Gelsenkirchener Barock - Illusion bürgerlichen Wohlstands


Hausarbeit (Hauptseminar), 2009
35 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Wohnungseinrichtung in den 50er Jahren – Leitbilder und Vorlieben

3. Zum Begriff Gelsenkirchener Barock

4. Luxuriös wirkende Bauch- und Glanzmöbel durch maschinelle Produktion

5. Der Wohnküchenschrank - Jahrzehnte Ausdruck gediegener Küchengemütlichkeit
5.1 Von der Wohnküche zur Einbauküche
5.3 Mit und ohne Barfach

6. Musik versteckt in einem Schrank

7. Schlussbemerkung

8. Literaturverzeichnis

9. Abbildungsverzeichnis

10. Abbildungen

1. Einleitung

Schon der Ausdruck Gelsenkirchener Barock lässt auf schwere und ausladende Formen schließen. Und tatsächlich war ein Möbel dieses Stils insbesondere in den 50er Jahren, in dem es sich recht großer Beliebtheit erfreute, ein Wiederaufgreifen eines bereits sichtlich überkommenen Repräsentationsstils des Bürgertums.

Wo Designer und Werkbund bemüht waren, eine zweckdienliche, praktische und zeitgemäße Einrichtung zu vermitteln, welche sich in den Wohnungstypus einer zeitgenössischen Arbeiterwohnung integrieren ließ, stieg der Absatz von üppigem Mobiliar der Marke Gelsenkirchener Barock im ersten Jahrzehnt der Nachkriegszeit bei den breiten Massen wieder entschieden an.

Die Möbel trugen zunehmend das Etikett kleinbürgerliches Bergarbeitermöbel und wurden zum Inbegriff von unzeitgemäßem Kitsch und schlechtem Geschmack.

Dennoch wurden bis zu drei Monatsöhne gezahlt um die eigenen vier Wände mit einem typischen Schrank des Gelsenkirchener Barock für die Wohnküche oder später das Wohnzimmer auszustatten.

Innerhalb der Arbeit soll die Entstehung des Begriffes und die damit in Zusammenhang stehende Produktion im Hintergrund von Mechanisierung und dem Einsatz neuer Holzwerkstoffe aufgezeigt werden. Weiterhin sollen an ausgewählten Beispielen die Motive der Beliebtheit und auch die Argumente für die Missbilligung dieser Möbel erörtert werden.

Da die Forschungsliteratur zu diesem Thema leider sehr spärlich ist, hat mir der 1991 erschienene Ausstellungskatalog zu der Ausstellung „Gelsenkirchener Barock“ im Städtischen Museum Gelsenkirchen als wesentliche Quelle gedient.[1]

2. Die Wohnungseinrichtung in den 50er Jahren – Leitbilder und Vorlieben

Sozial verantwortliches Bauen war das Motto des Wohnungsbaus in den 50er Jahren. Wohnhochhäuser prägten mehr und mehr das neue Stadtbild. (siehe Abb. 1 u. 2) Klare Umrisse, deutliche Konturen, Leichtigkeit und Transparenz durch den Aufbruch homogener Fassaden mit großzügigen Verglasungen und Balkons symbolisierten Aufschwung und bildeten die Leitkonzepte der Architekten. Dennoch waren die Nachkriegswohnungen kleiner, gedrungener und in der Raumkonzeption wurde nun das Wohnzimmer, oft mit Essecke, zum Hauptraum der Wohnung.[2]

