Aristoteles und der Staat

Der Staat als natürliche Voraussetzung des Lebens


Wissenschaftlicher Aufsatz, 2009

3 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

“Ohne das Frühere kann einaat überhaupt nicht sein, ohne dasätere kann er nicht gut regiert werden“. (Hoerster 1976: 56)

Der griechische Universalgelehrte Aristoteles beschäftigt sich in seinem Text „Deraat als natürliche Voraussetzung des glücklichen Lebens“ mit dem Begriffaat und zeigt auf, welche Grundlagen gegeben sein müssen, damit man vonaat überhaupt sprechen kann und er macht ferner deutlich, in welcher Korrelation die verschiedenen Regierungsformen zu einander stehen. Dazu geht er auf verschiedene Punkte ein, die ich im Folgenden kurz skizzieren werde.

Die Grundlage seiner Ausführungen ist der Drang, die Dinge von Beginn an zu untersuchen, sozusagen von der Zelle bis hin zum endgültigen Dasein.mit sieht er auch die Beziehung zwischen Regierenden und Regierten als maßgeblich, als Naturzustand, und hier beginnt er beim Mann, dem er den Verstand zuschreibt und damit die Möglichkeit, zu regieren. Die Frau, die qua natürlicher Bestimmung das Gebären von Kindern und Nachkommen als Aufgabe hat, ist eindeutig in der Position des Regierten oder der Dienenden, doch auch keinelavin. Insgesamt führt er den Menschen als das hochwertigste Lebewesen an, da es dierache besitzt, um sich auszudrücken undhädliches, Gerechtes oder Nützliches mitzuteilen. Dieses bildet die Grundlage, in einer Gemeinschaft zu leben und das Gebilde zu beleben, das eraat ne. Der Mensch hat den natürlichen Drang zu dieser Gemeinschaft, und ist jemand nicht fähig zu solch einer Form, so ist er ein klares Untier oder Gott selbst. Voraussetzung für ein maßvolles und gerechtes Miteinander innerhalb einer Gemeinschaft ist die Tugend. Nur durch sie ist es möglich, zum vollendetsten aller Lebewesen zu werden, das mit der Beachtung von Gesetz und Recht Teil der staatlichen Gemeinschaft werden kann.

Im Weiteren geht er auf den Ursprung derlaverei ein, da er bereits die Geburt des Menschen als entscheidendesezifikum charakterisiert, das über Herrschen und Dienen entscheidet: Was von besseren zustande gebracht wird, ist auch eine bessere Leistung (Hoerster 1976: 51). Das Lebewesen besteht immer aus Leib undele, wobei der letzt-genannten die deutlich entscheidendere Position zufällt. Dieele muss den Körper regieren, Herr über ihn sein, damit es nicht zu einem (aus seinercht) anatürlichem Verhältnis kommt, wo vielleicht der Körper dieele beherrscht. Genauso sieht er es im Verhältnis zu anderen Lebewesen, denn für alle zahmen Tiere ist es besser, wenn sie regiert werden, denn so bleiben sie am Leben.

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Ende der Leseprobe aus 3 Seiten

Details

Titel
Aristoteles und der Staat
Untertitel
Der Staat als natürliche Voraussetzung des Lebens
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Institut für Sozialwissenschaften)
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
3
Katalognummer
V156575
ISBN (eBook)
9783640715992
ISBN (Buch)
9783640716302
Dateigröße
409 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aristoteles, Staat, Voraussetzung, Lebens
Arbeit zitieren
Roman Behrens (Autor:in), 2009, Aristoteles und der Staat, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/156575

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