Erstellung eines Rechnungswesen–WebCT Kurses und eines Grundlagenhandbuchs zu WebCT


Hausarbeit, 2002

49 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Gliederung:

Abbildungsverzeichnis

Abkurzungsverzeichnis

0. Zielstellung

1. E-Learning
1.1. Definition: Was ist E-Learning
1.2. Kombination von Informationstechnologie und Ausbildung
1.3. Studium und Cyberspace

2. Die Tendenz des E-Learning
2.1. Einsatzformen von E-Learning
2.2. Organisatorische Verankerung von E-Learning
2.3. Nutzung von E-Learning

3. Vor - und Nachteile von E-Learning

4. WebCT
4.1. Was ist WebCT und wann ist die Verwendung sinnvoll?
4.2. Lehrende und Studierende als Nutzer von WebCT
4.3. Welche Moglichkeiten bietet WebCT fur Lehrende?
4.4. WebCT im Testvergleich
4.5. Welches sind die ersten Schritte?

5. Einsatz von E - Learning an der Hochschule Anhalt
5.1. WebCT – Nutzung der Abteilung Bernburg
5.2. Andere Einsatzformen von E-Learning

6. Projektkurs "Rechnungswesen"
6.1. Inhalte des Kurses
6.2. Vor- und Nachteile des Kurses

Anhang

Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb.1 : Einsatz von E-Learning in den 350 Top Unternehmen

Abb.2 : Formen von E-Learning

Abb.3 : Organisatorische Verankerung von E-Learning

Abb.4 : Anteile Mitarbeiter in E-Learning MaBnahmen

Abb.5 : Anteil E-Learning Budget

Abb.6 : Nutzung des Internets fur die Lehre an den Fachbereichen 1 und 2

Abb.7 : WebCT - Designer - Ansicht

Abb.8 : WebCT - Studenten - Ansicht

Abkurzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

0. Zielstellung

Das Thema dieser Hausarbeit ist die Erstellung eines Online-Lerkurses mit Hilfe der WebCT Software fur das Lehrgebiet Rechnungswesen und die Erstellung eines Grundlagenhandbuches zu WebCT.

Die Arbeit wurde dabei in einen theoretisch orientierten Teil und in einen praxisorientierten Teil untergliedert.

Im Vorfeld beschaftigt sich der Theorieteil dabei mit der Frage: „Was heiBt E- Learnig?“. Des weiteren wird naher erlautert, welche neuen Moglichkeiten durch die Nutzung von WebCT fur den Lehrenden eroffnet werden.

Im Praxisteil der Hausarbeit wird dargestellt, wie E-Learning, insbesondere WebCT, an der Hochschule Anhalt Abteilung Bernburg bereits eingesetzt wird. Um dazu eine bessere und objektive Aussage treffen zu konnen, wurde eine Untersuchung durchgefuhrt in der bestimmt wurde, wie das Internet von den Lehrenden an der Hochschule derzeit genutzt wird.

Es werden weiterhin der Grundaufbau sowie die Vorteile und Nachteile, des zu erstellenden WebCT Kurses aufgezeigt.

Da WebCT von Unternehmen als eine einfache und gleichzeitig wirksame Lehrmethode u.a. im Personalwesen zur Mitarbeiterschulung eingesetzt wird, ist dadurch der Bezug zum Lehrgebiet Betriebsinformatik sichtbar. WebCT ist eine Anwendungsmoglichkeit der EDV in der betriebwirtschaftlichen Arbeit. Durch die elektronische Auswertung von Online- Tests lassen sich schnell Aussagen uber den Wissensstand von den Mitarbeitern treffen und daraus Konsequenzen fur die weitere Aus- oder Weiterbildung ableiten.

Im Anhang zu dieser Hausarbeit ist die Online-Lern-Software WebCT naher erlautert. AuBerdem wird ein kurzer Abriss uber die Anwendungsmoglichkeiten von WebCT aus der Sicht des Designers (Lehrkraft) dargestellt, um die Erstellung von Kursen zu erleichtern.