An das Einrichtungsdesign wurde nun die Aufgabe gestellt, trotz des geringen Platzes die vielfachen Ansprüche des Wohnens zu einem erschwinglichen Preis abzudecken. Auch hier waren Leichtigkeit, Transparenz und saubere Aufgeräumtheit Leitbilder, die bereits im Funktionalismus vorformuliert und nun wieder aufgenommen wurden. Das Wohnen der Moderne sollte sich vom Ballast des Alten befreien. Düstere und staubige Einrichtungen mit einem Durcheinander an Stilformen gehörten der Vergangenheit an und galten als überkommen. Einbaumöbel für Küche, Wohnzimmer und Schlafzimmer hingegen waren die Patentlösung der Einrichtungskonzepte. Nach dem Prinzip der „wachsenden Wohnung“[3] konnten die Möbel nach und nach angeschafft und kombiniert werden. Sie waren preiswerter, hygienischer und wirkten abgestimmter als eine Ansammlung von verschiedenen Einzelschränken. Schwungvolle Sessel, Nierentisch und Sitzmöbel mit luftigen Gestellen sollten dem Innenraum seine Unbeschwertheit geben. Mehrzweckeinrichtungen wie Wohnschlafzimmer, Klappbett, Stapelstühle, ausklappbare Badewanne und raumteilende Vorhänge waren neue platzsparende Vorschläge beim Wohnen. In der Einrichtung sollte sich auf das Wesentliche beschränkt werden.[4] (siehe Abb. 3 u. 4)

Das Einbaumöbel stieß allerdings bei der Mehrheit der Bevölkerung auf starke Ablehnung. Es wirkte leer und würde wie eine Wand vor einer Wand sein. Nach Vorstellungen der Arbeiter sollte ein Möbel präsent und schön anzusehen zu sein.

Es sollte den Raum zieren. Demzufolge wurde nicht das Einbaumöbel gekauft, sondern einzelne Schränke und Buffets wurden noch weiterhin bei der Einrichtung der eigenen vier Wände vorgezogen. Insbesondere die Bergarbeiter griffen zurück auf ein Möbel des beliebten Gelsenkirchener Barock, was zu regen Diskussionen auf Seiten der Wohnexperten führte.[5] (siehe Abb. 5)

„Das sonst so sichere Gefühl des Bergmanns für das Angemessene scheint zu versagen vor dem Küchenbuffet […] hier ist er der Allerweltsmode in einer Weise unterlegen, die kaum überboten werden kann. Das breit ausladende polierte Küchenbuffet im „Gelsenkirchener Barock“ oder „Knolli-Boilli-Stil“ bis zu 2,20 m Breite ist allenthalben zu treffen, obwohl es uns keineswegs geeignet für eine Bergarbeiterwohnung erscheinen will und wir einen wohlproportionierten, handwerklich gut gearbeiteten Schrank ohne Spiegelpolitur und geschwungene Flächen dort viel lieber finden würden.“[6]

3. Zum Begriff Gelsenkirchener Barock

Was versteht man nun eigentlich unter dem Begriff Gelsenkirchener Barock und wie ist er entstanden?

Heute werden mit diesem Ausdruck oft Assoziationen wie Kitsch, Fünfziger Jahre, Bergarbeitermöbel und vor allem schlechter Geschmack verbunden. Er wird gern gebraucht um unechtes, kitschiges und kleinbürgerliches abwertend zu bezeichnen.[7]

Man möchte meinen, es handele sich primär um ein Schimpfwort.

Kaum eine andere Stadt wird mit solchen Gedankengängen in Verbindung gebracht wie Gelsenkirchen. Geht man aber heute auf die Internetpräsenz der Stadt, welche den Besucher mit dem Slogan „Herz im Revier voll Kraft und Zauber“ begrüßt, und sucht explizit nach dem Stichwort, so erscheint lediglich der Verweis der bereits in der Einleitung erwähnten Ausstellung des Städtischen Museums.[8]

Auch in der meist im Ruhrgebiet erschienenen Forschungsliteratur zu dem Thema wird deutlich, wie sehr die Region bemüht ist, sich von diesen Assoziationen zu befreien und aufzuklären.

