Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Didáctica - Economía de las empresas, pedagogía económica

Entrepreneurship-Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler im Vergleich

Förderung unternehmerischer Kompetenzen durch Schülerwettbewerbe

Título: Entrepreneurship-Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler im Vergleich

Tesis de Máster , 2023 , 83 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Andreas Schöler (Autor)

Didáctica - Economía de las empresas, pedagogía económica
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

In Zeiten rückläufiger Gründungsaktivitäten und mangelnder ökonomischer Bildung gewinnt Entrepreneurship Education an Relevanz – besonders, wenn sie bereits früh in der schulischen Laufbahn ansetzt. Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der Frage, inwieweit Entrepreneurship-Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler in der Lage sind, unternehmerische Schlüsselqualifikationen effektiv zu fördern.

Zunächst werden zentrale theoretische Grundlagen des Entrepreneurships und der Entrepreneurship Education systematisch aufgearbeitet und mit ihrer curricularen Verankerung im baden-württembergischen Bildungsplan der Sekundarstufe I in Beziehung gesetzt. Im Fokus der Analyse steht ein kriteriensorientierter Vergleich etablierter Wettbewerbsformate wie JUGEND GRÜNDET, der Deutsche Gründerpreis für Schülerinnen und Schüler, Start-up BW Young Talents sowie die JUNIOR-Wettbewerbe der IW JUNIOR gGmbH. Mithilfe eines strukturierten Kriterienkatalogs wird untersucht, wie diese Wettbewerbe im schulischen Kontext zur Förderung von Innovationsgeist, Problemlösekompetenz und ökonomischem Denken beitragen können.

Die Arbeit verfolgt das Ziel, praxisrelevante Erkenntnisse zur pädagogischen Wirksamkeit von Entrepreneurship-Wettbewerben zu liefern und Impulse für eine fundierte Integration von Entrepreneurship Education in den schulischen Bildungsauftrag zu geben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Abgrenzung

