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Auswirkungen einer sportpsychologischen Betreuung auf das Wohlbefinden eines Sportlers, während einer Rehabilitation, mit besonderem Fokus auf die Anwendung von Hypnose

Title: Auswirkungen einer sportpsychologischen Betreuung auf das Wohlbefinden eines Sportlers, während einer Rehabilitation, mit besonderem Fokus auf die Anwendung von Hypnose

Case Study , 2024 , 37 Pages

Autor:in: Colin Zajic (Author)

Sport - Sport Psychology
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In dieser Fallstudie wurde ein Kampfsportler während seiner Rehabilitationsphase sportpsychologisch begleitet. Unter anderem kamen im Zuge dessen Coaching-Gespräche und Hypnose zum Einsatz. Es wurde mittels eines Testverfahrens geschaut, wie sich über die Zeit sein subjektives Wohlbefinden verändert hat. Diese Fallstudie stellt exemplarisch einen möglichen sportpsychologischen Begleitprozess dar und zeigt auf, welche psychologischen Themen nach einer Verletzung eine Rolle bei der Wiedereingliederung in den Leistungssport spielen können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis der Fallstudie

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

3. Der Proband

4. Methodik

5. Ergebnisse

5.1 Coaching

5.2 Tagebuch

5.3 Testverfahren

5.4 Zusammenfassung

6. Diskussion

7. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand einer Fallstudie eines 27-jährigen Kampfsportlers, ob eine ergänzende sportpsychologische Betreuung – unter besonderer Berücksichtigung der Anwendung von Hypnose – das psychische Wohlbefinden während einer mehrwöchigen Rehabilitationsphase nach einer Knieoperation positiv beeinflussen kann.

  • Analyse psychischer Auswirkungen nach Sportverletzungen.
  • Evaluation sportpsychologischer Coaching-Methoden.
  • Einsatz von Hypnose zur Steigerung des Körpervertrauens und Selbstwerts.
  • Dokumentation von Rehabilitationsverläufen mittels Tagebuch und Skalierungen.
  • Messung des Wohlbefindens durch standardisierte Testverfahren (HSWBS).
  • Umgang mit Kinesiophobie und mentalen Blockaden im Genesungsprozess.

Auszug aus dem Buch

2. Theoretische Grundlagen

Die Themen Verletzung und Rehabilitation scheinen in der Vergangenheit hauptsächlich auf physischer Ebene beleuchtet worden zu sein. In dieser wissenschaftlichen Abhandlung soll die Relevanz des gesamten Themenkomplexes dargestellt und die psychische Ebene eingehend beleuchtet werden.

Laut des VBG-Sportreports 2024, sollen sich in der Saison 2020/21 79,6% der eingesetzten Fußballspieler verletzt haben. Die durchschnittliche verletzungsbedinge Ausfallzeit beläuft sich somit auf 29 Tage pro Spieler (Schumacher et al., 2024). Dies Zahlen lassen darauf schließen, dass Verletzungen in der Welt des Leistungssports eine große Rolle spielen. Auch wenn sich die Sportmedizin und Sportwissenschaft stetig weiterentwickeln, so kommt es doch immer wieder im leistungsorientierten Sport zu Verletzungen. Schlussendlich ist sich dann die Frage zu stellen, wie ein Sportler schnellstmöglich wieder in den leistungsorientierten Sport zurückgeführt werden kann. Meist folgt ein ausgiebiger Therapieprozess.

Viele Experten arbeiten während einer Rehabilitationsphase mit dem Sportler lediglich auf der physischen Ebene. Nach der ausführlichen Untersuchung, meist in Form von Röntgen oder einer Magnet-Resonanz-Tomographie, findet eine finale Diagnose statt. Anschließend daran wird ggf. eine Operation der betroffenen Extremität anberaumt, mit einer folgenden Rehabilitationsphase. Hier wird der Sportler nach einem Nachbehandlungsschema wieder in moderate Belastungen hineingeführt. Er hat meist mehrere Experten um sich herum, welche ihm Übungen mit an die Hand geben, die zu einer physischen Genesung beitragen sollen. Was jedoch auf psychischer Ebene passiert, wird hier leider meist wenig bis gar nicht thematisiert. Der Sportler wird mit sich und seinen Gedanken allein gelassen und findet selten Möglichkeit einer kognitiven Verarbeitung einer Verletzung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den persönlichen Hintergrund der Fallstudie und verdeutlicht die Notwendigkeit, neben der physischen auch die mentale Ebene bei der Rehabilitation von Sportverletzungen zu betrachten.

