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Virtuelle Universitäten - Erscheinungsformen und Angebote

Titel: Virtuelle Universitäten - Erscheinungsformen und Angebote

Diplomarbeit , 2000 , 148 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Silvia Friedrich (Autor:in)

Informatik - Wirtschaftsinformatik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Virtuelle Universität, virtueller Campus, Teleteaching, Web University, Lernen im Internet, computerunterstütztes Lernen oder Distance Learning on the Net sind Schlagwörter, die in jüngster Zeit sehr häufig genannt und diskutiert werden und den Trend zu computerunterstützter, orts- und zeitunabhängiger Aus- und Weiterbildung beschreiben. Ausbilder und Politiker entwickeln eine Vision eines neuen Ansatzes der Hochschulausbildung. Durch Ausnutzung neuer Einsatzmöglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnologie sollen reichhaltigere Lernumgebungen entstehen, die über das Internet zugänglich sind. Ebenso ergeben sich neue Perspektiven der multikulturellen, multiinstitutionalen und multinationalen Zusammenarbeit.

Der Auftritt einer Hochschule im Internet ist heutzutage fast selbstverständlich, wobei das Informationsangebot sehr differiert. Immer mehr Universitäten bieten Seminare,
Vorlesungen oder ganze Studiengänge über das Internet an, die Bandbreite reicht von der elektronischen Bereitstellung von Skripten bis hin zur Herausbildung nur virtuell existierender Universitäten. Die Delphi Studie 1998 zur globalen Entwicklung von Wissenschaft und Technik ergab, dass die befragten Experten davon ausgehen, dass virtuelle Weltuniversitäten ungefähr ab den Jahren 2010-2019 weit verbreitet sein werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bedarf an virtueller Hochschullehre

3. Begriff und Konzept einer Virtuellen Universität

3.1 Begriffsdefinition

3.2 Funktionen einer Hochschule und deren Umsetzungsmöglichkeiten

3.2.1 Bereich Lehre

3.2.2 Information, Studentenservice und Verwaltung

3.2.3 Integration von Wissensbeständen

3.2.4 Bereich Forschung

3.3 Vorteile und Nachteile Virtueller Universitäten

3.3.1 Vorteile

3.3.2 Nachteile

4. Analyse der Konzepte ausgewählter Virtueller Universitäten

4.1 Die Rolle der Virtuellen Universitäten auf dem Bildungsmarkt

4.2 Modelle Virtueller Universitäten

4.3 Betrachtung einzelner Projekte

4.3.1 Projektauswahl

4.3.2 Beschreibungsrahmen

4.3.3 Athabasca University

4.3.4 The Open University UK (UKOU)

4.3.5 Virtuelle Universität an der FernUniversität Hagen

4.3.6 UNext.com

4.3.7 University of Phoenix Online

4.3.8 The Wharton School of The University of Pennsylvania

4.3.9 Stanford University

4.3.10 VIRTUS - virtuelle Universitätssysteme Köln

4.3.11 Virtuelle Hochschule Bayern (VHB)

4.3.12 Western Governors University (WGU)

4.3.13 Motorola University

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, das Angebot virtueller Universitäten systematisch zu analysieren und Erfolgsfaktoren sowie Hindernisse für deren Implementierung und Betrieb zu identifizieren, um Erkenntnisse für eine zukunftsorientierte Hochschullehre zu gewinnen.

  • Analyse der sozioökonomischen und technologischen Treiber für virtuelle Hochschullehre.
  • Entwicklung eines theoretischen Konzepts der virtuellen Universität unter Berücksichtigung zentraler Funktionen wie Lehre, Forschung und Verwaltung.
  • Vergleichende Untersuchung ausgewählter internationaler Projekte und Modelle virtueller Hochschulangebote.
  • Evaluierung von Potenzialen und Herausforderungen in Bezug auf Didaktik, Medieneinsatz und Wirtschaftlichkeit.
  • Ableitung von Empfehlungen für die Gestaltung zukunftsträchtiger Lernumgebungen im digitalen Zeitalter.

Auszug aus dem Buch

Virtuelle Universität als Broker von Bildungsprogrammen

Bildungsbroker übernehmen die Vermittlerrolle zwischen den Nachfragern nach Bildungsangeboten auf der einen und den Anbietern auf der anderen Seite. Sie stehen auch als Berater und Betreuer für beide Seiten zur Verfügung und garantieren in der Regel die Qualität des Angebots sowie die Zertifizierung der Examina. Der Studierende hat den Vorteil, sich aus einer Vielzahl von Angeboten unterschiedlicher Institutionen mit Hilfe des Bildungsbrokers ein Studium nach seinen eigenen Bedürfnissen zusammenzustellen.

Die Rolle eines Bildungsbrokers übernimmt beispielsweise die Western Governors University. Sie stellt keine eigenen Lehrangebote her, sondern bietet die anderer Institutionen an.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema virtuelle Universität und Darstellung der zentralen Problemstellung sowie des Ziels der Arbeit.

2. Bedarf an virtueller Hochschullehre: Untersuchung von gesellschaftlichen und technologischen Trends, die den Wandel hin zu ortsunabhängigen Bildungsangeboten vorantreiben.

3. Begriff und Konzept einer Virtuellen Universität: Theoretische Definition und Strukturierung einer virtuellen Universität, inklusive Analyse der Funktionen und notwendigen Medien.

4. Analyse der Konzepte ausgewählter Virtueller Universitäten: Detaillierte Fallstudien internationaler und deutscher Projekte zur Veranschaulichung verschiedener Umsetzungsmodelle.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Synthese der gewonnenen Erkenntnisse und Reflexion über die zukünftige Bedeutung virtueller Lehre in der Bildungslandschaft.

Schlüsselwörter

Virtuelle Universität, Virtueller Campus, Teleteaching, Distance Learning, Multimedia, Informations- und Kommunikationstechnologie, Lebenslanges Lernen, E-Learning, Online-Kurse, Wissensmanagement, Hochschullehre, Bildungsmarkt, Bildungsbroker, Virtuelle Hochschule Bayern, Fernstudium

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Erscheinungsformen und Angeboten virtueller Universitäten als innovative Organisationsform für die Hochschulbildung des 21. Jahrhunderts.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die Gründe für den Bedarf an virtueller Lehre, die konzeptionelle Ausgestaltung solcher Institutionen sowie die Analyse konkreter internationaler und nationaler Umsetzungsbeispiele.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Analyse von Angeboten virtueller Universitäten, um positive Trends zu identifizieren und negative Entwicklungen für die Weiterentwicklung der Hochschullehre zu vermeiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Fundierung des Konzepts "Virtuelle Universität" mit einer empirisch orientierten Analyse ausgewählter Projekte, wobei als Basis ein definierter Beschreibungsrahmen dient.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil erläutert zunächst den theoretischen Hintergrund und die Funktionsbereiche einer virtuellen Universität, bevor er im Detail verschiedene Projekte wie die Athabasca University, UKOU oder die Virtuelle Hochschule Bayern analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Virtuelle Universität, Lebenslanges Lernen, neue Medien, E-Learning und internationale Bildungsmarkt-Globalisierung.

Wie wird das "Broker"-Modell einer virtuellen Universität definiert?

Ein Broker fungiert als reine Vermittlungsinstanz zwischen externen Bildungsanbietern und Studierenden, ohne selbst eigene Lehrmaterialien zu produzieren, konzentriert sich jedoch auf Qualitätssicherung und Beratung.

Warum ist die "Medienkompetenz" in diesem Kontext relevant?

Medienkompetenz wird als essenzielle Qualifikation für die Zukunft betrachtet, da der effiziente Umgang mit digitalen Informationsquellen und Lerntechnologien die Voraussetzung für erfolgreiches selbstgesteuertes Lernen in virtuellen Umgebungen darstellt.

Ende der Leseprobe aus 148 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Virtuelle Universitäten - Erscheinungsformen und Angebote
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg  (Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften)
Note
1,3
Autor
Silvia Friedrich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2000
Seiten
148
Katalognummer
V1562
ISBN (eBook)
9783638109659
ISBN (Buch)
9783656530824
Sprache
Deutsch
Schlagworte
virtuelle Universitäten computerunterstütztes Lernen Fernstudium Teleteaching Aus- und Weiterbildung Online-Lernen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Silvia Friedrich (Autor:in), 2000, Virtuelle Universitäten - Erscheinungsformen und Angebote, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1562
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  148  Seiten
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