforschten Bereich der Teilhabeleistungen.

Reisen und Tagesreisen bieten behinderten Menschen neben der Möglichkeit neue Orte zu entdecken und kulturelle Erfahrungen zu sammeln, auch soziale Kommunikation und Teilhabe zu erleben und zu fördern. Trotz der positiven Wirkungen, die Reisen für behinderte Menschen haben, gibt es Hindernisse und Barrieren, die es zu überwinden gilt.

Inklusion und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind durch den Zugang zu sozialen Aktivitäten und gemeinschaftlichen Erlebnissen geprägt. Ein Gefühl der Zugehörigkeit und Gleichberechtigung wird durch die Teilnahme an Reiseveranstaltungen ermöglicht. Um dieses Angebot für alle zugänglich zu machen, gilt es vielfältige Herausforderungen und Barrieren zu überwinden.

Die Fähigkeit eigene Bedürfnisse und Interessen zu kommunizieren und durchzusetzen ist ein wesentlicher Bestandteil der Selbstvertretung und Selbstbestimmung behinderter Menschen. Die sozialen Kompetenzen zu erweitern, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und die Selbstvertretung innerhalb von Reiseangeboten zu ermöglichen stellt behinderte Menschen und Reisebegleiter vor Barrieren. Die Befähigung zur eigenständigen Interessenvertretung von behinderten Menschen erfordert spezifische Faktoren. Diese gilt es festzustellen und zusammenzutragen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung stellt die gesetzliche Verankerung der Teilhabe behinderter Menschen dar und definiert den Stellenwert von Reisen als bisher wenig erforschten, aber wichtigen Faktor für Inklusion und soziale Teilhabe.

2 Theoretischer Rahmen: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Begriffe wie Behinderung, Teilhabe, Barrieren und Inklusion, beschreibt die ICF als Klassifikationssystem und beleuchtet die Entwicklung der Behindertenhilfe sowie die Rolle von Betreuungsformen und Reisebegleitern.

3 Empirische Untersuchung: Das Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der Forschung, inklusive der Zielsetzungen, der Definition der Zielgruppe, der identifizierten Wirkungsfaktoren sowie des Aufbaus und der Durchführung der Fragebogenbefragung.

4 Ergebnisse: Hier werden die durch die Umfrage gewonnenen Daten ausgewertet, grafisch aufbereitet und detailliert interpretiert, wobei Schwerpunkte wie Kontakt mit Fremden, Kommunikation, Barrieren und die Eigenschaften von Reisebegleitern analysiert werden.

5 Schlussfolgerungen: Das abschließende Kapitel fasst die Forschungsergebnisse zusammen und leitet daraus konkrete Erkenntnisse für die Weiterentwicklung von Reiseangeboten ab, um die Teilhabe behinderter Menschen strukturell zu stärken.

Schlüsselwörter

Soziale Teilhabe, Behinderung, Reisen, Inklusion, Barrierefreiheit, Reisebegleitung, Selbstbestimmung, ICF, Bundesteilhabegesetz, Reiseangebote, Kommunikation, empirische Forschung, Bedürfnisorientierung, Selbstvertretung, Lebensqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welche Bedeutung Tagesreisen und Urlaubsreisen für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zu den Schwerpunkten gehören Inklusion und Teilhabe, die Rolle von Reisebegleitern, die Überwindung von Barrieren sowie die Bedeutung von Kommunikation und sozialen Kontakten auf Reisen.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Reiseangebote gestaltet werden müssen, um die Teilhabe, das Wohlbefinden und die Selbstbestimmung behinderter Menschen gezielt zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung mittels eines Fragebogens durchgeführt, der an behinderte Menschen in verschiedenen Wohnformen und Unterstützungssettings verteilt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden theoretischen Rahmen zu den Teilhabe-Grundlagen und eine empirische Analyse, in der Daten unter anderem zu Kontakt mit Fremden, Kommunikation, Barrieren und Reisebegleitkompetenzen ausgewertet werden.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Zentrale Begriffe sind soziale Teilhabe, Inklusion, Barrierefreiheit, Reisebegleitung und Selbstbestimmung.

Wie unterscheidet sich die Hilfe durch Mitreisende von der durch Fremde laut der Umfrage?

Die Datenauswertung zeigt, dass Hilfestellungen durch die Mitreisenden innerhalb der Gruppe deutlich häufiger und selbstverständlicher in Anspruch genommen werden als Unterstützung durch fremde Personen.

Warum ist die Sprache und Kommunikation auf Reisen so bedeutend?

Sprache ist für die Teilhabe und den Kontakt mit Fremden ein zentraler Faktor; die Untersuchung zeigt jedoch, dass Sprachbarrieren bei behinderten Menschen häufig auftreten und die Interaktion sowie das Sicherheitsgefühl maßgeblich beeinflussen.

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Details

Titel
Die Bedeutung von Tagesreisen und Reisen für die Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gesellschaft
Untertitel
Inklusion und Teilhabe
Hochschule
Fachhochschule des Mittelstands
Note
1,3
Autor
Martin Metzkow (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
68
Katalognummer
V1558711
ISBN (PDF)
9783389107539
ISBN (Buch)
9783389107546
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Teilhabe Inklusion Barrieren Menschen mit Behinderung Reisen Urlaub Begleitung Integration Soziale Kontakte Sprache Sprachbarrieren Gesellschaft Soziale Arbeit Heilerziehungspflege Sozialpädagogik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Metzkow (Autor:in), 2024, Die Bedeutung von Tagesreisen und Reisen für die Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1558711
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Leseprobe aus  68  Seiten
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