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Markenbildungsstrategien im K-Pop. Die globale Positionierung von Blackpink

Titel: Markenbildungsstrategien im K-Pop. Die globale Positionierung von Blackpink

Bachelorarbeit , 2025 , 38 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sarah Schenkel (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird am Beispiel von Blackpink gezeigt, wie es die südkoreanische Gruppe geschafft hat, sich als eine der erfolgreichsten Girl Groups zu positionieren. Die Forschungsfrage, die dabei untersucht wird, soll Antworten darauf liefern, inwiefern es Blackpink gelingt, sich durch den gezielten Einsatz von Markenbildungsstrategien, als globale Marke zu etablieren und in internationalen Märkten langfristigen Erfolg zu sichern.

Mit der stetig wachsenden Anzahl an Musikveröffentlichungen auf Plattformen wie Spotify stellt sich die Frage, wie Musiker sich langfristig behaupten können. Allein in den letzten vier Jahren hat sich die verfügbare Anzahl an Songs auf der Plattform verdoppelt. Gerade deshalb ist es für Musiker entscheidend, sich von der immer wachsenden Konkurrenz abzuheben. Das gelingt vor allem durch den Aufbau einer klaren Markenidentität, die ihren Namen zu einer Marke macht. Der Prozess, seine Persönlichkeit bewusst zur Differenzierung einzusetzen, wird als Personal Branding bezeichnet. Personal Branding zeigt, dass nicht nur Produkte, sondern auch Menschen eine Marke werden können. Immer mehr bekannte Persönlichkeiten, sei es aus dem Sport, der Politik oder eben der Musik, nutzen diese Strategie, um sich auf dem Markt durchzusetzen.

Die vorliegende Arbeit ist in sechs Kapitel unterteilt. Nach der Einleitung folgt eine grundlegende Definition der K-Pop-Industrie, da diese sich in einigen Punkten von der westlichen Musikindustrie unterscheidet. Danach folgt eine Einführung in die Thematik der Markenbildung. Dabei wird sowohl auf die Besonderheiten der Musikindustrie als auch auf allgemeine Theorien und Konzepte der Markenbildung eingegangen. Kapitel 3 widmet sich den theoretischen Grundlagen der Markenbildung. Es werden zwei zentrale Modelle vorgestellt. Zuerst Kellers Brand Equity Model und danach das Konzept des Cultural Branding nach Holt. Diese dienen als theoretisches Fundament der Arbeit. In Kapitel 4 wird Blackpink als Fallstudie analysiert. Kapitel 5 verknüpft die theoretischen Ansätze mit der Fallstudie und diskutiert die gewonnenen Erkenntnisse. Abschließend werden in Kapitel 6 die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und Implikationen für die Praxis aufgezeigt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ziel und Fragestellung der Untersuchung

1.2 Relevanz des Themas für Marketing und Branding

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Erklärung und Definition der K-Pop Industrie und Markenbildung

2.1 Definition und Besonderheiten der K-Pop-Industrie

2.2 Markenbildung in der Musikindustrie

3 Theoretische Grundlagen

3.1 Theorien der Markenbildung

3.1.1 Keller’s Brand Equity Model

3.1.2 Cultural Branding nach Holt

4 Blackpink als Marke: Analyse

4.1 Markenidentität und Positionierung

4.2 Community-Bildung und soziale Dynamik

4.3 Co-Branding und internationale Präsenz

5 Verknüpfung von Theorie und Praxis

5.1 Anwendung von Keller auf die Markenbildung von Blackpink

5.2 Anwendung von Cultural Branding auf Blackpink

6 Schlussfolgerung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht die globalen Markenbildungsstrategien der K-Pop-Gruppe Blackpink, um zu analysieren, wie sie sich als eine der erfolgreichsten internationalen Musikmarken etabliert hat und langfristige Bindungen zu ihren Fans aufbaut.

  • Analyse von Markenbildungsstrategien im K-Pop-Kontext
  • Anwendung theoretischer Konzepte wie Kellers Brand Equity und Holts Cultural Branding
  • Untersuchung der Bedeutung von Community-Bildung und sozialer Dynamik in Fandoms
  • Evaluierung von Co-Branding und strategischer internationaler Markenpositionierung
  • Verknüpfung theoretischer Modelle mit der praktischen Fallstudie Blackpink

Auszug aus dem Buch

4.1 Markenidentität und Positionierung

Blackpink hat sich seit ihrem Debüt im Jahr 2016 nicht nur als eine der führenden K-Pop Gruppen etabliert, sondern auch als globale Marke. Dieses Kapitel untersucht, wie Blackpink durch die Kombination von musikalischen, visuellen und kulturellen Elementen ihre Markenpersönlichkeit entwickelt hat. Dabei wird analysiert welche Strategien sie nutzen, um sich von anderen Künstlern abzuheben, und wie diese genutzt werden, um sich in verschiedenen Märkten zu positionieren.

