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Die Identitätsproblematik im Gedicht "Das Spiegelbild" von Annette von Droste-Hülshoff

Title: Die Identitätsproblematik im Gedicht "Das Spiegelbild" von Annette von Droste-Hülshoff

Seminar Paper , 2010 , 15 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sarah Nitschke (Author)

German Studies - Modern German Literature
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In meiner selbständigen Hausarbeit möchte ich mich mit der Identitätsproblematik des lyrischen Ichs in Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht „Das Spiegelbild“ beschäftigen, welches 1841 verfasst wurde. Dieses Gedicht kann für das literarische Verständnis der Werke von Droste-Hülshoff sehr hilfreich sein, jedoch möchte ich mich konkret im Kontext der Identitätssuche mit dem Gedicht befassen. Sehr passend zum Thema der Identität ist das Gedicht „Das Spiegelbild“, da „[d]ie einzelnen Strophen zeigen, wie sich die Bespiegelung im Spiegel in eine faszinative und zugleich verstörte Innenschau verwandelt“.1
Annette von Droste-Hülshoff beschäftigt sich in ihren Werken hauptsächlich mit Themen, die sie selbst seit dem Kindesalter kannte oder durch Erfahrung kennen lernte2.[...]
1 Gössmann 1985, S.32
2 Vgl. Gössmann 1985, S.13

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Identitätsproblematik im Gedicht „Das Spiegelbild“ von Annette von Droste-Hülshoff

2.1 Das Spiegelmotiv

2.2 Interpretation und Analyse: Die Identitätssuche des lyrischen Ichs

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Identitätsproblematik des lyrischen Ichs in Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht „Das Spiegelbild“. Das primäre Ziel ist es, den Konflikt zwischen dem bewussten Ich und den verdrängten, unbewussten Persönlichkeitsanteilen zu analysieren sowie die Rolle des Spiegels als Medium der Selbsterkenntnis und Identitätsfindung zu erörtern.

  • Die Funktion des Spiegelmotivs in der Literatur
  • Analyse der Identitätssuche des lyrischen Ichs
  • Die Darstellung des Doppelgängers und der Ich-Spaltung
  • Die Bedeutung von Rollenerwartungen und gesellschaftlichem Druck
  • Die Überwindung des Dualismus zwischen Rationalem und Emotionalem

Auszug aus dem Buch

Die Identitätssuche des lyrischen Ichs

Aufgrund der reaktionären Politik der Zeit der Restauration, befindet sich das Volk dieser Zeit in einer nachrevolutionären Phase zunehmender Kollektivierung und persönlicher Enttäuschung. Das Denken dieser Zeit war geprägt von Freiheitshoffnungen. Es galt, sich mit sich selbst als Opfer auseinanderzusetzen, um sich der Gefährdung seiner menschlichen Existenz bewusst zu werden. In dieser Zeit der Unterdrückung des Individuums wurde auch in der Literatur das Thema der Identitätsproblematik häufig behandelt und wurde zu einem „Medium subjektiver Selbstbehauptung in einer sinnlos scheinenden Welt“.

Dabei gestaltete Annette von Droste-Hülshoff Lyrik „von unverwechselbarer Eigenart und innovativer Originalität, Zeugnisse literarischen Selbstbewusstseins und künstlerischer Reife“. Es ist typisch für Werke von Annette von Droste-Hülshoff, die Gegenwertigkeit der Dinge mit einem Doppelblick zu begutachten und in die ungestalteten Abgründe des Seins hinab zu tauchen. Insbesondere schätze sie in ihren Werken eine gefühlvolle Annäherung an das eigene Selbst, wie es auch in ihrem 1842 entstandenen Gedicht „Das Spiegelbild“ deutlich wird. Dieses Gedicht ist streng mit dem romantischen Motiv der Personenspaltung sowie des Doppelgängers verbunden, wobei die barocke Vorstellung, dass die Menschheit von höheren Mächten abhängig sei, sichtbar wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Identitätsproblematik des Gedichts ein und verortet das Werk im literarischen Kontext sowie im Leben der Autorin.

2 Die Identitätsproblematik im Gedicht „Das Spiegelbild“ von Annette von Droste-Hülshoff: In diesem Kapitel wird das Spiegelmotiv literaturgeschichtlich verankert und der psychologische Konflikt des lyrischen Ichs tiefgehend analysiert.

2.1 Das Spiegelmotiv: Dieser Abschnitt erläutert die Symbolik des Spiegels als Medium der Selbstreflexion und als Knotenpunkt zwischen Wahrheit und dem Unbekannten.

2.2 Interpretation und Analyse: Die Identitätssuche des lyrischen Ichs: Hier erfolgt die detaillierte Interpretation des Gedichts, wobei Struktur, Stilistik, Rhythmus und die Entwicklung des Ich-Empfindens untersucht werden.

3 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass das lyrische Ich durch die Auseinandersetzung mit dem Spiegelbild eine ganzheitliche Identität erreicht.

Schlüsselwörter

Identitätsproblematik, Annette von Droste-Hülshoff, Das Spiegelbild, lyrisches Ich, Spiegelmotiv, Doppelgänger, Ich-Spaltung, Identitätssuche, Romantik, Bewusstsein, Unbewusstes, Selbsterkenntnis, Literaturwissenschaft, Restauration, Personenspaltung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Identitätsproblematik, die das lyrische Ich im Gedicht „Das Spiegelbild“ von Annette von Droste-Hülshoff erfährt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören das Spiegelmotiv, die psychologische Spaltung des Ichs in einen bewussten und unbewussten Teil sowie der Einfluss gesellschaftlicher Normen auf die Identitätsbildung.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, worin die Identitätsproblematik besteht und auf welche Weise das lyrische Ich diese durch die Konfrontation mit seinem Spiegelbild lösen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse, die sowohl inhaltliche Interpretationen als auch stilistische, rhythmische und sprachliche Untersuchungen des Gedichts umfasst.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Spiegelmotiv in der Literatur, die spezifische Identitätssuche des lyrischen Ichs im historischen Kontext sowie die formale und inhaltliche Struktur des Gedichts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Identitätsproblematik, Spiegelmotiv, Doppelgänger, Selbsterkenntnis und Annette von Droste-Hülshoff.

Wie deutet das lyrische Ich das „Phantom“ im Spiegel zu Beginn?

Anfangs distanziert sich das lyrische Ich stark von seinem Abbild, welches es als fremd, bedrohlich und nicht als seinesgleichen wahrnimmt, um seine bewusste Identität zu schützen.

Warum spielt das Christentum bei der Identitätssuche eine Rolle?

Das lyrische Ich bittet Gott um Gnade und assoziiert das Spiegelbild mit einer Heiligkeit, die an biblische Motive erinnert, wodurch die Angst vor dem Unbewussten eine religiöse Dimension der Ehrfurcht erhält.

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Details

Title
Die Identitätsproblematik im Gedicht "Das Spiegelbild" von Annette von Droste-Hülshoff
College
University of Erfurt
Grade
2,0
Author
Sarah Nitschke (Author)
Publication Year
2010
Pages
15
Catalog Number
V156630
ISBN (eBook)
9783640687671
ISBN (Book)
9783640687480
Language
German
Tags
Identitätsproblematik Gedicht Spiegelbild Annette Droste-Hülshoff
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sarah Nitschke (Author), 2010, Die Identitätsproblematik im Gedicht "Das Spiegelbild" von Annette von Droste-Hülshoff, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/156630
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