1.3 Gang der Untersuchung

2. Entrepreneurship: Entwicklung und theoretische Grundlagen

2.1 Die Historie und Entwicklung des Begriffs Entrepreneurship

2.2 Die Bedeutung des Begriffs Entrepreneurship

2.2.1 Abgrenzung des Begriffs Entrepreneurship zu Parallelbegriffen

2.3 Die Bedeutung des Begriffs Entrepreneur

2.4 Determinanten von Entrepreneurship

2.5 Sonderformen des Entrepreneurships

2.5.1 Social Entrepreneurship

2.5.2 Corporate Entrepreneurship

2.5.3 Academic Entrepreneurship

3. Entrepreneurship Education

3.1 Begriffsdefinition

3.2 Ziele und Anforderungen an Entrepreneurship Education

3.3 Entrepreneurship Education in Deutschland

4. Entrepreneurship Education als Bestandteil des Bildungsplanes

4.1 Verankerung von Entrepreneurship Education in früheren Bildungsplänen

4.1.1 Bildungsplan Realschule Baden-Württemberg 1994

4.1.2 Bildungsplan Realschule Baden-Württemberg 2004

4.2 Verankerung von Entrepreneurship Education im Bildungsplan 2016 der Sekundarstufe I (Baden-Württemberg)

4.2.1 Leitgedanken des Bildungsplans 2016 der Sekundarstufe I (Baden-Württemberg; Fach WBS)

4.2.2 Entrepreneurship Education im Bildungsplan 2016 der Sekundarstufe I (Baden-Württemberg; Fach WBS)

5. Wettbewerbslandschaft in Deutschland

5.1 Definition (Entrepreneurship)-Wettbewerb

5.2 Wettbewerbsformen

6. Entrepreneurship-Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler

6.1 Ausgewählte Entrepreneurship-Wettbewerbe

6.1.1 JUGEND GRÜNDET

6.1.2 Deutscher Gründerpreis für Schülerinnen und Schüler

6.1.3 Start-up BW Young Talents – Innovation Workshop & Pitch

6.1.4 IW JUNIOR gGmbH – JUNIOR Wettbewerbe

6.2 Kriterienorientierter Vergleich der Entrepreneurship-Wettbewerbe

6.2.1 Ziele

6.2.2 Ablauf

6.2.3 Preise

6.2.4 Betreuung während des Wettbewerbs

6.2.5 Alumni-Netzwerk

6.2.6 Einbindung in die Entrepreneurship Education

6.2.7 Bezug zu den Leitperspektiven des Bildungsplans der Sekundarstufe I (Baden-Württemberg)

6.3 Kriterienkatalog Entrepreneurship-Wettbewerbe

6.3.1 Auswertung Kriteriengruppe: Teilnahme

6.3.2 Auswertung Kriteriengruppe: Information

6.3.3 Auswertung Kriteriengruppe: Bewertung

6.3.4 Auswertung Kriteriengruppe: Zielsetzung

6.3.5 Auswertung Kriteriengruppe: Trägerschaft

6.3.6 Auswertung Kriteriengruppe: Durchführung

7. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Forschungsfragen

Die vorliegende Arbeit untersucht, in welchem Maße Entrepreneurship-Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler dazu geeignet sind, eine umfangreiche Entrepreneurship Education zu fördern. Dabei wird analysiert, welche Kompetenzen durch solche Wettbewerbe vermittelt werden und wie diese zur Vorbereitung auf eine spätere Unternehmensgründung oder Selbstständigkeit beitragen können. Zudem wird die Verankerung der Entrepreneurship Education in den Bildungsplänen Baden-Württembergs beleuchtet.

  • Bedeutung der Entrepreneurship Education im deutschen Bildungssystem
  • Analyse der Bildungspläne Baden-Württembergs hinsichtlich unternehmerischer Bildung
  • Qualitativer Vergleich verschiedener Entrepreneurship-Wettbewerbe
  • Integration von Wettbewerben in den regulären Schulunterricht (WBS)
  • Förderung von Schlüsselqualifikationen wie Kreativität und Risikobereitschaft

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Historie und Entwicklung des Begriffs Entrepreneurship

Der Ursprung des Begriffs Entrepreneurship liegt in der französischen Sprache und geht auf das Wort „entreprendre“ zurück und lässt sich in die deutsche Sprache mit „etwas unternehmen“ übersetzen. Im Deutschen existieren jedoch bis heute keine allgemeingültigen Definitionen für den Begriff Entrepreneurship, weshalb es häufig durch Adjektive wie innovativ, kreativ, risikobereit, leistungsorientiert oder dynamisch beschrieben und charakterisiert wird (Volkmann & Tokarski, 2006).

Der Begriff des Entrepreneurs wurde durch den irischen Ökonomen Richard Cantillon in den zu dieser Zeit neu aufkommenden Wirtschaftswissenschaften Ende des 18. Jahrhunderts für Personen, die eine Einkommenserzielung unter Unsicherheiten beabsichtigen, eingeführt und geprägt. Eine Ergänzung erfuhr der Begriff durch den französischen Ökonomen Jean-Baptiste Say, indem er einen weiteren Fokus auf die Koordination von Produktionsfaktoren wie Land, Kapital und Arbeitskraft durch den Unternehmer legte (Fueglistaller, Müller, Müller & Volery, 2012).

Bei der Auseinandersetzung mit dem Begriff Entrepreneurship wird jedoch deutlich, dass der Entrepreneur kein Phänomen der Neuzeit ist, sondern sich erste historische Spuren bereits im Mittelalter finden lassen. Volkmann und Tokarski (2006) verweisen darauf, dass Entrepreneure des Mittelalters als Geistliche galten, welche als Architekten von Bauprojekten wie z.B. Kirchen oder Burgen in Erscheinung traten. Auch innovative Persönlichkeiten früherer Zeiten, wie z.B. Cäsar dessen Einfluss als Verkehrsplaner noch heute sichtbar und nachweisbar ist, können aus heutiger Sicht als Entrepreneure angesehen werden.

Häufig wird die Wiederentdeckung des Unternehmers als Entrepreneur in Zusammenhang mit dem österreichischen Nationalökonom Joseph Schumpeter gebracht, der den Begriff Unternehmer in seinem Werk „The Theory of Economic Development“ aus dem Jahr 1911 mit Entrepreneur übersetzte. In der neueren Literatur gibt es jedoch eine bewusste Abgrenzung zwischen einem Entrepreneur und einem Unternehmer. Der Begriff des Unternehmers ist dabei der übergeordnete Terminus (Volkmann & Tokarski, 2006). Jeder Entrepreneur ist demnach ein Unternehmer, aber nicht jeder Unternehmer ist gleichzeitig ein Entrepreneur.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass Entrepreneurship Education in Deutschland, speziell in Baden-Württemberg, trotz ihrer Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit oft unterrepräsentiert ist.

2. Entrepreneurship: Entwicklung und theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung des Begriffs Entrepreneurship, grenzt ihn von Parallelbegriffen wie Management oder Existenzgründung ab und definiert zentrale Determinanten.

