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Bewältigung und Umgang mit chronischen Krankheiten am Beispiel von Hashimoto-Thyreoiditis

Titel: Bewältigung und Umgang mit chronischen Krankheiten am Beispiel von Hashimoto-Thyreoiditis

Hausarbeit , 2022 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lydia Wicki (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit geht es um das Thema Bewältigung und Umgang mit chronischen Krankheiten am Beispiel einer Hashimoto-Thyreoiditis im Handlungsfeld Gesundheit. Teil I beginnt mit der Einleitung. Teil II beschreibt die Funktion von Hormonen und der Schilddrüse. Weiterhin werden die Folgen der Autoimmunkrankheit beschrieben. Kapitel III beschreibt Aufgaben und Definitionen der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen. Kapitel IV stellt Möglichkeiten der Sozialen Arbeit vor, Adressaten zu befähigen, mit ihrer chronischen Erkrankung gut leben zu können. Die Arbeit schließt mit Kapitel V dem Fazit ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • I. EINLEITUNG
  • II. DIE SCHILDDRÜSE UND IHRE HORMONE
    • 2.1 FUNKTION VON HORMONEN
    • 2.1.1 DIE SCHILDDRÜSE
    • 2.2 ERKRANKUNGEN DER SCHILDDRÜSE
    • 2.3 EINE CHRONISCHE ERKRANKUNG
  • III. SOZIALE ARBEIT UND GESUNDHEIT
    • 3.1 DAS HANDLUNGSFELD GESUNDHEIT
    • 3.2 GESUNDHEITSMODELL IN DER SOZIALEN ARBEIT
    • 3.3 INSTITUTIONEN IM HANDLUNGSFELD GESUNDHEIT
  • IV. SOZIALE ARBEIT UND CHRONISCH KRANKEN MENSCHEN
    • 4.1 DIAGNOSE UND KRANKHEITSBEWÄLTIGUNG
    • 4.2 BESONDERHEITEN BEI DER HASHIMOTO DIAGNOSE
    • 4.3 WAS KANN SOZIALE ARBEIT TUN?
  • V. FAZIT
  • VI. LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die Bewältigung und den Umgang mit chronischen Krankheiten, insbesondere der Hashimoto-Thyreoiditis, im Kontext der psychosozialen Beratung und der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen. Das übergeordnete Ziel ist es, Möglichkeiten der Sozialen Arbeit aufzuzeigen, um betroffene Personen dabei zu unterstützen, mit ihrer chronischen Erkrankung gut leben zu können.

  • Einführung in das Thema chronischer Krankheiten und psychosozialer Beratung.
  • Beschreibung der Funktion der Schilddrüse und Hormone sowie der Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis.
  • Analyse der Aufgaben und Definitionen der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen.
  • Darstellung konkreter Unterstützungsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit für chronisch kranke Menschen.
  • Erörterung der Krankheitsbewältigung und des Umgangs mit der Hashimoto-Thyreoiditis.

Auszug aus dem Buch

4.2 BESONDERHEITEN BEI DER HASHIMOTO DIAGNOSE

Die Autoimmunkrankheit Hashimoto-Thyreoiditis ist eine der häufigsten Schild- drüsenerkrankungen mit einer enormen Dunkelziffer. Für das bessere Ver- ständnis wird ein Bericht einer betroffenen Person ausgewählt, um den Weg zwi- schen ersten Symptomen und endgültiger Diagnose zu verstehen. Kerstin, die 31 Jahre alt ist, berichtet: „Mitte der 1990er Jahre, ich war Mitte 20 und mitten im Studium, trat meinen ersten Job als wissenschaftliche Hilfskraft an. Zu dieser Zeit begannen die ersten Probleme. Ich schlief sehr viel. Nach der Arbeit war ich re- gelmäßig so erledigt, dass ich mich direkt für zwei Stunden ins Bett verkroch. Dass andere Menschen nach der Arbeit ins Fitnessstudio rannten und danach noch in die Kneipe, ignorierte ich. Am Wochenende lag ich lange im Bett. Jede Minute freie Zeit nutze ich, um Mittagsschlaf zu halten. Meine Verdauung spielte verrückt, ich hatte häufig direkt nach dem Essen starke Durchfälle. Mein Herz stolperte immer mal wieder heftig. Mein Blutdruck war für mein Alter zu hoch. Meine Haut war trocken und schuppte sich. Ich fror häufiger als andere Men- schen. Die Veränderungen brachte ich nie in einen Zusammenhang. 1999 lernte ich meinen Mann kennen, Ende 2000 zogen wir zusammen. Während eines ge- meinsamen Nikotin-Entzuges wurde mein Mann urplötzlich krank und war die nächsten Monate völlig außer Gefecht gesetzt, sodass ich massiv unter seeli- schem und körperlichem Stress stand. Meine sich massiv verschlimmernden ge- sundheitliche Probleme, schob ich auf die schlimme Situation, ebenso meine tiefe Verzweiflung und Depression. Ein halbherziger Arztbesuch zwischendurch endete mit dem Ratschlag: »Wenn Sie müde sind, schlafen Sie halt und gehen Sie viel an die frische Luft.« Wenn ich nicht arbeiten musste, schlief ich am Tag 20 Stunden. Die restliche Zeit versuchte ich planlos, die anstehenden Dinge zu erledigen. Meine Arbeitskollegen attestierten mir ein scheußliches Aussehen. Ich hatte 15 kg zugenommen, war aufgedunsen und bleich. Ich fühlte mich elend und fürchterlich krank. Bei einem weiteren Arztbesuch lag mein TSH-Wert weit über normal."

