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Das Rentenproblem - Ist die Rente in Zukunft noch sicher?

Title: Das Rentenproblem -  Ist die Rente in Zukunft noch sicher?

Seminar Paper , 2003 , 21 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Christian Schulz (Author)

Politics - Political Systems - Germany
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Meine Hausarbeit bezieht sich im Kern auf die Rentenproblematik in Deutschland.
Das Thema Rente betrifft jeden Bürger in der Bundesrepublik. Es ist ja allgemein bekannt, dass eine Rente auf dem aktuellen Niveau nicht mehr finanzierbar ist und dadurch in ferner Zukunft das Rentenniveau drastisch sinken könnte. Steigende Lebenserwartung, weniger Nachwuchs und höhere Arbeitslosigkeit sind nur einige Beispiele, die dafür verantwortlich sind und in dieser Hausarbeit thematisiert werden. Es ist davon auszugehen, dass durch das aktuelle Geburtenniveau der „Generationenvertrag“ nicht mehr erfüllt werden kann. In ca. 30 Jahren hätte ein Arbeiternehmer neben seiner Familie noch einen Rentner mitzufinanzieren. Der Lebensstandard der betroffenen Bürger könnte dadurch enorm sinken.
Der Staat hat reagiert, indem der damalige Arbeitsminister ( Walter Riester) im Jahr 2002 die sogenannte „Riester-Rente“ eingeführt hat. Ob diese Maßnahme ausreicht und zur Abkehr des Finanzierungsproblems führt, ist umstritten.
Außerdem soll die „Rürup-Kommission“ ein Konzept ausarbeiten, dass u.a. den Sozialstaat positiv reformieren soll.
Zu Beginn der Hausarbeit erläutere ich die Geschichte der Rentenversicherung. Anschließend stelle ich deskriptiv die aktuellen Probleme der Rentenversicherung dar und die möglichen Auswirkungen auf die Gesellschaft.
Am Ende dieser Hausarbeit möchte ich zeigen, dass es Möglichkeiten gibt, das allgemeine Rentenproblem nicht ansteigen zu lassen. Diese Lösungen werden kurz analysiert. Als Abschluss gebe ich meine Meinung bezüglich der Kernthese wieder. In der Recherche ist aufgefallen, dass die Rentenproblematik schon in den neunziger Jahren thematisiert wurde und die nachfolgenden Probleme noch immer aktuell sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Die Rentenversicherung von der Vergangenheit zur Gegenwart

1.1 Gründe für eine schlechte Situation der Rentenversicherung

1.1.1 Rückgang der Bevölkerung – Der Nachwuchs bleibt aus

1.1.2 Mehr Rentner als jemals zuvor

1.1.3 Mehr Rentner verursachen höhere Kosten

1.1.4 Abnahme des Renteneintrittalters

1.1.5 Längere Ausbildungszeiten

1.1.6 Die Arbeitslosigkeit steigt kontinuierlich an

2. Die Folgen der genannten Probleme

2.1 Veränderung der Bevölkerungsstruktur

2.2 Höhere Kosten durch Anstieg der Lebenserwartung

2.3 Kürzeres Berufsleben da längere Ausbildungszeiten

2.4 Arbeitslosigkeit – eine zusätzliche Belastung des Staates

2.5 Die wirtschaftliche Gefahr für Deutschland

3. Von der Gegenwart in die Zukunft – Lösungsvorschläge

3.1 Entlastung der Rentenkasse durch längere Lebensarbeitszeit

3.2 Mehr Eigenverantwortung durch private Vorsorge

3.3 Eine Grundrente für Jedermann

3.4 Abgaben für kinderlose Familien

3.5 Arbeit für alle

3.6 Beiträge für Beamte, Selbstständige und Freiberufler

3.7 Nachwuchs durch Zuwanderung

3.8 Annäherung der Generationen durch Bürgerarbeit

3.9 Schnelle Reformen durch verändern der politischen Thematik

4. Persönliche Stellungnahme

5. Bibliographie

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit analysiert die aktuelle Rentenproblematik in Deutschland vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und einer schwindenden Finanzierbarkeit des Generationenvertrags. Das primäre Ziel ist es, die historischen Ursachen, aktuellen Herausforderungen sowie mögliche Lösungsansätze zu untersuchen und kritisch zu bewerten.

  • Historische Entwicklung und Ursprünge der gesetzlichen Rentenversicherung
  • Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Sozialkassen
  • Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit, Ausbildungszeiten und Rentenfinanzierung
  • Kritische Analyse von Reformvorschlägen wie Eigenvorsorge, Grundrente und Bürgerarbeit
  • Wirtschaftliche Implikationen und Standortgefahr für Deutschland

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Rückgang der Bevölkerung – der Nachwuchs bleibt aus

Das Hauptproblem der Rentenversicherung ist der dramatische Rückgang der Bevölkerung. Die Geburtenziffern sind gesunken und befinden sich seit langem auf einem niedrigen Niveau. Die Folge dessen ist, dass die Gesamtheit der Bevölkerung u.a. durch gute medizinische Versorgung immer älter wird und allmählich vergreist. Auf den Rückgang der Bevölkerung und deren Ursachen möchte ich nachfolgend genauer eingehen.

Seit ca. Mitte der sechziger Jahre gibt es in Deutschland einen starken Geburtenrückgang. Jede Generation ist etwa zahlenmäßig ein Drittel geringer als die ihrer Eltern. Nach dem „Babyboom“ der späten fünfziger und sechziger Jahre, welche eine Spätfolge des 2. Weltkrieges war, folgte dann die rasante Talfahrt.

Brachten 1965 100 Frauen noch durchschnittlich 250 Kinder zur Welt, waren es 10 Jahre später nach Einführung der Anti – Baby Pille nur noch 145 Kinder. Der Tiefpunkt war 1985 mit 120 Kindern auf 100 Frauen erreicht. 1998 lag die Zahl der Geburten wieder leicht höher, von 100 Frauen wurden 140 Kinder geboren, dass sind trotzdem 44 Prozent weniger als 1965.

Ein weiteres Kriterium für den Geburtenrückgang ist, dass Frauen immer öfter kinderlos bleiben. Frauen haben zunehmend den Wunsch, einer Erwerbsarbeit nachzugehen und sich finanziell unabhängig zu machen. Dies trifft vor allem für Frauen mit sehr hohem Bildungsgrad zu. Brachte der Geburtsjahrgang 1933 der Frauen nur neun Prozent kein Kind zur Welt, war der Geburtsjahrgang 1960 schon zu 23 % kinderlos.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Rentenversicherung von der Vergangenheit zur Gegenwart: Dieses Kapitel erläutert die historische Entstehung der Sozialgesetzgebung unter Bismarck und die Einführung des Generationenvertrags durch Adenauer sowie die aktuellen demografischen Ursachen für die Rentenproblematik.

2. Die Folgen der genannten Probleme: Hier werden die Auswirkungen des Bevölkerungsrückgangs und der steigenden Lebenserwartung auf die Staatsfinanzen, den Arbeitsmarkt und den Wirtschaftsstandort Deutschland analysiert.

3. Von der Gegenwart in die Zukunft – Lösungsvorschläge: In diesem Abschnitt werden verschiedene Reformansätze, wie die Erhöhung des Renteneintrittsalters, private Vorsorgemodelle und alternative Finanzierungskonzepte, kritisch diskutiert.

4. Persönliche Stellungnahme: Der Autor bewertet die diskutierten Reformvorschläge und zieht ein kritisches Fazit zur Reformbedürftigkeit des aktuellen Rentensystems.

5. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Fachliteratur, Readertexte, Zeitschriftenaufsätze und sonstigen Quellen.

Schlüsselwörter

Rentenproblematik, Generationenvertrag, Rentenversicherung, demografischer Wandel, Lebenserwartung, Geburtenrückgang, Kapitaldeckungsverfahren, Riester-Rente, Grundrente, Sozialstaat, Arbeitslosigkeit, Altersvorsorge, Wirtschaftsstandort, Bevölkerungsstruktur, Reformen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Rentenproblematik in Deutschland und untersucht, warum das bestehende Rentenniveau aufgrund des demografischen Wandels künftig gefährdet ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die demografische Entwicklung, die Historie der Rentenversicherung, die Finanzierungsprobleme der Sozialkassen und verschiedene Ansätze zur Reform der Altersvorsorge.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Ursachen für das instabile Rentenniveau darzulegen und kritisch zu prüfen, welche Lösungsansätze geeignet sind, das System zukunftsfähig zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Darstellung der Problemlage in Kombination mit einer kritischen Analyse der bestehenden Literatur und politischer Reformvorschläge.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Ursachen (Bevölkerungsrückgang, Kostenanstieg), die Folgen (wirtschaftliche Belastung) und die Diskussion von Lösungsvorschlägen wie privater Vorsorge oder einer Grundrente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Generationenvertrag, Rentenfinanzierung, demografischer Wandel und Reformbedarf.

Was besagt die Kritik des Autors an der aktuellen Familienpolitik?

Der Autor argumentiert, dass Familienpolitik stärker in den Fokus rücken muss, da Kinder der entscheidende Faktor sind, um das Rentensystem langfristig wieder funktionstüchtig zu gestalten.

Wie bewertet der Autor das „Schweizer Modell“ im Vergleich zum deutschen System?

Der Autor zeigt sich beeindruckt vom Schweizer Modell, insbesondere wegen der fehlenden Bemessungsgrenze und der daraus resultierenden breiteren finanziellen Basis, sieht jedoch Schwierigkeiten bei der Übertragung auf Deutschland.

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Details

Title
Das Rentenproblem - Ist die Rente in Zukunft noch sicher?
College
Free University of Berlin  (Otto Suhr Institut)
Course
Proseminar Sozialstaat
Grade
2,3
Author
Christian Schulz (Author)
Publication Year
2003
Pages
21
Catalog Number
V15658
ISBN (eBook)
9783638207133
Language
German
Tags
Rentenproblem Rente Zukunft Proseminar Sozialstaat
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Schulz (Author), 2003, Das Rentenproblem - Ist die Rente in Zukunft noch sicher?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15658
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