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Methoden des fremdsprachlichen Deutschunterrichtes

Title: Methoden des fremdsprachlichen Deutschunterrichtes

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 26 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Melanie Lappe (Author)

Didactics for the subject German - German as a Foreign Language
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Summary Excerpt Details

Zusammenfassung bzw. Beschreibung der wichtigsten Aspekte, orientiert an "Methoden des fremdsprachlichen Deutschunterrichts" (NEuner und Hunfeld, Langenscheidt- Verlag)

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung: Was bedeutet Methodik?

3. Kriterien für die Bestimmung der Methode eines Lehrwerkes

3.1 Die Texte einer Lektion

3.2 Die Grammatikdarstellung

3.3 Die Übungen

3.4 Der Lektionsaufbau

3.5 Die Lernstoffprogression

4. Die Grammatik- Übersetzungsmethode (GÜM)

4.1 Die Entwicklung der GÜM

4.2 Begriffsklärung und Zielsetzung der Grammatik-Übersetzungs-Methode

4.3 Übungsformen der Grammatik-Übersetzungs-Methode

4.4 Die Grundlagen der Grammatik-Übersetzungs-Methode

4.4.1 Pädagogische Grundlagen

4.4.2 Linguistische Grundlagen

4.4.3 Landeskundliche und literarische Grundlagen

4.4.4 Lerntheoretische Grundlagen

4.5 Prinzipien

5. Die direkte Methode (DM)

5.1 Die Entwicklung der direkten Methode

5.2 Begriffsklärung und Zielsetzung

5.3 Übungsformen und Unterrichtsverfahren der direkten Methode

5.4 Die Grundlagen der direkten Methode

5.4.1 Pädagogische Grundlagen

5.4.2 Linguistische Grundlagen

5.4.3 Landeskundliche und literarische Grundlagen

5.4.4 Lerntheoretische Grundlagen

5.5 Prinzipien

6. Die audiolinguale Methode (ALM)

6.1 Die Entwicklung der audiolingualen Methode

6.2 Begriffsklärung und Zielsetzung der audiolingualen Methode

6.3 Übungsformen und Unterrichtsverfahren der audiolingualen Methode

6.4 Die Grundlagen der audiolingualen Methode

6.4.1 Linguistische Grundlagen

6.4.2 Landeskundliche und Literarische Grundlagen

6.4.3 Lernpsychologische Grundlagen

6.5 Die Prinzipien der audiolingualen Methode

7. Die Audiovisuelle Methode (AVM)

7.1 Die Entwicklung der audiovisuellen Methode

7.2 Begriffsklärung und Zielsetzung der audiovisuellen Methode

7.3 Unterrichtstechniken der audiovisuellen Methode

7.4 Vergleich mit der audiolingualen Methode

8. Die vermittelnde Methode (VM)

8.1 Vermischung der Methoden

8.2 Die Entwicklung der vermittelnden Methode

8.3 Übungsformen und Unterrichtsverfahren der vermittelnden Methode

9. Die kommunikative Didaktik (KD)

9.1 Die Entwicklung der kommunikativen Didaktik

9.2 Die Leitlinien der kommunikativen Didaktik

9.2.1 Die pragmatische Orientierung

9.2.2 Die pädagogische Orientierung

9.2.3 Lehrziele

10. Das Pragmatisch – Funktionale Konzept

10.1 Grundlagen des pragmatisch-funktionalen Konzeptes

10.1.1 Der linguistische Ansatz

10.1.2 Der lerntheoretische Ansatz

10.1.3 Der literatur- und textorientierte Ansatz

10.1.4 Der landeskundliche Ansatz

10.2 Didaktische Schwerpunkte und methodische Prinzipien

11. Das Interkulturelle Konzept

11.1 Die Entwicklung des interkulturellen Konzeptes und Grundideen

11.2 Auswirkungen auf die Unterrichtsmethodik

12. Übersicht über die Entwicklung der Lehrmethoden

13. Schlussbemerkung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen und methodischen Entwicklungen im fremdsprachlichen Deutschunterricht. Ziel ist es, die zentralen Lehrmethoden sowie deren pädagogische, linguistische und lerntheoretische Grundlagen systematisch darzustellen, um ein Verständnis für die methodische Vielfalt im Sprachunterricht zu schaffen.

  • Historische Entwicklung der Fremdsprachendidaktik (von GÜM bis zum interkulturellen Ansatz)
  • Kriterien für die Analyse und Bestimmung von Lehrmethoden in Lehrwerken
  • Vergleichende Analyse der Prinzipien und Übungsformen verschiedener Methoden
  • Bedeutung der Lernerorientierung und der unterrichtlichen Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

4.1 Die Entwicklung der GÜM

Die Grammatik-Übersetzungsmethode wurde im 19.Jahrhundert in Europa für den neusprachlichen Unterricht, Englisch und Französischunterricht, an Gymnasien entwicklet. Dieser orientierte sich am Sprachunterricht der „alten Sprachen“ Griechisch und Latein. Dass beide nach den selben Unterrichtsmethoden verfuhren, resultiert zum einen aus der Dominanz des Logik- und Systematikprinzips im gesamten Sprachunterricht. Daher lernten Schüler und Schülerinnen Latein in der selben Weise wie die Neusprachen. Um die literarischen Aspekte zu lehren, wurden Literaturbeispiele verwendet, denen der eigene Stil anzugleichen war, die Beispiele galten als „wertvolle Literatur“.

