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Die Erfolgsgründe des Science-Fiction-Films seit den sechziger Jahren

Titre: Die Erfolgsgründe des Science-Fiction-Films seit den sechziger Jahren

Mémoire (de fin d'études) , 2000 , 161 Pages , Note: Sehr Gut

Autor:in: Florian Janousek (Auteur)

Médias / Communication - Film et Télévision
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EINLEITUNG

„This movie(Total Recall, Anm. FJ) is something very rare. It’s an actual science fiction movie. Most sf movies are really something else in disguise.“(1)

Diese Aussage, die zwar den spezifischen Inhalt des Films „Total Recall“ impliziert, ist doch bezeichnend für eine allgemeine Tendenz im Science-fiction-Genre, welche einen Großteil der Anziehungskraft dieser Gattung für Filmemacher bildet. Eine Vielzahl von Sciencefiction-Filmen dient als Rahmen für Themen und Motive, die entweder klassischen Erzählstrukturen entstammen oder für deren kritisches Potential sich das „was-wäre-wenn“-Spiel der Sciencefiction am besten eignet.
Vor allem die Übernahme von erfolgreich erprobten narrativen Mustern in das zeitgemäße Genre des Zukunftsfilms wirkt an sich schon als Erfolgsformel, da die Menschheit zumeist an den selben Geschichten und Legenden Interesse zeigt. In diesem Zusammenhang empfiehlt
sich in erster Linie der nordamerikanische Kontinent als Knotenpunkt immer wiederkehrender Darstellungen. Dies beruht vermutlich auf der doch recht jungen amerikanischen Geschichte, welche eine Differenzierung vom Rest der Welt forciert und zugleich das
Zusammengehörigkeitsgefühl stärkt. Unter diesen Gesichtspunkten erscheinen die USA aus dem Blickwinkel der Filmindustire als Nährboden für gewaltige Filminszenierungen geradezu prädestiniert und der Weg wird frei für Blockbuster á la Star Wars. Allerdings muß beachtet werden, daß sich der Triumph solcher Filme nicht auf den amerikanischen Filmmarkt beschränkt, sondern das speziell die Europäer an dieser Stelle mitziehen. Und je öfter amerikanische Historie dem europäischen Publikum vorgeführt wird, umso größer wird die Akzeptanz und Identifikationsbereitschaft mit dem Filmmaterial aus Übersee. Anhand von George Lucas‘ Sternen-Trilogie wird man darüber hinaus zu einem späteren Zeitpunkt in dieser Arbeit erkennen können, daß sich der ganz große Erfolg nicht ausschließlich mit angloamerikanischen Ingredienzen bewerkstelligen läßt. Kulturelle Vielfalt könnte eines der Geheimnisse lauten, wobei die nordamerikanische Gesellschaft schon von vornherein nicht
unbedingt eine eindimensionale Kultur als Grundlage besitzt.
[...]
______
1 Dan O’Bannon zitiert bei Brosnan, John: The primal screen. S.373.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Science-fiction-Genre im Medium Film

2.1 Die Wirkung des Mediums Film

2.1.1 Die Popularität der Hollywood-Filme

2.1.2 Die Erzählstrukturen des phantastischen Kinos

2.1.3 Der Mythos als Ursprung der Dramaturgie

2.2 Entwicklung und gegenwärtiger Status des Science-fiction-Genres

2.3 Das thematische Spektrum des Science-fiction-Films

3. Neuorientierung der Science-fiction in den sechziger Jahren

3.1 „2001“ als Ausgangspunkt der neuen Science-fiction

3.2 Stanley Kubrick

3.3 Kubricks Science-fiction-Trilogie mit dem Höhepunkt „2001“

3.3.1 Die Interpretationen von 2001

3.3.2 Die Symbolik in 2001

3.3.3 Mythos und Ästhetik

4. Die „Star Wars“-Trilogie als Renaissance und Wegweiser des Science-fiction-Genres

4.1 Die Innovationen eines George Lucas

4.1.1 Neue Wege der Tricktechnik

4.1.2 Das Set, die Musik und der Ton als Bausteine des Erfolgs

4.1.3 Die Übernahme klassischer Erzählmuster in eine temporeiche Dramaturgie

4.1.4 Die Perfektion des finanziellen Höhenflugs

4.2 Die Verknüpfung von Star Wars mit anderen Filmgenres

4.3 Markante historische und politische Merkmale in der Struktur von Star Wars

4.4 Die Mythologie von George Lucas

5. Die Welt des Steven Spielberg

5.1 „Unheimliche Begegnung der Dritten Art“

5.2 „E.T. – Der Außerirdische“

5.3 Spielbergs Perfektion der Technik

6. Horror und Science-fiction

6.1 Eine Definition zum Vergleich zweier verwandter Genres

6.2 Die komplexen Attribute von „Alien“

6.2.1 Die narrative Konstruktion von „Alien“

6.2.2 Ausstattung und technische Stilmittel

7. Tempo und Witz in den Achtzigern

7.1 Der Actionfilm im Science-fiction-Genre

7.2 „Zurück in die Zukunft“

8. Erläuterungen zum Verfahren der Filmnetz-Analyse

9. Praktische Ausarbeitung der ausgewählten Filme

9.1 Die „Star Wars-Trilogie“

9.1.1 Das Filmnetzwerk der Star Wars-Trilogie

9.1.2 Die sozialen Muster und Identifikationsaspekte der Star Wars-Trilogie

9.2 „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“

9.2.1 Das Filmnetzwerk von Alien

9.2.2 Die sozialen Muster und Identifikationsaspekte in Alien

9.3 „E.T. – Der Außerirdische“

9.3.1 Das Filmnetzwerk von E.T.

9.3.2 Die sozialen Muster und Identifikationsaspekte in E.T.

9.4 „Terminator“

9.4.1 Das Filmnetzwerk von Terminator

9.4.2 Die sozialen Muster und Identifikationsaspekte in Terminator

9.5 „Zurück in die Zukunft“

9.5.1 Das Filmnetzwerk von Zurück in die Zukunft

9.5.2 Die sozialen Muster und Identifikationsaspekte in Zurück in die Zukunft

10. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die Erfolgsgründe des Science-fiction-Films in den letzten dreißig Jahren, um durch eine Analyse ausgewählter Blockbuster allgemeine Erfolgsmuster zu identifizieren und die Rolle dieses Genres als populäres Medium zu verstehen.

  • Entwicklung des Science-fiction-Genres vom Nischenbereich zum kommerziellen Blockbuster-Markt.
  • Die Bedeutung von Tricktechnik und audiovisueller Gestaltung für den kommerziellen Erfolg.
  • Narrative Strukturen, insbesondere die Nutzung von Mythen und Western-Elementen.
  • Soziologische Analyse der Identifikationsaspekte durch die Filmnetz-Analyse.
  • Fallstudien zu wegweisenden Werken wie "2001: Odyssee im Weltraum", der "Star Wars"-Trilogie, "Alien", "E.T." und "Terminator".

Auszug aus dem Buch

Die Innovationen eines George Lucas

Der erste Schritt Lucas‘, um seine Intentionen in entsprechender Art und Weise umzusetzen, war die Schaffung neuer tricktechnischer Aufnahmeverfahren. Wie bereits in Kapitel 2.2 erwähnt, entwickelte ein Spezialistenteam eine Kamera, die es ermöglichte Weltraumszenen in einer noch nie gesehenen Form darzustellen. Hinzu kamen die masken- und kostümbildnerischen Leistungen, welche die Existenz von Androiden und Außerirdischen markant und faszinierend erscheinen ließen. Neben der Herstellung einer futuristischen Atmosphäre dienen diese Special-effects vor allem zur Erzeugung märchenhafter und phantastischer Welten.

In diesem Konnex wird die Notwendigkeit der Weiterentwicklung vorhandener tricktechnischer Instrumente für die Gestaltung von Star Wars deutlich. Die Computer-Controlled-Camera, oder auch motion control camera genannt, war für die Darstellung der Flug- und Schlachtsequenzen von immenser Bedeutung. Die Eröffnungsszene des ersten Films, in der ein imperialer Schlachtkreuzer ein Rebellenschiff quer über die gesamte Leinwand verfolgt, hätte ohne dieser Spezialkamera wohl nicht in die Realität umgesetzt werden können. Der nächste Schritt, den die Special-effects-Teams vollzogen, war der Progreß der Stop-Motion-Technik. Zum Beispiel setzten sie im dritten Film der Trilogie, um ein überdimensionales Monster und imperialer Kampfmaschinen realistischer darzustellen, die Go-Motion-Technik ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Untersuchungsgegenstand und beschreibt die wachsende Bedeutung des Science-fiction-Genres im modernen Hollywood-Kino.

2. Das Science-fiction-Genre im Medium Film: Dieses Kapitel erläutert die Wirkung des Films als Massenmedium und definiert die grundlegenden Merkmale und das thematische Spektrum der Science-fiction.

3. Neuorientierung der Science-fiction in den sechziger Jahren: Es wird die historische Zäsur durch Stanley Kubricks "2001: Odyssee im Weltraum" und die daraus resultierende ästhetische und technologische Neuausrichtung beschrieben.

4. Die „Star Wars“-Trilogie als Renaissance und Wegweiser des Science-fiction-Genres: Analyse der innovativen Strategien von George Lucas, insbesondere der Verbindung von Tricktechnik mit klassischen Mythen und Genre-Elementen.

5. Die Welt des Steven Spielberg: Untersuchung von Spielbergs Fokus auf positive emotionale Bindungen, Kindheit und die religiösen Analogien in seinen Science-fiction-Filmen.

6. Horror und Science-fiction: Erörterung der Grenzbereiche zwischen Horror und Science-fiction am Beispiel von "Alien", wobei das Monster als Instrument der Angst im Vordergrund steht.

7. Tempo und Witz in den Achtzigern: Beschreibung der zunehmenden Bedeutung von Action, Geschwindigkeit und Zeitreise-Thematiken in der Science-fiction-Produktion dieses Jahrzehnts.

8. Erläuterungen zum Verfahren der Filmnetz-Analyse: Detaillierte Darlegung der methodischen Vorgehensweise zur Untersuchung der Filmnetzwerke und sozialen Muster.

9. Praktische Ausarbeitung der ausgewählten Filme: Anwendung der entwickelten Methode auf "Star Wars", "Alien", "E.T.", "Terminator" und "Zurück in die Zukunft" zur Ermittlung der Erfolgsfaktoren.

10. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse über die Konfrontation von Technik und Natur sowie der Bedeutung der positiven Heldenfiguren für den breiten Publikumserfolg.

Schlüsselwörter

Science-fiction, Film, Hollywood, Blockbuster, Tricktechnik, Special Effects, Mythologie, Filmnetz-Analyse, George Lucas, Steven Spielberg, Star Wars, Alien, Terminator, E.T., Zurück in die Zukunft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht die zentralen Erfolgsfaktoren des Science-fiction-Genres im Medium Film über einen Zeitraum von drei Jahrzehnten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung von Filmtechniken, die narrativen Strukturen (Mythen, Western-Motive), die Bedeutung des Mainstreams sowie soziologische Aspekte wie Identifikationsmuster.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, durch eine detaillierte Analyse ausgewählter Meilensteine des Genres übergreifende Merkmale und Gründe für deren enormen kommerziellen Erfolg herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine eigens definierte "Filmnetz-Analyse", einen filmsoziologischen Ansatz, um soziale Muster in den untersuchten Filmen durch die Zerlegung in verschiedene Variablen zu identifizieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen, widmet sich der Bedeutung der Tricktechnik und untersucht detailliert erfolgreiche Filmreihen wie Star Wars, Alien oder E.T. auf ihre Erfolgsstrukturen hin.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Science-fiction, Film, Hollywood, Blockbuster, Filmnetz-Analyse, Mythologie und spezifische Regisseure wie George Lucas und Steven Spielberg charakterisiert.

Inwiefern beeinflusste die Mondlandung das Genre?

Die realen Fortschritte in der Raumfahrt machten einfache Weltraum-Abenteuer als Science-fiction-Thema unmöglich, da die Realität die Phantastik einholte, was eine Neuorientierung hin zu phantastischeren, unbestimmten Orten erzwang.

Welche Rolle spielen "Sündenböcke" in den Filmen?

Oft werden Wissenschaftler oder die Technik selbst in den untersuchten Filmen als negative Kraft oder "Gegenspieler" zur menschlichen Tugend dargestellt, was eine Identifikationsfläche für ein Publikum bietet, das sich mit der modernen Technik kritisch auseinandersetzt.

Fin de l'extrait de 161 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Die Erfolgsgründe des Science-Fiction-Films seit den sechziger Jahren
Université
University of Vienna  (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft)
Note
Sehr Gut
Auteur
Florian Janousek (Auteur)
Année de publication
2000
Pages
161
N° de catalogue
V157
ISBN (ebook)
9783638101141
Langue
allemand
mots-clé
Erfolgsgründe Science-Fiction-Films Jahren
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Florian Janousek (Auteur), 2000, Die Erfolgsgründe des Science-Fiction-Films seit den sechziger Jahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157
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Extrait de  161  pages
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