Zusammenfassung der Kapitel

I. EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Bewältigung chronischer Krankheiten am Beispiel der Hashimoto-Thyreoiditis ein und gliedert die gesamte Hausarbeit. Es betont die Relevanz psychosozialer Probleme und die Rolle der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen.

II. DIE SCHILDDRÜSE UND IHRE HORMONE: In diesem Teil werden die grundlegende Funktion von Hormonen und die spezifische Rolle der Schilddrüse im menschlichen Körper erläutert, gefolgt von einer Beschreibung von Schilddrüsenerkrankungen und der chronischen Natur der Hashimoto-Thyreoiditis.

III. SOZIALE ARBEIT UND GESUNDHEIT: Das Kapitel beleuchtet das Handlungsfeld Gesundheit für die Soziale Arbeit, stellt das bio-psycho-soziale Modell als konzeptionellen Rahmen vor und listet verschiedene Institutionen auf, in denen Soziale Arbeit im Gesundheitswesen tätig ist.

IV. SOZIALE ARBEIT UND CHRONISCH KRANKEN MENSCHEN: Hier werden die besonderen Lebenssituationen von Menschen mit chronischen Erkrankungen thematisiert, die Bedeutung der Diagnose und Krankheitsbewältigung hervorgehoben und konkrete Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Soziale Arbeit Unterstützung leisten kann.

V. FAZIT: Das Schlusskapitel fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen, betont die persönliche Relevanz des Themas für die Autorin und plädiert für eine verbesserte, frühzeitige Diagnostik bei Hashimoto-Thyreoiditis.

Schlüsselwörter

Hashimoto-Thyreoiditis, chronische Krankheiten, Soziale Arbeit, Gesundheitswesen, psychosoziale Beratung, Schilddrüse, Hormone, Autoimmunerkrankung, Krankheitsbewältigung, Bio-psycho-soziales Modell, TSH, Lebensqualität, Rehabilitation, Gesundheitsförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bewältigung und dem Umgang mit chronischen Krankheiten, speziell der Hashimoto-Thyreoiditis, im Kontext der psychosozialen Beratung und der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Funktionsweise der Schilddrüse und Hormone, die Natur der Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis, die Rolle und Definition der Sozialen Arbeit im Gesundheitsbereich sowie konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für chronisch kranke Menschen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, Möglichkeiten der Sozialen Arbeit aufzuzeigen, um Adressaten zu befähigen, mit ihrer chronischen Erkrankung gut leben zu können, insbesondere am Beispiel der Hashimoto-Thyreoiditis.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und stellt eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema dar, ergänzt durch ein Fallbeispiel zur Veranschaulichung der Diagnosebesonderheiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beschreibt die Funktion der Schilddrüse und Hormone, Erkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis, die Aufgaben der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen, das bio-psycho-soziale Modell sowie die spezifischen Herausforderungen und Unterstützungsansätze für chronisch kranke Menschen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind: Hashimoto-Thyreoiditis, chronische Krankheiten, Soziale Arbeit, Gesundheitswesen, psychosoziale Beratung, Schilddrüse, Krankheitsbewältigung, Autoimmunerkrankung, Bio-psycho-soziales Modell, Lebensqualität.

Warum wird Hashimoto-Thyreoiditis als Beispiel für chronische Krankheiten gewählt?

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine häufige, oft unerkannte Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, die weitreichende psychosoziale Auswirkungen haben kann und somit ein repräsentatives Beispiel für den Umgang mit chronischen Krankheiten darstellt.

Welche besondere Rolle spielen Hormone bei Schilddrüsenerkrankungen?

Hormone wie T3 und T4, produziert von der Schilddrüse, sind für lebenswichtige Aufgaben wie Stoffwechselregulation und geistige Entwicklung verantwortlich; eine Dysfunktion führt zu vielfältigen Symptomen und beeinträchtigt die Lebensqualität.

Wie definiert die WHO Gesundheit im Kontext dieser Arbeit?

Die WHO definiert Gesundheit als „ein Zustand vollständigen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit oder Gebrechen“, eine Definition, die eng mit den Zielen der Sozialen Arbeit verknüpft ist.

Was sind typische Beratungsthemen der Sozialen Arbeit bei chronischen Erkrankungen?

Typische Beratungsthemen umfassen die Bewältigung der Krankheit, deren Auswirkungen auf Familie und Partnerschaft, Probleme im sozialen Umfeld, Veränderungen des beruflichen/sozialen Status, Entwicklung von Zukunftsaussichten und die Vermittlung zu Hilfegruppen.

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Details

Titel
Bewältigung und Umgang mit chronischen Krankheiten am Beispiel von Hashimoto-Thyreoiditis
Hochschule
DIPLOMA Fachhochschule Nordhessen; Zentrale
Veranstaltung
Gesundheit für Soziale Arbeit
Note
1,3
Autor
Lydia Wicki (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
19
Katalognummer
V1569387
ISBN (PDF)
9783389172520
ISBN (Buch)
9783389172537
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziale Arbeit, Gesundheit, Hashimoto
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lydia Wicki (Autor:in), 2022, Bewältigung und Umgang mit chronischen Krankheiten am Beispiel von Hashimoto-Thyreoiditis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1569387
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Leseprobe aus  19  Seiten
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