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Stefano Mancuso und Elicura Chihuailaf. Ein Bekenntnis zur Natur

Título: Stefano Mancuso und Elicura Chihuailaf. Ein Bekenntnis zur Natur

Trabajo Escrito , 2022 , 29 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Paula Krüger (Autor)

Romanística - Interdisciplinario
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Die Frage, welche Parallelen und Affinitäten, aber auch Differenzen sich im Verständnis von Pflanzen bei Elicura Chihuailaf und Stefano Mancuso zeigen, stellt die Basis für eine breitgefächerte Analyse dar. Die These, dass es wesentliche Affinitäten aber auch Unterschiede zwischen indigenen Konzepten von Pflanzen und neuen westlichen theoretischen Perspektiven gibt, soll mithilfe der Fragestellung genauer untersucht werden.
Die Erkenntnis, die sich aus der Analyse ergeben soll, entsteht aus der Auseinandersetzung mit dem Pflanzenverständnis der Mapuche und dem des Biologen und Pflanzenneurologen Stefano Mancuso. Ein Vergleich soll aufzeigen, welche Parallelen es zwischen den Konzepten gibt und welche Differenzen sichtbar werden und inwiefern sich beide Perspektiven überhaupt vereinen und vergleichend darstellen lassen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Fragestellung und Erkenntnisinteresse

1.2 Eingrenzung des Forschungsstandes

1.3 Methode und Aufbau der Arbeit

2 Theorieverständnis

2.1 Stefano Mancuso und die Pflanzenneurobiologie

2.2 Nature Writing

2.3 Elicura Chihuailaf und die Mapuche

2.4 Mapuche-Poesie

3 Stefano Mancuso: Die Pflanzen und ihre Rechte

3.1 Inhalt und Aufbau des Buches

3.2 Die Charta der Pflanzen

3.3 Das Pflanzenkonzept bei Stefano Mancuso

4 Elicura Chihuailaf: De sueños azules y contrasueños

4.1 En el sueño del Sol

4.2 Das Pflanzenverständnis bei Elicura Chihuailaf

5 Vergleich der Pflanzenverständnisse: Stefano Mancuso – Elicura Chihuailaf

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht das Pflanzenverständnis zweier unterschiedlicher Akteure: den biologischen Ansatz des Pflanzenneurobiologen Stefano Mancuso und die indigene Kosmovision des Mapuche-Dichters Elicura Chihuailaf. Ziel ist es, sowohl Parallelen als auch Differenzen in diesen Perspektiven herauszuarbeiten und zu analysieren, inwiefern beide Ansätze zu einem neuen, respektvolleren Umgang mit der Natur beitragen können.

  • Analyse des Werkes "Die Pflanzen und ihre Rechte" von Stefano Mancuso.
  • Untersuchung von Lyrik aus dem Band "De sueños azules y contrasueños" von Elicura Chihuailaf.
  • Gegenüberstellung von westlicher Pflanzenneurobiologie und indigener Mapuche-Naturauffassung.
  • Bewertung der Konzepte in Bezug auf aktuelle ökologische und gesellschaftliche Debatten.

Auszug aus dem Buch

3.1 Inhalt und Aufbau des Buches

Stefano Mancuso spricht in der Einleitung seines Werks Die Pflanzen und ihre Rechte. Eine Charta zur Erhaltung unserer Natur davon, dass eine „Verfassung der Pflanzen geradezu revolutionär [sei]“ (Mancuso 2021: 16). Die Verwendung der Worte Verfassung, Charta und Rechte sowohl im Titel als auch in der Einleitung lassen zunächst auf bereits andernorts geführte Debatten rund um die Anerkennung der Rechte der Natur, schließen. Von dem Gedanken, dass es um die Aufnahme von Naturrechten in die Verfassung geht, sollte sich gelöst werden. Obwohl die Definition von Recht laut DUDEN „die Gesamtheit der Gesetze und gesetzähnlichen Normen“ (Duden 2023a) ist, geht es Mancuso weder um Gesetze für Pflanzen noch um Rechtsordnung (vgl. Mancuso 2021: 15f.). Vielmehr spricht er von Regeln. Regeln, die von der Pflanzenwelt an uns Menschen gerichtet sind, die das Zusammenleben und die Gemeinschaft aller Lebewesen stärken sollen (vgl. Mancuso 2021: 15). Der Titel der deutschen Ausgabe ist vermeintlich trügerisch. Zwar gibt der Untertitel eine deutlichere Richtung des Inhaltes an, ist aber ebenso täuschend, da auch die Definition einer Charta eher auf eine Verfassung (vgl. Duden 2023b) abzielt. Die Originalausgabe und zahlreiche Übersetzungen, etwa ins Englische oder Spanische, erschienen unter dem Titel: La nazione delle piante, The Nation of Plants und La nación de las plantas. All diese geben besser den konkreten Inhalt des Buches wider. Es deutet darauf hin, dass es um eine Nation, demnach um eine „große, meist geschlossen siedelnde Gemeinschaft [von Menschen] mit gleicher Abstammung, Geschichte, Sprache, Kultur, die ein politisches Staatswesen bilden“ (Duden 2023c), geht. Mancuso schreibt bewusst aus der Sicht der Pflanzen und versucht den Menschen nicht in den Mittelpunkt seiner Überlegungen zu stellen. Er argumentiert entgegen dem Anthropozentrismus und richtet den Fokus sehr aufgestellten Regeln auf das gemeinschaftliche Zusammenleben auf unseren Planeten Erde. Eine ausführliche für Politik und Rechtssprechung umsetzbare Handlungsempfehlung gibt er nicht. Er selbst spricht von einem „Gedankenspiel“, welches er im Buch verschriftlicht hat (vgl. Mancuso 2021: 15).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt das Forschungsinteresse, den aktuellen Forschungsstand sowie die gewählte Methode zur Untersuchung der Pflanzenverständnisse dar.

2 Theorieverständnis: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Pflanzenneurobiologie nach Mancuso, das Genre des Nature Writing sowie die kulturellen Hintergründe der Mapuche erläutert.

3 Stefano Mancuso: Die Pflanzen und ihre Rechte: Dieses Kapitel analysiert das Werk von Mancuso, insbesondere seine Charta der Pflanzen und das zugrunde liegende Pflanzenkonzept als Grundlage für ein neues Naturverständnis.

4 Elicura Chihuailaf: De sueños azules y contrasueños: Der Fokus liegt auf der Lyrik von Chihuailaf, dem Verständnis von Natur innerhalb der Mapuche-Kosmovision und der Analyse eines ausgewählten Gedichts.

5 Vergleich der Pflanzenverständnisse: Stefano Mancuso – Elicura Chihuailaf: Es erfolgt eine vergleichende Analyse, welche gemeinsame Affinitäten und wesentliche Unterschiede zwischen den beiden Ansätzen herausfiltert.

6 Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Ergebnisse, Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf die Bedeutung dieser Pflanzenverständnisse für eine nachhaltigere Gesellschaft.

Schlüsselwörter

Pflanzenneurobiologie, Nature Writing, Mapuche, Elicura Chihuailaf, Stefano Mancuso, Pflanzenrechte, Kosmovision, ökologische Krise, Anthropozentrismus, Naturverständnis, indigene Wissenssysteme, Nachhaltigkeit, Pflanzenkommunikation, Pflanzenethik, interkultureller Dialog.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht wissenschaftliche Ansätze der Pflanzenneurobiologie mit indigenen Naturauffassungen der Mapuche, um neue Perspektiven für das Mensch-Natur-Verhältnis zu gewinnen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen Pflanzenrechte, ökologische Verantwortung, indigene Kosmovisionen (Mapuche-Poesie) und die theoretischen Konzepte von Stefano Mancuso.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Parallelen und Affinitäten zwischen westlich-wissenschaftlichen und indigenen Konzepten im Umgang mit Pflanzen aufzuzeigen und damit einen Beitrag zum Diskurs über einen verantwortungsvolleren Umgang mit unserer Umwelt zu leisten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin verwendet eine vergleichende Literaturanalyse, um die unterschiedlichen Werke inhaltlich zu erschließen und gegenüberzustellen.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, eine detaillierte Analyse der Ansätze von Mancuso und Chihuailaf sowie einen abschließenden direkten Vergleich beider Positionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Pflanzenneurobiologie, Mapuche-Poesie, indigene Kosmovision, Pflanzenrechte, ökologische Krise und ökologische Achtsamkeitsliteratur.

Wie definiert Mancuso die "Nation der Pflanzen"?

Mancuso verwendet diesen Begriff bildhaft, um Pflanzen als eine Gemeinschaft darzustellen, die als respektierende Nation auf unserem Planeten existiert und dem Menschen als Vorbild für ein kooperatives Zusammenleben dient.

Welche Rolle spielt die Mapuche-Dichtung in diesem Kontext?

Die Gedichte von Chihuailaf fungieren als Medium, um die tiefe spirituelle und ökologische Verbindung der Mapuche zu ihrem Land und den nicht-menschlichen Lebewesen auszudrücken und so als Gegennarrativ zum westlichen Ausbeutungsmodell zu wirken.

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Detalles

Título
Stefano Mancuso und Elicura Chihuailaf. Ein Bekenntnis zur Natur
Universidad
Martin Luther University  (Romanistik)
Curso
Literatur und Pflanzen
Calificación
1,7
Autor
Paula Krüger (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
29
No. de catálogo
V1568232
ISBN (PDF)
9783389117538
ISBN (Libro)
9783389117545
Idioma
Alemán
Etiqueta
Lateinamerika Mapuche Plant-thinking Michael Marder Stefano Mancuso Lyrik Pflanzen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Paula Krüger (Autor), 2022, Stefano Mancuso und Elicura Chihuailaf. Ein Bekenntnis zur Natur, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1568232
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