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Analyse der Optimierungsmöglichkeiten des Working Capital als Finanzierungsalternative in Deutschland

Eine empirische Untersuchung mittelständischer Unternehmen

Title: Analyse der Optimierungsmöglichkeiten des Working Capital als Finanzierungsalternative in Deutschland

Diploma Thesis , 2009 , 92 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sebastian Witzig (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem
Potenzial und der Nutzung des Working Capital als Innenfinanzierungsalternative in mittelständischen und mittelstandsnahen Unternehmen in Deutschland.
Dabei wird nicht die Ausgestaltung und Implementierung eines Working Capital Managements vertieft, sondern lediglich Ansätze dargestellt. Inhalt der Arbeit werden rein finanzwirtschaftliche Betrachtungen des Working Capital Managements, dessen
Optimierungspotenziale und Auswirkungen auf die Innenfinanzierung von Unternehmen, sein.

Nach eine Begriffsdefinition und Einordnung, werden Ziele und Ansätze des Working Capital Managements vorgestellt. Zur Steuerung und Kontrolle des Working Capital sind Kennzahlen notwendig, welche darauffolgenden erläutert werden. Auf Auswirkungen eines Working Capital Managements im Unternehmen wird danach eingegangen. Gefahren und Spannungsfelder bilden das Ende des Kapitels. Gerade in den letzten Jahren wurden Untersuchungen zum Working Capital Management durchgeführt. Daher gibt der 2. Teil einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung, international und in Deutschland. Aufgrund der Aktualität und dem, gerade in den letzten Jahren, verstärkten Interesse diesem Thema, wurde darauffolgend, im 3. Teil, eine empirische Untersuchung des deutschen Mittelstandes und mittelstandsnaher Unternehmen durchgeführt. Gerade für diese gibt es derzeit keine umfassenden wissenschaftlichen Betrachtungen. Dabei wurde das Working Capital von 77 mittelständischen und mittelstandsnahen Unternehmen in Deutschland, über
verschiedene Branchen hinweg, untersucht. Es konnten umfangreiche neue Erkenntnisse gewonnen und Vermutungen aus der Literatur teilweise bestätigt, aber auch wiederlegt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit

2 Working Capital Management

2.1 Definition und Einordnung

2.2 Cash Conversion Cycle

2.3 Ziele eines Working Capital Managements

2.4 Stellhebel des Working Capital Managements

2.4.1 Vorratsmanagement

2.4.2 Forderungsmanagement

2.4.3 Verbindlichkeitenmanagement

2.5 Steuerungsgrößen des Working Capital Managements

2.6 Auswirkungen eines Working Capital Managements

2.6.1 Direkte Auswirkungen

2.6.2 Indirekte Auswirkungen

2.7 Bestehende Gefahren und Spannungsfelder

2.7.1 Gratwanderung zwischen Liquidität, Rentabilität und Risiko

2.7.2 Das optimale Working Capital

2.7.3 Zielkonflikte im Working Capital Management

3 Aktueller Forschungsstand im Working Capital Management

3.1 Überblick über bisherige Studien

3.1.1 Befragungen

3.1.2 Inhaltsanalysen

3.2 Bisheriger Forschungsstand in Deutschland

4 Empirische Analyse zum Working Capital Management

4.1 Ziele der Untersuchung

4.2 Vorgehensweise und methodische Vorbemerkungen

4.3 Ergebnisse der empirischen Analyse

4.3.1 Der GEX in der Übersicht

4.3.2 Optimierungspotenziale im deutschen Mittelstand

4.3.3 Zusammenhang zwischen Umsatz und Working Capital Performance

4.3.4 Überblick der Optimierungsmöglichkeiten nach Branchen und Stellhebeln

4.4 Schlussfolgerungen

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das Potenzial und die Nutzung des Working Capital Managements (WCM) als alternative Finanzierungsquelle in deutschen mittelständischen Unternehmen. Ziel ist es, den aktuellen Stand des WCM zu untersuchen, Optimierungspotenziale zu identifizieren und die Auswirkungen auf die Innenfinanzierungskraft der Unternehmen empirisch zu belegen.

  • Grundlagen des Working Capital Managements und dessen Stellhebel
  • Messgrößen zur Steuerung von Forderungen, Vorräten und Verbindlichkeiten
  • Aktueller Forschungsstand und Studienlage zum WCM
  • Empirische Untersuchung des deutschen Mittelstandes (GEX-Index)
  • Identifikation von branchenspezifischen Optimierungspotenzialen

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Vorratsmanagement

Zu den Vorräten zählen alle Vermögensgegenstände, welche „zum Einsatz in die Produktion, bei der Erbringung von Dienstleistungen oder zur Weiterveräußerung angeschafft oder selbst erstellt werden.“ Diese werden dabei untergliedert in Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, sowie unfertige Erzeugnisse und Leistungen, fertige Erzeugnisse, Waren und geleistete Anzahlungen.

Warum ist es aber sinnvoll Vorräte zu halten? Vorräte vereinfachen die Planung der Produktion, da die benötigten Produkte direkt vor Ort sind und mögliche Lieferprobleme umgangen werden. Auf diese Weise können Preisänderungen vermieden und Waren bei einem niedrigen Preis gekauft werden. Unternehmen können sich auch gegen Lieferschwierigkeiten absichern, um damit ihre Produktion aufrecht zu erhalten. Bei größeren Bestellungen werden außerdem oft Mengenrabatte gewährt. Unfertige Erzeugnisse dienen vor allem als Puffer, um Flexibilität zu bewahren. Zudem besteht nicht die Gefahr, dass die gesamte Produktion zum Erliegen kommt, wenn ein Prozess zeitweise ausfällt. Fertige Erzeugnisse werden vor allem als Vorräte gehalten, um schnellen Service zu gewährleisten. Warenverfügbarkeit kann ein enormer Vorteil gegenüber der Konkurrenz sein. Ein Hauptproblem liegt hier in der Unsicherheit der Nachfrage. Vorräte können somit grundsätzlich nicht vermieden werden. Weiterhin ist die Höhe der Vorräte von verschiedenen Faktoren abhängig und unterscheidet sich von Branche zu Branche.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit: Einführung in die Problematik der Unternehmensinsolvenzen und Vorstellung des Ziels, durch aktives Working Capital Management die Innenfinanzierung mittelständischer Unternehmen zu verbessern.

2 Working Capital Management: Detaillierte theoretische Grundlagen zum Working Capital, der Bedeutung des Cash Conversion Cycles sowie der Stellhebel zur Optimierung von Vorräten, Forderungen und Verbindlichkeiten.

3 Aktueller Forschungsstand im Working Capital Management: Überblick über existierende Studien, Befragungen und Inhaltsanalysen sowie Einordnung der aktuellen Forschungslage in Deutschland.

4 Empirische Analyse zum Working Capital Management: Durchführung einer quantitativen Studie anhand von Daten des German-Entrepreneurial-Index (GEX), statistische Überprüfung der Hypothesen und Analyse von Optimierungspotenzialen.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der Ergebnisse, kritische Würdigung der Untersuchung und Empfehlungen für künftige Forschungsansätze sowie die Bedeutung des WCM in Krisenzeiten.

Schlüsselwörter

Working Capital Management, Innenfinanzierung, Mittelstand, Cash Conversion Cycle, Forderungsmanagement, Vorratsmanagement, Verbindlichkeitenmanagement, Finanzierung, Liquidität, Rentabilität, GEX, Unternehmensfinanzierung, Optimierungspotenzial, Bilanzstruktur, Kapitalbindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Working Capital Management als Instrument der Innenfinanzierung für deutsche mittelständische Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf den drei Stellhebeln des Working Capital: Forderungsmanagement, Vorratsmanagement und Verbindlichkeitenmanagement.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine Optimierung der Bindung des Arbeitskapitals Liquidität freigesetzt und die Finanzkraft gestärkt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor führt eine empirische Inhaltsanalyse basierend auf Finanzdaten von 77 Unternehmen des GEX (German-Entrepreneurial-Index) durch und nutzt statistische Signifikanztests.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, einen Forschungsüberblick und eine umfassende empirische Analyse der WC-Kennzahlen deutscher Mittelständler.

Welche Keywords charakterisieren diese Arbeit am besten?

Wesentliche Begriffe sind Working Capital Management, Innenfinanzierung, Mittelstand und Cash Conversion Cycle.

Warum spielt der deutsche Mittelstand eine so wichtige Rolle in dieser Analyse?

Da der Mittelstand durch eine im internationalen Vergleich geringe Eigenkapitalquote gekennzeichnet ist, bietet das Working Capital Management eine notwendige alternative Finanzierungsquelle.

Wie unterscheidet sich diese Arbeit von existierenden Studien?

Im Gegensatz zu vielen Studien von Beratungsgesellschaften legt diese Arbeit einen wissenschaftlichen Fokus auf den Mittelstand und nutzt statistische Testverfahren zur Validierung der Ergebnisse.

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Details

Title
Analyse der Optimierungsmöglichkeiten des Working Capital als Finanzierungsalternative in Deutschland
Subtitle
Eine empirische Untersuchung mittelständischer Unternehmen
College
Dresden Technical University  (Lehrstuhl für BWL, insb. Finanzwirtschaft und Finanzdienstleistungen)
Grade
1,3
Author
Sebastian Witzig (Author)
Publication Year
2009
Pages
92
Catalog Number
V157634
ISBN (eBook)
9783640705542
ISBN (Book)
9783640706044
Language
German
Tags
Working Capital Innenfinanzierung Working Capital Management
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Witzig (Author), 2009, Analyse der Optimierungsmöglichkeiten des Working Capital als Finanzierungsalternative in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157634
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