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Welchen Einfluss hat die Selbstdarstellung auf sozialen Netzwerken, unter Rückbezug auf die "self-affirmation theory", auf das Wohlergehen der Rezipient*innen?

Title: Welchen Einfluss hat die Selbstdarstellung auf sozialen Netzwerken, unter Rückbezug auf die "self-affirmation theory", auf das Wohlergehen der Rezipient*innen?

Seminar Paper , 2022 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Communications - Mass Media
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Soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram sind zentrale Plattformen der heutigen Kommunikation und dienen nicht nur der Vernetzung, sondern auch der bewussten Selbstdarstellung. Funktionen zur Profilerstellung sowie das Teilen von Bildern und Videos fördern eine Kultur des „to see and to be seen“. Vor diesem Hintergrund untersucht die Arbeit den Einfluss von Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken auf das psychische Wohlbefinden der Nutzer*innen unter Rückbezug auf die self-affirmation theory. Diese Theorie geht davon aus, dass Menschen bestrebt sind, ein positives Selbstbild aufrechtzuerhalten, was sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken kann. Ziel ist es, auf Basis aktueller Forschung ein besseres Verständnis für die Zusammenhänge zwischen digitaler Selbstpräsentation, Authentizität und psychischer Gesundheit zu gewinnen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergund

2.1 Selbstpräsentation

2.2 Self-affirmation theory

3. Forschungsstand

3.1 Authentizität

4. Fazit, Reflexion und Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram auf das psychologische Wohlergehen der Nutzer*innen, wobei die „self-affirmation theory“ als theoretischer Rahmen zur Erklärung der dabei auftretenden psychologischen Effekte dient.

  • Selbstpräsentation als Form der Selbstregulation in sozialen Medien
  • Die Rolle der „self-affirmation theory“ für das positive Selbstbild
  • Einfluss von Online-Selbstpräsentation auf das Selbstwertgefühl und Wohlergehen
  • Die Bedeutung von Authentizität bei der Interaktion in sozialen Netzwerken
  • Differenzierung zwischen idealisierten und authentischen Darstellungsformen

Auszug aus dem Buch

2.1 Selbstpräsentation

Leary und Kowalski (1990, S. 34) verstehen Impression Management und Selbstpräsentation als Synonyme. Darunter sei der Prozess zu verstehen, bei dem Individuen den Eindruck, den andere von ihnen haben, versuchen zu kontrollieren. Menschen hätten das Bedürfnis von anderen anerkannt zu werden, was ein wichtiges Motiv dafür sei, individuelles Verhalten zu beeinflussen. Ein Verhalten sei die Selbstpräsentation (Mun & Kim, 2021, S.2). Es wird versucht eine gewünschte Impression bei anderen zu erzeugen und Anerkennung zu erhalten.

Dabei kann Selbstpräsentation als eine Form von Selbstregulation gesehen werden. Selbstregulation ist „the ability to alter the self’s responses“ (Vohs et al., 2005, S.633). Personen müssen Anstrengungen unternehmen und ihr Verhalten bzw. Erscheinen regulieren, um das beabsichtigte Bild der eigenen Person hervorzubringen (ebd.). SNS geben besondere Möglichkeiten zur Selbstregulation für die Selbstdarstellung. Die Plattformen laden Nutzer*innen dazu ein, sich mit persönlichen Profilen selbst darzustellen (Ellison & boyd, 2007, S.211-213). Dabei haben Nutzer*innen Kontrolle über die Aktivitäten, in denen sie sich präsentieren. Auf Plattformen der sozialen Netzwerke gibt es vielzählige Funktionen dafür. Zum einen gibt es die statischen Elemente der Profilelemente wie beispielsweise die Angabe von demographischen Daten oder der Angabe von Interessen. Zum anderen gibt es dynamische Elemente wie das Verfassen von Nachrichten oder Beiträgen sowie Status-Updates (Krämer et al., 2017, S.44). Neben dem Zugehörigkeitsbedürfnis und dem Bedürfnis sich zu vergleichen, zählt das Bedürfnis der Selbstpräsentation zu den Motiven der Nutzung von sozialen Medien (Ozimek & Förster, 2021, S.182).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Verbreitung sozialer Netzwerke und die Relevanz der Selbstpräsentation als Motiv für deren Nutzung im Hinblick auf das psychologische Wohlergehen der Rezipient*innen.

2. Theoretischer Hintergund: Dieses Kapitel erläutert die Konzepte des Impression Managements, der Selbstregulation in sozialen Medien sowie die theoretischen Grundlagen der „self-affirmation theory“.

2.1 Selbstpräsentation: Hier werden die Mechanismen der Selbstdarstellung beleuchtet, einschließlich der technologischen Affordanzen von SNS, die eine reflektierte und strategische Identitätsgestaltung ermöglichen.

2.2 Self-affirmation theory: Dieser Abschnitt beschreibt die Selbstbestätigungstheorie als Rahmen, um psychologische Effekte bei der Beschäftigung mit dem eigenen, positiven Profil zu erklären.

3. Forschungsstand: Das Kapitel fasst empirische Studien zusammen, die den Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer Medien, Selbstwertgefühl und Well-Being untersuchen.

3.1 Authentizität: Hier wird diskutiert, inwiefern authentische Selbstpräsentation im Kontrast zur Selbst-Idealisierung steht und welche Auswirkungen dies auf die Lebenszufriedenheit hat.

4. Fazit, Reflexion und Diskussion: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, diskutiert die Grenzen der betrachteten Studien und adressiert das positive Potenzial der Selbstpräsentation für das Wohlbefinden.

Schlüsselwörter

Soziale Medien, Selbstdarstellung, Selbstpräsentation, self-affirmation theory, Selbstbestätigung, Wohlbefinden, Well-Being, Authentizität, Facebook, Instagram, Selbstregulation, Selbstwertgefühl, Impression Management, soziale Netzwerke, Identitätskonstruktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss die aktive Selbstdarstellung und Selbstpräsentation in sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram auf das psychologische Wohlergehen der Nutzer*innen hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind Selbstpräsentation als Form der Selbstregulation, die psychologische Selbstbestätigungstheorie (self-affirmation theory) und die Rolle der Authentizität bei der Identitätsgestaltung im Online-Kontext.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, auf Basis existierender Studien zu analysieren, ob und unter welchen Bedingungen die Pflege eines eigenen Profils in sozialen Medien das psychologische Wohlergehen positiv beeinflussen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse wissenschaftlicher Studien und Experimente zum Thema Medienpsychologie basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen der Selbstpräsentation und die Selbstbestätigungstheorie dargelegt, gefolgt von einer Analyse des aktuellen Forschungsstandes zur Wirkung von Online-Authentizität auf das Wohlbefinden.

Welche Keywords charakterisieren diese Arbeit am besten?

Wichtige Schlagworte sind Selbstpräsentation, self-affirmation theory, soziales Wohlergehen, Authentizität, soziale Netzwerke und Selbstregulation.

Welche Rolle spielt die „self-affirmation theory“ für die Argumentation des Autors?

Diese Theorie dient als zentraler Erklärungsrahmen; sie besagt, dass Menschen motiviert sind, ein positives Selbstbild aufrechtzuerhalten, und soziale Medien als alltägliche Werkzeuge nutzen, um diese Selbstbestätigung durch die gezielte Darstellung positiver Aspekte ihrer Person zu erreichen.

Zu welchem Ergebnis kommt die Arbeit bezüglich der Authentizität?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass authentische Selbstpräsentation zwar mit höherem Wohlbefinden korreliert, jedoch die Nutzung von SNS als Forum für Authentizität vor allem Personen mit bereits hohem Wohlbefinden zugutekommt, da diese weniger unter dem sozialen Druck der Positivitätsnormen stehen.

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Details

Title
Welchen Einfluss hat die Selbstdarstellung auf sozialen Netzwerken, unter Rückbezug auf die "self-affirmation theory", auf das Wohlergehen der Rezipient*innen?
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Institut für Publizistik)
Course
Neue Medien / Online-Kommunikation
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2022
Pages
16
Catalog Number
V1574107
ISBN (PDF)
9783389121672
ISBN (Book)
9783389121689
Language
German
Tags
neue medien soziale medien facebook instagram medienpsychologie kommunikationswissenschaft selbstbestätigung self-affirmation theory
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2022, Welchen Einfluss hat die Selbstdarstellung auf sozialen Netzwerken, unter Rückbezug auf die "self-affirmation theory", auf das Wohlergehen der Rezipient*innen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1574107
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