Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Philosophie

Die lebendige Philosophie als Ausdruck der Kunst

Friedrich Nietzsches Philosophieverständnis in "Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne"

Titre: Die lebendige Philosophie als Ausdruck der Kunst

Dossier / Travail , 2020 , 22 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Diana Roth (Auteur)

Philosophie
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Arbeit untersucht Friedrich Nietzsches Aufsatz Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne und dessen erkenntniskritische Positionen. Im Fokus steht die Rolle der Sprache als Medium der Erkenntnis und Täuschung sowie Nietzsches Perspektivismus, der Wahrheit als menschliche Konstruktion entlarvt. Dabei werden seine Gedanken zur Metaphernbildung, zur Relativität des Wissens und zur Kritik an rationalistischen Wahrheitsansprüchen analysiert. Die Arbeit zeigt, inwiefern Nietzsche traditionelle Erkenntnistheorien dekonstruiert und welche Bedeutung seine Ansätze für moderne Debatten in der Philosophie der Sprache und des Konstruktivismus haben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Gliederung und Inhalt

2. Heranführung an Nietzsches Wirken und Denken

3. Friedrich Nietzsche: Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne

3.1 Wahrheit als Illusion: Die Sprachgesetzgebungen als trügerischer Richter über Wahr und Falsch

3.2 Metaphernbildung: Über die Sprache als Erstarrung des Urvermögens menschlicher Phantasie

3.3 Der Mensch zwischen Theorie und Kunst

4. Nietzsches Philosophieverständnis

5. Fazit

6. Quellen- und Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht Friedrich Nietzsches frühes, unveröffentlichtes Werk „Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne“ und analysiert seine radikale Kritik am traditionellen Wahrheitsbegriff sowie am Anspruch der Philosophie auf eine objektive Welterkenntnis.

  • Die Entlarvung des Wahrheitsbegriffs als ein durch den Intellekt geschaffenes Instrument zur Selbsterhaltung.
  • Die Rolle der Sprache und Metaphernbildung bei der Entstehung von Weltbildern und Illusionen.
  • Die Unterscheidung zwischen dem wissenschaftlichen Menschen und dem intuitiven, künstlerischen Menschen.
  • Die philosophische Neubestimmung des „Philosophen-Künstlers“, der durch die Zerstörung begrifflicher Illusionen eine neue Lebenswirklichkeit schafft.

Auszug aus dem Buch

3.1 Wahrheit als Illusion: Die Sprachgesetzgebungen als trügerischer Richter über Wahr und Falsch

Nietzsches radikal erkenntniskritischer und provokanter Standpunkt werde bereits zu Beginn des Essays deutlich. Mit grausamer Ironie stelle Nietzsche die Erbärmlichkeit menschlicher Erkenntnisvermögens dar, indem er mithilfe einer Fabel veranschauliche, dass das „Erkennen“ eine Erfindung der „kluge[n] Thiere“ – der Menschen – in der „hochmüthigste[n] und verlogenste[n] Minute der Weltgeschichte“ sei. Indem der Mensch seinen Intellekt von der Natur ausgenommen und als besonders herausragend reklamiere, zeige sich lediglich der Ausdruck einer Hybris und verlogenen Selbstüberschätzung. Denn: dieser Intellekt mit seiner Erkenntnisfähigkeit täusche über den „Werth des Daseins, dadurch, dass er über das Erkennen selbst die schmeichelhafteste Werthschätzung in sich trägt.“

Dabei könne das Erkennen nie über das Dasein des Menschen hinausgehen, „denn es giebt für jenen Intellekt keine weitere Mission, die über das Menschenleben hinausführte.“ An dieser Stelle wird bereits eine anti-idealistische, anti-transzendentale Setzung deutlich, welche die Grenzen der individuellen Erfahrung als Grenzen der Erkenntnisfähigkeit des Menschen sehe.

Einziger und wahrer Zweck des Intellektes sei die Erhaltung des Individuums durch seine Hauptkraft: der Täuschung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein und erläutert den Aufbau der Arbeit sowie die Zielsetzung, Nietzsches frühe Schriften und sein Philosophieverständnis zu analysieren.

1.1. Gliederung und Inhalt: Dieser Abschnitt bietet einen konkreten Überblick über den strukturellen Verlauf und die methodischen Schwerpunkte der Untersuchung.

2. Heranführung an Nietzsches Wirken und Denken: Das Kapitel beleuchtet den historischen Kontext und die stilistischen Besonderheiten von Nietzsches Werk, um seine philosophische Positionierung einzuordnen.