„Es ist an der Zeit, diesem sprachlichen und begrifflichen Wildwuchs Einhalt zu gebieten, um den Gelsenkirchener Barock auf seine Ursprünge zurückzuführen.“[9]

Selbst auf der Internetseite einer Gelsenkirchener Möbeltransportfirma lässt sich folgendes finden:

„Wie Sie den Möbeltransport auch angehen und ob es sich bei Ihrer Einrichtung nun um Gelsenkirchener Barock oder schwedische Massenware handelt…. Der Ausdruck "Gelsenkirchener Barock" kommt übrigens daher, dass viele Familien in den 50er Jahren in der Bergbaustadt zu bescheidenem Wohlstand kamen und diesen Lebensstil mit plüschigen und rüschigen Möbeln unterstrichen. Die Kokereien gehören längst der Vergangenheit an. Heute steht Gelsenkirchen mit seinen 270.000 Einwohnern für Schalke 04 und Backstein-Expressionismus. Zudem diente die Ruhrpottstadt zahlreichen Filmen als Kulisse, unter anderem für den Tatort.“[10]

Weiterhin lässt sich lesen, dass Gelsenkirchener Barock wohl „so eine Art Jugendstil der Bergarbeiter [sei], der nicht unbedingt in Gelsenkirchen produzierte wurde“.[11]

Zuvor wurde angenommen, dass 1950 im Rahmen der ersten Kölner Möbelmesse, die mit den gezeigten Einrichtungen zwischen modernem Wohnen und

„aufgewärmter Vorkriegsgemütlichkeit“[12] schwankte und während einer parallel stattfindenden Ausstellung in Recklinghausen mit dem Thema „Friedensarbeit im Industriegebiet“ das erste Mal dieser Begriff gefallen sei.[13]

Inzwischen ist geklärt, dass es ein Schlagwort war, welches bereits 1924/25 innerhalb der intellektuellen Mittelschicht in Gelsenkirchen seine Verbreitung fand. Die wilhelminischen, historisierenden Hausfassaden der Bahnhofstraße, eine der ersten „besseren“ Flanier- und Einkaufsmeilen des Reviers, wurden scherzhaft so bezeichnet. Damit scheint der Grundstein gelegt worden zu sein, dass der Fokus bei dieser Wendung auf dem Ruhrgebiet liegt. Spätestens seit 1928/29 erhielt auch eine bestimmte Sorte von Möbeln diese Betitelung. In der Gestaltung waren sie üppig, breit, auffällig furniert, hochglanzpoliert und besaßen meist goldverzierte Glastüren. (vgl. Abb. 5) Vorzugsweise Arbeiter stellten sie sich gern als Neuanschaffung in ihre Schlafzimmer oder Wohnküchen.[14]

Ein Möbel des Gelsenkirchener Barock präsentierte sich wie ein aufwendig zu produzierendes Massivholzmöbel aus edlem Holz mit einer unzeitgemäßen Formgebung, die ein Zusammenspiel aus Elementen des Barock, Historismus, Dampferstil und auch Art Decó darstellt, aber mit traditionellem Kunsthandwerk nicht mehr viel gemein hatte.

4. Luxuriös wirkende Bauch- und Glanzmöbel durch maschinelle Produktion

Bauchige Formen, edle Furniere und aufwendige Unterteilungen scheinen im Widerspruch mit maschineller Fertigung und rationeller Holzbearbeitung zu stehen. Dennoch, das Möbel des Gelsenkirchener Barocks war ein Produkt maschineller Fertigung von einer zuvor handwerklichen Branche, die sich mit der Zeit zu einer industriellen Massenproduktion entwickelte.

Möbel in großen Stückzahlen herzustellen, um sie dann über Möbelmagazine und Kaufhäuser auf den Markt zu bringen, kam im 19. Jahrhundert auf. Ein berühmtes Beispiel hierfür ist die Firma Thonet, bekannt durch ihre Kaffeehausstühle.

Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis hin zur Jahrhundertwende wurden durch Möbelmagazine Programme angeboten, die eine einfache Grundform besaßen und deren Oberflächen mit zusammengefügten Furnieren und maschinell gefertigtem, angeleimtem oder aufgenageltem Zierrat wie u.a. Voluten, Balustern, Muscheln und Prismen gestaltet waren.[15] Bei diesen so genannten „Maschinenmöbeln des Historismus“[16] war trotz allem noch viel Handarbeit im Spiel. In der Konstruktion unterschieden sie sich nicht sonderlich von den zur selben Zeit handwerklich gefertigten Einzelstücken, doch das Sägen, Hobeln und Fräsen der Profile erfolgte maschinell. Der Grundaufbau von Kommoden, Vertikos und Schränken erfolgte in Brettbauweise, wobei der untere Boden, die Seiten und die Blätter aus Massivholzplatten bestanden. Türen und Rückwände wurden als Rahmen mit Füllungen konstruiert. Zierleisten konnten bereits als Halbfabrikate erworben werden und waren fast vollständig maschinell herstellbar. Betriebe für die sich die Anschaffung einer Maschine nicht gelohnt hatte, ließen maschinelle Arbeiten in Lohnschneidereien oder Fräsanstalten vornehmen. Qualitäts- und Preisunterschiede ergaben sich vorrangig im Material. Für Billigmöbel wurden Fichten-, Tannen- oder ein weiches Laubholz wie Kastanie genutzt. Die befestigten Ornamente waren zumeist aus Rotbuche oder einem Obstbaumholz.

Diese Art der Produktion wurde jedoch recht schnell als minderwertig angeprangert.[17] In der Gestaltung wurden englische und französische Formen nachgeahmt und durch den Einsatz der Maschine sah man dem Verfall des Kunstgewerbes entgegen. Durch die Mechanisierung, der damit verbundenen Produktivitätssteigerung und dem daraus resultierenden erhöhten Bedarf an Holz, wuchs die Sorge um die dazu notwendige Rohstoffproduktion.[18]

Um die Jahrhundertwende forderten Designer, wie zum Beispiel Richard Riemerschmid (Mitbegründer des 1907 gegründeten Deutschen Werkbundes), maschinengerechte und zweckmäßige Möbel zu entwerfen. Sie sollten nicht durch unnötigen und „eklektisch-historistischen“[19] Zierrat glänzen, sondern mittels sachlicher, ornamentloser und ästhetischer Schlichtheit für sich als Gebrauchsgegenstand stehen und den Erfordernissen der Gegenwart entsprechen.

Um 1900 bis 1920 kam es zu einer neuen Entwicklung im Bereich der Möbelwerkstoffe. So wurde erreicht dünne Furniere durch Messern und Schälen im industriellen Maßstab herzustellen. Mit diesem Verfahren konnte ein Baumstamm fast vollständig genutzt werden, war somit materialsparender und kostengünstiger. Dies ermöglichte auch die Verwendung von gesperrtem Plattenmaterial.

Sperrholz und Tischlerplatte waren die wesentliche Reform für die Möbelproduktion. Es war ein Material, welches nicht wie Holz „arbeitete“, sprich Eigenschaften wie Werfen, Ausdehnen und Schwinden waren nun keine Probleme auf die in der Konstruktion Rücksicht genommen werden mussten und vor allem war es leichter als Massivholz. Einzelne Furniere wurden hierbei versetzt miteinander verleimt, so dass sich die einzelnen Schichten gegenseitig sperren und die Festigkeit dadurch gleichzeitig in alle Richtungen verteilt wird. (siehe Abb. 6)

Im Möbelbau benötigten große Flächen demzufolge keine Stützkonstruktionen mehr und Korpusecken konnten mit Dübeln oder Feder und Nut konstruiert werden. Rahmenkonstruktionen wurden mit Sperrholzplatten abgedeckt und glatte Flächen entstanden. Die Verwendung von Klavierband an den Türen ermöglichte saubere und ebene Anschlüsse an die Seiten.

Mit dieser Neuerung gingen erneut die Ansichten der Gestaltung auseinander.

Wo der Deutsche Werkbund auf der Suche nach einer neuen Form war, der dem Möbel seine Zweckmäßigkeit einräumen sollte, sah die „Konsumgüterindustrie“ in diesem Holzwerkstoff ganz neue Möglichkeiten der Gestaltung.

Sie nutzte die Beschaffenheit des Materials um es vergleichbar mit Blech zu wölben und zu formen. Dabei wurde der Leistenkern der Platte in kleinen Abständen eingeschlitzt und Innen- sowie Außenseite der zu formenden Platte mit Deckfurnier belegt. Das Gebilde aus Mittellage, den zwei Sperrfurnieren und dem darauf gelegten Deckfurnier wurde in eine Matrize eingespannt und mit Schraubzwingen über Nacht gepresst und verleimt. Später kamen auch hydraulische Pressen mit heiz- und kühlbaren Zwischenlagen zum Einsatz, die die Produktionszeit erheblich verkürzten.[20] (siehe Abb. 7-9)

Durch diese Befreiung der technischen Notwendigkeit in der Konstruktion entstand bei den Herstellern eine abenteuerliche Dekorationslust. Profile und Flächen wurden quer furniert und anschließend mit Poliermaschinen auf Glanz gebracht damit die ohnehin schon bestimmenden wechselnden Furniere noch besser zu Geltung kommen.[21]

Die abgerundeten Ecken bekamen geschnitzte Elemente angeleimt oder angenagelt. Zierleisten, Metall- und Glasapplikationen gaben den letzten Schliff.

Die bauchigen und schwulstigen „Möbelungeheuer“[22] schienen beinahe nach dem Motto „viel ist auch viel“ entstanden zu sein. Ihre Aufmachung und Fertigung basierte allerdings nicht auf einem eigenständigen Designentwurf.

So waren die berühmten Gelsenkirchener Barock Wohnküchenschränke direkte, wenn auch preiswertere Kopien handwerklich gefertigter Schrankmöbel von großbürgerlichen Wohnungen jener Zeit.[23] In ihrem Aussehen konnten sie für den „kleinen“ Käufer die Illusion des Handwerks aufrechterhalten und erinnerten in ihrer Form an Barock oder Historismus, waren groß, wirkten massiv, glänzten und suggerierten ihm somit einen herrschaftlichen Status.

Hier kommt es zu weiteren Herabsetzungen an den Möbeln. Tischler- und Schreinerinnungen machten den Schrankmöbeln zum Vorwurf, dass ihr Aussehen die ehrlichen Eigenschaften des Werkstoffes Holz verleugne, weil sie kunsthandwerkliche Arbeit vortäuschten, die aber keine mehr war.

Auch seitens der Designer (z.B. Bauhaus) führte der Faktor Unehrlichkeit zu deutlicher Kritik. Es waren Luxusmöbel für den kleinen Mann, die vermeintliche Werte betonten. Dem Anspruch, den Verbraucher der Industriegesellschaft zu „ehrlichen Produkten“[24] zu erziehen, welche sich durch den Ausdruck der Funktion der Zeit anpassten, wurden diese Möbel keinesfalls gerecht.[25]

[...]


[1] Katalog.: Stadt Gelsenkirchen, Städtisches Museum (Hg.): Gelsenkirchener Barock.

Ausstellungskatalog des Stadtmuseums. Gelsenkirchen 1991.

[2] Flagge, Ingeborg: Zwischen Leitbild und Wirklichkeit. Über Architekturideen und Wohnträume, über Zumutungen und Banalitäten im Wohnungsbau nach 1945. In: Flagge, Ingeborg (Hg.): Geschichte des Wohnens. Band 5. 1945 bis heute. Aufbau. Neubau. Umbau. Stuttgart 1999. S 823-837.

[3] zitiert nach: Tränkle, Margret: Neue Wohnhorizinte. Wohnalltag und Haushalt seit 1945 in der Bundesrepublik. In: Flagge, Ingeborg (Hg.): Geschichte des Wohnens. Band 5. 1945 bis heute. Aufbau. Neubau. Umbau. Stuttgart 1999. S.724.

[4] Tränkle 1999. S 722ff.

[5] Tränkle 1999. S. 725f.

[6] zitiert nach: Pfeil Elisabeth: Die Wohnwünsche der Bergarbeiter. Soziologische Ehebung, Deutung und Kritik der Wohnvorstellungen eines Berufes. Tübingen 1954. S.111. In: Tränkle 1999. S. 726f.

[7] vgl.: Kat. 1991. S.9. / Wüllner, Jochen: Gelsenkirchener Barock. Um die Bäuche und den Glanz der Möbel. In: Der Lokomotive in voller Fahrt die Räder wechseln, Geschichte und Geschichten aus Nordrhein-Westfalen. Hg. P.Grafe/ B. Hombach/ R. Grätz. Berlin/ Bonn 1987. S.47.

[8] vgl.: http://www.gelsenkirchen.de/

[9] zitiert nach: Kat. 1991. S.12.

[10] zitiert nach: http://www.umzugsauktion.de/umzugstipps/moebeltransport-gelsenkirchen.shtml

[11] vgl.: Wüllner.1987. S.46. / http://www.geschichte.nrw.de/artikel.php?artikel[id]=259&lkz=de

[12] zitiert nach: Wüllner 1987. S.49.

[13] Wüllner 1987. S.49.

[14] Hardetert, Peter: Was Du nicht willst, was man Dir tu…Ein Schlagwort und seine Folgen.

In: Kat.1991. S.164 u. 172.

[15] Schäfer, Ulrich: Abgesperrte Platten und Klavierband als Grundlage befreiten Designs. In: Kat.1991. S.134.

[16] zitiert nach: Fiedler, Michael: Gelsenkirchener Barock – auch ein Stück Geschichte der Möbelproduktion im Industriezeitalter. In: Kat.1991. S.118.

[17] Fiedler 1991. S.109.

[18] Schumacher, Patrick: Historisch-ökonomischen Herleitung der im DWB verfochtenen
künstlerischen Inhalte - Versuch einer detaillierten Ideologiekritik
. In: Die Funktion von Kunst und Design im Wirtschaftsprozess. Patrik Schumacher 1985 – 1995. Unter: http://www.patrikschumacher.com/Texts/DIE%20FUNKTION%20 VON%20KUNST%20UND%20DESIGN%20IM%20WIRTSCHAFTSPROZESS.htm.

[19] zitiert nach: Schumacher 1985-1995.

[20] Schäfer 1991. S.137-141. / Fiedler 1991. S.124-127.

[21] Schäfer 1991. S.141.

[22] zitiert nach: Schäfer 1991. S.141.

[23] Zimmermann, Oliver: Der Gelsenkirchener Barock aus designgeschichtlicher Sicht am Beispiel des Produktdesign der Fünfziger Jahre. In: Kat.1991. S.83.

[24] zitiert nach: Zimmermann 1991. S.84.

[25] Zimmermann 1991. S.83f

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten

Details

Titel
Gelsenkirchener Barock - Illusion bürgerlichen Wohlstands
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Kunsthistorisches Institut)
Veranstaltung
Wohnen in der Nachkriegsmoderne
Note
1,3
Autor
Jahr
2009
Seiten
35
Katalognummer
V157576
ISBN (eBook)
9783640706839
ISBN (Buch)
9783640707072
Dateigröße
12449 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wohnküchenschrank, Gelsenkirchener Barock, 50er Jahre, Design, Möbeldesign, Nachkriegsmoderne, Kitsch, Küchenmöbel, Möbel, Einrichtung, wohnen, kleinbürgerlich, 50er
Arbeit zitieren
Nanni Harbordt (Autor), 2009, Gelsenkirchener Barock - Illusion bürgerlichen Wohlstands, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157576

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Gelsenkirchener Barock - Illusion bürgerlichen Wohlstands


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden