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Die Integrierung von Medical Cannabis (MC) in der stationären Langzeitversorgung

Titel: Die Integrierung von Medical Cannabis (MC) in der stationären Langzeitversorgung

Hausarbeit , 2025 , 22 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Marc-Justin Trux (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Thematisch beschäftigt sich die Hausarbeit mit der Integrierung von innovativen Versorgungsformen in deutschen Altenpflegeheimen. Die medikamentöse Therapie insbesondere bei geriatrischen Patienten richtet sich häufig nicht nach aktuellen medizinisch-pflegerischen Erkenntnissen. Insbesondere bei dementiellen Entwicklungen und auch psychiatrischen Auffälligkeiten werden zunehmend Antipsychotika und Neuroleptika verordnet. Innovative und neue Ansätze in der medikamentösen Versorgung bleiben häufig aus. Im internationalen Raum (Israel, USA, Kanada etc.) sind Cannabinoide der aktuelle Status-Quo in der Versorgung. Durch die in Deutschland in Kraft getretene Teillegalisierung von Cannabis muss erforscht werden, ob diese Form der Therapie die Versordnung von psychotropen Medikamenten ersetzen kann. Die nachfolgende Hausarbeit soll aufzeigen, dass die Integrierung von Medizinalcannabis in deutschen Altenpflegeheimen eine geeignete Maßnahme ist, um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen, neue Geschäftsfelder für das Management der Gesundheitseinrichtungen erschlossen werden können und langfristig spürbare Entlastungen der Gesetzlichen Krankenversicherung im Bereich der Arzneimittelausgaben erzeugt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die bevölkerungsspezifischen Rahmenbedingungen

2. Formulierung der Forschungsfrage

3. Methodisches Vorgehen

4. Projektplanung zur Integrierung von MC in der tatsächlichen Versorgungssituation

4.1 Arbeitsplanung

4.2 Auswirkungen des flächendeckenden Einsatzes von MC

5. Beantwortung der Forschungsfrage

6. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit der Implementierung von medizinischem Cannabis in der stationären Langzeitversorgung, um bei hochvulnerablen geriatrischen Patienten alternative Behandlungsmöglichkeiten zu psychotropen Medikamenten zu etablieren. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie das Pflegemanagement eine tragfähige Infrastruktur und ein Versorgungssystem für diesen Einsatz ausgestalten kann, um sowohl therapeutische Synergieeffekte zu heben als auch die gesundheitsökonomische Situation zu optimieren.

  • Demografische Rahmenbedingungen und steigende Anforderungen an das Gesundheitssystem
  • Potenziale von Medizinalcannabis in der stationären Altenhilfe
  • Interprofessionelle Projektplanung und Rollenverteilung zwischen Akteuren
  • Pflegemanagement als treibende Kraft für innovative Therapieansätze
  • Verbesserung der Versorgungsqualität durch Reduktion psychotroper Medikation

Auszug aus dem Buch

Die Rolle des Pflegemanagements:

Dem Pflegemanagement der Einrichtung obliegt im Wesentlichen die Koordination und Steuerung des Projektes, sowie die Bereitstellung der notwendigen Ressourcen zur Durchführung des Projektes. Es müssen entsprechende Rahmenbedingungen in den Altenpflegeheimen geschaffen werden, damit die Integrierung innovativer Projekte gelingen kann. Die Implementierung von neuen Strukturen und Prozessen ist auch immer damit verbunden, dass die Mitarbeitenden aus ihren Routinen gerissen werden und ihre Komfortzonen verlassen müssen. Eine engmaschige Überwachung und Steuerung der Projektergebnisse und auch der veränderten Prozesse muss durch das Pflegemanagement gezielt begleitet werden. Eine gute Bindung zu den Mitarbeitenden ist zur Motivation durch die hohen regulatorischen Anforderungen im Umgang mit Cannabis durch das Management sicherzustellen. Hemmungen und Ängste im Zuge der Verabreichung von Cannabinoiden müssen durch transparente Informationsmaterialen und Beratungen gelöst werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die bevölkerungsspezifischen Rahmenbedingungen: Analyse des demografischen Wandels und dessen Auswirkungen auf das Gesundheitssystem, die Notwendigkeit innovativer Therapiemethoden für multimorbide Patienten sowie die steigenden Kosten für die GKV.

2. Formulierung der Forschungsfrage: Darstellung der Problematik der Medikation mit psychotropen Substanzen bei Senioren und Ableitung der Notwendigkeit alternativer Therapieformen.

3. Methodisches Vorgehen: Beschreibung des literaturbasierten Forschungsansatzes zur Untersuchung des internationalen Standards von Medizinalcannabis als Grundlage für ein deutsches Einrichtungsmodell.

