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Veränderungen der Akzeptanz und Durchführung von Online-Psychotherapien vor und nach der Covid-19- Pandemie in Deutschland aus Sicht der Psychotherapeut*innen

Titel: Veränderungen der Akzeptanz und Durchführung von Online-Psychotherapien vor und nach der Covid-19- Pandemie in Deutschland aus Sicht der Psychotherapeut*innen

Bachelorarbeit , 2024 , 60 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit gibt zu Beginn einen theoretischen Überblick über die Psychotherapie, sowie das Psychotherapiegesetz, die Ausbildung zur Psychotherapeut*in, den verschiedenen Arten der Psychotherapie und den Beginn therapeutischer Sitzungen. Der anschließende Teil beschäftigt sich mit der Online-Psychotherapie. Neben den Arten medialer Therapie werden auch die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland, einschließlich der Berufsbezeichnung und der Zulassungsvoraussetzungen für Psychotherapeut*innen, erläutert. Vor- und Nachteile der Internetpsychotherapie werden diskutiert, wobei die Vorteile u.a. zeitliche und räumliche Flexibilität und die Nachteile Datenschutzrisiken und das Fehlen persönlichen Kontakts umfassen.
Es werden Studien angeführt, die die aktuelle Literatur zur Online-Psychotherapie spiegeln. Dazu zählen Schuster et al. (2018), Hafner et al. (2022), Bechthold et al. (2023) und Vorderholzer (2021).
Der methodische Teil beinhaltet die Umfrage, die für diese Bachelorarbeit verwendet wurde. Außerdem werden die Durchführung, die Hypothesen und die Ergebnisse der Umfrage erläutert.
In der Diskussion werden die Ergebnisse der Untersuchung über die Veränderungen in Durchführung und Akzeptanz von Online-Psychotherapien aufgrund der COVID-19-Pandemie diskutiert. Während der Pandemie stieg ihre Nutzung signifikant an, doch nach dem Ende der Pandemie kehrten viele Therapeut*innen zur persönlichen Therapie zurück. Technische Probleme und Schwierigkeiten bei der Behandlung von Krisensituationen wurden als Gründe genannt. Die Einstellung der Therapeut*innen gegenüber Online-Therapien ist uneinheitlich, mit einer leichten Präferenz für persönliche Sitzungen. Im Hinblick auf die genannte Literatur gibt es Bedenken hinsichtlich der Wahrnehmung nonverbaler Signale. In dieser Umfrage konnte dies und die Offenbarung von Gefühlen der Patient*innen in Online-Therapien als positiv gewertet werden, während die Behandlung von Krisensituationen als herausfordernd empfunden wurde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Abkürzungsverzeichnis
  • Tabellenverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis
  • 1 Einleitung
  • 2 Psychotherapie – ein theoretischer Überblick
    • 2.1 Psychotherapiegesetz
    • 2.2 Die Ausbildung
    • 2.3 Formen der Psychotherapie
    • 2.4 Beginn therapeutischer Sitzungen
  • 3 Die Online-Psychotherapie
    • 3.1 Arten von Online-Psychotherapie
    • 3.2 Rechtliche Anforderungen
    • 3.3 Vor- und Nachteile
  • 4 Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Psychotherapie
  • 5 Studienergebnisse zur Online-Psychotherapie
    • 5.1 Studie von Schuster et al. (2018)
    • 5.2 Studie von Hafner et al. (2022)
    • 5.3 Studie von Bechthold et al. (2023)
    • 5.4 Studie von Vorderholzer (2021)
  • 6 Umfrage zu Online-Psychotherapie
    • 6.1 Durchführung
    • 6.2 Hypothesen
    • 6.3 Ergebnisse
  • 7 Diskussion
  • 8 Fazit
  • Literaturverzeichnis
  • Anlage

Zielsetzung & Themen in Deutsch

Diese Bachelorarbeit analysiert die Veränderungen in der Akzeptanz und Durchführung von Online-Psychotherapien aus der Perspektive von Psychotherapeut*innen vor und nach der COVID-19-Pandemie in Deutschland. Das Hauptziel ist es, mittels einer quantitativen Studie zu ermitteln, inwieweit sich die Wahrnehmung und Umsetzung von Online-Psychotherapien im Vergleich zu den Meinungen vor der Pandemie verändert hat.

  • Grundlagen und rechtliche Rahmenbedingungen der Psychotherapie und Online-Psychotherapie in Deutschland.
  • Vor- und Nachteile internetbasierter psychologischer Interventionen.
  • Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die psychotherapeutische Praxis.
  • Analyse bestehender Studien zur Online-Psychotherapie und digitaler Gesundheitstechnologien.
  • Durchführung und Auswertung einer eigenen quantitativen Umfrage unter Psychotherapeut*innen.
  • Diskussion der Akzeptanz und praktischen Durchführung von Online-Psychotherapien nach der Pandemie.

Auszug aus dem Buch

2.1 Psychotherapiegesetz und 2.2 Die Ausbildung

Die „Ausübung der Psychotherapie im Sinne dieses Gesetzes ist jede mittels wissenschaftlich geprüfter und anerkannter psychotherapeutischer Verfahren oder Methoden berufs- oder geschäftsmäßig vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheitswert, bei denen Psychotherapie indiziert ist“ heißt es in § 1 Abs. 2 des Psychotherapiegesetzes. Ebenso ist es in Deutschland gestattet mit einer Ausbildung der Heilkunde eine Psychotherapie nach § 1 Abs. 2 HeilprG (Heilpraktikergesetz) durchzuführen: Die „Ausübung der Heilkunde im Sinne dieses Gesetzes ist jede berufs- oder gewerbsmäßig vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden bei Menschen“. Aus diesen beiden Gesetzestexten wird ersichtlich, dass Psychotherapie in zweierlei Hinsicht Anwendung findet: in Fällen von Störungen und in Fällen von Leiden. Bei einer Person mit einer Störung handelt es sich um eine Person, deren Verhalten in der Gesellschaft auffällig ist, damit stellt diese eine äußere Sichtweise dar. Im Gegensatz dazu bezieht sich das Leiden auf das subjektive Empfinden der Betroffenen, weshalb es sich auf die innere Sichtweise des Menschen bezieht (Slunecko, 2017, S. 11).

Unterschieden wird zwischen Psycholog*innen, psychologischen Psychotherapeut*innen und Psychiater*innen. Psycholog*innen verfügen über einen (Master-) Abschluss in Psychologie und beschäftigen sich damit, das menschliche Erleben, wie Gedanken, Gefühle und Verhalten, „zu beschreiben, zu erklären, vor-herzusagen und zu verändern“ (Günther, 2022, S. 13). Psychotherapeut*innen haben anschließend an ein Studium im Fach Psychologie eine mindestens dreijährige Ausbildung in der Psychotherapie abgeschlossen. Anschließend dürfen Psychotherapeut*innen eine Psychotherapie ausüben. Nach der Approbation dürfen Therapeut*innen die Berufsbezeichnung Psychotherapeut*in führen, was sie von Heilpraktiker*innen unterscheidet. Heilpraktizierende nutzen bspw. die Bezeichnung Praxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz (Günther, 2022, S. 15). Psychiater*innen haben grundsätzlich ein Studium der Medizin absolviert und anschließend eine fachärztliche Ausbildung abgeschlossen. Psychiater*innen dürfen zusätzlich Medikamente (Psychopharmaka) verordnen, falls eine medikamentöse Therapie notwendig ist (Günther, 2022, S. 15). Häufig verschriebene Medikamente bei psychischen Erkrankungen sind selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRIs) und Benzodiazepine. SSRIs werden häufig bei Depressionen oder Angststörungen angewendet, während Benzodiazepine eine dämpfende Wirkung auf das Nervensystem haben (Gillihan, 2021, S. 23).

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, beleuchtet die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Psychotherapie und stellt die zentrale Forschungsfrage zur Veränderung der Akzeptanz und Durchführung von Online-Psychotherapien vor.

Kapitel 2 Psychotherapie – ein theoretischer Überblick: Es bietet eine umfassende Einführung in die Psychotherapie, inklusive ihrer Definition, des Psychotherapiegesetzes, der Ausbildung von Psychotherapeut*innen und der verschiedenen Therapieformen.

Kapitel 3 Die Online-Psychotherapie: Hier werden die verschiedenen Arten der Online-Psychotherapie vorgestellt, die rechtlichen Anforderungen in Deutschland diskutiert und die Vor- sowie Nachteile dieser Behandlungsform erläutert.

Kapitel 4 Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Psychotherapie: Dieses Kapitel beschreibt, wie die COVID-19-Pandemie die psychotherapeutische Praxis beeinflusst und welche Rolle Online-Psychotherapien in dieser Ausnahmesituation spielten.

Kapitel 5 Studienergebnisse zur Online-Psychotherapie: Es werden die Forschungsergebnisse aus vier Studien analysiert, die sich mit der Akzeptanz, der therapeutischen Beziehung und der Wirksamkeit von Online-Psychotherapien befassen.

Kapitel 6 Umfrage zu Online-Psychotherapie: Dieses Kapitel detailiert die Methodik der eigenen quantitativen Umfrage, inklusive der Durchführung, der aufgestellten Hypothesen und der Präsentation der erhobenen Ergebnisse.

