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Soziale Arbeit mit Drogenabhängigen im Rahmen der Aids-Hilfe

Titel: Soziale Arbeit mit Drogenabhängigen im Rahmen der Aids-Hilfe

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2009 , 23 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Michael Herwig (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit ist in vier Kapitel unterteilt und stellt den Aufbau der Aids-Hilfe Osnabrück e.V., sowie das Problem der sozialen Akzeptanz von Drogen und ihren Gebrauchern in der Gesellschaft vor.

Das erste Kapitel erläutert die Problemstellung.

Im zweien Teil dieser Arbeit wird ein Überblick über die Aids-Hilfe Osnabrück e.V. gegeben und die niedersächsische Aids-Hilfe als Dachverband vorgestellt. Anschließend werden die Mitarbeiter und ihre Funktionen, die Angebote und die Schwerpunkte mit denen die Aids-Hilfe Osnabrück e.V. arbeitet aufgezeigt. Um dieses Kapitel abzuschließen, werden die Safer Use und die Safer Sex Praktiken kurz erläutert.

Der dritte Teil der vorliegenden Arbeit gibt eine Definition für den Begriff der Sucht. Danach werden die Gefahren, die bei der Unterschätzung der Wirkung von Rauschmitteln auftreten aufgeführt. Anschließend werden die wichtigsten Rauschstoffe mit ihrer kulturellen Akzeptanz und die Designer-Drogen aufgelistet. Dieses Kapitel wird zum Ende mit dem Thema Mischkonsum abgeschlossen.

Der vierte Teil beschäftigt sich mit dem Hauptschwerpunkt, der sozialen Akzeptanz von Drogen in Kulturen und zeigt einige Kulturen, in denen Rauschmittel und ihre Konsumenten sozial eingebunden sind. Der nächste Punkt in diesem Teil zeigt den abstinenzorientierten Ansatz und seine Folgen für die Betroffenen. Danach wird die aggressive Abstinenzstrategie kurz angesprochen. Im Folgenden Absatz werden die polizeilichen Möglichkeiten zur Kontrolle von Drogengebrauchern aufgeführt. Diese beziehen sich auf Besucher der Techno- und Rave-Szene. Nachfolgend werden die Folgen vom Führen eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Rauschsubstanzen kurz angesprochen. Auch wird das Thema des Drogenkonsums unter Prohibitionsbedingungen nur kurz gehalten. Danach wird der Zusammenhang von Prostitution und HIV im Verbund mit Heroinkonsum vorgestellt. Anschließend soll verdeutlicht werden, dass oft in Szenen, in denen Drogen konsumiert werden, eine Sondersprache vorherrscht. Mit dem Punkt der mangelnden interdisziplinären Arbeit, wird der veraltete Ansatz mit seinen Folgen angesprochen und es folgt der Wandel des Ansatzes, zu einem modernen, akzeptanzorientierten Ansatz. Damit beginnt zugleich die Arbeit der Aids-Hilfe mit Drogenabhängigen Menschen. Dabei wird auf den Substitutionsstoff Methadon eingegangen, der mit dem Wandel des Ansatzes akzeptiert wurde. Danach werden die Änderungen des Betäubungsmittelgesetzes.......Platz ist aufgebraucht

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Inhalt der Problemstellung

2. Aids-Hilfe Osnabrück e.V.

2.1. Überblick über die Aids- Hilfe Osnabrück e.V.

2.2. Mitarbeiter der Aids-Hilfe Osnabrück e.V.

2.3. Angebote

2.4. Schwerpunkte der Arbeit der Aids-Hilfe Osnabrück e.V.

2.5. Safer Use und Safer Sex als risikominimierende Praktiken

3. Theoretische Grundlagen

3.1. Begriff der Sucht nach Wanke:

3.2. Unterschätzung der Gefahren von Rauschmitteln

3.3. Wichtige Rauschgifte und Designer-Drogen im Überblick

3.4. Mischkonsum/ Beikonsum

4. Drogen in der Kultur und ihre soziale Akzeptanz

4.1. Rauschmittel in verschiedenen Kulturen

4.2. abstinenzorientierter Ansatz und Folgen

4.2.1. Aggressive Abstinenzstrategie

4.2.2. Polizeiliche Möglichkeiten zur Kontrolle

4.2.3. Führen eines Kraftfahrzeuges unter Drogeneinfluss

4.2.4. Drogenkonsum unter Prohibitionsbedingungen

4.2.5. Prostitution und HIV

4.2.6. Drogenspezifische Sprache

4.2.7. Mangelnde interdisziplinäre Arbeit

4.3. Wandel des Ansatzes

4.3.1. Methadon:

4.3.2. Änderungen des Betäubungsmittelgesetzes

4.3.3. Vergabe von sterilen Spritzen und Kondomen

4.3.4. Spritzenautomaten

4.3.5. Drug-Checking

5. Suchterkrankung in der Familie

5.1. Suchterkrankung im Kontext der Familie

5.2. Rollenverteilung in einer von Sucht betroffenen Familie

5.2.1. Enabler

5.2.2.Familienheld

5.2.3. Sündenbock

5.2.4. Fast Schweigsames Kind

5.2.5. Maskottchen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Überblick über die Tätigkeit der Aids-Hilfe Osnabrück e.V. zu geben und die soziale Akzeptanz von Drogen sowie deren Gebrauchern kritisch zu beleuchten. Dabei wird der Wandel von abstinenzorientierten hin zu akzeptanzorientierten Ansätzen in der Drogenhilfe sowie die Auswirkungen von Suchterkrankungen auf das familiäre Umfeld untersucht.

  • Strukturen und Angebote der Aids-Hilfe Osnabrück e.V.
  • Wissenschaftliche Definition von Sucht und Rauschmitteln
  • Soziokulturelle Aspekte und Akzeptanz von Drogenkonsum
  • Paradigmenwechsel in der Drogenarbeit (von Abstinenz zu Schadensminimierung)
  • Psychosoziale Dynamiken von Suchterkrankungen in Familien

Auszug aus dem Buch

3.1. Begriff der Sucht nach Wanke:

„Sucht ist ein unabweisbares Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand. Diesem Verlangen werden die Kräfte des Verstandes untergeordnet. Es beeinträchtigt die freie Entfaltung der Persönlichkeit und zerstört die sozialen Bedingungen und die sozialen Chancen eines Individuums.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Inhalt der Problemstellung: Dieses Kapitel führt in das Ziel der Arbeit ein, die Tätigkeit der Aids-Hilfe Osnabrück e.V. zu erläutern und das gesellschaftliche Problem der sozialen Akzeptanz von Drogenabhängigen darzulegen.

2. Aids-Hilfe Osnabrück e.V.: Hier werden die Aufgaben, das Mitarbeiterteam und die vielfältigen niedrigschwelligen Angebote der Einrichtung sowie das Konzept der Safer Use Praktiken vorgestellt.

3. Theoretische Grundlagen: Das Kapitel bietet eine Definition des Suchtbegriffs sowie einen Überblick über verschiedene Rauschmittel, Designer-Drogen und die Gefahren des Mischkonsums.

4. Drogen in der Kultur und ihre soziale Akzeptanz: Dieses zentrale Kapitel analysiert den kulturellen Umgang mit Drogen, stellt veraltete Abstinenzstrategien neuen akzeptanzorientierten Ansätzen gegenüber und beschreibt moderne Maßnahmen wie Drug-Checking.

5. Suchterkrankung in der Familie: Hier wird der systemische Aspekt von Sucht als Familienkrankheit betrachtet und anhand verschiedener Rollenmuster der Kinder verdeutlicht.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der Flexibilität in der Sozialarbeit zusammen und bewertet die Auswirkungen der geänderten Gesetzgebung auf die moderne Drogenhilfe.

Schlüsselwörter

Aids-Hilfe, Sucht, Drogenabhängigkeit, Soziale Akzeptanz, Safer Use, Safer Sex, Prävention, Schadensminimierung, Substitutionsbehandlung, Drogenpolitik, Familienkrankheit, Methadon, Drug-Checking, Spritzentausch, Akzeptanzorientierter Ansatz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Arbeitsweise der Aids-Hilfe Osnabrück e.V. und analysiert die soziale Akzeptanz von Drogen sowie die Auswirkungen von Sucht auf Betroffene und deren Familien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Arbeit der Aids-Hilfe, theoretische Aspekte von Sucht, der soziokulturelle Umgang mit Drogen und der Einfluss von Suchterkrankungen auf Familiensysteme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, dem Leser einen Überblick über niedrigschwellige Drogenhilfe-Angebote zu geben und den Wandel hin zu einer akzeptanzorientierten Suchtarbeit aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Konzepten und Berichten der Aidshilfe, um aktuelle Ansätze der Drogenarbeit zu beschreiben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung der Aids-Hilfe, theoretische Grundlagen zu Suchtstoffen, eine soziokulturelle Analyse der Drogenakzeptanz und eine systemische Betrachtung der familiären Suchtdynamik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sucht, Safer Use, Akzeptanzorientierung, Drogenhilfe und Familienkrankheit charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die "aggressive Abstinenzstrategie" vom akzeptanzorientierten Ansatz?

Die Abstinenzstrategie fokussierte auf Sanktionen und ein medizinisches Modell, während der akzeptanzorientierte Ansatz auf Freiwilligkeit, Selbstbestimmung und Schadensminimierung basiert.

Welche Rollen nehmen Kinder in einer von Sucht betroffenen Familie ein?

Die Arbeit identifiziert fünf Rollen: den Enabler, den Familienhelden, den Sündenbock, das fast schweigsame Kind und das Maskottchen, die jeweils unterschiedliche Bewältigungsmechanismen für die familiäre Belastung darstellen.

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Details

Titel
Soziale Arbeit mit Drogenabhängigen im Rahmen der Aids-Hilfe
Hochschule
Hochschule Osnabrück  (WiSO)
Veranstaltung
Praxisfelder der Sozialen Arbeit
Note
1,7
Autor
Michael Herwig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
23
Katalognummer
V157132
ISBN (eBook)
9783640703524
ISBN (Buch)
9783640704125
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziale Arbeit Aids HIV Aids Hilfe Drogen Sucht Methadon Begriff Kultur Familie Soziale Akzeptanz Rollenmuster
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michael Herwig (Autor:in), 2009, Soziale Arbeit mit Drogenabhängigen im Rahmen der Aids-Hilfe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157132
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Leseprobe aus  23  Seiten
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