4. Projektplanung zur Integrierung von MC in der tatsächlichen Versorgungssituation: Konzeptionelle Planung inklusive Rollenverteilung einzelner Akteure (Ärzte, Patienten, Pflege, Pharmaindustrie) sowie detaillierte Aufgabenpakete.

4.1 Arbeitsplanung: Spezifizierung der operativen Arbeitspakete, Zeitpläne und Budgetkalkulationen für die verschiedenen Projektphasen.

4.2 Auswirkungen des flächendeckenden Einsatzes von MC: Diskussion der strategischen Vorteile, wie die Entlastung von Pflegepersonal und die ökonomische Neuausrichtung.

5. Beantwortung der Forschungsfrage: Zusammenfassung der Steuerungskompetenz des Managements bei der Etablierung sektorenübergreifender Versorgungsnetzwerke.

6. Fazit: Resümee über die Notwendigkeit der Verzahnung zwischen Management und Pflege zur erfolgreichen Implementierung von Cannabis-Therapiekonzepten.

Schlüsselwörter

Medizinisches Cannabis, stationäre Langzeitversorgung, Pflegemanagement, Versorgungsnetzwerke, demografischer Wandel, geriatrische Patienten, Arzneimittelkosten, psychotrope Medikamente, interprofessionelle Zusammenarbeit, Symptomtherapie, Cannabisgesetz, Versorgungsqualität, Innovationsmanagement, Altenpflege, Kostenreduktion

Häufig gestellte Fragen

Was ist das übergeordnete Thema der Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Herausforderungen, medizinisches Cannabis (MC) als innovative Therapiemethode in deutschen stationären Langzeitpflegeeinrichtungen zu integrieren.

Welche zentralen Themenbereiche werden untersucht?

Im Fokus stehen die demografischen Rahmenbedingungen, die Rolle interprofessioneller Akteure, das Pflegemanagement als steuernde Instanz sowie ökonomische Aspekte und die Verbesserung der Versorgungsqualität bei Senioren.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel besteht darin, darzulegen, wie das Pflegemanagement eine Infrastruktur schaffen kann, um eine flächendeckende Versorgung mit medizinischem Cannabis in Pflegeheimen erfolgreich zu etablieren.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt zugrunde?

Es wurde eine strukturierte Literaturrecherche durchgeführt, um internationale Erfahrungen und Forschungsergebnisse zur Therapie mit Cannabinoiden in den deutschen Kontext zu transferieren.

Womit befasst sich der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Einleitung zur Ausgangslage, eine detaillierte Projektplanung in Arbeitspaketen und eine Analyse der Auswirkungen eines solchen flächendeckenden Einsatzes.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Kernbegriffe umfassen insbesondere Medizinisches Cannabis, Pflegemanagement, stationäre Altenpflege, Versorgungsqualität sowie die Optimierung von Medikationsprozessen bei dementiellen Erkrankungen.

Warum sollte medizinisches Cannabis insbesondere in der Altenpflege eingesetzt werden?

Es bietet eine Alternative zu klassischen psychotropen Medikamenten, die bei Senioren oft unerwünschte Nebenwirkungen oder eine schlechte Verträglichkeit aufweisen, und könnte bei chronischen Schmerzen oder Spastiken eingesetzt werden.

Wie reagieren die Autoren auf das Cannabisgesetz (CanG) von 2024?

Die Arbeit sieht in der Teillegalisierung eine drastische politische Veränderung, die den bürokratischen Aufwand reduziert und behandelnden Ärzten neue Möglichkeiten bei der Verschreibung eröffnet.

Warum ist das Pflegemanagement für diesen Prozess so wichtig?

Da Ärzte die Therapieverantwortung tragen, muss das Pflegemanagement als Brückenbauer agieren, Ängste bei Mitarbeitern abbauen, Ressourcen koordinieren und die verschiedenen Akteure des Versorgungsprozesses vernetzen.

Welche Herausforderungen behindern aktuell die Verbreitung in Heimen?

Zu den Hürden zählen regulatorische Anforderungen, Vorbehalte von Ärzten aufgrund befürchteter Regresse durch Krankenkassen sowie die Notwendigkeit, neue Abläufe in den bestehenden Pflegealltag zu integrieren.

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Details

Titel
Die Integrierung von Medical Cannabis (MC) in der stationären Langzeitversorgung
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,7
Autor
Marc-Justin Trux (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2025
Seiten
22
Katalognummer
V1577539
ISBN (eBook)
9783389124277
ISBN (Buch)
9783389124284
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Management Pflegemanagement Pflegewissenschaft Arzneimitteltherapie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marc-Justin Trux (Autor:in), 2025, Die Integrierung von Medical Cannabis (MC) in der stationären Langzeitversorgung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1577539
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Leseprobe aus  22  Seiten
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