Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education

Mediatisierung und ihre Folgen für Kinder und Jugendliche. Eine Analyse nach Manfred Spitzers "Digitale Demenz"

Herausarbeitung zentraler Thesen und Reflexion zur Computer- und Internetnutzung in Familien

Title: Mediatisierung und ihre Folgen für Kinder und Jugendliche. Eine Analyse nach Manfred Spitzers "Digitale Demenz"

Term Paper , 2021 , 23 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Katharina Perschke (Author)

Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Zu den Kennzeichen der Postmoderne zählt neben der Globalisierung, der Flexibilisierung von Leben und Arbeiten, der Dekonstruktion traditioneller Werte und Normen auch die Mediatisierung von Kindheit. Diese Entwicklungsbedingungen der Postmoderne bieten nicht nur Chancen, sondern haben auch nachweislich Folgen für Kinder und Jugendliche.

Herr Spitzer postuliert in seinem Buch Digitale Demenz die Mediatisierung der Kindheit und deren Folgen für Kinder und Jugendliche. Er benennt 6 Thesen, die sich auf mögliche Folgen der Mediatisierung beziehen. Im weiteren Verlauf dieser Arbeit wird auf zwei dieser Thesen genauer eingegangen.

Das Buch Digitale Demenz, aus dem Jahr 2012, erfasst mehr als 400 Studien wissenschaftlicher Erkenntnisse. Digitale Medien sind für Manfred Spitzer „Lernverhinderungsmaschinen“ (Spitzer 2012), welche junge Leute davon abhalten, ihr Potential an Kreativität und Expertenwissen zu entwickeln. Das hier wiedergegebene Meinungsspektrum des Gehirnforschers und Psychiaters Manfred Spitzer ist mithin pessimistisch, was die zukünftige Entwicklung und die Folgen der Digitalisierung auf die geistige Leistungsfähigkeit der jungen Generation angeht. Wie sieht es nun, fast 10 Jahre später, im Jahre 2021 damit aus? Welche beobachtbaren Entwicklungen in Bezug auf Internet- und Computernutzung von Familien mit Kindern von sechs bis zwölf Jahren haben sich herausgestellt?

In einem ersten Schritt werden die Begriffe Demenz und Mediatisierung versus Digitalisierung beschrieben. Dies dient zum einführenden Verständnis in das Thema.

In einem zweiten Schritt werden die beiden ersten Thesen nach der Auffassung vom Autor beschrieben.

In einem letzten Schritt fasst das Fazit zusammen, worauf anschließend eine Reflexion der bisher beobachtbaren Entwicklungen beschrieben wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Begriffserklärungen

1.1. Demenz

1.2. Mediatisierung versus Digitalisierung

2. Mediatisierung und deren Folgen

2.1. These: Internetgebrauch macht oberflächlich, dumm und süchtig

2.2. These: Computer in Kindergärten und Schulen behindern Bildungs- und Lernprozesse und führen zu schlechten Schulleistungen

3. Fazit und beginnende Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit setzt sich kritisch mit Manfred Spitzers Thesen zur Mediatisierung der Kindheit aus seinem Werk "Digitale Demenz" auseinander, um deren Relevanz und beobachtbare Entwicklungen im Kontext der heutigen Computer- und Internetnutzung von Familien mit Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren zu reflektieren.

  • Kritische Auseinandersetzung mit Manfred Spitzers Werk „Digitale Demenz“
  • Definition und Abgrenzung der Begriffe Mediatisierung und Digitalisierung
  • Analyse der Auswirkungen von Internetnutzung auf kognitive Leistungen und Suchtverhalten
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Computernutzung und schulischem Lernen
  • Reflexion aktueller Studienergebnisse hinsichtlich der Mediennutzung in Familien

Auszug aus dem Buch

2.1. These: Internetgebrauch macht oberflächlich, dumm und süchtig

„Die digitale Demenz zeichnet sich im Wesentlichen durch die zunehmende Unfähigkeit aus, die geistigen Leistungen in vollem Umfang zu nutzen und zu kontrollieren, d.h. zu denken, zu wollen, zu handeln – im Wissen, was gerade passiert wo man ist und letztlich sogar wer man ist“ (Spitzer 2012, 296) konstituiert der Autor in seinem Buch Digitale Demenz.

Von zentraler Bedeutung ist, Manfred Spitzers Auffassung nach (2012, 69f), dass digitale Medien und besonders das Nutzen des Internets zu mehr Oberflächlichkeit führt. Das wirkt sich nicht nur auf das Lernen, sondern auch auf das Handeln des Menschen aus. Seiner Meinung nach werden Texte im Internet nicht gelesen, sondern nur noch oberflächlich abgeschöpft. Es wird über Inhalte geglitten, sie werden nicht durchdrungen. Um seine Auffassung zu bekräftigen, bezieht er sich auf den Sprachwissenschaftler Noam Chomsky, welcher in einem Interview Internetbeiträge und Tweets allerseits als oberflächlich betitelte. Ferner verweist der Autor auf das Buch The Shallows vom Publizisten Nicholas Carr hin, welches negative Auswirkungen der Internetnutzung thematisiert (vgl. Spitzer 2012, 69f).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die Postmoderne als Kontext der Mediatisierung ein und stellt das Werk "Digitale Demenz" sowie die Forschungsfrage der Arbeit vor.

1. Begriffserklärungen: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Demenz sowie Mediatisierung und Digitalisierung, um ein grundlegendes Verständnis für die weitere Analyse zu schaffen.

2. Mediatisierung und deren Folgen: Hier werden zwei zentrale Thesen von Manfred Spitzer detailliert erläutert, die sich mit den negativen Einflüssen digitaler Medien auf Denken, Lernen und das Suchtpotential befassen.

3. Fazit und beginnende Reflexion: Das Fazit fasst die Kernaussagen zusammen und setzt diese in Bezug zu neueren Studienergebnissen, um eine Reflexion über die Entwicklung der letzten Jahre zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Mediatisierung, Digitalisierung, Digitale Demenz, Kindheitspädagogik, Internetnutzung, Medienkonsum, Lernprozesse, Schulleistungen, Gehirnforschung, kognitive Kontrolle, digitale Revolution, Postmoderne, Familie, Bildschirmmedien, Medienkompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht kritisch Manfred Spitzers Thesen zur Mediatisierung der Kindheit aus seinem Buch "Digitale Demenz" und vergleicht diese mit aktuellen Entwicklungen der Mediennutzung bei Kindern von sechs bis zwölf Jahren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Auswirkungen digitaler Medien auf Lernprozesse, die kognitive Entwicklung, das Suchtpotential durch Internetnutzung sowie die Rolle von Familie und Schule im Umgang mit diesen Herausforderungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die provozierenden Thesen Spitzers aus dem Jahr 2012 vor dem Hintergrund heutiger medialer Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen wissenschaftlich kritisch zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der das Werk von Manfred Spitzer mit aktuellen Studien, wie der KIM- oder FIM-Studie sowie der Bildungsberichterstattung, in den Dialog gesetzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsklärung und die detaillierte Analyse von zwei Kern-Thesen Spitzers: erstens, dass Internetgebrauch dumm und süchtig macht, und zweitens, dass Computer in Schulen Lernprozesse behindern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mediatisierung, Digitale Demenz, Lernverhinderungsmaschinen, kognitive Kontrolle, Medienkompetenz und die Generation Google.

Welche Rolle spielen die KIM- und FIM-Studien in der Arbeit?

Diese Studien dienen als empirische Grundlage, um Spitzers zum Teil zehn Jahre alte Thesen an aktuellen Daten zur Mediennutzung von Kindern und zum Verhalten der Eltern zu spiegeln.

Wie lautet die zentrale Schlussfolgerung der Autorin?

Die Autorin schließt mit der Erkenntnis, dass reale Bindungen und aktive Auseinandersetzungen mit der Welt für Bildung unverzichtbar bleiben und digitale Medien dies nicht ersetzen können.

Excerpt out of 23 pages  - scroll top

Details

Title
Mediatisierung und ihre Folgen für Kinder und Jugendliche. Eine Analyse nach Manfred Spitzers "Digitale Demenz"
Subtitle
Herausarbeitung zentraler Thesen und Reflexion zur Computer- und Internetnutzung in Familien
College
Kiel University of Applied Sciences  (Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit)
Course
Erziehungswissenschaftliche Zugänge zur Kindheitspädagogik
Grade
1,3
Author
Katharina Perschke (Author)
Publication Year
2021
Pages
23
Catalog Number
V1565514
ISBN (eBook)
9783389116852
ISBN (Book)
9783389116869
Language
German
Tags
Demenz Digitale Demenz Mediatisierung Digitalisierung Mediatisierung und deren Folgen Internetgebrauch von Kindern und Jugendlichen Computer in Kitas Computer in Schulen Mediatisierung und deren Folgen für Bildungs- und Lernprozesse Digital Natives Generation Google Suchtpotential von Internet und Computern Konsequenzen der digitalen Aufrüstung von Klassenzimmern analysierte Ergebnisse der Autoren der PISA-Studie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Perschke (Author), 2021, Mediatisierung und ihre Folgen für Kinder und Jugendliche. Eine Analyse nach Manfred Spitzers "Digitale Demenz", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1565514
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  23  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint