Many of the studies that had been carried out on IrE claimed that a great deal of the characteristics had their origins in the Irish language. Apart from that, archaic forms of English have survived in IrE and phenomena caused by imperfect defective second language acquisition during the times of the language
shift are still found. With the decline of the Irish language and the language shift more than a century ago, the question was whether these features that distinguished IrE from other varieties of English are still accepted among the speakers of IrE or have vanished.
Thus, the aim of this study is to establish the acceptance of certain features of IrE and to find possible variables which might influence the acceptance of IrE among its speakers. The study is not designed to give explanations for the origins of the features examined; nevertheless, the different accounts advocated in other studies will be presented.
Inhaltsverzeichnis
1 Introduction
1.1 Terminology
1.2 The area under investigation
2 The historical background
2.1 The history of Ireland
2.1.1 Early Irish history
2.1.2 The beginning of Anglo-Irish relations
2.1.3. The establishment of Irish independence
2.2. The story of the Irish and English language in Ireland
2.2.1 The heyday of the Irish language
2.2.2 The emergence of the English language
2.2.3 The rise of English
2.2.4 The Gaelic Revival
3 The study of Irish English features
3.1 Research Design
3.2. Features of Irish English
3.2.1 The ‘after’-perfect
3.2.2 The ‘medial object’ -perfect
3.2.3 The ‘indefinite anterior’ -perfect
3.2.4 The ‘be’-perfect
3.2.5 The ‘extended now’-perfect
3.2.6 Embedded inversion
3.2.7 Subordinating ‘and’
3.2.8 The ‘dative of disadvantage’
3.2.9 The ‘negative imperative’
3.3 Discussion of the overall results
4 Conclusion
Zielsetzung & Themen
Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die Akzeptanz spezifischer morphosyntaktischer Merkmale des Irischen Englisch (IrE) bei Sprechern in der Region West-Irland. Ziel ist es, herauszufinden, ob diese sprachlichen Besonderheiten im modernen Sprachgebrauch noch akzeptiert werden oder aufgrund gesellschaftlicher und bildungsrelevanter Entwicklungen schwinden.
- Historische Entwicklung des Irischen und Englischen in Irland
- Sprachwissenschaftliche Analyse ausgewählter IrE-Merkmale (z.B. ‘after’-perfect)
- Empirische Untersuchung mittels Fragebogen zur Akzeptanz durch Muttersprachler
- Einfluss von Variablen wie Alter, Geschlecht und Irisch-Kenntnissen auf die Sprachwahrnehmung
- Vergleich der aktuellen Studienergebnisse mit bestehender Forschung zur IrE-Usage
Auszug aus dem Buch
3.2.1 The ‘after’-perfect
The ‘after’-perfect or sometimes also called PI, ‘hot news perfect’ (Harris 1991: 201) or ‘immediate perfect’ (Harris 1983: 32) has the following structure:
BE + ‘after’ + V-ing
An example that I came across myself is the following:
“I’m after changing her.”
The ‘after’-perfect combines past-time reference with present-time reference, i.e. it refers to an event/action that has taken place in the past but has relevance in the moment of utterance. Harris’s label ‘hot news perfect’ also emphasises this aspect of recentness (Filppula 1999: 99; Ó Sé 2004: 179ff; Ó hÚrdail 1997: 193). StE uses the present perfect instead, often expressing recentness with the adverb just, so the above example would be I have just changed her in StE.
Since there is a parallel construction in Irish, many linguists argue in favour of substratal transfer, the ‘after’-perfect thus being a calque on similar Irish constructions (Hayden and Hartog 1909: 933; Harris 1991: 205; Ternes 1996: 276).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Introduction: Einführung in die Thematik des Irischen Englisch und Darlegung der Zielsetzung, die sprachliche Akzeptanz spezifischer Merkmale in West-Irland zu untersuchen.
2 The historical background: Darstellung der irischen Geschichte und der Entwicklung des Sprachkonflikts zwischen Irisch und Englisch, die maßgeblich zur Entstehung des Irischen Englisch beitrug.
3 The study of Irish English features: Methodische Erläuterung des Forschungsdesigns basierend auf einer Fragebogenstudie sowie die detaillierte Analyse der neun gewählten IrE-Strukturen und ihrer Akzeptanz.
4 Conclusion: Zusammenführung der Ergebnisse, die darauf hindeuten, dass einige IrE-Merkmale schwinden, während andere robust gegen den Standardisierungsdruck bleiben.
Schlüsselwörter
Irisches Englisch, IrE, morphosyntaktische Merkmale, Sprachwandel, Sprachakzeptanz, West-Irland, Substrat-Theorie, Zweitspracherwerb, Sprachkontakt, Linguistik, Irische Sprache, Dialektologie, Fragebogenstudie, Soziolinguistik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit analysiert die Akzeptanz von neun spezifischen morphosyntaktischen Merkmalen des Irischen Englisch bei Informanten in West-Irland, um den Status dieser Sprachformen im modernen Alltag zu bewerten.
Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?
Die zentralen Themen umfassen die historische Genese des Irischen Englisch, die theoretische Einordnung spezifischer Sprachstrukturen (z.B. das 'after'-perfect) und deren soziolinguistische Bewertung durch Sprecher vor Ort.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, herauszufinden, ob typische Merkmale des Irischen Englisch bei den Sprechern im Westen Irlands noch als natürlich wahrgenommen werden oder ob sie aufgrund der Standardisierung zunehmend stigmatisiert oder abgelehnt werden.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Datengewinnung verwendet?
Es wird eine empirische Fragebogenstudie durchgeführt, bei der Informanten neun spezifische Beispielsätze nach ihrer persönlichen Akzeptanz in den Kategorien 'fine', 'strange' oder 'unacceptable' bewerten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Hintergrundanalyse sowie eine detaillierte linguistische Untersuchung der neun ausgewählten syntaktischen Konstruktionen, unterlegt mit statistischen Daten und Korrelationen zu Sprechervariablen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?
Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Sprachkontakt, Irisches Englisch (IrE), Substratal-Transfer, morphosyntaktische Variation und soziolinguistische Akzeptanz geprägt.
Welche Rolle spielen die Irisch-Kenntnisse der Informanten für die Ergebnisse?
Die Studie zeigt, dass eine höhere Sprachkompetenz im Irischen oft mit einer positiveren Akzeptanz der spezifischen IrE-Strukturen korreliert, was für die Substrat-Theorie spricht.
Welche Beobachtung wird für die Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen hervorgehoben?
Die 18- bis 25-Jährigen zeigen eine tendenziell höhere Ablehnung gegenüber bestimmten, als nicht-standardkonform wahrgenommenen IrE-Strukturen, was auf den Druck des sogenannten "linguistic market" hindeutet.
- Arbeit zitieren
- Eva-Maria Griese (Autor:in), 2009, English in the Republic of Ireland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157905