2. Theoretische Grundlagen: Das Kapitel stellt die hohe Relevanz von Sportverletzungen im Leistungssport dar und kritisiert die oft einseitige physische Fokussierung bei der Rehabilitation unter Vernachlässigung psychologischer Unterstützung.

3. Der Proband: Hier wird der 27-jährige Kampfsportler sowie der Ausgangspunkt der Fallstudie, inklusive der Motivation des Sportlers, das Maximum aus seiner Reha-Phase zu holen, vorgestellt.

4. Methodik: Dieses Kapitel beschreibt das auf zwölf Wochen angesetzte systematische Vorgehen, bestehend aus Einzelcoachings, begleitender Hypnose und der Dokumentation mittels Tagebuch.

5. Ergebnisse: Der Hauptteil präsentiert detailliert die Fortschritte und Rückschläge im Coaching, die Tagebuchauswertung sowie die Daten aus den standardisierten HSWBS-Testverfahren.

6. Diskussion: Hier wird die Aussagekraft der Fallstudie kritisch hinterfragt, wobei die multifaktorielle Natur der Genesung und der Stellenwert der psychischen Mechanismen hervorgehoben werden.

7. Fazit: Das Fazit kommt zu dem Schluss, dass eine sportpsychologische Betreuung, trotz fehlendem Nachweis eines direkten kausalen Zusammenhangs zum Genesungsverlauf, als wertvolle Ergänzung im Reha-Prozess zu werten ist.

Schlüsselwörter

Sportpsychologie, Rehabilitation, Verletzung, Hypnose, Wohlbefinden, Kinesiophobie, Selbstwirksamkeit, Selbstwert, Fallstudie, Leistungsfähigkeit, Mentales Coaching, HSWBS, Genesungsprozess, Sportler, Identität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie eine sportpsychologische Unterstützung – inklusive Hypnose – das Wohlbefinden eines am Knie verletzten Leistungssportlers während der Rehabilitation beeinflusst.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Studie?

Zentrale Aspekte sind der Aufbau von Selbstvertrauen, der Umgang mit Verletzungsangst (Kinesiophobie), die psychische Stabilität während langer Trainingspausen und das allgemeine psychische Wohlbefinden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erforschung, ob und wie psychologische Interventionen den Genesungsprozess eines Sportlers unterstützen und die Rückkehr in den Leistungssport erleichtern können.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?

Es handelt sich um eine qualitative Einzelfallstudie, die Coaching-Sitzungen, eine stichpunktartige Tagebuchdokumentation und standardisierte Testverfahren (HSWBS) zur Messung des subjektiven Wohlbefindens kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil dokumentiert chronologisch den Verlauf der Coaching-Gespräche, die inhaltliche Arbeit mit Hypnose, die psychische Befindlichkeit des Probanden via Tagebuch und die Auswertung der quantitativen HSWBS-Messungen.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sportpsychologie, Rehabilitation, Kinesiophobie, Hypnose sowie Konzepte der Selbstwirksamkeit und Identität geprägt.

Welchen Einfluss hatte die Hypnose auf den Patienten?

Die Hypnose wurde primär zu Themen wie Entspannung, Wahrnehmung und Stärkung des Körpervertrauens eingesetzt und wurde vom Probanden als effektives Tool zur mentalen Unterstützung wahrgenommen.

Zu welchen Schlussfolgerungen kommt der Autor?

Der Autor schließt, dass psychologische Unterstützung ein essenzieller Bestandteil der Sportlergesundheit ist, selbst wenn kein direkter kausaler Zusammenhang mit der physischen Heilungsgeschwindigkeit messbar ist.

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Details

Title
Auswirkungen einer sportpsychologischen Betreuung auf das Wohlbefinden eines Sportlers, während einer Rehabilitation, mit besonderem Fokus auf die Anwendung von Hypnose
Author
Colin Zajic (Author)
Publication Year
2024
Pages
37
Catalog Number
V1576976
ISBN (PDF)
9783389127698
ISBN (Book)
9783389127704
Language
German
Tags
Sportpsychologie Hypnose Coaching Leistungssport Kampfsport
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Colin Zajic (Author), 2024, Auswirkungen einer sportpsychologischen Betreuung auf das Wohlbefinden eines Sportlers, während einer Rehabilitation, mit besonderem Fokus auf die Anwendung von Hypnose, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1576976
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