Suchmaschinen im Tourismus

Der Stellenwert von Suchmaschinen in einer der führenden eBusiness-Branchen


Seminararbeit, 2009

32 Seiten


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

II ABBILDUNGSVERZEICHNIS

III ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

IV EINLEITUNG

1 BEGRIFFLICHKEITEN

2 DIE INFORMATIONSSUCHE IM WWW
2.1 Webkataloge
2.2 Suchmaschinen
2.3 Weitere Suchhilfen

3 SUCHMASCHINEN
3.1 Die Geschichte der Suchmaschinen
3.2 Funktionsweise von Suchmaschinen
3.2.1 Erfassung von Inhalten im Web
3.2.2 Suchanfragen
3.3 Führende Suchmaschinen
3.4 Warum Suchmaschinen so wichtig sind
3.4.1 Stellenwert von Suchmaschinen allgemein
3.4.2 Stellenwert von Suchmaschinen im Tourismus

4 SUCHMASCHINENMARKETING
4.1 Das Ranking auf Suchergebnisseiten
4.2 Suchmaschinenoptimierung von Webseiten
4.2.1 Warum Suchmaschinenoptimierung so wichtig ist
4.2.2 On-Page Optimierung
4.2.3 Off-Page Optimierung
4.3 Keyword Advertising
4.3.1 Auswahlkriterien für Keywords
4.3.2 Quellen für die Keywordsuche
4.3.3 Bewertung und Auswahl von Suchbegriffen
4.4 Suchmaschinen Spam

V FAZIT

VI LITERATURVERZEICHNIS

VII ANHANG

VIII GLOSSAR

II ABBILDUNGSVERZEICHNIS

Abbildung 1: Erfassung von Webinhalten durch Suchmaschinen

Abbildung 2: Bearbeitung von Suchanfragen

Abbildung 3: Marktanteile der führenden Suchmaschinen weltweit

Abbildung 4: Suchmaschinenbeziehungen von Google

Abbildung 5: Das Google Triangle der Klicks nach Ergebnisposition

III ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

IV EINLEITUNG

„Google is my rapid-response research assistant. On the run-up to a deadline, I may use it to check the spelling of a foreign name, to acquire an image of a particular piece of military hardware, to find the exact quote of a public figure, check a stat, translate a phrase, or research the background of a particular corporation. It’s the Swiss Army knife of information retrieval.”

So beschreibt der Cartoonist Garry Trudeau in Langville/Mayer (2006: 4) den Stellenwert der Suchmaschine Google in seinem täglichen Leben und zeigt damit auf, dass zur Informationssuche in der online verfügbaren Flut an Daten Suchmaschinen unverzichtbar sind.

Auch für den Tourismus ist das Internet zu einem wichtigen Kommunikations- und Absatzkanal geworden, und heute ist bereits fast jeder Tourismusbetrieb online. Mit der bloßen Verfügbarkeit von Informationen im Web verschwinden die einzelnen Betriebe jedoch in einer unüberschaubaren Menge. Um in der Masse an Anbietern von Informationen, Produkten und Dienstleistungen erfolgreich zu sein, ist es notwendig, sich mit Suchmaschinen auseinanderzusetzen und sich an deren Funktionsweisen anzupassen, um vom suchenden Gast auch gefunden zu werden.

Diese Seminararbeit widmet sich inhaltlich kurz der Informationssuche im Web und in Folge einerseits den Suchmaschinen an sich und andererseits dem Suchmaschinenmarketing mit den Instrumenten Suchmaschinenoptimierung und Keyword-Advertising.

1 BEGRIFFLICHKEITEN

Zum besseren Verständnis der vorliegenden Seminararbeit werden zu Beginn die zentralen Begriffe definiert:

- Suchmaschine

„Suchmaschinen dienen zur Suche nach Dokumenten zu einem bestimmten Thema. Hierfür verwenden Suchmaschinen so genannte Spider bzw. Crawler, die den Inhalt von Webseiten untersuchen, deren Hyperlinks folgen und in einer Datenbank abspeichern mit dem Ziel eine möglichst vollständige Abbildung des Datenbestandes im World Wide Web abzubilden.“ (Knopp 2006: 8)

- Suchmaschinenmarketing

„Suchmaschinen Marketing (SEM - Search Engine Marketing) umfasst sämtliche Marketing Massnahmen, die mit oder durch den Einsatz von Suchmaschinen durchgeführt werden.“ (Marketing.ch 2009: online) Dabei umfasst Suchmaschinenmarketing die Instrumente „Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) und Suchmaschinenwerbung (Sponsored Links, Paid Inclusion).“ (Co-Operative* 2009: online)

- Suchmaschinenoptimierung

Nach Erlhofer (2007: 207) bedeutet Suchmaschinenoptimierung „die Inhalte und Struktur einer Webseite derart gezielt zu verändern, dass sie bei den Suchmaschinen eine obere Rangposition erhält.“ Es geht also um das „Aufbereiten der Inhalte einer Internet-Seite, um von einer Suchmaschine als besonders relevant zum Thema angesehen […] und entsprechend prominent in den Ergebnissen angezeigt zu werden.“ (website-work.de 2009: online) Dabei bezieht sich die Suchmaschinenoptimierung auf die organischen Suchergebnisse.

- Keyword-Advertising

„Keyword-Targeting bezeichnet die Werbung, die erst aufgrund eines bestimmten Suchbegriffes angezeigt wird. Je nach Anbieter werden diese als Sponsored Links (Google AdWords) oder als Paid Listings bezeichnet.“ (Desinova.ch 2009: online)

Weiters sind einige - vor allem technische - Begriffe im Glossar auf Seite X erklärt. Sie tragen im Fließtext das Symbol i zur Kennzeichnung.

2 DIE INFORMATIONSSUCHE IM WWW

Das Internet beinhaltet durch sein ständiges Wachstum seit seiner Entstehung 1991 die umfangreichste Informationsmenge, die die Menschheit je produziert hat. Leider gibt es jedoch kein Inhaltsverzeichnis für diese Masse an Informationen. Dies ist aufgrund der dezentralen Struktur des Internets auch gar nicht möglich. Folglich sind Mechanismen zur Suche von Informationen im WWW unabdingbar geworden.

Mit der Zeit sind verschiedene Varianten von Suchhilfen entstanden, die sich in erster Linie darin unterscheiden, wie sie ihren Datenbestand aufbauen, verwalten und aktualisieren. Nach Erlhofer (2007: 17) lassen sich die meistgenutzten Suchhilfen in zwei Gruppen unterteilen:

2.1 Webkataloge

Webkataloge werden auch Webverzeichnisse oder Webdirectories genannt. Dabei handelt es sich um die Nachfolger von (unorganisierten) Listen, die zu Beginn des Internets für die Informationssuche ausreichend waren. Webkataloge verfügen heute über eine komplexe Verzeichnisstruktur und bestehen aus thematisch geordneten Linklisten, die hierarchisch in einzelne Rubriken gegliedert sind. Als Suchender gelangt man so vom Allgemeinen zum Speziellen und landet schlussendlich bei einer Auflistung von Verweisen auf einzelne Webseiten.

Webkataloge werden im Gegensatz zu Suchmaschinen ohne Zuhilfenahme von Programmen und automatischen Suchrobotern erstellt und gewartet. Diese Aufgaben übernehmen Redakteure, die jeden Eintrag manuell vornehmen und auch überprüfen. Jeder in einem Webkatalog gelistete Eintrag muss vom Anbieter angemeldet werden, wobei die Redakteure schlussendlich entscheiden, ob und wie der Eintrag aufgenommen wird.

Webkataloge sind eigenständige Suchhilfen und spielen auch für die Suchmaschinenoptimierung eine wichtige Rolle. Die wichtigsten Webkataloge im deutschsprachigen Raum sind Yahoo!, Open Directory Project (dmoz), Excite, Web.de und bellnet. (Vgl. Thurow 2008: 27ff und Erlhofer 2007: 19f)

2.2 Suchmaschinen

Suchmaschinen stellen den zweiten Grundtyp von Suchhilfen dar. Hier wird im Unterschied zum Webkatalog das Internet automatisiert durchsucht. Der indexbasierte Datenbestand der Suchmaschine aktualisiert und erweitert sich selbständig. Das automatische Sammeln und Auswerten von Webseiten ist damit auch das Hauptmerkmal von Suchmaschinen.

Anders als der durch die Kapazitäten der Redakteure limitierte Umfang des Webkataloginhaltes können Suchmaschinen theoretisch das ganze Web erfassen. So können sie wesentlich besser als Webkataloge mit dem rasanten Wachstum des Internets mithalten. Suchmaschinen zeigen dem Suchenden keine thematisch geordneten Linklisten, in denen er sich immer weiter vertiefen kann (wie bei Webkatalogen). Der Suchende gibt der Suchmaschine Schlagworte (sogenannte Suchbegriffe oder Keywords). Die Suchmaschine gleicht die angefragten Begriffe dann mit ihrem Datenbestand (dem Index) ab und gibt als Antwort auf die Suche eine Auflistung von bewerteten bzw gewichteten Webseiten aus. Zu den wichtigsten Suchmaschinen im deutschsprachigen Raum zählen Google, Yahoo!, MSN und Seekport. (Vgl. Heinrich/Morgenroth 2006: 4 und Erlhofer 2007: 26f)

2.3 Weitere Suchhilfen

Neben diesen beiden großen Kategorien gibt es noch weitere Suchhilfen, die in Folge kurz aufgelistet werden:

- Metasuchmaschinen

Sie erscheinen wie Suchmaschinen, haben jedoch keinen eigenen Datenbestand, sondern greifen auf den von Suchmaschinen zurück und erstellen daraus eine eigene Ergebnislistung. Bekannte Beispiele sind Metacrawler und MetaGer.

- P2P Netzwerke

Peer-to-Peer Netzwerke sind Netzwerke von via Internet verbundenen Computern. Neben reinen P2P Tauschprogrammen (wie Napster oder Kazaa, die in erster Linie für den Tausch von Musik- & Videodateien bekannt sind) gibt es auch P2P Suchmaschinen, bei denen die User auf ihren Rechnern einen Ordner mit Links zu Webressourcen bereitstellen und diese idealerweise auch beschreiben und bewerten. Bekanntester Vertreter ist das kostenpflichtige Programm OpenCola. Das P2P Prinzip konnte sich bis heute nicht bei der Suche im Internet durchsetzen. (Vgl. Erlhofer 2007: 18)

- Payed Listing

Diese Suchhilfe wird auch Pay-Per-Click Suchmaschine genannt. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Suchmaschine wie zuvor beschrieben, sondern um Anbieter, die deren Ranking-Positionen nach einem Auktionssystem an den Meistbietenden verkaufen. Hierzu gehören Mirago, Qualigo oder Google AdWords. (Vgl. ebd. und suchmaschinentricks.de: online)

3 SUCHMASCHINEN

3.1 Die Geschichte der Suchmaschinen

Die folgende Übersicht soll kurz die wichtigsten Meilensteine in der Entwicklung der Suchmaschinen aufzeigen.

- 1990: Studenten der McGill Universität Montreal entwickeln den FTPi Suchdienst Archie (konnte noch keine Texte sondern lediglich Ordner nach Dateien durchsuchen).
- 1993: Studenten der Stanford Universität entwickeln den Suchdienst Excite.
- 1994: Entstehungsjahr des Verzeichnisdienstes Yahoo, Gründung von WebCrawler und Entwicklung von Lycos.
- 1995: Entwicklung von Altavista.
- 1997: Askjeeves (Ask) kauft Teoma und die Universität Hannover entwickelt MetaGer.
- 1998: Larry Page und Sergey Brin entwickeln Google.

3.2 Funktionsweise von Suchmaschinen

3.2.1 Erfassung von Inhalten im Web

Für das Erfassen von Inhalten aus dem World Wide Web haben Suchmaschinen sogenannte Crawler (auch Spider oder Bot genannt). Diese verfolgen einerseits automatisch Links im Web und arbeiten sich so von Seite zu Seite durch. Andererseits besuchen Sie bei Google zur Aufnahme angemeldete Webseiten um deren Inhalte zu scannen. Die vom Crawler besuchten Seiten werden mit deren Adresse und zugehörigen Begriffen im Index der Suchmaschine abgespeichert. Hier wird aus den von Crawler gesammelten Informationen jede Seite bewertet und es wird eine Vorabberechnung der Relevanz der Seite vorgenommen. Der Index ist damit das Inhaltsverzeichnis mit den nötigen Informationen für die Suche. Die eigentlichen Inhalte (wie Bilder, Texte, Videos oder andere Dateien) legt die Suchmaschine im so genannten Cache ab. Die folgende Darstellung soll den beschriebenen Ablauf veranschaulichen:

[...]

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten

Details

Titel
Suchmaschinen im Tourismus
Untertitel
Der Stellenwert von Suchmaschinen in einer der führenden eBusiness-Branchen
Hochschule
Fachhochschule Salzburg  (EMTA / IMT)
Veranstaltung
Diplomandenseminar
Autor
Jahr
2009
Seiten
32
Katalognummer
V156681
ISBN (eBook)
9783640706952
ISBN (Buch)
9783640707195
Dateigröße
1206 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Suchmaschinenoptimierung, SUMA, Suchmaschinen Management, Google, eMarketing, SEO, eTourism, Tourismus
Arbeit zitieren
Mag (FH) Stefan Reindl (Autor), 2009, Suchmaschinen im Tourismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/156681

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Suchmaschinen im Tourismus



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden