Web 2.0 für die öffentliche Verwaltung


Seminararbeit, 2009
22 Seiten, Note: 1,2

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Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1.Was ist Web 2.0
1.1.Ideen
1.2.Technologie
1.2.1.Ajax
1.2.2.RSS
1.3.Bedeutung des Internets in der Gesellschaf

2.E-Government

3.Einsatzgebiete im E-Government

4.Instrumente des Web 2.0 und deren Einsatz in der Verwaltung
4.1.Blog
4.2.Podcast und Vidcast
4.3.Wiki
4.4.GIS-Systeme
4.5.Haushaltsplanung 2.0

5.Ausblick

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb.

1 Web 1.0 vs. Web 2.0 1

2 Web 2.0 Blume 2

3 Web 2.0 ± Die nächste Generation des Internets 3

4 Web 2.0 Mind Map 4

5 Google Mail Beta 4

6 Google Suggest 6

7 E-Government 2.0 10

1. Was ist Web 2.0

In einem Brainstorming nach dem Zerplatzen der Dot-Com Blase im Jahre 2001 wurde von Web 2.0 Pionier Tim O'Reilly und seinen Partnern festgestellt, dass das Internet der 90er Jahre vorbei war. Die nach der Marktbereinigung noch ver-bliebenen Unternehmen des Neuen Marktes haben neue Anwendungsmoglich-keiten im Internet gefunden, so wie es die Gewinner einer Krise nun mal tun. Und sie hatten alle einige Gemeinsamkeiten vorzuweisen, welche von O'Reilly als unter dem Begriff „Web 2.0" zusammengefasst werden.'1

Da es keine exakte Definition dieses Begriffs gibt, muss man ihn anhand von Beispielen (s. Abbildung 1: Web 1.0 vs. Web 2.0) veranschaulichen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Web 1.0 vs. Web 2.02

Offensichtlich handelt es sich bei diesen Beispielen eher um eine Evolution und nicht um eine Revolution der Web-Angebote. Somit ist der Begriff „Web 2.0" wie in der Softwareentwicklung ublich als neue Version des Internets zu sehen.

Das neue Web baut nicht auf sensationellen neuen Technologien auf, vielmehr versucht man vorhandene Technologien intelligent zu kombinieren (sog. Mash-Ups). Eine Ubersicht uber aktuelle Web 2.0 Angebote zeigt Abbildung 2.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Web 2.0 Blume3

1.1. Ideen

Das Internet ist im Grundgedanken als Plattform anzusehen auf welcher der Benutzer seine eigenen Daten verwaltet. Hieraus resultiert, dass es sich um eine Architektur handeln muss, bei der jeder Benutzer aktiv mitmachen kann. Die Plattform bietet dabei keine Softwarepakete an, sondern Dienste, die dem Benutzer frei zur Verfügung stehen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Web 2.0 ± Die nächste Generation des Internets4

Wahrend im „alten Web" die Inhalte hauptsachlich von Unternehmen gestaltet wurden, die versuchten ihre Produkte zu verkaufen, so steht im „Web 2.0" der Benutzer und seine Daten im Mittelpunkt („Das Netz sind wir"). Er erstellt die In-halte, ihn gilt es irgendwie zu erreichen5

Wie man am Erfolg der Online-Enzyklopadie Wikipedia sieht, sind die erfolg-reichsten Webangebote diejenigen, bei denen der Nutzer selbst die Inhalte mit-gestaltet. Ein weiteres Beispiel hierfur ist die Kommentarfunktion des Online-Versandhandlers Amazon bei welcher jeder Kunde seine Meinung spezifisch zu den Produkten kund tun kann. So entsteht eine vor allem unparteiische und weitaus bessere Produktbeschreibung, als die des Herstellers. Der ehemalige Amazon-Chefentwickler Andreas S. Weigend beschreibt dies als Aal-Prinzip: „Andere arbeiten lassen".6 Man sammelt durch die Mitarbeit vieler Internetnutzer ein breites Wissen an. AuGerdem beteiligt sich hier nicht nur die Zielgruppe, sondern auch der als „The Long Tail" bezeichnete Teil Nutzer. Also diejenigen aus den Nischen, die sonst nicht erreicht werden konnen, aber summiert den GroGteil der Nutzer ausmachen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Web 2.0 Mind Map7

Nicht nur durch die Mitgestaltung der Nutzer bedingt, prasentieren sich viele Webdienste als „ewige Beta" (s. Abbildung 5).Dies ist ein Zeichen dafur, dass das Produkt immer weiter entwickelt wird. Die Entwickler sind stets bemuht neue Funktionen zu implementieren und diese direkt an den Kunden zu testen. Sie „spielen" mit neuen Funktionalitaten und vertrauen dabei auf das Feedback der Nutzer. Daraus resultiert, dass sich die Qualitat des Dienstes mit steigender Be-8

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Google Mail Beta9

[...]


1 Vgl. (O'Reilly, 2005).

2 Quelle: Eigene Darstellung nach (O'Reilly, 2005).

3 Quelle: http://www.theconversationprism.com.

4 Quelle: (Kaczorowski, et al., 2008 S. 9).

5 Vgl. (O'Reilly, 2005).

6 Vgl. (Lange, 200]7 S. 7).

7 Quelle: http://www.oreilly.de/artikel/web20.html.

8 Vgl. (O'Reilly, 2005).

9 Quelle: http://mail.google.com.

22 von 22 Seiten

Details

Titel
Web 2.0 für die öffentliche Verwaltung
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Villingen-Schwenningen, früher: Berufsakademie Villingen-Schwenningen
Note
1,2
Autor
Jahr
2009
Seiten
22
Katalognummer
V156350
Dateigröße
881 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Web 2.0, E-Government, Blog, Wiki, Podcast, Politik
Arbeit zitieren
Jan Paigin (Autor), 2009, Web 2.0 für die öffentliche Verwaltung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/156350

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