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John Deweys Kritik an Kants Transzendentalphilosophie in „Deutsche Philosophie und deutsche Politik“ von 1942

Titel: John Deweys Kritik an Kants Transzendentalphilosophie in „Deutsche Philosophie und deutsche Politik“ von 1942

Hausarbeit , 2009 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sebastian Finger (Autor:in)

Pädagogik - Geschichte der Pädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

John Dewey, bekannt durch die Gründung der "laboratory school", stellt in dem Text „Deutsche Philosophie und deutsche Politik“ von 1942 den Bezug des neuen deutschen Idealismus, dessen Ursprung er in Kants Tranzendentalphilosophie sieht, zur politischen Lage Europas her.
Die Hausarbeit beleuchtet zunächst den politischen sowie philosophischen Hintergrund vor dem Dewey den Text verfasste.
Eine Einleitung in die philosophische Debatte wird anhand eines Dialogs zwischen einem Kantianer und einem Pragmatiker im Sinne Deweys gegeben, woraufhin eine Textanalyse folgt, die Deweys Argumente herausarbeitet, um eine Abgrenzung einer Philosophie des Deweyschen Pragmatismus zum kantischen Idealismus zu schaffen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Hintergründe zu Deweys Intention

1.2 Deutsche Philosophie und deutsche Politik

2 Deweys Kritik an der Kantischen Trennung von Phänomenon und Noumenon

2.1 Die Bedeutung der Begriffe Phänomenon und Noumenon

2.2 Ein möglicher Dialog zwischen einem Anhänger Deweys und einem Anhänger Kants

2.3 Die Differenz von Pragmatismus und dem kantischen Idealismus

2.3.1 Kurzskizzierung von Deweys Kritikpunkten in „Deutsche Philosophie und deutsche Politik“ von 1942

2.3.2 Die Differenz von Pragmatismus und Idealismus

3 Schlussbetrachtung (mit einer abschließenden Bemerkung, die nicht verkniffen werden konnte)

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht John Deweys kritische Auseinandersetzung mit Immanuel Kants Transzendentalphilosophie, insbesondere vor dem Hintergrund von Deweys Werk „Deutsche Philosophie und deutsche Politik“ aus dem Jahr 1942. Das primäre Ziel ist es, die philosophischen Differenzen zwischen dem pragmatischen Ansatz Deweys und dem kantischen Idealismus herauszuarbeiten und zu beleuchten, wie Dewey die deutsche Philosophie für politische Entwicklungen, wie den Nationalismus und den Ersten Weltkrieg, verantwortlich macht.

  • Kritik an der kantischen Unterscheidung von Phänomenon und Noumenon
  • Gegenüberstellung von pragmatischer Nützlichkeit und kantischem Zweckbegriff
  • Analyse des Einflusses philosophischer Ideen auf politisches Handeln
  • Vergleich von Deweys „Trial and Error“-Prinzip mit dem kantischen Systemgedanken
  • Rolle des Individuums und der Freiheit in beiden Denkströmungen

Auszug aus dem Buch

2.2 Ein möglicher Dialog zwischen einem Anhänger Deweys und einem Anhänger Kants

Dewey: Ich glaube nicht, dass es so etwas wie reine Ideen und reine Vernunft gibt. Kant: Glaube ist etwas für Bettnässer... Dewey: Jaja, ich weiß schon...die glauben, sie hätten geschwitzt. Kant: Ja richtig. Aber was gibt Ihnen denn nun Anlass dazu, reine Ideen und reine Vernunft zu bezweifeln? Dewey: Die Lehre von Noumenon und Phänomenon. Demnach ist der Glaube an den Einfluss des Denkens auf das Handeln nicht mehr als eine Illusion. Erkennen ist aber doch bereits Handeln. Kant: Nun, ich stimme Ihnen ein Stück weit zu. Doch der Reihe nach. Das Denken ist bereits (Anm.d. V.) die Handlung, nämlich die(Anm.d.V.), die gegebene Anschauung auf einen Gegenstand zu beziehen. Dewey: Aber ich meine doch vielmehr, das aktive äußere Handeln dient der Erkenntnis, nicht das passive innere. Und das Erkennen wird dann zum Instrument erfolgreichen Handelns. Kants: Das nenne ich: die Erfahrung. Dewey: Die Sie wiederum in ein System aus Kategorien zu ordnen versuchen, egal wie chaotisch die Erfahrung auch sein mag. Kant: Ja. Ganz recht. Ganz recht. Doch wie mir scheint, beginnen wir besser von vorn: Nehmen wir einen Gegenstand aus der Erfahrung. Nehmen wir einen Münzfernsprecher. Wissen sie noch, was ein Münzfernsprecher ist?

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Hintergründe von Deweys Intention und führt in das Werk „Deutsche Philosophie und deutsche Politik“ ein, das im Kontext der damaligen politischen Weltlage steht.

2 Deweys Kritik an der Kantischen Trennung von Phänomenon und Noumenon: Hier erfolgt eine tiefgehende Analyse der Begriffe Phänomenon und Noumenon, ergänzt durch einen fiktiven Dialog zwischen Dewey und Kant sowie eine Gegenüberstellung von Pragmatismus und Idealismus.

3 Schlussbetrachtung (mit einer abschließenden Bemerkung, die nicht verkniffen werden konnte): Das Fazit fasst die philosophischen Unterschiede zusammen und reflektiert die politische Bedeutung des Pragmatismus im historischen Kontext.

Schlüsselwörter

John Dewey, Immanuel Kant, Pragmatismus, Idealismus, Phänomenon, Noumenon, Erkenntnistheorie, Deutsche Philosophie, Politische Philosophie, Nützlichkeit, Vernunft, Handeln, Erfahrung, Moral, Demokratie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert John Deweys philosophische Kritik an Immanuel Kant, wie sie in der 1942 veröffentlichten Neuauflage seines Buches „Deutsche Philosophie und deutsche Politik“ dargelegt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung des Pragmatismus vom kantischen Idealismus, die Rolle des Denkens beim Handeln sowie der Einfluss philosophischer Traditionen auf politische Ideologien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die philosophischen Differenzen zwischen Deweys pragmatischem Ansatz und Kants transzendentaler Weltenspaltung aufzuzeigen und zu prüfen, wie diese auf die politische Situation in Deutschland wirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoriegeschichtliche Analyse und eine vergleichende Methode, unterstützt durch einen fiktiven Dialog, um die komplexen philosophischen Positionen greifbar zu machen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Begriffe Phänomenon und Noumenon definiert, die Differenz zwischen Pragmatismus und Idealismus expliziert und Deweys Kritikpunkte an den Auswirkungen deutscher Philosophie auf Politik und Gesellschaft analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Pragmatismus, Transzendentalphilosophie, Nützlichkeit, Vernunftbegriffe und politische Ideologie charakterisiert.

Wie unterscheidet sich der Wahrheitsbegriff bei Dewey und Kant laut dieser Arbeit?

Für Dewey ist Wahrheit an die Nützlichkeit und die Bewährung in der Praxis gebunden, während Kant Wahrheit als Teil der reinen Vernunft sieht, die unabhängig von praktischen Zwecken existiert.

Welche Rolle spielt der „Münzfernsprecher“ im Dialog der beiden Philosophen?

Das Beispiel dient dazu, die unterschiedlichen Sichtweisen auf die Erfahrung und das Denken zu veranschaulichen: Während Kant die notwendigen Vernunftbegriffe hinter der Erfindung betont, hebt Dewey die praktische Erfahrung und das „Trial and Error“-Prinzip hervor.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
John Deweys Kritik an Kants Transzendentalphilosophie in „Deutsche Philosophie und deutsche Politik“ von 1942
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Note
1,0
Autor
Sebastian Finger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
19
Katalognummer
V156457
ISBN (eBook)
9783640699841
ISBN (Buch)
9783640700158
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Dewey Kant Transzendentalphilosophie Pragmatismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Finger (Autor:in), 2009, John Deweys Kritik an Kants Transzendentalphilosophie in „Deutsche Philosophie und deutsche Politik“ von 1942, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/156457
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Leseprobe aus  19  Seiten
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