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Soziale Auswirkungen von Migration. Welche sozialen Auswirkungen entstanden für die Arbeitsmigranten und die zweite Generation?

Title: Soziale Auswirkungen von Migration. Welche sozialen Auswirkungen entstanden für die Arbeitsmigranten und die zweite Generation?

Term Paper , 2023 , 17 Pages , Grade: 2,5

Social Work
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Mitte der fünfziger Jahre, in den Nachkriegsjahren, gab es einen wachsenden Arbeitskräftebedarf in den Industrieländern. Insbesondere in Europa herrschte nach dem Zweiten Weltkrieg ein Mangel an Arbeitskräften, da viele im Krieg verstorben waren und die Infrastruktur sowie die Wirtschaft beschädigt wurden. Daher wurde beschlossen, Arbeitskräfte aus südeuropäischen Ländern anzuwerben. Im Jahr 1955 wurde die erste Anwerbevereinbarung mit Italien geschlossen, gefolgt von Spanien und Griechenland (1960), der Türkei (1961), Portugal (1964) und weiteren Ländern.

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Inhaltsverzeichnis

1.EINLEITUNG

2. MIGRATION

2.1 GASTARBEITER

2.2 ARBEITSMIGRATION

3. ARBEITSBEDINGUNGEN DER ARBEITSMIGRANTEN

3.1 DIE ZWEITE GENERATION DER ARBEITSMIGRANTEN

3.2 LEBENSSITUATION DER ARBEITSMIGRANTEN

4.FOLGEN DER MIGRATION

4.1 WOHNEN

4.2 BILDUNG

4.3 GESUNDHEIT

4.4 SOZIALDIENSTE

4.5 SPRACHERWERB

4.6 MIGRATION UND DISKRIMINIERUNG

5. INTEGRATION

5.1 LEBENSWELTENORIENTIERUNG

6. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die sozialen Auswirkungen, die für Arbeitsmigranten der ersten Generation sowie deren Nachkommen infolge der Arbeitsmigration nach Deutschland entstanden sind und bis heute fortwirken. Im Kern steht dabei die Frage, wie die damit verbundenen Herausforderungen durch die Soziale Arbeit fachlich begleitet und unterstützt werden können.

  • Historische Entwicklung der Arbeitsmigration in der Nachkriegszeit
  • Arbeits- und Lebensbedingungen der Gastarbeiter und ihrer Familien
  • Folgen der Migration in Bereichen wie Wohnen, Bildung und Gesundheit
  • Diskriminierungserfahrungen und strukturelle Benachteiligungen
  • Bedeutung der Lebensweltenorientierung für eine inklusive Soziale Arbeit

Auszug aus dem Buch

3.1 Die zweite Generation der Arbeitsmigranten

Im Schuljahr 1977/ 78 waren 434.500 Schüler mit Migrationshintergrund in allgemeinbildenden Schulen. Die Zahl der ausländischen Schüler*innen stieg in den nächsten Jahren auf 552.134. Dies war für das deutsche Schulsystem eine Herausforderung. Der Großteil der Kinder waren aus der Türkei, durch Verteilungsprobleme in den Schulen waren viele in Hauptschulen. Die christlichen Schulen durften keine Kinder aufnehmen die keine christliche Konfession hatten. Durch den hohen Migrationsanteil gab es in den 70er Jahren unklare Ziele und Zukunftsperspektiven der Grund- und Hauptschulen in Deutschland. Die Mischung von Integration und offenhalten einer Rückkehr ins Heimatland, war ein Durcheinander für das Schulsystem. (Vgl. Korte, Alfred 1983, S.36f) Der Versuch die Kinder zu integrieren, durch Förderung der Sprache, gleichzeitig aber auch die nationalen und kulturelle Identität zu unterstützen, hat nicht funktioniert. Es gab viele unterschiedliche Klassenordnungen wie Sonderklassen, Regelklassen und vieles mehr. Die Sozialisation der zweiten Generation in der deutschen Gesellschaft war unsicher. Dadurch entstanden „Klein-Ghettos“ und weitere Gruppierungen. (Vgl. Korte, Alfred 1983, S.46) Dies verdeutlicht wie durcheinander die Schulzeit von Schülern mit Migrationshintergrund in den 1970er Jahren die erheblichen Herausforderungen, mit denen das deutsche Schulsystem konfrontiert war. Diese Zeit war geprägt von Bildungsherausforderungen, die die deutsche Gesellschaft und das Schulsystem beeinflussten.

Zusammenfassung der Kapitel

1.EINLEITUNG: Diese Einleitung beleuchtet den historischen Fachkräftemangel nach dem Zweiten Weltkrieg und führt in die Fragestellung nach den sozialen Auswirkungen für Migranten ein.

2. MIGRATION: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Gastarbeiter und Arbeitsmigration und erläutert die Ursachen sowie den historischen Hintergrund der Einwanderung nach Deutschland.

3. ARBEITSBEDINGUNGEN DER ARBEITSMIGRANTEN: Hier werden die prekären Arbeitsbedingungen der ersten Generation sowie die oftmals schwierige Situation ihrer Nachkommen und deren generelle Lebenslage thematisiert.

4.FOLGEN DER MIGRATION: Dieser Abschnitt analysiert die weitreichenden sozialen Konsequenzen in Bereichen wie Wohnungssituation, schulische Bildung, Gesundheit, Sozialdienste, Spracherwerb und Diskriminierung.

5. INTEGRATION: Es wird der Integrationsbegriff diskutiert und das theoretische Konzept der Lebensweltenorientierung nach Hans Thiersch als Ansatz für die Soziale Arbeit vorgestellt.

6. FAZIT: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse über die Herausforderungen für die Arbeitsmigranten zusammen und unterstreicht die Rolle der Sozialen Arbeit.

Schlüsselwörter

Arbeitsmigration, Gastarbeiter, Soziale Arbeit, Lebensweltenorientierung, zweite Generation, Integration, Diskriminierung, Bildungsbenachteiligung, Wohnsituation, Altersarmut, soziale Teilhabe, Migrationshintergrund, Sozialintegration, interkulturelle Öffnung, Arbeitsmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung der Arbeitsmigration nach Deutschland und analysiert die daraus resultierenden sozialen Auswirkungen auf die Migranten und ihre nachfolgenden Generationen.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die spezifischen sozialen Herausforderungen zu identifizieren, denen Arbeitsmigranten der ersten Generation und deren Kinder gegenüberstanden, um daraus Handlungsansätze für die Soziale Arbeit abzuleiten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den thematischen Schwerpunkten zählen die Arbeitsmarktsituation, Bildungswege der zweiten Generation, Diskriminierungserfahrungen sowie die Bedeutung und Förderung von Integration.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, um den historischen Kontext sowie sozialwissenschaftliche Erkenntnisse über die Auswirkungen von Migration aufzuarbeiten und diese mit den Anforderungen an die Soziale Arbeit zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Arbeitsbedingungen der ersten Generation, die Folgen für das Bildungssystem, die gesundheitliche Versorgung, die Rolle der Sozialdienste sowie der Spracherwerb eingehend untersucht.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die zentralen Begriffe sind Arbeitsmigration, Gastarbeiter, Soziale Arbeit, Lebensweltenorientierung, Integration und soziale Teilhabe.

Warum ist das Konzept der Lebensweltenorientierung für Sozialarbeiter wichtig?

Es erlaubt Fachkräften, Migranten nicht als homogene Gruppe zu sehen, sondern ihre individuellen Bedürfnisse durch die Analyse von Zeit, Raum, sozialen Beziehungen und Zonen der Relevanz ganzheitlich zu verstehen.

Welche Bedeutung kommt der „zweiten Generation“ in dieser Arbeit zu?

Die Arbeit betrachtet die zweite Generation als eine Gruppe, die mit spezifischen Bildungsherausforderungen und sozialen Hürden konfrontiert war, welche eine direkte Auswirkung der damaligen Integrationspolitik widerspiegeln.

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Details

Title
Soziale Auswirkungen von Migration. Welche sozialen Auswirkungen entstanden für die Arbeitsmigranten und die zweite Generation?
College
University of Applied Sciences Darmstadt  (Soziale Arbeit)
Course
Seminar
Grade
2,5
Publication Year
2023
Pages
17
Catalog Number
V1566534
ISBN (eBook)
9783389116173
ISBN (Book)
9783389116180
Language
German
Tags
Gastarbeiter Migration Soziale Auswirkungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonymous,, 2023, Soziale Auswirkungen von Migration. Welche sozialen Auswirkungen entstanden für die Arbeitsmigranten und die zweite Generation?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1566534
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