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Dialoge führen mit Bilderbüchern. Darstellung von Hochsensibilität am Bilderbuch "Astronautenkinder"

Title: Dialoge führen mit Bilderbüchern. Darstellung von Hochsensibilität am Bilderbuch "Astronautenkinder"

Term Paper , 2023 , 19 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Alpha Hofmann (Author)

Pedagogy - General
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Ziel dieser Arbeit ist es darzustellen, die Eigenschaften einer hochsensiblen Person vorzustellen, welche Herausforderungen die Hochsensibilität im Alltag, sowie in der Grundschule aufweisen. Dabei soll unter anderem auf die förderlichen Maßnahmen gegen eine Überstimulation eingegangen werden, indem Hochsensible selbst durch Entspannungsübungen dies regulieren können, aber auch inwieweit eine Lehrkraft in dem Verlauf der Prozesse einschreiten kann. Es wird anhand des Bilderbuches ,,Astronautenkinder“ Parallelen gezogen, wie das Thema Hochsensibilität näher beleuchtet und dort die Herausforderungen und deren Umgang mit den besonderen Kindern erklärt wird.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung Hochsensibilität

2.1 Die Hochsensible Person (HSP)

2.2 Herausforderungen für HSP im Alltag

2.3 Stärken und Begabungen

3. Hochsensibilität in der Grundschule

3.1 Mögliche Herausforderungen im Schulalltag

3.2 Umgang mit hochsensiblen Schüler:innen

3.3 Förderliche Maßnahmen gegen Überstimulation

4. Begriffsklärung Bilderbuch

5. Bilderbuch ,,Astronautenkinder“

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen der Hochsensibilität im Grundschulkontext und zeigt auf, wie das Bilderbuch „Astronautenkinder“ pädagogisch genutzt werden kann, um betroffenen Kindern Strategien zur Emotionsregulation und Selbstwahrnehmung zu vermitteln.

  • Grundlagen und Definition der Hochsensibilität
  • Herausforderungen und Stärken hochsensibler Kinder im Alltag und in der Schule
  • Pädagogische Ansätze zur Prävention von Überstimulation
  • Bilderbücher als Medium zur Identitätsstärkung und zur Förderung sozialer Kompetenzen

Auszug aus dem Buch

2. Begriffsklärung Hochsensibilität

Um eine Annäherung an das Thema Hochsensibilität zu ermöglichen, muss zunächst geklärt werden, was Hochsensibilität bedeutet.

Es ist wichtig zu betonen, dass Hochsensibilität nicht als Störung oder Krankheit betrachtet werden sollte (vgl. Roemer 2017, S. 7; Roemer/Kirschner-Brouns 2018, S. 22). Es handelt sich um eine ,,genetisch vererbte Charaktereigenschaft“ (Roemer/Kirschner-Brouns 2018, S. 8f), wenn jemand hochsensibel ist. Obwohl es oft so scheint, sind Hochsensible keine Ausnahmeerscheinung - tatsächlich gehören etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung dazu, unabhängig von dem Alter, des Geschlechts oder welcher Kultur die Person angehört (vgl. Roemer 2017, S. 7; Aron 2019, S. 23; Sellin 2020, o.S.). Aron (2019, S. 11) bestätigt zudem, dass Hochsensibilität bei Männern und Frauen gleich häufig vorkommt. Es könnte jedoch sein, dass sie häufig nicht erkannt werden, da viele Hochsensible gelernt haben sich anzupassen (siehe Abschn. 2.2).

Wenn man zwischen hochsensiblen und normalsensiblen Menschen unterscheidet, fühlen sich die Letzteren manchmal falsch verstanden oder unzureichend charakterisiert (vgl. Roemer 2017, S4). Sie reagieren oft mit Kommentaren wie ,,Sensibel bin ich doch auch!“ oder ,,Nicht nur du bist sensibel, sondern wir alle!“. Diese Reaktionen deuten darauf hin, dass die eigentliche Bedeutung der Hochsensibilität durch die verwendeten Begriffe, wie das Wort sensibel, nicht ausreichend genug vermittelt wurde (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die gesellschaftliche Wahrnehmung von Sensibilität und definiert das Ziel der Arbeit, die Merkmale der Hochsensibilität und deren Bewältigung im schulischen Umfeld darzustellen.

2. Begriffsklärung Hochsensibilität: Dieses Kapitel erläutert die wissenschaftliche Fundierung des Phänomens Hochsensibilität als vererbte Eigenschaft und klärt Abgrenzungen zu anderen Begriffen.

2.1 Die Hochsensible Person (HSP): Der Abschnitt beschreibt das individuelle Erleben als hochsensible Person und die emotionale Reaktion bei der Identifikation des eigenen Wesens.

2.2 Herausforderungen für HSP im Alltag: Hier werden die täglichen Belastungen, wie Reizüberflutung in sozialen Situationen und Schwierigkeiten bei Entscheidungsprozessen, detailliert aufgeführt.

2.3 Stärken und Begabungen: Dieses Kapitel legt den Fokus auf die positiven Aspekte hochsensibler Eigenschaften, wie Empathievermögen, Kreativität und eine sorgfältige Arbeitsweise.

3. Hochsensibilität in der Grundschule: Der Abschnitt betrachtet die spezifischen Anforderungen und Reize im Klassenzimmer, denen hochsensible Kinder ausgesetzt sind.

3.1 Mögliche Herausforderungen im Schulalltag: Die Darstellung konzentriert sich auf die sensorische Reizüberflutung und die daraus resultierenden Konzentrationsdefizite im Unterricht.

3.2 Umgang mit hochsensiblen Schüler:innen: Hier werden Wege aufgezeigt, wie Lehrkräfte und Mitschüler durch Wissen und Anerkennung der individuellen Grenzen einen unterstützenden Umgang etablieren können.

3.3 Förderliche Maßnahmen gegen Überstimulation: Das Kapitel bietet konkrete praktische Atem- und Entspannungsübungen zur Regulation von Überreizung an.

4. Begriffsklärung Bilderbuch: Dieser Teil beschreibt das Bilderbuch als pädagogisch wertvolles Instrument zur Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen bei Kindern.

5. Bilderbuch ,,Astronautenkinder“: Der Hauptteil analysiert, wie das konkrete Werk anhand von Fallbeispielen Lösungsstrategien für hochsensible Kinder und ihre Umwelt aufbereitet.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und fordert eine stärkere Integration des Themas in die Lehrkräftebildung sowie eine gesellschaftliche Anerkennung als positive Eigenschaft.

Schlüsselwörter

Hochsensibilität, HSP, Grundschule, Bilderbuch, Astronautenkinder, Überstimulation, Reizverarbeitung, Empathie, Pädagogik, Emotionsregulation, Selbstwahrnehmung, Inklusion, Bewältigungsstrategien, sensorische Empfindlichkeit, soziale Kompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem wissenschaftlichen Verständnis von Hochsensibilität und der Anwendung dieses Wissens auf den Grundschulalltag unter Verwendung eines spezifischen Bilderbuches.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Definition von Hochsensibilität, die psychologischen Herausforderungen im Alltag, die schulische Situation sowie die didaktische Einbindung von Bilderbüchern als Bewältigungshilfe.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Eigenschaften hochsensibler Kinder aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, wie Lehrkräfte sowie Kinder selbst mit Überstimulation und den Anforderungen des Schulalltags umgehen können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der inhaltlichen Analyse des Bilderbuches „Astronautenkinder“ im Kontext der Hochsensibilität.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil der Ausarbeitung?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Erklärung der Hochsensibilität, eine Analyse der schulischen Herausforderungen und eine praktische Anwendung von Entspannungstechniken anhand von Buchbeispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Die Arbeit ist maßgeblich durch Begriffe wie Hochsensibilität, Überstimulation, Emotionsregulation, Didaktik und inklusive Pädagogik geprägt.

Welche Bedeutung haben die im Buch behandelten Handzeichen?

Die im Bilderbuch eingeführten Handzeichen bieten Kindern eine nonverbale Möglichkeit, ihre Bedürfnisse nach Ruhe oder Abgrenzung in überfordernden Momenten klar zu kommunizieren.

Warum wird Hochsensibilität im Fazit nicht als Schwäche bewertet?

Die Autorin betont, dass Hochsensibilität mit einer hohen Aufnahmekapazität und ausgeprägten Empathiefähigkeiten verbunden ist, die bei adäquatem Umgang als wertvolle persönliche Stärke genutzt werden können.

Wie unterstützt das Bilderbuch „Astronautenkinder“ die Kinder in der Schule?

Es dient als Identifikationsmedium, durch das Kinder ihre eigenen Gefühle benennen und in sozialen Situationen besser „mit ihrem emotionalen Rucksack“ navigieren lernen.

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Details

Title
Dialoge führen mit Bilderbüchern. Darstellung von Hochsensibilität am Bilderbuch "Astronautenkinder"
College
University of Education Ludwigsburg
Grade
2,0
Author
Alpha Hofmann (Author)
Publication Year
2023
Pages
19
Catalog Number
V1565199
ISBN (eBook)
9783389114995
ISBN (Book)
9783389115008
Language
German
Tags
dialoge bilderbüchern darstellung hochsensibilität bilderbuch astronautenkinder
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alpha Hofmann (Author), 2023, Dialoge führen mit Bilderbüchern. Darstellung von Hochsensibilität am Bilderbuch "Astronautenkinder", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1565199
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