Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Philosophie

Der Skeptizismus in David Humes 'Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand'

Titel: Der Skeptizismus in David Humes 'Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand'

Hausarbeit , 2020 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Diana Roth (Autor:in)

Philosophie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieser Text liefert eine detaillierte Analyse von David Humes Ansatz zum Skeptizismus in seinem Werk „Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand“. Er beleuchtet Humes differenzierte Haltung gegenüber verschiedenen skeptischen Strömungen und präsentiert seine eigene Form des gemäßigten, akademischen Skeptizismus. Der Fokus liegt auf der praktischen Anwendbarkeit seiner Philosophie, die den Alltag reflektiert und für den individuellen Fortschritt sowie gesellschaftliche Toleranz und Bescheidenheit von Nutzen sein soll. Humes Kritik am radikalen Zweifeln und seine Betonung auf Wahrscheinlichkeit statt absoluter Wahrheit bieten wertvolle Einblicke in eine Philosophie, die sich mit der menschlichen Erkenntnisfähigkeit und praktischen Lebensführung verbindet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Gliederung und Inhalt

2. Heranführung an David Hume

3. Begriffsabgrenzung: Skepsis

3.1 Skeptizismus im Allgemeinen

3.2 Pyrrhonismus und akademische Skepsis

4. Humes Skeptizismus in „Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand“

4.1 Erster Teil

4.1.1 Die vorhergehende Skepsis

4.1.2 Die nachfolgende Skepsis gegen die Evidenz der Sinne

4.2 Zweiter Teil

4.2.1 Skepsis versus Vernunft: Einwände gegen abstrakte Denkakte

4.2.2 Entgegen der Lebenspraxis: Skeptische Einwände gegen moralische Evidenz oder Urteile über Tatsachen

4.3 Dritter Teil

4.3.1 Gemäßigter Skeptizismus als akademische Philosophie

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht David Humes Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen des Skeptizismus in seinem Werk „Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand“. Ziel ist es, Humes spezifische Argumentationsstrukturen herauszuarbeiten und zu verdeutlichen, wie er durch eine methodische Kritik an extremen skeptischen Positionen eine eigene Form des gemäßigten, akademischen Skeptizismus entwickelt, um die Philosophie enger mit der menschlichen Lebenspraxis zu verknüpfen.

  • Philosophische Einordnung von David Hume und dem Empirismus.
  • Differenzierung zwischen verschiedenen Skeptizismusbegriffen (Pyrrhonismus, akademische Skepsis).
  • Analyse der skeptischen Argumente gegen die Evidenz der Sinne und abstrakte Denkakte.
  • Darstellung von Humes Kritik an der Entfremdung der Philosophie vom Alltag.
  • Konzeptualisierung des gemäßigten Skeptizismus als Instrument zur Förderung von Bescheidenheit und Vernunft.

Auszug aus dem Buch

3.1 Skeptizismus im Allgemeinen

Der Begriff „Skeptizismus“ (von griech. skeptomai: suchen, Ausschau halten) wird zumeist als Synonym für den Begriff „Skepsis“ verwendet, sei jedoch lediglich mit ihm verwandt. Während ersterer Begriff eine philosophische Position bezeichne, deren Vertreter sich im Prozess des ungewissen Suchens und Zweifelns befinden, stehe der Begriff „Skepsis“ unspezifisch für „Untersuchung“ oder „Betrachtung“. Für den weiteren Verlauf der Arbeit werden diese Begriffe der Einfachheit halber ebenfalls synonym verwendet. Im Weiteren werden verschiedene Skepsisbegriffe betrachtet, die für das Schaffen David Humes von Bedeutung gewesen seien, um ein besseres Verständnis und eine Kontextualisierung seiner eigenen Darlegungen zu schaffen, welche im Hauptteil dieser Arbeit analysiert werden.

Allgemein verkünde „der philosophische Skeptizismus einen grundsätzlichen und methodischen (d.h. auf Argumentationen beruhenden) Zweifel an den Möglichkeiten menschlicher Erkenntnis. Dabei wird der Zweifel zum allgemeinen Prinzip erhoben“. Damit fungiere er gleichzeitig als Gegner jeden Dogmatismus, indem die skeptischen Argumente die Prämissen des Dogmatikers übernehmen und deren immanente Widersprüche aufzeigen. Daraus ergebe sich „eine Irrtumseinsicht, schließlich eine Irrtumsvoraussicht und daraus eine Skepsisvermutung, aus der der Zweifel entsteht“. So sei es nicht die Intention der skeptischen Philosophie gewesen ein vollständiges System zu errichten oder einen Anspruch auf Letztbegründungen zu erheben. Diese fungiere vielmehr als eine Art Methode zur Reinigung von Vorurteilen und eingefahrenen Begriffs- und Wertesystemen, welche davor bewahre Ungewusstes für Gewusstes zu halten. Der Skeptizismus als Methode hat ihre bekannteste Ausprägung im methodischen Zweifel von Descartes.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung ein und erläutert den Aufbau sowie das methodische Vorgehen innerhalb der Arbeit.

2. Heranführung an David Hume: Dieses Kapitel verortet Hume historisch und philosophisch im Empirismus und skizziert seinen methodischen Ansatz zur Untersuchung der menschlichen Natur.

3. Begriffsabgrenzung: Skepsis: Hier werden unterschiedliche historische Begriffe und Formen des Skeptizismus definiert, um eine theoretische Basis für die Analyse zu schaffen.

4. Humes Skeptizismus in „Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand“: Der Hauptteil analysiert detailliert Humes Argumentation gegen absolute Skepsis und seinen Entwurf einer gemäßigten, praxisnahen Philosophie.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert Humes Wirken im Kontext von Wissenschaft und Alltagsleben.

Schlüsselwörter

David Hume, Skeptizismus, Empirismus, Vernunft, Erkenntnistheorie, Lebenspraxis, Pyrrhonismus, akademische Skepsis, methodischer Zweifel, sinnliche Wahrnehmung, Dogmatismus, Vorurteile, Erkenntnis, philosophische Methode, Untersuchung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der philosophischen Position David Humes zum Skeptizismus, speziell im Hinblick auf seine Ausführungen in „Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Abgrenzung verschiedener skeptischer Traditionen, der Empirismus, die Grenzen menschlicher Erkenntnis und die Verbindung von Philosophie und menschlicher Lebenspraxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Humes Kritik an extremen skeptischen Strömungen darzulegen und aufzuzeigen, wie er den Skeptizismus als philosophisches Werkzeug für ein gemäßigtes und vernünftiges Denken umdeutet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine strukturierte Text- und Inhaltsanalyse ausgewählter Kapitel aus Humes Werk sowie auf die Erörterung relevanter philosophischer Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert in drei Teilen Humes Argumentation: die Kritik am cartesianischen Zweifel, die skeptischen Einwände gegen die Evidenz der Sinne sowie gegen abstrakte Denkakte, und schließlich die Ausarbeitung seines „gemäßigten Skeptizismus“.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere der Skeptizismus, die Erkenntniskritik, die Abgrenzung zwischen theoretischer Philosophie und Alltag sowie die Rolle der Vernunft und Empirie.

Inwiefern unterscheidet Hume „vorhergehende“ und „nachfolgende“ Skepsis?

Der „vorhergehende“ Skeptizismus (nach dem Vorbild von Descartes) fordert einen radikalen Zweifel als Schutz vor Irrtum, während die „nachfolgende“ Skepsis Humes erst nach der wissenschaftlichen Untersuchung auftritt und die Grenzen des menschlichen Erkenntnisvermögens reflektiert.

Warum hält Hume extreme skeptische Positionen für unpraktikabel?

Hume argumentiert, dass eine vollständige skeptische Enthaltung von Aussagen die alltägliche Lebenspraxis verunmöglicht, da der Mensch gezwungen ist, durch Instinkte und Gewohnheiten zu handeln, statt nur auf einer rein theoretisch-skeptischen Basis zu verweilen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Skeptizismus in David Humes 'Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand'
Hochschule
Universität Kassel  (Philosophie)
Note
1,0
Autor
Diana Roth (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
20
Katalognummer
V1562194
ISBN (PDF)
9783389113387
ISBN (Buch)
9783389113394
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Skeptizismus Empirismus Kausalitätsproblem Induktionsproblem Wahrnehmungstheorie Erkenntnistheorie Pyrrhonismus Akademische Skepsis Methodischer Zweifel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diana Roth (Autor:in), 2020, Der Skeptizismus in David Humes 'Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand', München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1562194
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  20  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum