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Sichere und automatisierte Migration von Medikationsplänen bei der Einführung eines neuen Klinikinformationssystems. Projektstudie am Beispiel eines Schweizer Kantons

Titel: Sichere und automatisierte Migration von Medikationsplänen bei der Einführung eines neuen Klinikinformationssystems. Projektstudie am Beispiel eines Schweizer Kantons

Masterarbeit , 2025 , 102 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Holger Walbert (Autor:in)

BWL - Informationswissenschaften, Informationsmanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Masterarbeit untersucht die sichere und automatisierte Übertragung von Medikationsplänen im Rahmen der Migration eines kantonalen Klinikinformationssystems (KIS) in der Schweiz. Im Zuge einer öffentlichen Ausschreibung wurde das bestehende KIS durch ein neues System ersetzt, was eine umfassende Datenmigration erforderlich machte. Besonders sensibel gestaltet sich hierbei die Übermittlung der zum Zeitpunkt der Umstellung noch gültigen Medikationspläne, da diese nicht nur vollständig, sondern auch datenschutzkonform und technisch fehlerfrei übertragen werden müssen.

Ziel der Arbeit ist es, aufzuzeigen, wie eine sichere und DSGVO-konforme Übertragung dieser medizinisch kritischen Daten erfolgen kann, welche Rolle das CHMED16A-Format dabei spielt und welche Softwarekomponenten eine valide Umsetzung ermöglichen. Die Fallstudie basiert auf einem realen Projekt, das als Modell für ähnliche zukünftige Migrationsprojekte im Gesundheitswesen dienen kann. Neben technischen Fragestellungen liegt ein Schwerpunkt auf der Projektorganisation und der praktischen Umsetzung mit den beteiligten KIS-Herstellern. Die Arbeit richtet sich an Projektverantwortliche im Gesundheitswesen, IT-Fachleute und medizinisches Personal mit Interesse an digitaler Transformation im Klinikbereich.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Hintergrund und Relevanz der Fallstudie

1.2 Zielsetzung und Forschungsfragen

1.3 Struktur und Methodik der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen und Forschungsstand

2.1 Überblick der aktuellen KIS-Hersteller und deren Lösungen

2.2 Grundlegende Erläuterungen zum eMedikationsplan

2.3 CHMED16A – Bedeutung und Anwendbarkeit

2.4 Das JSON-Dateiformat als Lösung für die Datenmigration

2.5 Ausgewählte Datenmigrations- und Entwicklungsplattformen

2.6 Sicherheitsvorschriften der DSGVO zur Datenmigration

3 Fallstudie – die Theorie und praktische Umsetzung

4 Forschungsmethodik

4.1 Vorgehen bei der Literatursuche

4.2 Grundgedanken bei der Literatursuche

4.3 Konzepterstellung der Fallstudie

4.4 Umsetzung der Fallstudie

4.5 Sondierung der Daten

4.6 Aufbereitung der Daten

5 Planung und Durchführung des Projektes

5.1 Planung des Projektes

5.1.1 Aufgaben und Prozesse des Projektes

5.1.2 Organisation des Projektes

5.1.3 Meilensteine und Arbeitspakete definieren

5.1.4 Risikoanalyse und Ziele daraus ableiten

5.2 Durchführung des Projektes

5.2.1 Kontrolle und Überwachung des Projektes

5.2.2 Durchführung der Projektaufgaben

5.2.3 Qualitätssicherung und Dokumentation der Projektarbeit

6 Projektmanagement

6.1 Planung der Finanzierung und Kontrolle des Budgets

6.2 Ressourcenmanagement und -planung

6.3 Projektcontrolling und Zeitmanagement

7 Darlegung der Fallstudienergebnisse

7.1 Darstellung der gewonnenen Erkenntnisse

7.2 Erkenntnisse für die Praxis

7.3 Bewertung der Resultate im theoretischen Zusammenhang

7.4 Empfehlungen für künftige Projekte und Folgestudien

8 Fazit und Ausblick der Studie

8.1 Schlüsselergebnisse

8.2 Praxisempfehlungen

8.3 Anregungen für zukünftige Forschungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht anhand einer Fallstudie die sichere und automatisierte Migration von Medikationsplänen im Rahmen der Ablösung eines Klinikinformatiksystems (KIS) durch ein neues System. Das primäre Ziel ist es, einen Leitfaden für die technische und organisatorische Durchführung solcher Migrationsprojekte unter Einhaltung regulatorischer Anforderungen (DSGVO) zu erstellen.

  • Migration von Medikationsplänen zwischen verschiedenen KIS-Herstellern
  • Einsatz technischer Standards wie CHMED16A und JSON-Datenformaten
  • Implementierung sicherer Übertragungswege unter Berücksichtigung der DSGVO
  • Projektleitung und Management von komplexen IT-Migrationsprojekten im Gesundheitswesen

Auszug aus dem Buch

2.4 Das JSON-Dateiformat als Lösung für die Datenmigration

Für die Übermittlung der Daten der Medikationsformulare, welche zwischen den beiden KIS-Herstellern ausgetauscht werden sollen, wird das CHMED16A Format, wie bereits weiter oben beschrieben, verwendet. Dieses basiert auf dem Datenaustauschformat JSON (JavaScript Object Notation), welches von Douglas Crockford wie folgt im Jahr 2006 beschrieben wurde:

„JavaScript Object Notation (JSON) is a lightweight, text-based, language-independent data interchange format. It was derived from the ECMAScript Programming Language Standard. JSON defines a small set of formatting rules for the portable representation of structured data.“

Es ist ein einfach gehaltenes Datenformat, welches den Datenaustausch programmiersprachenunabhängig ermöglicht und zugleich viele Konventionen unterstützt, welche Programmierern aus der Familie der C-basierten Sprachen (beispielsweise C, C++, JavaScript usw.) bekannt sind. Es ist für Menschen einfach zu lesen und zugleich ist es in dieser Form auch ohne Probleme für Maschinen zu parsen und zu generieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die Relevanz der Fallstudie zur Migration von Medikationsdaten bei der Ablösung eines Klinikinformationssystems und definiert die Forschungsfragen sowie die methodische Struktur der Masterarbeit.

2 Theoretische Grundlagen und Forschungsstand: Hier werden die aktuellen Marktführer im KIS-Bereich, technische Grundlagen zum Medikationsplan und das CHMED16A-Format sowie rechtliche Anforderungen nach der DSGVO erläutert.

3 Fallstudie – die Theorie und praktische Umsetzung: Dieses Kapitel verankert die Fallstudie als wissenschaftliche Methode und stellt den Bezug zwischen Theorie und der praktischen Umsetzung im medizinischen Sektor her.

4 Forschungsmethodik: Hier wird der systematische und unsystematische Literaturrechercheprozess sowie die Konzepterstellung und praktische Gestaltung der Fallstudie dargelegt.

5 Planung und Durchführung des Projektes: Dieses Kapitel befasst sich mit dem gesamten Projektverlauf, von der Vorplanung über die Meilensteine und Risikoanalyse bis hin zur operativen Durchführung und Qualitätssicherung.

6 Projektmanagement: Der Fokus liegt hier auf dem Controlling von Kosten, Zeit und Budgets sowie dem Ressourcenmanagement und wie diese als Instrumente zum Projekterfolg beitragen.

7 Darlegung der Fallstudienergebnisse: Hier werden die Erkenntnisse aus der Arbeit für die Praxis aufbereitet, theoretisch bewertet und konkrete Empfehlungen für Folgevorhaben ausgesprochen.

8 Fazit und Ausblick der Studie: Abschließend werden die Schlüsselergebnisse zusammengefasst und Ansätze für zukünftige Forschungsthemen, wie etwa den Einsatz von künstlicher Intelligenz, diskutiert.

Schlüsselwörter

Migration, Medikationspläne, KIS, Klinikinformationssystem, DSGVO, Datensicherheit, CHMED16A, Datenübertragung, Fallstudie, Projektmanagement, JSON, Gesundheitswesen, IT-Projekt, Wissensmanagement, Qualitätssicherung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, Medikationsdaten bei einem Klinikinformationssystemwechsel sicher und automatisiert von einem alten auf ein neues System zu migrieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf IT-Projektmanagement, Datensicherheit unter DSGVO-Vorgaben, der Nutzung technischer Standards (CHMED16A/JSON) und der Gestaltung von Fallstudien im gesundheitstechnischen Umfeld.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Sie befasst sich unter anderem damit, wie die Datensicherheit beim Transfer zwischen KIS-Herstellern gewährleistet werden kann und welche technischen Formate und Maßnahmen die Datenvollständigkeit sicherstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Fallstudie, die durch eine systematische und unsystematische Literaturrecherche sowie eine detaillierte Auswertung der eigenen Projektarbeit gestützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, methodisches Vorgehen, detaillierte Projektplanung inkl. Risikoanalyse, das eigentliche Projektmanagement samt Controlling und abschließend die Auswertung der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen gehören Migration, Medikationspläne, DSGVO, Datensicherheit, CHMED16A, KIS und Projektmanagement.

Warum ist das CHMED16A-Format so relevant für diese Migration?

Es dient als standardisiertes Objektmodell für Medikationspläne und ermöglicht in Verbindung mit JSON eine technisch saubere, maschinenlesbare und sichere Datenübertragung zwischen verschiedenen Systemen.

Welche Rolle spielt die DSGVO bei diesem Projekt?

Da es sich um sensible medizinische Personendaten handelt, erzwingt die DSGVO strenge Maßnahmen hinsichtlich Anonymisierung, Pseudonymisierung und technischer Sicherheit bei der Übermittlung über Intermediäre.

Warum wird Postman in dieser Studie erwähnt?

Postman dient als API-Plattform zur technischen Umsetzung der Datenübermittlung zwischen den Systemen und ermöglicht die Validierung und Überwachung der Datenstrings.

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Details

Titel
Sichere und automatisierte Migration von Medikationsplänen bei der Einführung eines neuen Klinikinformationssystems. Projektstudie am Beispiel eines Schweizer Kantons
Veranstaltung
Masterarbeit
Note
2,7
Autor
Holger Walbert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2025
Seiten
102
Katalognummer
V1565139
ISBN (eBook)
9783389118986
ISBN (Buch)
9783389118993
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Migration von Medikationsplänen DSGVO Datensicherheit CHMED16A Datenübertragung Klinikinformationssystem Migration Medikationsplan Übertragung CHMED16A Format DSGVO Gesundheitsdaten Digitalisierung Krankenhaus IT
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Holger Walbert (Autor:in), 2025, Sichere und automatisierte Migration von Medikationsplänen bei der Einführung eines neuen Klinikinformationssystems. Projektstudie am Beispiel eines Schweizer Kantons, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1565139
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Leseprobe aus  102  Seiten
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