Trainingslehre 3: Erstellung einer Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining für eine sportlich aktive Person (regelmäßige sportliche Aktivität seit mindestens fünf Jahren)
Im Trainingsplan liegen verschiedene Dehnmethoden vor, welche ein unterschiedliches Anforderungspotential vorweisen. Die aufgezählten Dehnübungen wurden bewusst für den Kunden ausgewählt und auch das Belastungsgefüge ist passend zum Kunden und den Übungen ausgewählt worden. Der Kunde ist gesund und treibt bereits sehr lange Sport. Somit weist er ein gutes Körpergefühl auf. Dadurch ist er in der Lage, jede Dehnmethode auszuführen. Da der Kunde schon lange Krafttraining ausführt, hat er ein gutes Bewusstsein für die Arbeitsweise der Muskulatur. Somit fällt ihm das Verständnis für die Dehnbewegungen leicht und er hat ein gutes Muskelgefühl. Das ist ein Vorteil für das aktive Dehnen. Durch die aktive Dehnform wird die antagonistische Muskulatur gestärkt, da die Bewegung durch das Kontrahieren dieser Muskulatur ausgeführt wird. Durch die Erfahrung aus dem Krafttraining fällt es dem Kunden leicht, die hier angesteuerte Muskulatur zu aktivieren. Da bei der aktiven Dehnung jedoch nicht jede Muskelgruppe effektiv gedehnt werden und der Dehneffekt teilweise gering ausfallen kann, wurden ebenfalls Übungen der passiven Dehnmethode mit einbezogen. Bei der passiven Dehnmethode wurden folgende Hilfsmittel als passiver Faktor eingebaut: die Schwerkraft, nicht antagonistsich wirkende Muskulatur, sowie auch bei Dehnübung 2 das Hilfsmittel „Wand“. Der Kunde hat zwar ein gutes Bewusstsein für die Arbeitsweise der Muskulatur, dennoch ist nicht jeder Muskel durch aktives Dehnen effektiv ansteuerbar. Dazu kommt, dass das reine Beweglichkeitstraining für den Kunden neu ist und die passive Dehnmethode meist etwas leichter auszuführen ist.
Inhaltsverzeichnis
1 TEILAUFGABE 1 – PERSONENDATEN
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Beurteilung der Beweglichkeit und der Koordination
2 TEILAUFGABE 2 – TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEIT
2.1 Übungsauswahl und Dehnmethoden Beweglichkeitstraining
2.2 Belastungsgefüge Beweglichkeitstraining
2.3 Begründung zur Trainingsplanung für das Beweglichkeitstraining
3 TEILAUFGABE 3 – TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
3.1 Übungsauswahl Koordinationstraining
3.2 Belastungsgefüge Koordinationstraining
3.3 Begründung zur Trainingsplanung für das Koordinationstraining
4 TEILAUFGABE 4 – LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines maßgeschneiderten Trainingsplans zur Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination für eine sportlich aktive Person, um muskuläre Defizite auszugleichen und die Leistungsfähigkeit im Geräteturnen zu steigern.
- Erhebung des Ist-Zustands und der biometrischen Daten
- Entwicklung eines gezielten Beweglichkeitstrainings mit verschiedenen Dehnmethoden
- Konzeption eines progressiven Koordinationstrainings zur Stabilisierung der Gelenke
- Wissenschaftliche Begründung der Trainingsparameter und Belastungsgefüge
- Literaturgestützte Evaluation der Präventionsmöglichkeiten durch Gleichgewichtstraining
Auszug aus dem Buch
2.3 Begründung zur Trainingsplanung für das Beweglichkeitstraining
Im Trainingsplan liegen verschiedene Dehnmethoden vor, welche ein unterschiedliches Anforderungspotential vorweisen. Die aufgezählten Dehnübungen wurden bewusst für den Kunden ausgewählt und auch das Belastungsgefüge ist passend zum Kunden und den Übungen ausgewählt worden. Der Kunde ist gesund und treibt bereits sehr lange Sport. Somit weist er ein gutes Körpergefühl auf. Dadurch ist er in der Lage, jede Dehnmethode auszuführen. Da der Kunde bereits schon lange Krafttraining ausführt, hat er ein gutes Bewusstsein für die Arbeitsweise der Muskulatur. Somit fällt ihm das Verständnis für die Dehnbewegungen leicht und er hat ein gutes Muskelgefühl. Das ist ein Vorteil für das aktive Dehnen.
Der Kunde hat vor 2 Monaten mit dem Geräteturnen angefangen und möchte deswegen die Bewegungsamplitude vergrößern. Nach Schönthaler und Ohlendorf (2002) ist dies durch das kontrollierte, kurzzeitige Verlassen und Einnehmen einer nahezu maximalen Dehnposition möglich, somit eignet sich die dynamische Arbeitsweise hier sehr gut. Jedoch ist der Kunde ein Anfänger, wenn es um reines Dehnen geht. Um hier ein noch deutlicher beuwsstes Bewusstsein zu schaffen, wann ein Muskel gedehnt wird und wie sich dies anfühlt, kommen auch viele statische Dehnübungen zum Einsatz.
Zusammenfassung der Kapitel
1 TEILAUFGABE 1 – PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden der Ist-Zustand, die biometrischen Daten sowie die sportliche Vorgeschichte der fiktiven Person erhoben und analysiert.
2 TEILAUFGABE 2 – TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEIT: Hier wird ein Beweglichkeitstraining mit zehn spezifischen Dehnübungen konzipiert, das sich an den muskulären Dysbalancen des Kunden orientiert.
3 TEILAUFGABE 3 – TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Dieses Kapitel widmet sich der Entwicklung eines Koordinationsprogramms, das insbesondere die Gleichgewichtsfähigkeit und Propriozeption durch progressive Übungen fördert.
4 TEILAUFGABE 4 – LITERATURRECHERCHE: Abschließend werden zwei wissenschaftliche Studien analysiert, um die Effektivität von Gleichgewichtstraining hinsichtlich der Verletzungsprävention zu belegen.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Geräteturnen, Dehnmethoden, Propriozeption, Verletzungsprävention, Muskeldehnungsreflexe, muskuläre Dysbalancen, Bewegungsamplitude, Stabilisierung, Gleichgewichtsfähigkeit, Trainingsplanung, motorische Fähigkeiten, Biomechanik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines spezifischen Trainingsplans für Beweglichkeit und Koordination für einen sportlich aktiven Jurastudenten und angehenden Geräteturner.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse individueller Trainingsvoraussetzungen, der Auswahl geeigneter Dehn- und Koordinationsmethoden sowie der wissenschaftlichen Fundierung der Übungsprogramme.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die Verbesserung der Beweglichkeitsdefizite und der Stabilität in Knie- und Sprunggelenken, um eine optimale Leistungsfähigkeit im Geräteturnen zu erreichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine evidenzbasierte Trainingsplanung erstellt, die sich an sportwissenschaftlichen Prinzipien sowie an relevanten Fachliteratur-Studien zur Belastungssteuerung orientiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die konkrete Übungsauswahl, die Definition der Belastungsgefüge und die detaillierte Begründung, warum bestimmte Dehn- und Koordinationsübungen gewählt wurden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Beweglichkeitstraining, Propriozeption, Gleichgewichtsfähigkeit und Verletzungsprävention.
Warum wurde in der Koordinationstraining-Planung ein Partner integriert?
Die Einbindung eines Partners dient dazu, den Organisationsdruck zu erhöhen, indem der Kunde externe Blickvorgaben simultan zur körperlichen Anforderung verfolgen muss.
Welchen Einfluss hat die berufliche Tätigkeit des Kunden auf das Training?
Die überwiegend sitzende Tätigkeit als Jurastudent führt zu Nacken- und Hüftverspannungen, weshalb gezielte Dehnübungen für diese Regionen in den Plan aufgenommen wurden.
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- Michelle Balzer (Author), 2024, Trainingsplanung eines Beweglichkeits- und Koordinationstrainings für eine sportlich aktive Person, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1569643