Blackpink ist eine vierköpfige Gruppe unter YG Entertainment. Sie besteht aus den Mitgliedern Jisoo, Jennie, Rosé und Lisa (YG Entertainment, o.D.-c). Ihr Debüt gab die Gruppe am 8. August 2016 mit dem Single-Album „Square One”, welches die Singles „Boombayah“ und „Whistle“ beinhaltet (YG Entertainment, o.D.-b). YG strebt laut eigener Angabe auf der offiziellen Webseite danach, durch kreative kulturelle Inhalte einzigartige Markenerlebnisse zu schaffen und die Welt zu inspirieren. Die Marke setzt auf Differenzierung, kontinuierliche Innovation und gemeinschaftliche Zusammenarbeit, um neue Trends zu setzen. Ihre Philosophie basiert auf Kreativität und dem Streben nach kontinuierlicher Weiterentwicklung (YG Entertainment, o.D.-a). Das Leitbild der Marke YG spiegelt sich auch in Blackpinks Markenidentität wider.

Der Name der Gruppe, bestehend aus den zwei Farben „schwarz“ und „rosa“, legt die Grundlage für die Identität der Band. Eine gängige Argumentation ist, dass das „rosa“ die feminine Seite der Mädchen repräsentiert. Es wird eine eher traditionelle, süße und sanfte Energie vermittelt. Im Gegensatz dazu steht die Farbe „schwarz“, die ihre kraftvolle, selbstbewusste, und unabhängige Seite verdeutlicht. Diese Interpretation findet sich in vielen Analysen. Eine Untersuchung der Teaser Fotos zum „Square Up“ Album zeigt eine klare Dualität zwischen "black" und "pink", die sowohl Stärke als auch Eleganz vermittelt. Diese Bildsprache macht deutlich, dass diese Farbgebung bewusst als wiederkehrendes Markenelement genutzt wird, um Blackpinks Identität zu unterstreichen (Kusumawati & Widita, 2020).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz von Markenbildung im Musiksektor ein und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Markenstrategien von Blackpink.

2 Erklärung und Definition der K-Pop Industrie und Markenbildung: Dieses Kapitel erläutert die Besonderheiten des K-Pop-Genres, das Trainee-System und die wissenschaftlichen Grundlagen der Markenführung in der Musikindustrie.

3 Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Modelle vorgestellt, insbesondere das „Brand Equity Model“ von Keller sowie das Konzept des „Cultural Branding“ nach Holt.

4 Blackpink als Marke: Analyse: Die Fallstudie analysiert die Gruppenidentität, die Fan-Community sowie die internationalen Expansions- und Kooperationsstrategien von Blackpink.

5 Verknüpfung von Theorie und Praxis: Die zuvor vorgestellten theoretischen Modelle werden auf die beobachteten Strategien der Band angewendet und diskutiert.

6 Schlussfolgerung und Ausblick: Die Arbeit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und bewertet die zukünftige Entwicklung der Marke Blackpink vor dem Hintergrund von Soloprojekten der Mitglieder.

Schlüsselwörter

Blackpink, K-Pop, Markenbildung, Branding, Brand Equity, Cultural Branding, Musikindustrie, Markenidentität, Fan-Community, Fandom, Co-Branding, globale Positionierung, Influencer, Markenresonanz, Girl Crush

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Blackpink durch gezielte Markenbildungsstrategien zur globalen Lifestyle-Marke im K-Pop-Bereich wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Der Fokus liegt auf der Analyse von Markenidentität, der Gestaltung einer loyalen Fangemeinde (Blinks) und der strategischen internationalen Expansion durch Kollaborationen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Blackpink theoretical Markenkonzepte in die Praxis umsetzt, um sich langfristig als erfolgreiche globale Musikmarke zu behaupten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretisch fundierte Fallstudienanalyse unter Anwendung des Customer-Based Brand Equity Modells und des Cultural Branding Konzepts.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Markenidentität, die Rolle der Fans (Community-Bildung) sowie die internationale Präsenz durch Co-Branding und kulturelle Adaption.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

K-Pop, Markenbildung, Blackpink, Brand Equity, Cultural Branding, Fandom und globale Positionierung.

Was bedeutet das "Girl Crush" Konzept im Zusammenhang mit Blackpink?

Es beschreibt die bewusste Abgrenzung von klassischen, stark sexualisierten Rollenbildern hin zu einer selbstbewussten und kraftvollen weiblichen Darstellung, die die Markenidentität der Gruppe stärkt.

Welche Rolle spielt das Trainee-System für die Marke Blackpink?

Das Trainee-System sorgt für eine hochprofessionelle Ausbildung und exzellentes Niveau der Leistungen, was als funktionales Qualitätsmerkmal der Marke Blackpink interpretiert wird.

Welchen Einfluss haben die jüngsten Vertragsänderungen der Mitglieder auf die Markenresonanz?

Die Arbeit diskutiert, dass durch die Solo-Aktivitäten bei unterschiedlichen internationalen Labels eine Gefahr für das bisher einheitliche Markenbild von Blackpink entstehen könnte.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Markenbildungsstrategien im K-Pop. Die globale Positionierung von Blackpink
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
1,3
Autor
Sarah Schenkel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2025
Seiten
38
Katalognummer
V1572709
ISBN (eBook)
9783389122457
ISBN (Buch)
9783389122464
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Markenbildung K-Pop Blackpink Marketing
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah Schenkel (Autor:in), 2025, Markenbildungsstrategien im K-Pop. Die globale Positionierung von Blackpink, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1572709
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Leseprobe aus  38  Seiten
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