3. Entrepreneurship Education: Der Abschnitt definiert den Begriff Entrepreneurship Education, beleuchtet die Ziele und Anforderungen an eine solche Bildung und den aktuellen Stand in Deutschland.

4. Entrepreneurship Education als Bestandteil des Bildungsplanes: Dieses Kapitel analysiert die historische und aktuelle Verankerung von Entrepreneurship Education in den Bildungsplänen des Landes Baden-Württemberg.

5. Wettbewerbslandschaft in Deutschland: Es wird die Geschichte und Definition von Schülerwettbewerben im Wirtschaftsbereich dargelegt sowie verschiedene Wettbewerbsformate vorgestellt.

6. Entrepreneurship-Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler: Dieses Hauptkapitel beschreibt spezifische Entrepreneurship-Wettbewerbe detailliert, vergleicht diese kriterienorientiert und wertet die Ergebnisse hinsichtlich ihrer Eignung aus.

7. Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und ordnet die Rolle von Entrepreneurship-Wettbewerben als Baustein einer umfassenden ökonomischen Bildung bildungspolitisch ein.

Schlüsselwörter

Entrepreneurship, Entrepreneurship Education, Schülerwettbewerbe, Wirtschaftsunterricht, Bildungsplan, Baden-Württemberg, Innovation, Gründung, berufliche Orientierung, Kompetenzvermittlung, Unternehmensgründung, Entrepreneur, Qualifikationen, WBS-Fach, Zukunftskompetenzen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie Entrepreneurship-Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler dazu beitragen können, unternehmerisches Denken und Handeln im Sinne einer Entrepreneurship Education zu fördern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die theoretischen Grundlagen des Entrepreneurships, die Entwicklung der Entrepreneurship Education in Deutschland sowie der Vergleich und die Analyse verschiedener Schülerwettbewerbe in Bezug auf den aktuellen Bildungsplan.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu analysieren, wie Entrepreneurship-Wettbewerbe als pädagogisches Instrument eingesetzt werden können, um bei Schülerinnen und Schülern wichtige Kompetenzen und ein Bewusstsein für unternehmerisches Handeln zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturanalyse sowie einem kriterienorientierten Vergleich verschiedener aktueller Entrepreneurship-Wettbewerbe.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Begriffe, die historische und aktuelle Verankerung der Entrepreneurship Education im Bildungsplan Baden-Württembergs sowie die detaillierte Auswertung von vier ausgewählten Wettbewerben anhand eines Qualitätskatalogs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Entrepreneurship, Bildungsplan, WBS, Schülerwettbewerbe, Kompetenzvermittlung und Zukunftsfähigkeit charakterisiert.

Welche Rolle spielt der Bildungsplan Baden-Württemberg in der Untersuchung?

Der Bildungsplan dient als Referenzrahmen für die Analyse, wobei insbesondere die Einführung des Fachs "Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung" (WBS) im Jahr 2016 und dessen Potenzial für unternehmerische Bildungsaspekte hervorgehoben wird.

Welcher Unterschied besteht zwischen einem Manager und einem Entrepreneur laut dieser Arbeit?

Ein wesentlicher Unterschied ist, dass der Entrepreneur nach Veränderung sucht und Chancen ausnutzt, während der Manager primär bestehende Ressourcen koordiniert und versucht, vorgegebene Ziele effizient zu erreichen.

Final del extracto de 83 páginas  - subir

Detalles

Título
Entrepreneurship-Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler im Vergleich
Subtítulo
Förderung unternehmerischer Kompetenzen durch Schülerwettbewerbe
Universidad
University of Education Weingarten  (Fakultät 1)
Calificación
1,0
Autor
Andreas Schöler (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
83
No. de catálogo
V1577630
ISBN (PDF)
9783389135891
ISBN (Libro)
9783389135907
Idioma
Alemán
Etiqueta
Entrepreneur Entrepreneurship Unternehmertum Unternehmer Manager Management Gründer Gründung Firmengründung Firmen Entrepreneurship-Wettbewerb Entrepreneurshipwettbewerb Schülerwettbewerb Schüler Schule Vergleich iwJunior Deutscher Gründerpreis Gründungsförderung Entrepreneurship Education Wettbewerbsanalyse Unternehmerisches Lernen Jugend und Unternehmertum Bildungswettbewerbe Entrepreneurship Education Schule Schülerwettbewerbe Gründung Entrepreneurship Wettbewerbsvergleich Bildungsplan Baden-Württemberg Entrepreneurship Ökonomische Bildung Sekundarstufe
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andreas Schöler (Autor), 2023, Entrepreneurship-Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler im Vergleich, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1577630
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  83  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint