Das Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, ob Robo-Advisor das Anlagevolumen (Assets under Management) in Investmentfonds und Aktien erhöhen können. Darüber hinaus wird untersucht, welche Faktoren die Nutzungsabsicht für Robo-Advisor steigern.
Kapitel zwei dieser Arbeit widmet sich der Darstellung des aktuellen wissenschaftlichen Standes. Dabei wird die Forschungsfrage konkretisiert und deduktive Kategorien für die strukturierte Literaturrecherche definiert. Im dritten Kapitel wird die zugrundeliegende Methodik der Literaturrecherche erläutert und die Kriterien für die Auswahl und Bewertung der Quellen beschrieben. Die daraus ausgewählten Quellen werden in der Ergebnisauswertung vorgestellt und analysiert. Abschließend wird die Forschungsfrage auf Basis der Literatur beantwortet und ein Fazit gezogen.
Inhaltsverzeichnis
1 Problem- und Zielstellung
2 Wissenschaftlicher Stand
3 Qualitative Methodik
4 Ergebnisauswertung
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, ob Robo-Advisor das Anlagevolumen (Assets under Management) in Investmentfonds und Aktien erhöhen können, indem sie neue Anleger gewinnen und bestehende ineffiziente Sparformen ablösen. Zudem wird erforscht, durch welche Anforderungen an die Plattformgestaltung die Nutzerakzeptanz gesteigert werden kann.
- Robo-Advisor als digitale Ergänzung zur klassischen Vermögensverwaltung
- Analyse der Determinanten für eine höhere Nutzerakzeptanz
- Einfluss von Benutzerfreundlichkeit und Transparenz auf die Nutzungsabsicht
- Systematische Literaturanalyse als methodischer Rahmen
- Bedeutung von Vertrauen und IT-gestützten Beratungsdiensten
Auszug aus dem Buch
2 Wissenschaftlicher Stand
Im folgenden Abschnitt wird ein initiierender Überblick über die vorliegende Literatur gegeben. Dabei werden zentrale Begriffe, Standardwerke und Studien in prägnanter Form vorgestellt. Die Fragestellungen werden auf Basis des aktuellen wissenschaftlichen Diskurses aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Im Anschluss erfolgt eine gezielte Fokussierung auf einen spezifischen Aspekt, um die Forschungsfrage zu präzisieren.
Robo-Advisor ist ein Neologismus und kann mit Roboterberatung übersetzt werden. Diese innovative Form der Beratung findet vielfache Anwendung in verschiedenen Bereichen. Im Kontext dieser wissenschaftlichen Arbeit wird der Begriff Robo-Advisor ausschließlich in Bezug auf die Vermögensverwaltung verwendet. Der Robo-Advisor wurde konzeptioniert, um den traditionellen stationären Beratungsprozess zu digitalisieren und effizienter zu gestalten. Dabei werden die sechs Schritte der klassischen Anlageberatung in drei Phasen zusammengefasst. In der Produktkonfigurationsphase werden die Informationsasymmetrien zwischen dem Robo-Advisor und dem Kunden abgebaut. Dies geschieht durch die Erfassung der Kundenbedürfnisse mittels eines digitalen Fragebogens, wodurch ein Anlagekonzept entwickelt wird. Die Abgleichsphase umfasst das Verarbeiten der Kundeneingaben, um eine Anlageempfehlung und Portfoliozusammensetzung vorzustellen. Der Robo-Advisor übersetzt die Risikotragfähigkeit des Kunden in ein diversifiziertes Portfolio, basierend auf wissenschaftlichen Modellen und Berechnungen. Das risikobezogene Scoringmodell spielt eine entscheidende Rolle, um die passende Portfoliostruktur zu ermitteln. In der Umsetzungsphase werden meist kostengünstige ETFs genutzt, um die präferierte Strategie umzusetzen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Problem- und Zielstellung: Das Kapitel analysiert die ineffiziente Sparstruktur der deutschen privaten Haushalte und definiert die Forschungsfrage, ob Robo-Advisor das Anlagevolumen in Aktien und Investmentfonds steigern können.
2 Wissenschaftlicher Stand: Es erfolgt eine theoretische Einführung in Robo-Advisor sowie eine Erläuterung des Technologieakzeptanzmodells (TAM 3) zur Erklärung der Nutzerakzeptanz.
3 Qualitative Methodik: Beschreibung des systematischen Literaturrecherche-Prozesses unter Verwendung wissenschaftlicher Datenbanken zur Beantwortung der Forschungsfragen.
4 Ergebnisauswertung: Gegenüberstellung und Analyse zweier ausgewählter Studien, die den Einfluss von Benutzerfreundlichkeit und Transparenz auf die Nutzungsabsicht von Robo-Advisorn untersuchen.
5 Fazit: Zusammenfassung der Ergebnisse, wonach Benutzerfreundlichkeit und Transparenz wesentliche Faktoren für die Nutzungsabsicht darstellen, sowie Ansätze für zukünftige Forschung.
Schlüsselwörter
Robo-Advisor, Vermögensverwaltung, Digitale Finanzberatung, Technologieakzeptanzmodell, TAM 3, Nutzerakzeptanz, Systematische Literaturanalyse, Anlagestrategie, Benutzerfreundlichkeit, Transparenz, Kostentransparenz, Prozesstransparenz, Geldanlage, Investmentfonds, Aktien
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, ob digitale Anlagesysteme, sogenannte Robo-Advisor, das Anlagevolumen in Aktien und Investmentfonds vergrößern können, indem sie die ineffiziente Sparpraxis deutscher Anleger modernisieren.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung von Robo-Advisorn, der Analyse der Nutzerakzeptanz basierend auf dem TAM 3-Modell sowie den Anforderungen an die Plattformgestaltung hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit und Transparenz.
Welches primäre Forschungsziel verfolgt der Autor?
Das primäre Ziel ist es zu ermitteln, ob Robo-Advisor durch die Erhöhung der Nutzerzahlen und das Angebot preisgünstiger, transparenter Dienstleistungen zu einem Anstieg des verwalteten Vermögens beitragen können.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturanalyse, bei der deduktive Kategorien aus bestehenden Modellen und Studien abgeleitet und mittels digitaler Suchdienste fundiert ausgewertet wurden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung der Nutzerakzeptanz via TAM 3, die methodische Herleitung der Quellenauswahl sowie die detaillierte Auswertung und Gegenüberstellung führender Studien zu diesem Themenbereich.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?
Die Arbeit fokussiert primär auf die Begriffe Robo-Advisor, Technologieakzeptanz (TAM 3), Benutzerfreundlichkeit, Transparenz und Vermögensverwaltung.
Warum gelten Benutzerfreundlichkeit und Transparenz als kritische Erfolgsfaktoren für Robo-Advisor?
Die Analyse zeigt, dass diese Faktoren das Vertrauen der Nutzer in den Algorithmus stärken und Unsicherheiten bezüglich der Anlagestrategie und der Kostenstruktur abbauen, was für risikoaverse Anleger essenziell ist.
Welchen Einfluss hat das Vertrauen in die Bankenbranche auf die Robo-Advisor-Nutzung?
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass ein generelles Misstrauen gegenüber der klassischen Bankenbranche, insbesondere nach der Finanzkrise, Robo-Advisor vor Hürden stellt, die nur durch hohe Transparenz überwunden werden können.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2024, Können Robo-Advisor zu höheren Asset under Management führen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1569027