E-Learning

1.1. Definition: Was ist E-Learning ?

Mit dem Aufschwung des "World Wide Web” hat die Moglichkeit der Nutzung des Internet als Ausbildungswerkzeug auf der ganzen Welt fur Aufsehen gesorgt und das Interesse im Bildungs- und Wissenschaftsbereich geweckt. Viele Professoren an Hochschulen und Lehrer haben sich schon der Herausforderung gestellt virtuelle Klassenzimmer aufzubauen und immer mehr Schulen werden vernetzt, um die Moglichkeiten des Electronic Learning fur alle Schuler verfugbar zu machen. Die Branche boomt und wird in atemberaubender Geschwindigkeit weiterentwickelt.

Was aber genau ist E-Learning?

Es ist:

- Lernen ohne Grenzen
- Kombination von Informationstechnologie und Ausbildung
- Studium im Cyberspace

Das Internet hat den groBen Vorteil, dass es sowohl zum Lehren als auch zum Lernen verwendet werden kann. Beide, Ausbilder und Auszubildender haben die Moglichkeit Informationen aus dem Netz zu ziehen. Es spart Anstrengungen und Zeit, ein paar einfache Mausklicke und man ist bei dem gewunschten Thema. Praktisch ist es auBerdem an der Hochschule, wenn man sich zum Beispiel fur ein Referat uber ein bestimmtes Gebiet informieren muss. Anstatt lange Bucher oder Zeitschriften zu walzen, gibt man einfach den gewunschten Begriff in die Suchmaschine ein. Fur wissensdurstige Schuler, die sich abseits der Schule noch weiterbilden wollen bietet das E-Learning die geeigneten Voraussetzungen. Ob News aus Amerika, Indien oder Australien, das Internet ist global und ermoglicht auch dies. Lernen ohne Grenzen, an jedem Ort und zu jeder beliebigen Zeit, 24 Stunden am Tag, gehoren also zu den Merkmalen des Electronic Learning.[1]

1.2. Kombination von Informationstechnologie und Ausbildung

Das World Wide Web liefert Informationen zu jeder Zeit und an jedem Ort. Es ist ein unverzichtbarer Aspekt, welcher nicht mehr wegzudenken ist, da er das Geschaft in den neuen Wirtschaften vorantreibt. Heutzutage basiert Geschaft auf Fachwissen und Lernen wandelt Informationen in dieses Fachwissen um. Die Informationen erhalt man naturlich am einfachsten und besten durch die multimedialen Medien (Internet, CD- ROM, Fernsehen,...). Um spater optimal mit diesen Medien umgehen zu konnen ist es also wichtig, sie schon bei der Ausbildung kennen zu lernen. Electronic Learning gehort also auch zur Ausbildung an der Schule.

1.3. Studium im Cyberspace

Das ganze Studium via Internet - anmelden zum Seminar, bearbeiten der Aufgaben, chatten mit den Kollegen der Arbeitsgruppe, Fragen an die Professoren - alles zu Hause am heimischen Computer. Dies ermoglicht z.B. die Fernuniversitat im westfalischen Hagen. Studiengange, die ausschlieBlich Online angeboten werden gibt es jedoch wenige.

Wird die Online-Hochschule das Lernen in Horsaal und Seminar ersetzten? Soweit ist es zwar noch nicht, aber Tatsache ist, dass deutsche Hochschulen ihre Angebote im Internet ausbauen: Uberall in Deutschland entstehen derzeit virtuelle Hochschulen ("Virtuelle Hochschule Bayern”, "Virtuelle Fachhochschule”, "Virtuelle Universitat Oberrhein”, "Projektverbund Virtueller Campus", "Virtuelle Deutsche Universitat"). Die Entwicklung geht rasend, neue Medien und Kommunikationsmoglichkeiten entstehen, die man im Bildungsbereich nutzen kann, der Bund investiert 42 Millionen Mark in die Projekte, der Freistaat Bayern 22 Millionen und glaubt man der Studie "Szenario 2005", so wird bereits in funf Jahren mindestens die Halfte aller Studenten an virtuellen Hochschulen studieren. Vorreiter der ganzen Entwicklung und Revolution der Informationstechnologien ist Amerika, wo es schon seit Jahren Hochschulen gibt, die nur im Netz bestehen ("University of Phoenix", "Regents College").