Kapitel 7 Diskussion: Die Ergebnisse der Umfrage werden im Kontext der bestehenden Literatur diskutiert, wobei die Gründe für beobachtete Trends und Herausforderungen beleuchtet werden.

Kapitel 8 Fazit: Das Abschlusskapitel fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfrage und gibt Ausblicke für zukünftige Forschungsarbeiten im Bereich der Online-Psychotherapie.

Schlüsselwörter in Deutsch

Online-Psychotherapie, COVID-19-Pandemie, Akzeptanz, Durchführung, Psychotherapeut*innen, Deutschland, Psychotherapiegesetz, Ausbildung, Vor- und Nachteile, therapeutische Beziehung, nonverbale Signale, Krisenmanagement, quantitative Studie, digitale Gesundheitstechnologien, Präsenztherapie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Bachelorarbeit untersucht, wie sich die Akzeptanz und Durchführung von Online-Psychotherapien in Deutschland aus Sicht von Psychotherapeut*innen vor, während und nach der COVID-19-Pandemie verändert haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Grundlagen der Psychotherapie, die Online-Psychotherapie mit ihren rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Vor- und Nachteilen, die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Psychotherapie und die Studienergebnisse einer Umfrage zur Online-Psychotherapie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, anhand einer quantitativen Studie zu analysieren, inwieweit sich die Wahrnehmung und Durchführung von Online-Psychotherapien vor, während und nach der Pandemie verändert hat. Die Forschungsfrage lautet: Konnten aufgrund der COVID-19-Pandemie Veränderungen in Akzeptanz und Durchführung von Online-Psychotherapien aus der Sicht von Psychotherapeut*innen vergleichend zu den Meinungen vor der Pandemie in Deutschland festgestellt werden?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert hauptsächlich auf einer quantitativen Studie, die mittels eines Online-Fragebogens bei praktizierenden Psychotherapeut*innen durchgeführt wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt einen theoretischen Überblick über Psychotherapie und Online-Psychotherapie, die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, relevante Studienergebnisse und die Durchführung, Hypothesen und Ergebnisse einer eigenen quantitativen Umfrage.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Online-Psychotherapie, COVID-19-Pandemie, Akzeptanz, Durchführung, Psychotherapeut*innen, Deutschland, Psychotherapiegesetz, Ausbildung, Vor- und Nachteile, therapeutische Beziehung, nonverbale Signale, Krisenmanagement, quantitative Studie, digitale Gesundheitstechnologien, Präsenztherapie.

Wie hat sich die Häufigkeit von Online-Psychotherapien während der COVID-19-Pandemie verändert?

Während der Pandemie wurde ein deutlicher Anstieg von 29.9% auf 91.4% an Online-Psychotherapien beobachtet, was auf die Ausnahmesituation zurückgeführt wird.

Welche Faktoren führten nach der Pandemie zu einem Rückgang der Online-Therapien?

Nach dem Ende der Pandemie kehrten viele Therapeut*innen zur persönlichen Therapie zurück, hauptsächlich aufgrund technischer Probleme (Internetverbindung, fehlende Endgeräte) und Schwierigkeiten beim Umgang mit Krisensituationen.

Wie wird die Wahrnehmung nonverbaler Signale in Online-Therapien von Psychotherapeut*innen eingeschätzt?

Die Umfrage zeigte, dass 59.9% der Psychotherapeut*innen nonverbale Signale in Online-Therapien weniger gut wahrnehmen können, der genannte Kritikpunkt der erschwerten Interpretation jedoch nicht vollständig bestätigt wurde, insbesondere bei bereits bestehenden stabilen Beziehungen.

Inwieweit konnten Patient*innen in Online-Therapien ihre Gefühle offenbaren?

Die befragten Psychotherapeut*innen gaben an, dass Patient*innen ihre Gefühle in Online-Therapien leichter offenbaren, auch wenn zuvor keine therapeutische Beziehung in Präsenzsitzungen bestand.

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Details

Titel
Veränderungen der Akzeptanz und Durchführung von Online-Psychotherapien vor und nach der Covid-19- Pandemie in Deutschland aus Sicht der Psychotherapeut*innen
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
60
Katalognummer
V1561190
ISBN (PDF)
9783389110553
ISBN (Buch)
9783389110560
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Online-Psychotherapie Online-Therapie Video-Therapie Video-Psychotherapie Digitale Gesundheit Covid-19 Corona Pandemie COVID-19-Pandemie Psychotherapie Veränderungen von Online-Psychotherapie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2024, Veränderungen der Akzeptanz und Durchführung von Online-Psychotherapien vor und nach der Covid-19- Pandemie in Deutschland aus Sicht der Psychotherapeut*innen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1561190
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Leseprobe aus  60  Seiten
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