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Das Geschäftsmodell der dtms Deutsche Telefon- und Marketing Services AG

Titel: Das Geschäftsmodell der dtms Deutsche Telefon- und Marketing Services AG

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2003 , 32 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Marcus Bröcker (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Umsetzung neuer Geschäftsideen eröffnet für etablierte genauso wie für
junge Unternehmen ein breites Spektrum an Wertschöpfungsmöglichkeiten
und Gewinnpotentialen. Oft unterscheidet sich die Art und Weise, in der
Unternehmen mit neuen Geschäftsideen Geld verdienen, deutlich von
traditionellen und bis dato etablierten Konzepten. Die meisten dieser
Unternehmen oder Geschäftssparten weisen überdurchschnittliche
Wachstumspotentiale auf. Viele Unternehmen suchen nach Investoren, die
durch die Finanzierung der nötigen Anfangsinvestitionen die Realisierung
der Geschäftsidee erst ermöglichen. Sichtbar wurden die Chancen solcher
Investitionen für die breite Öffentlichkeit während der Börsenhausse der
späten neunziger Jahre, besonders durch den rasanten Aufstieg des Neuen
Marktes. Der Fall des Nemax 50 auf zurzeit unter fünf Prozent seines
Höchststandes vom März 2000 hält hingegen nicht nur vielen Kleinanlegern
die Risiken solcher Engagements vor Augen. Eine Welle von
Unternehmenspleiten hinterlässt viele Investoren in dem Bewusstsein, den
Versprechungen von Managern und Analysten kritiklos Glauben geschenkt
zu haben. Anhand welcher Kriterien aber kann ein Investor
erfolgversprechende von wenig potentialstarken Unternehmen in der
Anfangsphase ihrer Tätigkeit unterscheiden und auf welche Schwierigkeiten
stößt er dabei? Laut einer internationalen Untersuchung war in der
Vergangenheit ein wesentlicher Grund für das Scheitern kleiner und
mittelständischer Unternehmen im E-Business das Fehlen eines klar
definierten und ausgearbeiteten Geschäftsmodells.1
Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung und Analyse des Geschäftsmodells der
dtms Deutsche Telefon Marketing- und Services AG, Mainz. Im folgenden
Abschnitt wird nach einem kurzen Überblick über den praktischen Einsatz,
die theoretischen Grundlagen und die bestehenden Definitionen des
Konstruktes Geschäftsmodell ein konkreter Rahmen für die Analyse und
Beurteilung eines Geschäftsmodells erarbeitet. Im dritten und letzten
Abschnitt wird anhand der vorgestellten Kriterien das Geschäftsmodell der
dtms dargestellt, analysiert und schließlich im Branchenkontext beurteilt.
1 Vgl. o.V. (2000), CommerceNet 2000 Survey.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Geschäftsmodelle

2.1 Die praktische Anwendung

2.2 Die theoretischen Grundlagen und bestehenden Definitionen

2.3 Die Elemente eines Geschäftsmodells

2.3.1 Der Kundennutzen

2.3.2 Das Marktsegment und die Konkurrenz

2.3.3 Das Ertragskonzept

2.3.4 Die Ressourcen und Kompetenzen

2.3.5 Die Wertkette

2.3.6 Die Nachhaltigkeit

2.3.7 Die Kernelemente eines Geschäftsmodells im Überblick

3 Die dtms AG und ihr Geschäftsmodell

3.1 Die dtms AG

3.2 Das Geschäftsmodell der dtms AG

3.2.1 Der Kundennutzen

3.2.2 Das Marktsegment und die Konkurrenz

3.2.3 Das Ertragskonzept

3.2.4 Die Ressourcen und Kompetenzen

3.2.5 Die Wertkette

3.2.6 Die Nachhaltigkeit

3.3 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Ziel dieser Arbeit ist die fundierte Darstellung und betriebswirtschaftliche Analyse des Geschäftsmodells der dtms Deutsche Telefon- und Marketing Services AG. Dabei wird untersucht, wie das Unternehmen durch spezifische Service-Rufnummern, Mehrwertdienste und eine optimierte Wertkette Wettbewerbsvorteile generiert und im hart umkämpften Telekommunikationsmarkt nachhaltig agiert.

  • Grundlagen und theoretische Definitionen von Geschäftsmodellen.
  • Analyse der Kernelemente (Kundennutzen, Marktsegment, Ertragskonzept, Ressourcen, Wertkette).
  • Detaillierte Untersuchung der dtms AG als Fallbeispiel der Service-Telefonie.
  • Bewertung der Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit im Branchenkontext.

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Der Kundennutzen

Die Entscheidung eines Konsumenten für oder gegen den Erwerb eines bestimmten Produktes wird durch den von ihm empfundenen Nutzen bei dessen Konsum determiniert. Ein Mehrwert beim Konsum wird realisiert, wenn sich das Produkt entweder in der Ausgestaltung seiner Eigenschaften von anderen abhebt oder es zu einem geringeren Preis als Konkurrenzprodukte zu erwerben ist. Für einen Anbieter existieren im Wettbewerb also zwei grundsätzliche strategische Ansatzpunkte: Produktdifferenzierung und Preiswettbewerb. Dabei kann Produktdifferenzierung durch Produkteigenschaften, aber auch über Timing, Standort, Value Added Services, Produktmix und Reputation erfolgen.

Ein niedrigerer Preis für den Kunden entsteht dadurch, dass ein Anbieter seine verbesserte Kostenposition an den Markt weitergibt. Bessere Kostenstrukturen können beispielsweise durch auftretende Netzeffekte oder Prozessoptimierung ermöglicht werden.

Für eine langfristige Kundenbindung und die Dauerhaftigkeit eines Wettbewerbsvorteils ist die Einzigartigkeit des Kundennutzens von zentraler Bedeutung. Einzigartigkeit liegt vor, wenn andere Unternehmen nicht in der Lage sind, die erbrachte Leistung zu imitieren und den gleichen Nutzen für den Kunden zu erbringen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Geschäftsmodellen für junge Unternehmen ein und erläutert die Zielsetzung der Analyse der dtms AG.

2 Geschäftsmodelle: Das Kapitel definiert den theoretischen Rahmen und die Kernelemente, die zur Beurteilung der Zukunftsfähigkeit und Wertschöpfung von Geschäftsmodellen notwendig sind.

3 Die dtms AG und ihr Geschäftsmodell: Hier wird die dtms AG detailliert analysiert, wobei das Geschäftsmodell anhand der zuvor definierten Kriterien wie Kundennutzen, Marktsegment und Wertkette bewertet wird.

Schlüsselwörter

Geschäftsmodell, dtms AG, Service-Rufnummern, Kundennutzen, Differenzierungsstrategie, Mehrwertdienste, Telekommunikation, Wertkette, Ertragskonzept, Wettbewerbsvorteil, Nachhaltigkeit, Innovationsführerschaft, Ressourcenmanagement, Marktsegmentierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Geschäftsmodell der dtms Deutsche Telefon- und Marketing Services AG im Kontext moderner Ansätze zur Unternehmensgründung und -entwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition und Strukturierung von Geschäftsmodellen sowie deren praktischer Anwendung auf ein spezifisches Unternehmen in der Telekommunikationsbranche.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das Geschäftsmodell der dtms AG anhand theoretischer Kriterien (wie Kundennutzen und Wertkette) darzustellen, zu analysieren und im Branchenumfeld zu beurteilen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autor setzt auf eine Kombination aus theoretischer Fundierung durch Literaturanalyse und einer praxisorientierten Fallstudie, inklusive Experteninterviews und Unternehmensdaten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Geschäftsmodell-Elemente und deren konkrete Anwendung auf die dtms AG, unterteilt in Nutzen, Markt, Ertrag, Ressourcen und Wertschöpfung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Geschäftsmodell, Service-Rufnummern, Wertkette, Differenzierung und Wettbewerbsvorteil.

Wie generiert die dtms AG ihren Wettbewerbsvorteil?

Der Wettbewerbsvorteil basiert auf einer starken Produktdifferenzierung, einem eigenen intelligenten TK-Netz und der Fähigkeit, komplexe Mehrwertdienste in hoher Qualität zu erbringen.

Welchen Stellenwert nimmt die Nachhaltigkeit für das Unternehmen ein?

Die Nachhaltigkeit wird durch hohe Markteintrittsbarrieren, technisches Know-how und eine stetige Weiterentwicklung der Wertkette gesichert, um auch bei Wettbewerbsdruck langfristig profitabel zu bleiben.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Geschäftsmodell der dtms Deutsche Telefon- und Marketing Services AG
Hochschule
Universität Münster  (Institut für Unternehmensgründung und -entwicklung)
Veranstaltung
Seminar zur Unternehmensgründung und -entwicklung
Note
1,3
Autor
Marcus Bröcker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
32
Katalognummer
V15624
ISBN (eBook)
9783638206846
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geschäftsmodell Deutsche Telefon- Marketing Services Seminar Unternehmensgründung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marcus Bröcker (Autor:in), 2003, Das Geschäftsmodell der dtms Deutsche Telefon- und Marketing Services AG, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15624
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Leseprobe aus  32  Seiten
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