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Die Magie der Hand und der Zauber der Finger im Legasthenie-Training

Title: Die Magie der Hand und der Zauber der Finger im Legasthenie-Training

Elaboration , 2024 , 42 Pages

Autor:in: Caroline Seeger (Author)

Pedagogy - General
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Die folgenden Ausführungen werden zuerst einen sehr kurzen Blick auf die Anatomie der Hand, ihre Bedeutung und ihre Aufgaben im Alltag sowie ihre Interpretation in den fernöstlichen Meditationspraktiken werfen. Dies soll eine bessere Einsicht in die Gründe ermöglichen, warum der gezielte Einsatz von Hand- und Fingergesten in pädagogisch-therapeutischen Situationen so wirksam und nützlich sein kann.

Danach sollen in einem weiteren Kapitel die Begriffe Legasthenie und AFS-Methode kurz erläutert werden, da die Autorin dieser Arbeit vor allem als Nachhilfelehrkraft sowie Legasthenietrainerin tätig ist und ihre Erfahrungen aus diesem Bereich stammen. Dies schließt jedoch nicht aus, dass die in den folgenden beschriebenen Gesten der Finger und Hände in anderen Therapie- und Unterrichtssituationen ebenfalls sehr nutzbringend eingesetzt werden können. Auf die definierten Begriffe Legasthenie und AFS-Methode wird deshalb bewusst nur sehr grob, vielleicht sogar etwas oberflächlich, eingegangen. Eine eingehendere und weiter reichende Erklärung dazu wäre auf der Website des EÖDL und anderen einschlägigen Websites zu finden.

Der weitaus längste Teil dieser Arbeit befasst sich aber mit konkreten Übungen für jedes einzelne der Gebiete eines Legasthenietrainings nach der AFS-Methode, also mit Übungen zur Verbesserung der Aufmerksamkeit, der Funktionen und der Symptome. Dabei werden für jeden der drei genannten Bereiche gezielt nur eine begrenzte Anzahl an Vorschlägen für den Einsatz der Hand- und Fingergesten formuliert, um den Leser in seiner eigenen Kreativität nicht einzugrenzen. Die Möglichkeiten, in Therapie- und Unterrichtssituationen gezielt mit der Hand zu arbeiten, sind nämlich fast unendlich und enorm vielfältig, außerdem oft einfach und natürlich kostenlos. Unsere Hand ist ein Werkzeug, dass wir immer bei uns tragen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Die Finger und die Hand - ein paar Einblicke in die Anatomie, die Motorik und den Tastsinn

Die Hand in der Alternativmedizin und in fernöstlichen Praktiken

Die Begriffe Legasthenie und AFS-Methode

Der Trainingsbeginn: Handgesten im Erstgespräch

A – Aufmerksamkeitsübungen mit den Fingern und der Hand

F – Funktionstraining mit der Hand

S – Symptomtraining mit der Hand

Schlusswort

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den gezielten Einsatz von Hand- und Fingergesten im Legasthenietraining, um die Feinmotorik, Konzentration und kognitive Verarbeitung bei betroffenen Schülern zu fördern. Sie dient als Erfahrungsbericht und Denkanstoß, wie durch multisensorische Ansätze Lernhürden abgebaut und die Motivation gesteigert werden können.

  • Anatomische und neurologische Bedeutung der Hand im Lernprozess.
  • Integration von Handgesten und Mudras aus fernöstlichen Praktiken in den Unterrichtskontext.
  • Konkrete Übungsreihen zur Aufmerksamkeitssteuerung und Entspannung.
  • Anwendung motorischer Techniken zur gezielten Förderung im AFS-Training.
  • Nutzung von Mnemotechniken und Handgesten für eine effektivere Wortspeicherung und Rechtschreibförderung.

Auszug aus dem Buch

Die Hand in der Alternativmedizin und in fernöstlichen Praktiken

Die Hände leisten täglich harte Arbeit, ohne dass wir uns dessen bewusst sind, und gehören zu den sensibelsten Körperteilen des Menschen. Sie verdienen deshalb unsere Pflege und viel Entspannung. Hier setzten Praktiken wie die Handreflexzonenmassage an, die davon ausgeht, dass sich «auf den Händen Punkte befinden, die im Zusammenhang mit anderen Körperteilen stehen. Wenn man diese Punkte anregt, kann das auch eine Wirkung auf die damit in Verbindung stehenden Organe oder Körperzonen haben.» Ähnlich wie bei der Fussreflexzonenmassage kann auch für die Hand eine entsprechende Karte gezeichnet werden.

Durch leichte Druckmassagen in einer dieser Zonen wird das entsprechende Körperteil gestärkt und Schmerzen erfahren Linderung. Der Druck auf die Reflexpunkte stimuliert nämlich Nervenimpulse, die dann in den entsprechenden Körperbereich wandern. Diese Impulse rufen eine umgehende Entspannung hervor und aktivieren die Selbstheilungskräfte. Hand- und Fingergesten in Kombination mit leichtem Druck nutzt man für medizinische Zwecke «bei vielen verschiedenen Völkern überall auf der Welt seit mehr als 5000 Jahren. Wenn wir die rituellen Körperhaltungen alter Schamanen mit dazurechnen, werden Hand- und Körperstellungen zu heilenden Zwecken und zur Harmonisierung von Körper, Geist und Seele schon seit über 10 000 Jahren eingesetzt.»

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Autorin reflektiert über die Auswirkungen der Digitalisierung und der Coronapandemie auf das Schreibverhalten von Schülern und die damit wachsende Bedeutung gezielter Hand- und Fingertrainings.

Die Finger und die Hand - ein paar Einblicke in die Anatomie, die Motorik und den Tastsinn: Es wird die anatomische Komplexität der Hand beleuchtet und erläutert, warum die Handschrift als "Hirnschrift" eine zentrale Rolle für kognitive Prozesse und das Gedächtnis spielt.

Die Hand in der Alternativmedizin und in fernöstlichen Praktiken: Dieses Kapitel stellt traditionelle Methoden wie Reflexzonenmassagen und Mudras vor und erklärt deren Potenzial zur Harmonisierung von Körper und Geist.

Die Begriffe Legasthenie und AFS-Methode: Es erfolgt eine begriffliche Einordnung der Legasthenie unter Bezugnahme auf die AFS-Methode und die Bedeutung einer multisensorischen pädagogischen Intervention.

Der Trainingsbeginn: Handgesten im Erstgespräch: Hier wird der strategische Einsatz von ausgleichenden Handgesten während des Erstgesprächs beschrieben, um ein Vertrauensverhältnis zum Schüler aufzubauen.

A – Aufmerksamkeitsübungen mit den Fingern und der Hand: Eine Sammlung einfacher "Vor-Übungen" zur Lockerung und Fokussierung, die sowohl der Entspannung als auch der Aufmerksamkeitssteigerung dienen.

F – Funktionstraining mit der Hand: Anwendung von Handgesten zum gezielten Aufbau der Serialität und zur Unterstützung der Raumwahrnehmung bei Legasthenikern.

S – Symptomtraining mit der Hand: Praktische Mnemotechniken, bei denen schwierige Lerninhalte oder Rechtschreibphänomene mit spezifischen Handgesten verknüpft werden, um das Einprägen zu erleichtern.

Schlusswort: Eine Zusammenfassung der theoretischen und praktischen Erkenntnisse mit einem Plädoyer für die Wertschätzung der Hand als hochkomplexes Werkzeug im pädagogischen Alltag.

Schlüsselwörter

Legasthenie, AFS-Methode, Feinmotorik, Mudras, Handgesten, Konzentration, Handschrift, Hirnschrift, Wahrnehmungstraining, Symptomtraining, Mnemotechnik, Lernförderung, visuelle Differenzierung, Reflexzonen, pädagogische Intervention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Publikation beleuchtet, wie der Einsatz von Hand- und Fingergesten (Mudras) Kindern mit Legasthenie helfen kann, ihre Feinmotorik und ihre kognitiven Fähigkeiten beim Lernen gezielt zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Anatomie der Hand, der Verbindung von Handbewegung und Hirnleistung, sowie der praktischen Anwendung multisensorischer Techniken im Rahmen der AFS-Methode.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie einfache physische Handbewegungen als ergänzendes Werkzeug in der Lerntherapie genutzt werden können, um bei Legasthenikern Symptome abzumildern und die Lernmotivation zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einem Erfahrungsbericht auf Basis bewährter AFS-Prinzipien und bezieht Erkenntnisse aus der Mnemotechnik, dem Finger-Yoga und der traditionellen fernöstlichen Medizin ein.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Anleitungen zu Aufmerksamkeitsübungen, gezieltes Funktionstraining (Serialität/Raumwahrnehmung) und spezifisches Symptomtraining unter Nutzung von Mnemotechniken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Legasthenie, AFS-Methode, Feinmotorik, Mudras, Handschrifttraining und Konzentrationsförderung.

Warum spielt die Handschrift im Kontext dieser Arbeit eine so entscheidende Rolle?

Die Autorin argumentiert, dass die Handschrift eine "Hirnschrift" ist, die durch Hand-Augen-Koordination mehrere Gehirnareale aktiviert und dadurch die Wortspeicherung und das Erinnern signifikant unterstützt.

Wie unterscheidet sich die Nutzung von Mudras im Erstgespräch von der im eigentlichen Training?

Im Erstgespräch dient die Mudra primär dem Stressabbau und dem Aufbau einer unvoreingenommenen Atmosphäre, während sie im Training als spezifisches Hilfsmittel zur Konzentrationsfokussierung oder Mnemotechnik eingesetzt wird.

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Details

Title
Die Magie der Hand und der Zauber der Finger im Legasthenie-Training
Author
Caroline Seeger (Author)
Publication Year
2024
Pages
42
Catalog Number
V1559302
ISBN (eBook)
9783389133545
ISBN (Book)
9783389133552
Language
German
Tags
magie hand zauber finger legasthenie-training
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Caroline Seeger (Author), 2024, Die Magie der Hand und der Zauber der Finger im Legasthenie-Training, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1559302
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