3. Friedrich Nietzsche: Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne: Dies ist der Analyse-Hauptteil, der das Werk "Über Wahrheit und Lüge" in seinem inhaltlichen Kern behandelt.

3.1 Wahrheit als Illusion: Die Sprachgesetzgebungen als trügerischer Richter über Wahr und Falsch: Hier wird analysiert, wie Sprache und Intellekt als Täuschungsmechanismen zur Selbsterhaltung des Individuums fungieren.

3.2 Metaphernbildung: Über die Sprache als Erstarrung des Urvermögens menschlicher Phantasie: Dieses Unterkapitel untersucht, wie Begriffe und Sprache ursprüngliche Anschauungsmetaphern erstarren lassen und so die Wirklichkeit verzerrt darstellen.

3.3 Der Mensch zwischen Theorie und Kunst: Der Fokus liegt hier auf dem Kontrast zwischen dem wissenschaftlich dogmatischen Menschen und dem schöpferisch intuitiven Künstler.

4. Nietzsches Philosophieverständnis: Das Kapitel fasst die Erkenntnisse über Nietzsches Verständnis von Philosophie als eine kritische Auseinandersetzung mit der Illusion zusammen.

5. Fazit: Das Fazit resümiert die wesentlichen Ergebnisse der Arbeit und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung von Nietzsches Denken als lebensbejahende Lebensphilosophie.

6. Quellen- und Literaturverzeichnis: Hier werden die in der Arbeit verwendeten Primär- und Sekundärquellen sowie Internetressourcen aufgeführt.

Schlüsselwörter

Nietzsche, Wahrheit, Lüge, Sprache, Intellekt, Illusion, Metapher, Selbsterhaltung, Philosophie, Lebensphilosophie, Erkenntniskritik, Kunst, Welterkenntnis, Konstruktivismus, Wissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit Friedrich Nietzsches frühem Werk „Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne“ und hinterfragt, wie der Mensch Wahrheit konstruiert.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Analyse behandelt?

Im Zentrum stehen die Kritik am Wahrheitsbegriff, die Funktion der Sprache als Instrument der Täuschung sowie der Gegensatz zwischen wissenschaftlicher Abstraktion und künstlerischer Intuition.

Was stellt das primäre Ziel der Forschungsarbeit dar?

Ziel ist es, Nietzsches Philosophieverständnis aus seinem frühen Text abzuleiten und zu untersuchen, inwiefern er die Annahme einer objektiven Wahrheit dekonstruiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Die Arbeit nutzt eine erkenntniskritische und textanalytische Methode, um die Argumentationslogik Nietzsches innerhalb seines Essays zu erschließen.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Hauptteil?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung von Sprache und Begriffen als Metaphorisierung der Welt und kontrastiert den „wissenschaftlichen“ Menschen mit dem „künstlerischen“ Typus.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am treffendsten?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind Wahrheitsillusion, Metaphernbildung, Selbsterhaltung, Perspektivismus und der Mensch als „Philosoph-Künstler“.

Wie unterscheidet Nietzsche laut dem Text zwischen dem wissenschaftlichen und dem intuitiven Menschen?

Der wissenschaftliche Mensch verharrt in der Welt der Begriffe und Illusionen, während der intuitive Mensch, der Künstler, die Welt durch schöpferische Metaphern jenseits starrer Begriffe deutet.

Welche Schlussfolgerung zieht die Arbeit bezüglich Nietzsches Verständnis vom "Philosophen-Künstler"?

Die Arbeit schließt, dass der Philosoph-Künstler eine neue Lebenswirklichkeit schafft, indem er destruktiv auf alte Denksysteme einwirkt und lebensbejahende Illusionen erschafft.

Fin de l'extrait de 22 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Die lebendige Philosophie als Ausdruck der Kunst
Sous-titre
Friedrich Nietzsches Philosophieverständnis in "Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne"
Université
University of Kassel  (Philosophie)
Note
1,0
Auteur
Diana Roth (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
22
N° de catalogue
V1562191
ISBN (PDF)
9783389113363
ISBN (Livre)
9783389113370
Langue
allemand
mots-clé
Nietzsche Erkenntniskritik Wahrheit und Lüge Perspektivismus Sprache und Metaphern Subjektivität Relativismus Konstruktivismus Philosophie der Sprache Sprachphilosophie Dekonstruktion Kritik am Rationalismus Epistemologie Wille zur Macht Metaphysikkritik Nietzsche und die Wissenschaftskritik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Diana Roth (Auteur), 2020, Die lebendige Philosophie als Ausdruck der Kunst, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1562191
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  22  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint