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Stereotype und Vorurteile – Eine Untersuchung zum Deutschlandbild schwedischer Studenten

Titel: Stereotype und Vorurteile – Eine Untersuchung zum Deutschlandbild schwedischer Studenten

Magisterarbeit , 2009 , 164 Seiten , Note: 2,1

Autor:in: Alina Jurth (Autor:in)

Skandinavistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit behandelt nationale Stereotype und Vorurteile, sie ist daher in den Rahmen der interkulturellen Kommunikation einzuordnen.
In interkulturellen Kommunikationssituationen kommt es leicht zu Fehlinterpretationen und Missverständnissen, da Sprecher und Hörer aus verschiedenen kulturellen „Kontexten“ heraus agieren. Nationale Stereotype und Vorurteile sind immer vorhanden und daher Teil des kulturellen Kontextes.

Im Rahmen dieser Arbeit wurde eine Untersuchung an der Universität Göteborg zum Deutschlandbild schwedischer Studenten durchgeführt. Es geht also darum, die schwedische „Idee“ von den Deutschen zu erfassen.
Auch wenn es sich bei Deutschland und Schweden auf den ersten Blick um zwei sehr ähnliche Länder handelt, die geographisch nahe beieinander liegen und dem gleichen Kulturkreis angehören, so gibt es doch auch hier kulturelle Unterschiede. Und ebenso gibt es auch gegenseitige Vorstellungen und Bilder voneinander, die einer jeden Interaktionssituation zwischen Schweden und Deutschen vorausgehen und diese mit beeinflussen.

Der in der Arbeit verwendete Begriff „Deutschlandbild“ bezieht sich, da es sich um die Untersuchung interkultureller Interaktion handelt, vor allem auf „die Deutschen“. Von besonderem Interesse ist das Deutschenstereotyp als Teil des Deutschlandbildes.

Ziel dieser Arbeit ist es:

1) eine abgrenzende Definition der Begriffe Stereotyp und Vorurteil zu erarbeiten.

2) zu untersuchen, welche Merkmale das Deutschenstereotyp in Schweden ausmachen.

3) anhand einer Umfrage zu ermitteln, wie stark das Deutschlandbild schwedischer Studenten wirklich von diesem Stereotyp bestimmt ist.

4) zu überprüfen ob die in der Arbeit entwickelten abgrenzenden Definitionen sich praktisch zur Unterscheidung von „Stereotyp“ und „Vorurteil“ anwenden lassen.

In Teil I der Arbeit wird eine Definition und eine Abgrenzung der Begriffe „Stereotyp“ und „Vorurteil“ vorgenommen. Teil II der Arbeit behandelt schwedische und deutsche Auto- und Heterostereotype. In Teil III werden die Ergebnisse der Untersuchung zum Deutschlandbild der schwedischen Studenten ausgewertet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung .................................................................................... 1

Teil I Stereotyp und Vorurteil

1. Das Vorurteil ............................................................................... 3

1.1 Das Vorurteil im Allgemein ......................................................... 3

1.2 Das Vorurteil als Einstellung ........................................................ 4

1.2.1 Definition des Begriffs „Einstellung“ ........................................... 4

1.2.1.1 Drei Komponenten der Einstellung .............................................. 5

1.2.1.2 Veränderbarkeit von Einstellungen .............................................. 6

1.2.1.3 Merkmale zur Klassifizierung von Einstellungen ......................... 7

1.2.2 Vorurteilshafte Einstellungen ....................................................... 8

1.3 Das Vorurteil als Folge kognitiver Prozesse ................................. 8

1.3.1 Urteilsbildung und Kategorisierung .............................................. 8

1.3.2 Wahre Urteile, Vorurteile und Vorausurteile ................................ 9

1.4 Soziale und Individuelle Vorurteile .............................................11

1.5 Ursachen für die Entstehung von Voruteilen ...............................12

1.5.1 Ansätze in der Vorurteilsforschung .............................................12

1.5.2 Persönlichkeitsbezogene Ursachen ..............................................13

1.5.3 Soziale Ursachen ........................................................................15

1.5.3.1 Gruppenabgrenzung als Ursache von Vorurteilen ........................15

1.5.3.1.1 Entwicklung der Gruppenzugehörigkeit und das Erlernen von Vorurteilen ...........................................................................15

1.5.3.1.2 In-group versus Out-group ..........................................................16

1.5.3.2 Vorurteile als Folge von Unsicherheit und Anomie .....................16

1.5.3.3 Die Frustrations-Aggressions-Hypothese ....................................17

1.5.3.4 Die Sündenbock-Theorie .............................................................19

1.6 Die Funktionen des Vorurteils .....................................................20

1.6.1 Die Funktionen des Vorurteils in der klassischen Einteilung .......20

1.6.2 Einteilung der Funktionen des Vorurteils nach Estel ...................21

1.7 Vorurteilslosigkeit als gesellschaftliche Norm – Ein Problem für die Vorurteilsforschung .........................................................24

1.7.1 Neue oder „subtile“ Vorurteile ....................................................24

1.8 Zusammenfassung des Kapitels über Vorurteile ..........................25

2. Das Stereotyp ..............................................................................26

2.1 Begriffsentwicklung ....................................................................26

2.1.1 Lippmanns Die öffentliche Meinung ............................................26

2.1.2 Von Katz & Braly zur kognitiven Sozialpsychologie ..................27

2.2 Die theoretischen Ansätze in der Stereotypenforschung ...............28

2.3 Normative und nicht-normative Stereotype .................................29

2.4 Auto- und Heterostereotype ........................................................30

2.5 Ursachen und Funktionen des Stereotyps ....................................30

2.5.1 Das Stereotyp – Ein Netz von Kategorien ...................................30

2.5.1.1 Gruppen als kognitive Kategorien ...............................................31

2.5.1.2 Die Reizklassifikationstheorie .....................................................31

2.5.1.3 Stereotype und Distanz ...............................................................32

2.5.2 Wahrnehmung und Stereotyp ......................................................33

2.5.2.1 Illusory correlations ....................................................................33

2.5.2.2 Attribution ..................................................................................33

2.5.2.3 Der voreingenommene Blick(winkel) ..........................................34

2.5.3 Die Selbst-erfüllende-Prophezeihung-Eigenschaft des Stereotyps 34

2.5.3.1 Rekonstruktion ............................................................................35

2.5.3.2 Konstruktion ...............................................................................35

2.6 Das stereotypisierte Individuum – Kongruenz der Exemplare und Veränderbarkeit des Stereotyps ...........................36

2.7 Zusammenfassung des Kapitels über Stereotype .........................37

3. Abgrenzung und Definition der Begriffe „Stereotyp“ und „Vorurteil“ ...........................................................................39

3.1 Gemeinsamkeiten von Stereotyp und Vorurteil ...........................39

3.2 Unterschiede zwischen Stereotyp und Vorurteil ..........................39

3.3 Kausalität und Zusammenhang ...................................................40

3.4 Abgrenzende Definition – Zwei Konzepte ...................................40

4. Die sprachliche Realisierung von Stereotypen und Vorurteilen ...41

4.1 Stereotype und Vorurteile auf der semantischen Ebene ...............41

4.1.1 Satzebene ....................................................................................42

4.1.2 Wortebene ..................................................................................43

4.2 Kriterien .....................................................................................44

Teil II Schweden und Deutschland: Selbst- und Fremdbild

5. Selbstbilder und Fremdbilder ......................................................45

5.1 Vorbemerkung ............................................................................45

5.1.1 Zur Terminologie ........................................................................45

5.1.2 Das Problem der objektiven Selbstbetrachtung ............................45

5.2 Die Idee vom Nationalcharakter ..................................................46

5.2.1 Staat, Nation und Nationalismus .................................................46

5.2.2 Welche Rolle spielt der Nationalcharakter? .................................47

5.3 Wechselwirkung von Auto- und Heterostereotyp ........................48

5.3.1 Der Zusammenhang von Selbst- und Fremdbild ..........................48

5.3.2 Die Rolle des „Fremden“ ............................................................49

5.3.3 „Erwartete“ Heterostereotype ......................................................49

6. Die Selbst- und Fremdbilder der Schweden und Deutschen .........50

6.1 Die Schweden im Fremdbild .......................................................51

6.1.1 Schweden: Ein Idyll – ein Modell ...............................................51

6.1.2 Die „kalten Nordländer“ .............................................................51

6.1.3 Die Ursachen für das widersprüchliche Schwedenbild .................52

6.1.4 Der „Touristenblick“ ...................................................................53

6.1.5 Der schwedische Kommunikations- und Umgangsstil .................54

6.2 Die Schweden im Selbstbild ........................................................54

6.2.1 Homogenität als geschichtliche Basis ..........................................54

6.2.2 Modernität: Schweden als Vorreiter ............................................55

6.2.3 Sozialer Umgang und Konfliktvermeidung .................................55

6.2.4 Was ist das Beste an Schweden? .................................................56

6.2.5 Schwedische Selbstkritik ............................................................56

6.3 Die Deutschen im Selbstbild .......................................................57

6.3.1 Die deutschen Tugenden .............................................................57

6.3.2 Das negative Selbstbild: Zweiter Weltkrieg und Völkermord als Basis ..................................................................57

6.3.3 Wer will schon deutsch sein? Oder: Verleugnung des Deutschseins und der typisch deutsche Alltag .......................58

6.3.4 Das politische Selbstbild und die Angst vor Deutschland ............58

6.3.5 Wirtschaft und Wohlstand ...........................................................59

6.3.6 Eine neue Normalität? – Das Selbstbild im Wandel .....................59

6.4 Die Deutschen im Fremdbild .......................................................60

6.4.1 Die “hässlichen“ Deutschen ........................................................60

6.4.2 Die Deutschen aus schwedischer Sicht ........................................61

6.4.2.1 Das historische Deutschlandbild ..................................................61

6.4.2.2 Angst vor Deutschlands Europa ..................................................62

6.4.2.3 Das heutige Deutschlandbild .......................................................62

7. Zusammenfassung des Kapitels Selbst- und Fremdbild ...............63

7.1 Das internationale Schwedenbild und Deutschenbild im Vergleich ...............................................................................63

Teil III Das Deutschlandbild schwedischer Studenten

8. Aufbau der Untersuchung ...........................................................65

8.1 Methode, Vorgehen und Ziel .......................................................65

8.2 Aufbau des Fragebogens .............................................................66

8.3 Aufbau der Interviews .................................................................67

8.4 Vorgehen bei der Auswertung der Untersuchung ........................67

9. Auswertung der Fragebögen .......................................................68

9.1 Allgemeine Daten .......................................................................68

9.1.1 Gruppe T (Deutschtudenten) .......................................................68

9.1.2 Gruppe N (Studenten mit anderem Studienfach) .........................68

9.1.3 Die beiden Gruppen im Vergleich ...............................................69

9.2 Stichwörter .................................................................................69

9.2.1 Vorgehen bei der Auswertung der Stichwörter ............................69

9.2.2 Stichwörter Gruppe T ..................................................................69

9.2.3 Stichwörter Gruppe N .................................................................71

9.2.4 Oberkategorien der Stichwörter ...................................................72

9.2.5 Vergleich Stichwörter Gruppe T und Gruppe N ..........................73

9.3 Eigenschaftslisten .......................................................................74

9.3.1 Vorgehen bei der Auswertung der Eigenschaftslisten ..................74

9.3.2 Ergebnisse beider Gruppen im Vergleich ....................................75

9.4 Kommentare zu den positivsten und negativsten Eigenschaften ...77

9.4.1 Kommentare zu den positivsten Eigenschaften ............................77

9.4.2 Kommentare zu den negativsten Eigenschaften ...........................81

9.4.3 Kommentare zu den Eigenschaften – Vergleich der beiden Gruppen ...........................................................................84

9.5 Vergleich nach Aufenthaltsdauer und Herkunft des Deutschlandbildes .......................................................................85

9.5.1 Aufenthaltsdauer .........................................................................85

9.5.2 Herkunft des Deutschlandbildes ..................................................86

9.6 Veränderbarkeit des Deutschlandbildes .......................................88

9.7 Vergleich nach Altersgruppen .....................................................90

9.8 Interessantes und Auffälliges ......................................................90

9.9 Gesamtergebnis Fragebögen .......................................................92

9.10 Kritik an Fragebogen und Vorgehen ............................................93

10. Auswertung Interviews ...............................................................94

10.1 Inhalt der Interviews ...................................................................95

10.2 Analyse und Ergebnis der Interviews ..........................................96

10.3 Ergebnisse der Auswertung von Interviews und Fragebögen im Vergleich ...............................................................................97

11. Abschluss der Untersuchung .......................................................97

12. Versuch zur Unterscheidung von Stereotypen und Vorurteilen in den Ergebnissen der Untersuchung ..........................................99

12.1 Kriterien für die Unterscheidung ...............................................100

12.2 Stereotyp ...................................................................................101

12.3 Vorurteil ...................................................................................102

12.4 Zusammenfassung und Schlussfolgerung ..................................103

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht nationale Stereotype und Vorurteile, speziell das Deutschlandbild schwedischer Studenten. Ziel ist es, eine theoretische Abgrenzung zwischen den Begriffen Stereotyp und Vorurteil zu erarbeiten und zu prüfen, inwieweit das Deutschenstereotyp in Schweden das Deutschlandbild der befragten Studenten beeinflusst und ob die entwickelten Kriterien zur Unterscheidung beider Konzepte in der Praxis anwendbar sind.

  • Grundlagen von Stereotypen und Vorurteilen in der Sozialpsychologie
  • Wechselwirkung zwischen Selbst- und Fremdbildern
  • Analyse des Deutschlandbildes in Schweden
  • Empirische Untersuchung (Fragebögen und Interviews) schwedischer Studenten
  • Sprachliche Realisierung von Stereotypen und Vorurteilen

Auszug aus dem Buch

3.3 Kausalität und Zusammenhang

Vorurteile basieren zwar oft auf kognitiven Stereotypen, da jedoch Individuen individuelle Vorurteile entwickeln können, ist ein Stereotyp nicht die einzige mögliche Basis für ein Vorurteil. Auch eine Anzahl „schlechter Erfahrungen“ bei Begegnungen mit Mitgliedern einer Fremdgruppe ist eine mögliche Basis. Somit muss das Stereotyp nicht notwendigerweise die kognitive Komponente des Vorurteils sein.

Ebensowenig folgt auf jedes kognitive Stereotyp immer ein Vorurteil. Das heißt also, Stereotype können die Bildung von Vorurteilen zur Folge haben, aber nicht aus jedem kognitiven Stereotyp muss sich unweigerlich ein Vorurteil entwickeln.

Stereotyp und Vorurteil können also zusammenhängen, sie können aber auch komplett unabhängig voneinander auftreten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Vorurteil: Dieses Kapitel erläutert das Vorurteil als eine Form der Einstellung und als Folge kognitiver Prozesse, wobei Ursachen, Funktionen und die Abgrenzung von Vorausurteilen diskutiert werden.

2. Das Stereotyp: Hier werden die Begriffsentwicklung des Stereotyps, theoretische Forschungsansätze sowie dessen Ursachen und Funktionen innerhalb kognitiver Kategorisierungsprozesse dargestellt.

3. Abgrenzung und Definition der Begriffe „Stereotyp“ und „Vorurteil“: Dieses Kapitel dient der theoretischen Differenzierung zwischen den beiden Konstrukten, beleuchtet deren Gemeinsamkeiten sowie Kausalitäten und erarbeitet eine abgrenzende Definition.

4. Die sprachliche Realisierung von Stereotypen und Vorurteilen: Der Fokus liegt auf der Identifizierung von Stereotypen und Vorurteilen durch linguistische Kriterien auf der Satz- und Wortebene.

5. Selbstbilder und Fremdbilder: Dieser Teil befasst sich mit der theoretischen Einordnung von Selbst- und Fremdbildern, der Rolle des Nationalcharakters und der Wechselwirkung von Auto- und Heterostereotypen.

6. Die Selbst- und Fremdbilder der Schweden und Deutschen: Dieses Kapitel analysiert detailliert die bestehenden Stereotype und Bilder, die Schweden und Deutsche voneinander sowie von sich selbst haben.

7. Zusammenfassung des Kapitels Selbst- und Fremdbild: Eine abschließende Synthese der theoretischen Erkenntnisse zu Selbst- und Fremdbildern im schwedisch-deutschen Verhältnis.

8. Aufbau der Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen, die Zielsetzung der empirischen Studie sowie den Aufbau der eingesetzten Fragebögen und Interviews.

9. Auswertung der Fragebögen: Hier werden die quantitativen Daten der Umfrage unter schwedischen Studenten präsentiert, nach Gruppen (Deutschstudenten vs. Andere) verglichen und nach verschiedenen Kriterien analysiert.

10. Auswertung Interviews: Dieser Abschnitt enthält die Analyse der qualitativen Interviews, die vertiefende Einblicke in die Hintergründe der persönlichen Einstellungen der Studenten liefern.

11. Abschluss der Untersuchung: Eine Zusammenführung der Ergebnisse aus den Fragebögen und Interviews zur Präsenz des Deutschenstereotyps in Schweden.

12. Versuch zur Unterscheidung von Stereotypen und Vorurteilen in den Ergebnissen der Untersuchung: Ein methodischer Test, ob die theoretisch erarbeiteten Kriterien aus Kapitel 3 zur Kategorisierung der empirischen Daten angewendet werden können.

Schlüsselwörter

Stereotyp, Vorurteil, Deutschlandbild, Schweden, Interkulturelle Kommunikation, Einstellung, Kategorisierung, Auto-Stereotyp, Hetero-Stereotyp, Sozialpsychologie, Nationalcharakter, Identität, Empirische Untersuchung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht das Deutschlandbild schwedischer Studenten und analysiert, wie nationale Stereotype und Vorurteile interkulturelle Begegnungen zwischen Deutschen und Schweden beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Definition und Abgrenzung von Stereotypen und Vorurteilen, der Bedeutung von Selbst- und Fremdbildern sowie der sprachlichen Realisierung dieser Konstrukte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, Merkmale des Deutschenstereotyps in Schweden zu erfassen, zu ermitteln, wie stark das Deutschlandbild der Studenten davon bestimmt ist, und die theoretischen Abgrenzungsmerkmale praktisch auf die Studienergebnisse anzuwenden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine empirische Untersuchung, die sowohl quantitative (Fragebögen mit Eigenschaftslisten) als auch qualitative (problemzentrierte Leitfadeninterviews) Methoden umfasst.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Theorieteil werden die Grundlagen zu Stereotypen und Vorurteilen erarbeitet, gefolgt von einer Analyse der gegenseitigen Bilder von Deutschen und Schweden. Im empirischen Teil werden die erhobenen Daten von 52 Studenten der Universität Göteborg ausgewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Stereotyp, Vorurteil, Deutschlandbild, Interkulturelle Kommunikation, Identität und soziale Kategorisierung.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Stereotyp und Vorurteil in dieser Arbeit wichtig?

Da diese Begriffe umgangssprachlich oft synonym verwendet werden, ist eine wissenschaftliche Präzisierung notwendig, um die Art der Einstellung gegenüber einer Fremdgruppe (kognitiv vs. affektiv-bewertend) korrekt zu identifizieren.

Welche Rolle spielt die nationale Identität in den Studienergebnissen?

Die Arbeit zeigt, dass das Selbstbild der Schweden als modern und als Vorreiter stark mit ihrem Fremdbild von Deutschland kontrastiert, das historisch geprägt und teils negativ besetzt ist.

Welchen Einfluss haben direkte Kontakte auf das Deutschlandbild der Studenten?

Die Auswertung deutet darauf hin, dass direkter Kontakt zu einem differenzierteren und positiveren Bild führen kann, während ein über Medien oder Hörensagen vermitteltes Bild meist stereotypenlastiger ausfällt.

Ende der Leseprobe aus 164 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Stereotype und Vorurteile – Eine Untersuchung zum Deutschlandbild schwedischer Studenten
Hochschule
Universität Hamburg
Note
2,1
Autor
Alina Jurth (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
164
Katalognummer
V157861
ISBN (eBook)
9783640706556
ISBN (Buch)
9783640706600
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Interkulturelle Kommunikation Pragmatik Schweden Deutschland Deutschlandbild Stereotype Vorurteile
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alina Jurth (Autor:in), 2009, Stereotype und Vorurteile – Eine Untersuchung zum Deutschlandbild schwedischer Studenten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157861
Blick ins Buch
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