Schnellere Datennetze sowie leistungsstarkere Rechner werden die Entwicklung weiter vorantreiben. Es ist jedoch nicht anzunehmen, dass eine neue Technologie die alte komplett ablost. Es wird vor allem eine Erweiterung der Moglichkeiten sein und nur fur die Studenten reizvoll sein, die sich zusatzliche Qualifikationen erarbeiten wollen.[2]

2. Die Tendenz des E- Learning, Statistiken

2.1 Einsatzformen von E- Learning

In diesem Themengebiet wurde zunachst die Frage gestellt, ob E- Learning uberhaupt von den Unternehmen genutzt wird. Diese Frage wurde, wie man der Grafik entnehmen kann, von 88% der Unternehmen mit Ja beantwortet. 12% der Unternehmen setzen E­Learning nicht ein. Dieses Ergebnis kann man als hoch bewerten und feststellen, dass in ca. 9 von 10 Unternehmen E- Learning genutzt wird.

Auf die Frage nach unterschiedlichen Erscheinungsformen waren die Antworten wesentlich geteilter. Die Auswertung zeigt, dass die seit mehreren Jahren bewahrten Anwendungsformen CBT sowie Schulungsvideos auch heute das Anwendungsspektrum beim E - Learning dominieren. 93% der Unternehmen setzten CBTs ein, 2/3 der Unternehmen verwenden Schulungsvideos.1

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.2 : Formen von E-Learning

2.2. Organisatorische Verankerung von E- Learning

Es wurde gefragt, in welchen Bereichen E- Learning im Unternehmen organisatorisch verankert ist. Auch hier waren mehrere Antworten moglich. Es dominiert eindeutig der Personal- bzw. Weiterbildungsbereich bei der organisatorischen Verankerung. Eine gewisse Bedeutung hat auch der IT - Bereich.

Personalbereich Weiterbildungsbereich IT - Bereich sonst. Fachbereich Geschaftsleitung Vertrieb Marketing externer Dienstleister 0% 50% 100%

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.3 : Organisatorische Verankerung von E-Learning

2.3. Nutzung von E- Learning

Die Fragen nach dem Anteil der Mitarbeiter, die E- Learning bereits im Jahr 2000 nutzten, war nur bei etwa bei 40% der ruckgelaufenen Fragebogen beantwortet. Dies kann verschiedene Ursachen haben. Es ist z.B. moglich, dass bezuglich der E- Learning MaBnahmen keine separaten Aufzeichnungen gefuhrt werden, so dass die Fragen also nicht beantwortet werden konnen. Nur bei jedem funften Unternehmen, das auf diese Frage geantwortet hat, werden mehr als die Halfte der Mitarbeiter mit E- Learning geschult.

Damit erreicht E- Learning bei weitem nicht die Anzahl der Mitarbeiter wie klassische Lernformen. Die Ergebnisse der Studie lassen vermuten, dass die Durchdringung von E­Learning in den nachsten Jahren zunehmen wird. Die gleiche Frage wurde fur das Jahr 2001 gestellt. Es beteiligten sich deutlich mehr Unternehmen und kaum eines plant das E- Learning zuruckzufahren. Der Anteil der via E- Learning zu schulenden Mitarbeiter verdoppelte sich sogar.1

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.4 : Anteile Mitarbeiter in E-Learning MaBnahmen

Einen guten Indikator fur die Bedeutung von E- Learning in der Aus- und Weiter- bildung stellt das zur Verfugung stehende Budget dar.

Von den befragten Un tern eh men soll der E- Learning Anteil immerhin bei jedem funften Unternehmen groBer als 20% sein. Bei 40% der Unternehmen ist der Anteil mit unter 5% relativ gering.1

Vor- und Nachteile des E- Learning

Vorteile:

In der Informations- und Wissensgesellschaft ist kontinuierliches Lemen der Weg zum Erfolg. Das Lernen der Zukunft orientiert sich am konkreten Wissensbedarf, der zur Bewaltigung der taglichen Arbeitsaufgaben erforderlich ist. Die Vorteile von E - Learning lassen sich sowohl fur die Aus- und Weiterbildung als auch fur die Befriedigung des personlichen "Wissensdursts" ideal nutzen. Uber das Internet und das Intranet ist Wissen 24 Stunden online verfugbar, Mitarbeiter konnen selbstandig ihren Wissensbedarf befriedigen und Wartezeiten bei Studenten auf den nachsten Seminartermin entfallen. Mit E- Learning konnen Lehreinheiten jederzeit in den Arbeitsprozess einflieBen, ohne ihn zu unterbrechen. Dies reduziert Kosten und verbessert gleichzeitig die Effizienz von Lernen im Unternehmen. Verbunden mit dem Einsatz der neuen Medien und des Internets macht sich eine Aufbruchstimmung in der Personalentwicklung bemerkbar. Mit der Grundung von Online-Akademien, Online Bibliotheken,... wird das betriebliche Lernen unterstutzt und gleichzeitig Medienkompetenz bei den Mitarbeitern aufgebaut. Auch der Bildungsbereich wird durch E- Learning bedeutend verandert. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass man ohne Gruppenzwang lernen kann.

Nachteile:

Wahrend viele Menschen mittlerweile auf E- Learning schworen, gibt es doch auch einige, die noch vorsichtig sind. Sie haben Angst, isoliert oder hilflos technischen Problemen ausgeliefert zu sein. Ein weiterer negativer Aspekt ist sicherlich auch, dass man immer alleine am Computer sitzt, keine neuen Leute treffen kann und es schwer fallt mit seinen "Cyberspace Mitarbeitern" ein Gruppengefuhl zu entwickeln. Es lasst sich auch statistisch belegen, dass sich die Begeisterung der Studenten fur E- Learning in Grenzen halt. Bei der Befragung von 1300 Studenten in Berlin, konnten sich gerade einmal 16% vorstellen virtuell zu studieren. In Bibliotheken und Verwaltung befurwortete die Mehrheit zwar den Einsatz neuer Medien, die Studenten bevorzugen aber den personlichen Kontakt zu Mitstudenten und Professoren. Auch in den USA stoBen die "Internet-Vorreiter" auf Skepsis. Im Fruhjahr protestierten Studierende an einer bedeutenden Online-Uni gegen Online-Kurse. Sie furchteten, die Qualitat ihrer Ausbildung verschlechtere sich dadurch.

[...]


[1] www.rfg.fr.bw.schule.de

[2] www.Spiegel.de November 2001

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten

Details

Titel
Erstellung eines Rechnungswesen–WebCT Kurses und eines Grundlagenhandbuchs zu WebCT
Hochschule
Private Fachhochschule Döpfer
Note
1,7
Autor
Jahr
2002
Seiten
49
Katalognummer
V15713
ISBN (eBook)
9783638207522
ISBN (Buch)
9783638728232
Dateigröße
993 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erstellung, Rechnungswesen–WebCT, Kurses, Grundlagenhandbuchs, WebCT
Arbeit zitieren
Diplom-Betriebswirt Andre Hiller (Autor), 2002, Erstellung eines Rechnungswesen–WebCT Kurses und eines Grundlagenhandbuchs zu WebCT, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15713

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