Ein anderer Grund war, dass der Sprachunterricht in den meisten Fällen am Gymnasium unterrichtet wurde, Stichworte: Bildungsbürgertum, Bildungselite, und daher eine Änderung der Unterrichtsmethode nicht möglich war. Darüber hinaus war es problematisch, die neuen Sprachen den alten gegenüber als gleichwertig anzusehen. Deshalb wurden die Unterrichtsziele und Methoden den traditionellen angeglichen. Das klassische Konzept der GÜM geht von einer homogenen Lerngruppe aus, d.h. die Schüler und Schülerinnen besitzen eine einheitliche Muttersprache, die selben Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse. Darüber hinaus besteht die Annahme, dass die Gruppe leistungsstark ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den Aufbau der Arbeit und die methodische Herangehensweise bei der Untersuchung verschiedener Ansätze des Fremdsprachenunterrichts.

2. Begriffsbestimmung: Was bedeutet Methodik?: Differenziert zwischen Didaktik und Methodik und definiert die Grundpfeiler des methodischen Handelns im Unterricht.

3. Kriterien für die Bestimmung der Methode eines Lehrwerkes: Erläutert wesentliche Analyseaspekte wie Textauswahl, Grammatikdarstellung und Lernstoffprogression.

4. Die Grammatik- Übersetzungsmethode (GÜM): Analysiert den historischen Hintergrund, die synthetisch-deduktive Struktur und die Verwendung von Übersetzungen als zentrales Lerninstrument.

5. Die direkte Methode (DM): Beleuchtet die Reformbewegung und den Fokus auf mündliche Sprachbeherrschung ohne Verwendung der Muttersprache.

6. Die audiolinguale Methode (ALM): Beschreibt den Einfluss des Behaviorismus und den Fokus auf Sprachlabore sowie das Lernen durch Imitation.

7. Die Audiovisuelle Methode (AVM): Fokussiert auf die Kombination von optischen Anschauungsmitteln und akustischen Reizen zur Situationsvermittlung.

8. Die vermittelnde Methode (VM): Diskutiert die Notwendigkeit, verschiedene Methoden an heterogene Zielgruppen und spezifische Lernsituationen anzupassen.

9. Die kommunikative Didaktik (KD): Betrachtet den Paradigmenwechsel hin zur Befähigung zur Kommunikation und pragmatischen Sprachverwendung.

10. Das Pragmatisch – Funktionale Konzept: Behandelt die Verankerung von Sprache als Instrument sozialen Handelns und kognitiven Handelns.

11. Das Interkulturelle Konzept: Erörtert die Einbeziehung der Lernerperspektive und die Auseinandersetzung mit der fremden Kultur als zentrales Ziel.

12. Übersicht über die Entwicklung der Lehrmethoden: Bietet eine grafische Zusammenfassung der historischen Abfolge der behandelten Methoden.

13. Schlussbemerkung: Fazit zur Notwendigkeit einer reflektierten, lernerzentrierten Methodenauswahl in der Unterrichtspraxis.

Schlüsselwörter

Fremdsprachendidaktik, Methodik, Grammatik-Übersetzungsmethode, Direkte Methode, Audiolinguale Methode, Audiovisuelle Methode, Kommunikative Didaktik, Interkulturelles Konzept, Spracherwerb, Lerntheorie, Sprachunterricht, Fremdsprachen, Sprachpraxis, Unterrichtsgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert verschiedene Methoden des fremdsprachlichen Deutschunterrichts, um deren Aufbau, Ziele und theoretische Grundlagen zu beleuchten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die historische Entwicklung von Lehrmethoden, die Kriterien zur Analyse von Lehrwerken sowie die methodischen Unterschiede zwischen klassischen und modernen didaktischen Konzepten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die strukturierte Darstellung und Zusammenfassung der wichtigsten Lehrmethoden, um ein tieferes Verständnis für deren Anwendung und den historischen Kontext zu vermitteln.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es wird eine deskriptive und strukturierende Literaturanalyse angewandt, die auf dem Lehrwerk von Neuner und Hunfeld basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich chronologisch in die Vorstellung der Methoden, beginnend bei der GÜM, über die DM und ALM bis hin zur kommunikativen Didaktik und dem interkulturellen Ansatz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Fremdsprachendidaktik, Methodik, Sprachlehrverfahren, Interkulturelles Konzept und Lernerorientierung.

Warum spielt die Grammatik-Übersetzungsmethode (GÜM) eine so große Rolle?

Sie gilt als historischer Ausgangspunkt und Maßstab für viele nachfolgende Reformbewegungen, die sich oft explizit von der GÜM distanzierten.

Welche Rolle spielt die vermittelnde Methode für den modernen Unterricht?

Sie bildet die Basis für eine pragmatische Unterrichtspraxis, da sie den bewussten Mix verschiedener Methoden zugunsten der individuellen Bedürfnisse von Lernenden ermöglicht.

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Details

Title
Methoden des fremdsprachlichen Deutschunterrichtes
College
University of Dortmund  (Institut für DaF/DaZ)
Course
Kontrastive, interkulturelle und landeskundliche Aspekte im Unterricht für Deutsch als Fremdsprache/als Zweitsprache
Grade
2,0
Author
Melanie Lappe (Author)
Publication Year
2002
Pages
26
Catalog Number
V15602
ISBN (eBook)
9783638206648
Language
German
Tags
Methoden Deutschunterrichtes Kontrastive Aspekte Unterricht Deutsch Fremdsprache/als Zweitsprache
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melanie Lappe (Author), 2002, Methoden des fremdsprachlichen Deutschunterrichtes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15602
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